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Kategorie: > Technik
rohrpumpe mit zu hohem druck
jaybee
(Mailadresse bestätigt)

  14.09.2008

guten tag.
ich stehe hier vor halb vollendeten tatsachen:
in einem brunnen wurde eine rohrpumpe eingebaut, die über ein 50mm pe rohr wasser nach oben befördert. soweit ist alles prima.
mein problem ist nun, dass die pumpe einen zu hohen druck liefert. der liegt so etwa bei 11 bar.
es wurde folgendes verbaut:
hinter der pumpe sitzt ein 1" durchfluss(/druck)schalter der ursprünglich an einem hww ohne druckbehälter sass.
hinter diesem ist ein leitungsnetz. parallel dazu sitzt ein 100liter membranspeicher.
das ganze klappt im prinzip auch, nur -

nach kurzer zeit war die membran des druckspeichers geplatzt, sodass dieser momentan nur als windkessel (der wohl von innen so langsam vor sich hinrostet)wirkt.

das aus und einschalten klappt entsprechend. d.h. solange der windkessel wasser liefert (also so ca 20-30liter lang) sinkt der druck kontinuierlich bis fast kein druck mehr drauf ist.
dann schaltet der durchflusschalter die pumpe an und diese füllt ziemlich schnell den behälter wieder und liefert auch wasser an der entnahmestelle.
dadurch steigt dann am ende der druck stark an, eben auf fast 11 bar, da relativ wenig wasser entnommen wird.
nach zudrehn des hahns schaltet dann nach 5 sek der durchflusschalter auch ab.

wie senke ich nun den druck ab, sodass 1. eine neue membrane im druckbehälter nicht gleich nochmal platzt,
der druck also so bei ca 5 bar liegt,
2.die empfohlene minimale pumpenlaufzeit von ca 1 minute eingehalten wird,
und 3. ich nichts kaputt mache?

bei einem reinen durckschalter würde die pumpe wohl bei entnahme im 15 sekunden takt schalten.

wenn ich nun zb einen druckminderer vor entnahme und druckbehälter mache und die sonstige "schaltung" beibehalte: schadet das der pumpe? sprich geht die kaputt, wenn sie bei recht hohem druck läuft und nur wenig wasser wegfliesst?

im sommer behelfe ich mir zum teil damit, dass ich parallel zu meinem rasensprenger mit einem 3/4"schlauch die regentonnen der nachbarn befülle, aber auf dauer ist das ja auch nichts.

ich bin für jeden hilfreichen tip dankbar.

jaybee



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 30
jaybee
(Mailadresse bestätigt)

  18.09.2008

nunja,
ich denke auch, dass jetzt erstmal alles erschöpfend gesagt ist :-)

neue druckschalter hab ich hier liegen. aber der presscontrol ist mir symphatischer, da dann in den leitungen der druck nicht immer zwischen aus und einschaltdruck pendelt.

ich habe in der anlage sogar einen elektronischen druckschalter drinhängen, der momentan aber außer betrieb ist.

ich habe mich auch deshalb für variante 2 entschieden, da bei dieser vermutlich die minimale einschaltdauer von 1 minute nicht unterschritten wird.

ich habe jetzt einen Honeywell 1" druckminderer bestellt. ist der preis von 66euro für einen D06F-1A in ordnung? der hat direkt auch noch ein feinsieb mit drin...

jay
Gast (sebi)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.09.2008

das war ja die ganze zeit mein reden.
ich hab ja vor ein paar tagen extra in reihenvolge geschrieben (pumpe-> rückschlagventil usw..)
und wenn vor einem presscontrol nen minderungsventil sitzt könnte man die pumpe ja auch 10 min. nachlaufen lassen und man hätte nicht mehr druck wie am druckminderer eingestellt ist.

also ich würde auch den presscontrol ausbauen und einfach nen druckschalter einbauen.
der wird länger halten wie der presscontrol und ist selbst mit passenden fittings mit sicherheit günstiger als nen guter druckminderer.

Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  17.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sebi vom 17.09.2008!  Zum Bezugstext

Jetzt wurde alles gesagt. Es gibt 2 Möglichkeiten.

Entweder einen Druckschalter oder ein Presscontrol mit Druckminderer.
Ich würde die Lösung mit dem Druckschalter wählen, denn er ist günstiger und er hält in den meisten Fällen mehr als 10 Jahre. Das kann man von einem Presscontrol nicht gerade sagen.

