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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Rammbrunnen- auf einmal kein Wasser mehr
Gast (Ursa S.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  31.08.2008

Hallo,

wir haben seit 2 Monaten einen Garten mit einem alten Rammbrunnen mit Handpumpe.
Der Brunnen ging prima, doch gestern hatten wir einen Kindergeburtstag gefeiert und die Kinder haben alle fleißig gepumt und auf einmal kommt kein Wasser mehr.
Was kann das sein?
Würde mich sehr freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.
Gruß
Ursa



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 20
Gast (SPÜHLBOHRER)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 01.09.2008!  Zum Bezugstext

das n rambrunnen von heute auf morgen trocken geht das gibt es nicht
hier gibt es wirklich viele inkompetente antworten
wenn man wasser von oben reinschüttet und es wegläuft dann ist der filter auch nicht zu
in diesem falle währe die schwengelpumpe vorher schon sehr schwergängig gewesen
da die gewinde der rohre schon beim einrammen mit dem dicken bello oft schon beim rammen verrammelt werden rosten se auch im oberen bereich wo es noch bodenluft gibt und die kinder haben recht übermüzig an der pumpe rumgerüttelt und jetzt ist mit sicherheit eine verbindung durch und die pumpen ziehen luft
das ist die beste erklärung
beim versuch die rohre zu ziehen wird das ganze genau an der undichten stelle abreisen wens nicht komplet rausgeht
und säure wird das gesamte zink an den innenwänden der rohre mit einer sehr starken reaktion abfressen
gruss spühlbohrer
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  07.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas Heuer vom 07.09.2008!  Zum Bezugstext

Herr Heuer,

man sollte alles lesen was geschrieben steht. Dann versuchen die inhaltliche Aussage zu verinnerlichen und wenn das wirklich geschehen ist, erst dann sollte man antworten.

Die Ergiebigkeit des Aquifer und die Förderrate  sind ausschlaggebend für Absenkung des Grundwasserspiegels bei der Entnahme von Grundwasser, somit muss der Filter so tief unter den Ruhewasserspiegel gesetzt werden, das die mindestens erforderliche Überdeckung  gegeben ist, damit keine Luft gezogen wird. Denn dann ist bei einem Rammfilter an dem eine Saugpumpe angeschlossen ist Schluss mit Pumpen.

Falls nicht mitbekommen, es sind die Rammfilter um die es hier geht. Die Teile vorwiegend aus dem Baumarkt , wo oben eine Hand- oder Saugpumpe angeschlossen wird und kein Schlauch oder ähnliches in den Rammpegel hinein geht.

Ich hatte übrigens nirgendwo Bezug auf die Ergiebigkeit des Filters genommen. Die Aussage war eindeutig auf die notwendigen Grundwasserüberdeckung des Filters bzgl. Absenkung gerichtet.

Die Ergiebigkeit eines Filters und des Aquifer (Grundwasserleiter) sind ja wohl 2 unterschiedliche Dinge.

Die Aussage, das Sie seit 25 Jahren am Bohrgerät stehen und jede Woche an 12 Absenkungsbrunnen mitbohren, was wollten Sie damit zum Ausdruck bringen?

Sollte das eine Art Befähigungsnachweis werden ...
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  07.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas Heuer vom 07.09.2008!  Zum Bezugstext

Wenn man pumpt und sich der Wasserspiegel dabei 50cm über dem Filter befindet, ist es genau so gut, als wenn der Wasserspiegel 2m darüber liegt.
Der Ruhe-Wasserspiegel sagt über die Ergiebigkeit fast nichts aus. Wenn die wasserführende Schicht schöner grober Kies ist, senkt sich der Spiegel nur minimal ab. Bei feinen Sanden oder schluffigen Sanden senkt sichder Wasserspiegel weiter ab.
Gast (Thomas Heuer)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 07.09.2008!  Zum Bezugstext

Ob ein Ruhewasserstand 50 cm oder mehrere Meter über dem Filter sein muss, hängt doch wohl von der Ergiebigkeit des Grundwasserleiters in dem erschlossenem Bereich ab. Ist er nicht ergiebig genug reichen auch keine 2 Meter.
Diese Antwort ist eindeutig falsch was hat bei einem Rammfilter die Ergiebigkeit mit der Filterüberdeckung zu tun ? desweiteren bezog es sich auf die Beimengung von Salzsäure.Wir bohren jede Woche 12 Absenkungs Brunnen und das seid 25 Jahren.
         Gruß Thomas
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  07.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas Heuer vom 07.09.2008!  Zum Bezugstext

@ Hrn. Heuer

Ihre Aussagen / Zitat:
----------------------------
"Ich möchte keinem auf den Schlips treten aber in der letzten Zeit gibt es zum Thema Brunnen Bau kaum noch richtige Antworten."

"Das ist ein brauchbarer Eintrag aber eins möchte ich trotzdem noch hinzufügen, bei einem Rammbrunnen sollte der Wasserstand min.2 Meter über dem Filter sitzen..."

