Wasser.de
Lexikon
Shop
Wasser Forum
   mehr als 6300 Themen und 30800 Antworten
Zurück zur Übersicht! Datenschutz FAQ Hilfe Impressum



 

Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Brunnen leer im Sommer - Zisterne für regenarme Zeit
Gast (Volker Pache)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.09.2008

Hallo,
wir haben einen 8 m tiefen Schachtbrunnen mit Drm. 1,70 m zur alleinigen Wasserversorgung. Dieser ist dieses Jahr aufgrund des wenigen Niederschlages bei uns sozusagen leer. Das ist dieses Jahr das erste Mal passiert.
Wir überlegen nun, wie wir eine Vorratshaltung an Wasser für die regenarme Zeit schaffen können.
Unsere Idee ist folgende. Wir graben 1 - 2 Zisternen aus Kunststoff in die Erde ein und speisen diese in der regenreichen Zeit mit Wasser aus unserem Brunnen. Dieses gespeiste Wasser nehmen wir dann im Sommer, wenn der Brunnen leer läuft.
Sollte das Wasser in der (den) Zisternen dann auch zur Neige gehen, können diese mit einem Wasserwagen wieder neu befüllt werden (wäre kein Problem hier im Dorf).
Wir möchten kein Regenwasser aus der Dachfläche nutzen!

Hat jemand solche Zisternen schon eingebaut, wer ist ein preisgünstiger Lieferant? Muß man etwas beachten, wenn das Schichtwasser sehr flach verläuft (normal "ertrinken" wir in Wasser, da das Schichtenwasser reichlich vorhanden ist und auch sehr flach verläuft, so 1 - 3 m Tiefe) Die Zisternen müßten in steiniges Erdreich mit flachem Schichtwasserspiegel eingebaut werden.

Hat jemand Tipps für uns?




Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 6
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 14.09.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister bei so etwas fiel  mir die Rohrzange plus Brillen in den Brunnen .Die Billigbrillen sind noch immer unten die teure Rohrzange komnnte ich mittels zweier an einem Seil gebundener starker Schweißmagnete wieder vom Ruhestand zurückrufen.Mfg sepp
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  14.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 13.09.2008!  Zum Bezugstext

Ich musste nämlich schon mal in einen 20m Brunnen klettern. Die U-Pumpe war dort festgeschraubt. Ein Erlebnis fürs ganze Leben.
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 12.09.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister ,nein dieser war aus "Urzeiten" vorhanden .Die ersten 6 m bis zum hartem Mergel sind mit Braunkohle  "gemauert"  nur lieferte er so wenig Wasser dass sogar die Waschmaschine zu wenig Wasser hatte dehalb haben wir diesen um 2 m erfolgreich tiefer graben lassen. Wen mann zum esten mal in so einem Brunnen hiuntersteigt kriegt man es   schon nach 4 m  mit der Angst zu tun !Zumindest bei mir war es so.Unten das Wasser oben das doch kleine Loch ,ist schlimmer als auf eine Baum zu klettern,obwohl  es meiner Ansicht gefährlichr ist auf eine solchen zu klettern.  mfgsdepp
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  12.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 12.09.2008!  Zum Bezugstext

@Sepp

Kurze Frage: Habt ihr wirklich einen 20m tiefen Schachtbrunnen tiefer gegraben? Warst du da unten drin? Hattest du keine angst?
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.09.2008

Hallo Volker früher hat man bei Wassermangel den Brunnen einfach  tiefer gegraben auch wir hatten zu wenig Wasser. Brunnentiefe 23 M nach tiefergraben um 2 Meter war wieder genug Wasser  verfügbar . Der geringe zufluss  wurde  auf die Tatsache zurückgeführt dass es bei alten Brunnen zu einer Absenkung des Wasserstandes    kommen kann. Durch das tiefergraben wurde nicht nur ein höhere Wasserstand ereicht auch der Zufluss stieg von max 2 L auf mindestens 10 l Min an.Das tiefergraben war bei uns wen man von der Tiefe  absieht ungefährlich weil die Brunnenwand aus nahezu betonhartem Mergel besteht.Bei Schotterboden kann dies allerdigs fast unmöglich sein, zudem ist wohl kaum jemand niemand aufzutreiben welcher einen Brunnnen tiefer gräbt.
Das Material wurde mit einer Handwinde heausgehifft und hat etwa 1,5 Tage gedauert zudem wurde  ein Presslufthammer mit "Spaten" als auch eine Pumpe zum auspumpen des zufiessenden Wassers eingesetzt.
(War vor etwa 30 Jahren und der Brunnen liefert noch immer geug Wasser

Was denn Aufrieb von Zysternen angeht habe ich schon gesehen das selbst eine schwere Betonzysterne mit Betondecke  welche als Löschteich errichet wurde  im leeren Zustand vom Grundwassr gleich einem Schiff gehoben wurde.
<mfg sepp
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  12.09.2008

Hallo Volker,

das kann man so machen. Wichtig ist allerdings die Hygiene in den Tanks. Da würde ich eine UVC-Tankentkeimung täglich ein paar Stunden per Zeitschaltuhr betreiben. Entsprechend müssen die Tanks möglichst glattflächig sein, d.h. sie sollen keine Schattenzonen haben.

Damit die leeren Tanks nicht im Oberflächenwasser aufschwimmen muss eine entsprechende Überdeckung berechnet werden.

Beste Grüße
Wilfried



Werbung (1/3)
Trinkwasser Schnelltests supergŁnstig bei http://shop.wasser.de


Zurück zu Wasser.de
© 1999 - 2018 by Fa. A.Klaas