Aber was du machst ist deine Entscheidung.
Gast (sebi)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 17.09.2008!  Zum Bezugstext

hallo sepp... nochmal zum mitschreiben.. meine erste lösung war mit druckschalter (man braucht keinen druckminderer)
meine zweite lösung war mit einem druckminderer (vor dem presscontrol)... das heist der presscontrol kriegt nur den am druckminderer eingestellten druck und niemals mehr.
das der presscontrol mit einem zeitglied ausgestattet ist is mir schon bewusst;)

liebe grüsse sebi
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sebi vom 16.09.2008!  Zum Bezugstext

Hallo  sebi"es ist also so dass nur bei einem Preskontrol so dass dieser mit Verzögerung erst abschaltet wen kein  Waser mehr fließt und dadurch der Druck bis zum höchstnmöglichen  Druck der Pumpe steigt.Wobei ich allerdings noch immer zur Ansicht  neige   das eine andere Pumpe eingebaut wurde  welche die genannten 11 Bar liefert oder das Manometer falsch anzeigt.
Beim Einbau enes normalen  Druckschalters könnte man sogar eine Pumpe  welche 30 Bar oder mehr Druck erzeugt verwenden ohne dass etwas in die Luft fliegt!Ein Sicherheitsventil wäre aber da schon empferehlenswert .mfg sepp
Gast (sebi)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 16.09.2008!  Zum Bezugstext

@ brunnenbaumeister.... ähmmm ich weis jetzt nicht wo das problem ist... aber die erste lösung war mit einem normalen einstellbaren druckschalter gedacht... und da kann man sich ja den abschaltdruck auf sagen wir mal 3,5 bar oder so einstellen... geht doch ohne probleme.....

bei der 2ten lösung sitzt ein druckminderer vor dem membran->... kann man auch wunderbar den druck einstellen

mfg ;)
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  16.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von jaybee vom 16.09.2008!  Zum Bezugstext

>das wäre ja dann quasi dasselbe wie ein ganz normales hauswasserwerk.
nicht praktikabel, da mir dann die membran wieder wegfliegt. außerdem ist der enddruck der pumpe momentan so hoch, dass mir (bei alleinigem anschluss) der rasensprenger vom gardenaanschluss wegfliegt...



Nein, die Membran platzt dir nicht weg. Ein Druckschalter schaltet ein wann du willst und wieder aus wann du willst. Wenn du 5 bar Ausschaltdruck eingestellt hast, bleibt die Membran heil. Einen Kugelhahn brauchst du nicht. Die Fördermenge deiner Pumpe ist für einen 100l Kessel in Ordnung.
jaybee
(Mailadresse bestätigt)

  16.09.2008

hallo,

>ich denke mal es geht um eine einfache lösung des problems...richtig? okay
korrekt :-)

>erste möglichkeit wäre, pumpe ->rückschlagventil ->druckschalter ->membrankessel
>das wäre ja dann quasi dasselbe wie ein ganz normales hauswasserwerk.
nicht praktikabel, da mir dann die membran wieder wegfliegt. außerdem ist der enddruck der pumpe momentan so hoch, dass mir (bei alleinigem anschluss) der rasensprenger vom gardenaanschluss wegfliegt...

>zweite möglichkeit wäre, pumpe ->rückschlagventil ->druckminderungsventil ->presscontrol ->membrankessel
klingt erheblich besser.
dann muss ich es nur hinkriegen, dass der presscontrol nicht erst bei 1 bar einschaltet... hmm, wobei sich das verhalten dann wohl sowieso ändert, da er dann ja hinter dem druckminderer hängt...

>bei dieser lösung wären bis zum druckminderer natürlich auch 11 bar auf der leitung.
das stört niemanden...


ok. ich fasse nun also mal zusammen wie ich die antworten verstanden habe:

1. die pumpe geht nicht kaputt wenn sie läuft, obwohl nur wenig wasser abgenommen wird. hauptsache sie schaltet nicht 4 mal in der minute neu ein.

2.der druckminderer senkt den druck auchbei stehendem wasser hinter dem einbau dauerhaft auf xbar ab.
bei wasserentnahme lässt er aber doch sehr viel wasser durch.

3.ein "nur ein klein wenig geöffnetes" kugelventil senkt nicht den druck ab, sondern verlängert die zeit, bis der 100l kessel voll ist und erreicht dadurch, dass die pumpe lange genug läuft bzw weniger oft schaltet.