"...brauchbarer Eintrag..."???

... und...
-----------------
Sie nehmen Bezug auf einen Beitrag, in dem folgendes steht: "...wenn der Filter auch während des Pumpen vollständig im Wasser ist..."

Diese Aussage ist doch eineindeutig, oder für Sie nicht?

Ob ein Ruhewasserstand 50 cm oder mehrere Meter über dem Filter sein muss, hängt doch wohl von der Ergiebigkeit des Grundwasserleiters in dem erschlossenem Bereich ab. Ist er nicht ergiebig genug reichen auch keine 2 Meter.

Gut - dann denken Sie doch bitte noch einmal über die inhaltliche Aussage und die Art und Weise, in der Ihre Beiträge verfasst sind, nach.

Einen wünsche noch einen schönen restlichen Sonntag.
 
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  07.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 07.09.2008!  Zum Bezugstext

@ Brunnenbaumeister

... hast schon Recht - vermutlich einen neuen Filter rammen. Was will man von den Metallrammfiltern auch das ewige Leben erwarten. Unterschiedliche Metalle, mit unterschiedlichen Wertigkeiten, dazu die gelösten Stoffe im Wasser und schon hat man die besten chemischen Reaktionen - es muss nicht nur Oxidation und die Verockerung des Filters sein, die für dessen Ende verantwortlich sind.

Somit geht auch mal ein Rammfilter zur ewigen Ruhe..., denn es ist ein Rammfilter und kein Brunnen!

So - das war jetzt das Wort zum heutigem Sonntag!
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  07.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 07.09.2008!  Zum Bezugstext

"Was man in der Schule lernt ist oftmals nicht richtig oder nur in besonderen Fällen. Das weiß ich aus Erfahrung."

So war das nicht gemeint. Damit wollte ich ausdrücken, das es in der Schule (zumindest bei mir) nicht genau erklärt wurde.

Wenn man normales klares Leitungswasser in einen Eimer Salzsäure kippt, passiert nichts. Zumindest ist mir noch nichts ungeheures passiert. Wenn das Wasser stark eisen- und kalkhaltig ist, "kocht die Suppe vieleicht über".

@ Herr Heuer

Mit 80l Salzsäure reinigen wir 3m 4" Filterrohrstrecke. Normalerweise nehmen wir auch AREX. Das gab es aber eine Zeit lang nicht.


Am Ende ist alles sinnlos. Wenn man das Wasser braucht muss ein neuer Rammbrunnen her. Bei solchen kleinen Brunnen lohnt sich eine Sanierung nicht.
Gast (Thomas Heuer)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 07.09.2008!  Zum Bezugstext

Das ist ein brauchbarer Eintrag aber eins möchte ich trotzdem noch hinzufügen, bei einem Rammbrunnen sollte der Wasserstand min.2 Meter über dem Filter sitzen also müsste man ca.100 Liter Salzsäure rein Pumpen damit sie nicht zu stark verdünnt wird.
Also alles Quatsch des weiteren sollte man keine Empfehlung geben irgendwelche Säuren ins Grundwasser abzuleiten so mal wenn man keine Ahnung im Umgang hat.
Es gibt bei der Firma Lotze Chemikalien dafür die aber teurer sind wie ein neuer Brunnen.
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  07.09.2008

Hallo zusammen!

Kurz im Überblick:

Wenn Wasser im Rammbrunnen aufgefüllt wird und es auch "wegläuft" - also versickert, sollte auch selbige Menge zu pumpen sein.
Funktioniert aber nur, wenn der Filter auch während des Pumpen vollständig im Wasser ist, also nicht trockenfällt und die Ansaughöhe nicht größer als ca. 8,5m ist. Weiterhin muss das Rohr oberhalb dicht sein, sonst wird Luft angezogen.

Wenn man an ausgelassene und übermütige Kinder denkt, kann man davon ausgehen, das nicht gerade bedächtig gepumpt wurde. War der Rammbrunnen schon angegammelt, kann durch schlagartiges Pumpen auch ein Stück Rohr durch den Unterdruck herausgebrochen sein, mit der Folge, das Luft gezogen wird.

Ebenfalls ist vorstellbar, das die Pumpe kein allzu festes Fundament hat und durch das ausgelassene Treiben zu stark seitlich belastet wurde und das Rohr oder der Anschluss an selbiges gebrochen ist.

Punkt - Ende - Aus!

Die einzige Möglichkeit eines sinnvollen Reinigungsversuches, ist eine Reinigung mittels Hochdruckreiniger an einem entsprechend langem Schlauch mit rotierender Rohrreinigungsdüse.

@ Brunnenbaumeister
Mit dem letzten Beitrag hast Du Dich wieder mal selbst übertroffen...
Zitat: "Was man in der Schule lernt ist oftmals nicht richtig oder nur in besonderen Fällen. Das weiß ich aus Erfahrung."

