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Kategorie: > Wissenschaft > Physik / Chemie
Wasseruntersuchung
Sandra Wötzel
(Mailadresse bestätigt)

  17.02.2009

Hallo

ich habe ein kleines Problem ich hab am Donnerstag Abschlussprüfung und soll da eine Wasseruntersuchung an Kesselwasser durchführen. Leider kann mir aber keiner in der Firma sagen was da alles für eine Bedetung aht was ich da prüfe
Vielleicht könnt ihr ja meine Fragen beantworten
1. Was ist der p-Wert und was für Auswirkungen kann er haben wenn er zu hoch ist.
2. Warum mist man die Phosphat und Sulfidmenge und was ist wenn die Werte zu hoch sind
3. Was ist wenn der Sauerstoffgehalt im Kesselwasser zu hoch ist (der muss bei uns immer so gering wie möglich sein)
4.Warum bestimmt man °dH und was ist wenn der Wert zu hoch ist
5. Wir messen die elektr. Leitfähihgkeit hat das einen bestimmten Grund?
ich arbeite in einer Teppichfirma das Wasser wird glaube für nen Dämpfer und den Farbpastenansatz verwendet vielleicht hilft das ein bisschen enn ihr das wisst.

Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen

eure Labormaus



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 2
Sandra Wötzel
(Mailadresse bestätigt)

  18.02.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Tröpfchen vom 18.02.2009!  Zum Bezugstext

Hi

danke dir. Ja ist sehr kurzfristig hatte aber die Hoffnung das ich doch noch jemanden in meiner Firma findet der das weiß.
Das reicht vollkommen aus was du mir da geschrieben.

Gruß Labormaus
Gast (Tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.02.2009

Hallo Sandra,

am Donnerstag hast du Prüfung und kümmerst dich bereits heute um Fragen der Wasserchemie. Klasse Vorbereitung :-))

Trotzdem einige Infos im Schnellgang:

Zu 1. Mit dem p-Wert bestimmt man die Alkalität im Wasser. Ist sie zu hoch, kann das Kesselwasser schäumen und den Dampf verunreinigen.

zu 2. Phosphat und Sulfid sind Konditionierungsmittel. Phosphat um Kalkbelägen entgegen zu wirken, Sulfid um Sauerstoff zu binden. Ein Zuviel kostet Geld und erhöht die Alkalität (dann siehe 1.).

zu 3. Dann gibt es Korrosionen. Übrigens, die Sauerstoffmessung des Kesselwassers macht wenig Sinn. Dort findet man aufgrund der O2-Löslichkeit sehr kleine Werte. Aussagekräftiger sind die O2-Konzentrationen von Speisewasser und/oder Dampf.

zu 4. Zu hohe Härte führt zu Kalkablagerungen im Kessel.

zu 5. Die elektrische Leitfähigkeit ist ein Maß für den Gesamtsalzgehalt des Wassers. Zu hoher Salzgehalt im Kesselwasser fördert Korrosion, Belagsbildung und Schäumen.

Hoffe die Kurzinfo reicht, denn so auf die Schnelle kann man die über lange Zeit aufgebauten Wissenslücken nicht füllen.

Gruß aus der Pfalz
Tröpfchen  



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