4.er hat aber den nachteil, dass damit auch die wasserentnahmemenge ziemlich klein ist, d.h. dass es dann nicht mehr genug gibt um zb 3 rasensprenger und einen schlauch zu betreiben.


neue frage:
ist es nun sinnvoll, neben dem druckminderer und dem presscontrol noch einen druckschalter einzubauen?
wenn ja/nein, wie soll die anlage verschaltet werden? darauf ist bisher noch niemand eingegangen.

ich werde jetzt natürlich erstmal einen neuen manometer einbauen. seltsam finde ich es jedoch schon, dass der bisherige ohne druck schön bis 0 runtergeht und wenn ich ihn an die normalwasserleitung anschließe, er auf m.e. korrekte 4,5bar hochgeht.
sobald er an der pumpe hängt und diese läuft, steigt er je nach wasserentnahme, bis zum überdrehen des zeigers...

jay
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.09.2008

Hallo jaybee Höchstdruck bei deiner Pumpe 6-7 Bar da stimmt was nicht bei deinen Angaben/ Manometer
mfg sepp
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  15.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ulrich Pfeffer vom 15.09.2008!  Zum Bezugstext

Mit solchen Baumarktpumpen kenne ich mich nicht aus. Jetzt weiß ich aber was 20m Tauchtiefe bedeutet. Wieder was dazu gelernt.

Mit dem Kugelhahn soll ja nicht der Druck, sondern die Durchflussmenge gedrosselt werden. Bei einem 100l Membrankessel und der Einhell tbp Niro 1300 ist das aber nicht nötig.

Warum sollte die Pumpe öfter einschalten? Die Intervallzeit bestimmt die Kesselgröße und der eingestellte Druck im manuellen Druckschalter.
Ulrich Pfeffer
pfefferpfeffer-filtertechnik.de
(Mailadresse bestätigt)

  15.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 15.09.2008!  Zum Bezugstext

Hallo

1.
die Pumpe geht kaputt weil der Motor dauernd ein- und ausschaltet. Durch den hohen Einschaltstrom überhitzt die Wicklung. das lässt sich mit Kühlwasser nicht gänzlich kompensieren.  

2
Wenn ich die Pumpe tiefer hänge, hat das keinen Einfluss auf den Druck, weil erst ab Wasseroberfläche gerechnet wird.    

3.
Die Pumpe geht nicht wegen dem Drosseln kaputt sondern - siehe 1.
Ein Kugelhahn ist bei wechselnden Abnahmen denkbar ungeeignet den Druck zu regeln.

4.
die maximale Eintauchtiefe wird angegeben wegen der Abdichtung der Motoren, nicht wegen der Druckleistung der  Pumpe. Hier geht es in aller Regel um die Qualität der Kabeldurchführung etc.
Wenn der Motor mit 20 mtr Tauchtiefe  angegeben ist, kann ab 21 mtr Wasser in die Elektrik eindringen.
das hat mit der Pumpenleistung rein gar nichts zu tun

Grüße

Uli
Gast (sebi)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.09.2008

also man kann da noch lange hin und her reden!;)
ich denke mal es geht um eine einfache lösung des problems...richtig? okay
zwei vorschläge:
erste möglichkeit wäre, pumpe ->rückschlagventil  
->druckschalter ->membrankessel
das wäre ja dann quasi dasselbe wie ein ganz normales hauswasserwerk.

zweite möglichkeit wäre, pumpe ->rückschlagventil ->druckminderungsventil ->presscontrol ->membrankessel

bei dieser lösung wären bis zum druckminderer natürlich auch 11 bar auf der leitung.
funktionieren würden beide lösungen.

aber wenn das wirklich die pumpe von einhell ist dann würd ich erstmal ein neues manometer kaufen.
weil dann sind 11 bar doch ein wenig unlogisch;)

gruss sebi
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  15.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 15.09.2008!  Zum Bezugstext