Solche Sätze werden eigentlich gesammelt und unter "Stilblüten" sorgsam aufbewahrt.
Etwas unglücklich formuliert - oder meinst Du es wirklich so, wie es dasteht?

Möchtest Du einem Hrn. Stoiber den Rang ablaufen...?
Das www vergisst nichts...
http://www.rushme.de/stoiber-stilblueten/

Aber vielleicht hat der Admin Mitleid und löscht die entsprechenden Passagen.

Mit der Säure stimmt: "Erst das Wasser - dann die Säure - sonst geschieht das Ungeheuere!"

Allen noch einen schönen Sonntag!
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  07.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas Heuer vom 07.09.2008!  Zum Bezugstext

Hast du schon mal Salzsäure in Wasser gegossen? Weißt du was dann zu 99% passiert? Antwort: nichts. Was man in der Schule lernt ist oftmals nicht richtig oder nur in besonderen Fällen. Das weiß ich aus Erfahrung.

Ich habe schon mehere Brunnen mit Salzsäure regeneriert. Und Unterwasserpumpen mit Salpetersäure gereinigt. Man muss nur mit Eisen und Kalk aufpassen. Ich habe auch festgestellt, dass es egal ist, ob man die Säure in das Wasser kippt oder das Wasser in die Säure. In der Schule sagten sie immer "niemals Wasser in Saüren gießen".

Was passiert, wenn man Salz- oder Salpetersäure in ein Stahlrohr gießt weiß ich nicht.
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas Heuer vom 07.09.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Thomas  da hast du wohl nicht alle  Antworten /Fragen nicht gelesen zum eine heißt es es kam nur braune Brühe heraus  (doch nicht etwa von der von dir vermuteten def.   Manschette) zu anderen hat man auch erfolglos versucht Wasser mit eine Elektropume  zu Pumpen.
PS etwes eigentümlich ist es allerdungs schon das bei einem Kindernachnittag plötzlich der Brunnen vesiegt sein
Gast (Thomas Heuer)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 06.09.2008!  Zum Bezugstext

Ich habe in diesem Forum immer gerne gelesen und fand die Antworten auch größten teils gut aber was mit Salzsäure passiert wenn es mit Wasser in Verbindung kommt lernt man bei uns in der dritten Klasse.Ich möchte keinem auf den Schlips treten aber in der letzten Zeit gibt es zum Thema Brunnen Bau kaum noch richtige Antworten.
In diesem Fall wird es die Manschette sein da Kinder den Brunnen mit einer Schwengelpumpe nicht dicht ziehen können.
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 06.09.2008!  Zum Bezugstext

Hallo wen der Brunnen sowieso schonn"hin" kann man auch bei Eisenrohren die genannten Säuren hineinschütten  und kaum noch weiteren   Schaden anrichten . Sofernn du nicht den Tankwagenn kommen lässt  mfg sepp
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  06.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ursa S. vom 06.09.2008!  Zum Bezugstext

Wenn der Brunnen aus Kunststoff-Rohren bestehen, kann man Salz- oder Salpetersäure hinein gießen. Das würde dann das festgesetzte Eisen in den Filterschlitzen lösen.
Gast (Ursa S.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 02.09.2008!  Zum Bezugstext

Mein Nachbar der auch einen Schrebergarten besitzt, miente ich solle mal Säure reinschütten, vielleicht wird der Brunnen dann gereinigt aber ihm fällt den Namen der Säure nicht mehr ein, er meint diese könne man in der Apotheke kaufen.
Weiß jemand wie diese Säure heißt und ob das überhaupt funktionieren könne?
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  02.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ursa S. vom 02.09.2008!  Zum Bezugstext

Es würde sich jedenfals nicht lohnen den Brunnen zu regenerieren. Wenn das in deinem Fall überhaupt möglich wäre.
Gast (Ursa S.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 02.09.2008!  Zum Bezugstext

Oh je, gibt es denn gar keine andere Möglichkeit?

Gruß Ursa
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  02.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ursa S. vom 01.09.2008!  Zum Bezugstext

Ja, dann ist der Brunnen warscheinlich kaputt.

Da braucht man nichts mehr machen. Ein neuer Brunnen muss her.
Gast (Ursa S.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 01.09.2008!  Zum Bezugstext

wir haben jede Menge Wasser nachgeschüttet, aber es kam kein Wasser mehr. Wir haben es auch noch mit einer Elektropumpe versucht, da kam auch nichts, erst nach langem, etwas braune Brühe.
Meine Befürchtung ist nun, das der Filter verstopft oder die Spitze kaputt ist. Kann das sein? Und wenn so, was kann man tun?

Um Rat bin ich sehr dankbar, denn ein Garten ohne Brunnen ist nicht so toll.
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  01.09.2008

Habt ihr nach dem Ausfall wieder versucht die Pumpe neu anzugießen?
Ansonsten wird warscheinlich die Manschette defekt sein.



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