Das weiß ich. Ab Wasserstand beginnt die Höhe. Wenn der Brunnen 100m tief ist und beim Pumpen der Wasserstand auf 50m fällt und die Pumpe bei 60m hängt, muss sie schon mal 5 bar aufbringen um das Wasser nach oben zu bringen. Ob die 5 bar nun durch reduzierung mit einem Kugelhahn, einen 1/2" Schlauch oder einfach durch Gegendruck des Kessels entstehen ist egal. Wenn der Hersteller 65m angibt muss die Pumpe bei 60m durchlaufen können. Dabei werden vieleicht nur 200l pro Stunde gefördert, aber zur Kühlung reicht das aus.
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 15.09.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister ganz richtig ist es nicht was du scheibst wenn ich einen 40 m  tiefen Brunnen habe und der Wasserstand bei 15 m liegt und ich die Pumpe  auf  20 oder 35 m hänge  so benötigt dies die gleiche Kraft  um das Waser nach oben zu förderm da die Förderhöhe bedingt durch denn Waserstand  vom 20 m imer der gleiche ist wen  man vom Leitungswiderstand absieht.
mfg sepp
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 15.09.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister ganz richtig ist es nicht was du scheibst wenn ich einen 40 m  tiefen Brunnen habe und der Wasserstand bei 15 m liegt und ich die Pumpe  auf  20 oder 35 m hänge  so benötigt dies die gleiche Kraft  um das Waser nach oben zu förderm da die Förderhöhe bedingt durch denn Waserstand  vom 20 m imer der gleiche ist wen  man vom Leitungswiderstand absieht.
mfg sepp
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  15.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ulrich Pfeffer vom 15.09.2008!  Zum Bezugstext

@Herr Pfeffer


Was soll den beim drosseln einer Pumpe kaputt gehen? Wenn ich die Pumpe tiefer hänge, hat dies den selben Effekt, wie ein Kugelhahn. Oder wenn an der Pumpe permanent ein 1/2" Schlauch angeschlossen ist. Es ist jetzt zwar keine Markenpumpe bzw. Markenmotor, aber es darf trotzdem nichts passieren.

Warum soll die Pumpe überhitzen? Wenn sie einen bestimmten Druck erreicht hat, schaltet der Druckschalter ab. Fertig.

Einhell gibt ja für die Niro 1300 eine maximale Tauchtiefe von 20m an. Das ist so was von sinnlos. Ob die Pumpe nun wegen der Tiefe oder dem Druck des Kessels belastet wird ist egal.
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von jaybee vom 15.09.2008!  Zum Bezugstext

Hallo wen die Firma angibt 6,5 bar Höchstdruck dann zeigt das Manometer falsch an oder es ist eine andere Pumpe.
Da der Druckschalter vor dem Druckregler eingbaut werden muss ( die sol dieser sonst schalten )bringt ein solcher für die Pumpe nichts.
jaybee
(Mailadresse bestätigt)

  15.09.2008

hallo,
erstmal danke für die zahlreichen antworten.
das folgende gefällt mir ja schonmal recht gut :-)
nur gibt es da noch weitere fragen:

>einschalten über Druckschalter ( unterschreiten des >eigestellten Druckes )
und wann schaltet der druckschalter wieder aus? wie ist der elektrisch mit dem durchflusschalter zu verdrahten? wo misst er den druck? im entnahmekreis, oder direkt nach der pumpe/vor dem durchflusschalter?

>ausschalten über Durchflussschalter mit >Zeitverzögerung (einstellbar)
ich denke damit ist das teil gemeint, das ich schon drin habe!?
kommt der vor den druckminderer oder dahinter (ich nehme an mit "druckregler" ist das gemeint, was man normalerweise druckminderer nennt!?

>die Pumpe schaltet ein wenn Wasser abgenommen wird,
ja, wenn einer der schalter einachaltet.

>die Pumnpe läuft, solange Wasser abgenommen wird ( >kein takten der Pumpe )
das tut sie jetzt schon. wenn das der pumpe nichts ausmacht ist das für mich eine befriedigende lösung.

>Der Druckregler regelt den Druck soweit es nötig ist.
also einfach nen druckminderer vor den membranbehälter und einen druckschalter zum anschalten, damit die pumpe nicht erst bei 1 bar wieder anläuft!?

>Anm: Die Pumpe braucht in erster  Linie Strom wenn >sie Wasser fördert, nicht wenn sie im Leerlauf Wasser >auf 11 bar drückt das nicht weggepumpt wird. das >mindern des Druckes ist also nicht generell " >Energievernichtung"
es geht mir weniger um den stromverbrauch, als darum die pumpe(nräder)nicht zu beschädigen.

>eine Pumpe die den benötigten Druck bringt ist >natürlich besser.
ja, aber die da ist nunmal meine vorgabe.
dazu habe ich aber unten noch eine anmerkung.

>2 Anm
>ein Frequenzregler wäre auch eine Lösung , da ist >aber evtl eine  neue  Pumpe billiger
sind das denn keine kondensator motoren? kann ich da einfach die leistung mit nem frequenzregler regeln? in welchem bereich muss die frequenz liegen?


nun die anmerkungen zur pumpe:
wie sich herausgestellt hat ist die pumpe eine einhell tbp 1300 niro.
laut datenblatt liefert die "nur" 6,5 bar (der wasserpegel liegt bei etwa 2 meter).
ich frage mich, weshalb dann die membrane geplatzt ist und der manometer der bis 9 bar geht überdreht, bis er wieder am 0-stift anschlägt...

ein neuer windkessel kommt für mich weniger in frage, da druckbehälter und membrane ja schon vorhanden sind.

die fragen haben sich jetzt also auf 2 herunterkristallisiert (die schon fast beantwortet sind):
1. darf ich einen 5 bar druckminderer einbauen ohne dass es der pumpe schadet.
2. welches ist die sinnvollste (selbstbau) pumpensteuerung, die mit möglichst vorhandenen gebern erstellt werden kann.
als elektronikentwickler ist der bau einer steuerung kein problem für mich. ich muss nur den fachgerechten ablauf wissen.


ansonsten: ja, ich denke presscontrol ist die richtige bezeichnung für das ding das drinsitzt.

dass der "windkessel" nicht korrekt arbeitet ist mir ganz klar.
ich behelfe mich momentan damit, öfter mal mit der pumpe nen schuss luft oben drauf zu geben...
aber ne neue membran kommt mir da nicht rein, bevor nicht sichergestellt ist, dass sie nicht gleich wieder wegfliegt...

danke
jay
Ulrich Pfeffer
pfefferpfeffer-filtertechnik.de
(Mailadresse bestätigt)

  15.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 14.09.2008!  Zum Bezugstext

hallo

weil ein Kugelhahn kein Druckregler ist und diese "Steuerung" die Pumpe zum takten zwingt was zu hohem Stromverbrauch  führt ( Anlaufstrom) und die Pumpe zwangsläufig auf Dauer zerstört weil die Wicklung das nicht lange aushält.

Auf welchem Niveau bewengen wir uns hier ?

"billig billig drangekommen" oder ein technisch vernünftiges Konzept.
Wenn ich nur 30 €  zur Verfügung habe kann ich natürlich so eine Lösung nicht realisieren. Aber das ist nicht mein Ding, das kann ich auch meinen Kunden nicht verkaufen.

wenn die Pumpe nichts abgenommen bekommt, kein Wasser wegläuft wird sie über kurz oder lang überhitzen.es macht schon Sinn, die Pumpe automatisch auszuschalten
Das haben schon viele vergessen......

Grüße
Uli  
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  14.09.2008

Wieso Frequenzumrichter oder neue Pumpe? Ein Druckschalter mit Formstücken zum installieren und eventuell ein Kugelhahn zum drosseln sind völlig ausreichend.
Ulrich Pfeffer
pfefferpfeffer-filtertechnik.de
(Mailadresse bestätigt)

  14.09.2008

Hallo

das ist im Prinzip ganz einfach!

benötigte Teile
Druckregler
Membranbehälter (ab 20 ltr)
Pumpenschaltung ( s unten)

einschalten über Druckschalter ( unterschreiten des eigestellten Druckes )
ausschalten über Durchflussschalter mit Zeitverzögerung (einstellbar)
die Pumpe schaltet ein wenn Wasser abgenommen wird, die Pumnpe läuft, solange Wasser abgenommen wird ( kein takten der Pumpe )
Der Druckregler regelt den Druck soweit es nötig ist.

Anm: Die Pumpe braucht in erster  Linie Strom wenn sie Wasser fördert, nicht wenn sie im Leerlauf Wasser auf 11 bar drückt das nicht weggepumpt wird. das mindern des Druckes ist also nicht generell " Energievernichtung"
eine Pumpe die den benötigten Druck bringt ist natürlich besser.

2 Anm
ein Frequenzregler wäre auch eine Lösung , da ist aber evtl eine  neue  Pumpe billiger

grüße

Uli


PS : solche Steuerungen sind am Markt steckerfertig erhältlich
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  14.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 14.09.2008!  Zum Bezugstext

Die Höhe des maximal Drucks hat nichts mit der Fördermenge zu tun. Ein 100l Kessel kann ausreichend sein. Einen manuellen Druckschalter würde ich auch empfehlen. Da weiß man was man hat.
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sebi vom 14.09.2008!  Zum Bezugstext

Hallo sebi aber mit allem drum und dran wie ich schon geschrieben  habe .Windkessel 200 Liter Rückschlag /Belüftungsventil  und einem Wasserstandsregler ,manche schreiben  auch Luftregler sonst wird das ganze wieder nichts.Eine Pumpe  welche einen Druck von 11 Bar erzeugt ist sowieso hiausgeworfenes Geld , wen man diese nicht irgendwo günstigst bekommt.
mfg sepp
Ps empfehlenswert für Brunnentiefen von ca 60m
Gast (sebi)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.09.2008

ja gut oki... klar wird die pumpe bei 11 bar abschalten is mir schon klar.
mit nem presscontrol wird das auch immer so bleiben.
wenn im ganzen system nur 5 bar sein sollen, dann presscontrol ausbauen und nen normalen druckschalter rein.
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sebi vom 14.09.2008!  Zum Bezugstext

Hallo sebi was sol ein Druckminder  die Pumpe schaltet trotzdem  erst bei 11 Bar ab.Es wird also trotzdem die Pumpe stark belastet und zusätzliche Energie verbraucht,oder liege ich da total daneben? Weil der Druckminderer est nach dem Druckschalter eingebaut werden kann.Es erfolgt daher nur eine Entlastung des Membrankessels und der Leitungen was sicher auch nicht schlecht ist.Wäre das nicht so als würde ich beim Auto mit Vollgas fahren und dann damits nicht zu schnell wird die Bremse betätigen. mfg sepp
Gast (sebi)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.09.2008

warum nicht einfach nen druckminderer in die leitung bauen?!? problem gelöst thema abgehackt;)
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  14.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 14.09.2008!  Zum Bezugstext

Normalerweise schaltet das Presscontrol ja nach der Fließgeschwindigkeit des Wassers. Der Druck spielt nicht so unbedingt die Rolle. Mit einem Kugelhahn kann man die Fördermenge drosseln. Eine neue kaufen wäre schwachsinn.
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  14.09.2008

Das vernüftigste, wäre eine andere Pumpe einzubauen.
Der Druck könnte zwar durch eine geringere Förderleitung etwas abgebaut werden, aber vermutlich ist da die Länge zu gering, um einen deutlichen Druckabfall zu bekommen. Anscheinend ist ja auch die Förderrate der Pumpe viel zu hoch.
Alternativ einen größeren Kessel verwenden.
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.09.2008

Hallo  jaybee aus deinen Ausführungen geht meiner Ansicht nach hervor dass ein Presskontroll und kein  üblicher  Druchkschschalter eingebaut ist.
Da du  schreibst  dass der Membrankessel infolge der def.Membranne nun als Windkessel  arbeitet ,kann das in deinem Fall  nicht funktioniereen weil kein Luftlieferant vorhanden ist und dadurch keine Luft in den Kessel kommt. Ein üblicher Druckschalter kann nur dann richtig funktionieren wenn wenn durch die wahrcheinlich einzubauende Rückschlag- Belüfterkombination in den Brunnen bei jedem Pumpvorgang Luft in den Windkessel befördert wird.Dies funktioniert aber bei einem def Membrankessel nicht ,weil dazu ein richtiger Windkessel nötig ist in dem auch ein  Wasestandsregler eingebaut ist welcher die überschüssige Luft ablässt, sonst kommt aus der Wasereitung auch diese heraus.
Da bei dir eine nicht nur in Bezug auf Druck sehr leistungsfähige Pumpe eingebaut wurde ist zum einwandfreien betrieb ,um eine zu häufige pumpenschaltung zu vermeiden ein 200 Liter Windkessel nötig.
mfg sepp
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  14.09.2008

Wenn du einen manuellen Druckschalter hast, kannst du den Deckel abschrauben. Dahinter sind dann 2 Federn mit jeweils einer Schraube in der Mitte. Die große Feder verändert beide Drücke und die kleine den Abschaltdruck. Zuerst drehst du die Große fester bzw. lockerer, bis zu deinem gewünschter Einschaltdruck. Das musst du dann testen. Dann musst du eventuell noch an der Kleineren drehen. Fester wenn der Abschaltdruck zu hoch ist und lockerer wenn er zu tief ist.
Für einen Garten kannst du ja 2,5-4,5 bar einstellen.
Bis 6 bar ist der Kessel zugelassen.

Wie heißt denn deine Pumpe? Und wo hängt sie? Eventuell ist sie für einen 100l Kessel zu stark.



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