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Kategorie: > Wissenschaft > Physik / Chemie
Indikator für Wasser
Jens Villwock
(Mailadresse bestätigt)

  02.04.2009

Hallo!
Ich bin Student und möchte einen Versuch machen bei dem ich eine geringe Wasserströmung visualisieren möchte. Leider habe ich noch keinen Stoff gefunden bei dem mir das auf Dauer gelingt. Mit Tinte hab ich es schon probiert, aber leider ist irgendwann die ganze Leitung blau, da der Versuch einen Kreislauf darstellt. Kleine Partikel die im Wasser schweben wären für meine Zwecke ideal, nur welche? Sie sollen sich nicht auflösen und Strömungsgeschwindigkeitsänderungen deutlich machen. Aber wie gesagt sehr geringe Strömungen.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 9
Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  09.04.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 08.04.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,

ja, wer lesen kann, ist im Vorteil. Ich hätte besser alles gelesen. Sorry, dass ich daher auf das falsche Pferd gesetzt habe.

Zu Indikatorpartikel fällt mir noch Kohle ein. Die ist optisch gut auszumachen. Außerdem gibt es sie in den unterschiedlichsten Körnungen, speziell bei Lieferanten von Aktivkohle. Da sollte sich was findenlassen.

Viele Grüße aus der Pfalz und frohes Ostereiersuchen
Tröpfchen  
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  08.04.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von tröpfchen vom 08.04.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Tröpfchen,

ich bin bei meinen Überlegungen davon ausgegangen, dass es sich darum dreht, bei der Strömungsuntersuchung Unterschiede in der Strömung sichtbar zu machen; wie den Zusammenfluss hinter Hindernissen oder den Kern einer Strömung (flow) sichtbar zu machen.
Die Blattgoldflocken scheinen mir da das optimale zu sein.
Grüße in die Pfalz aus Oberbayern

Lothar
Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  08.04.2009

Hallo Jens,

ich könnte mir zwei Lösungsansätze für dein Problem vorstellen.

1. Einsatz eines Schwebekörperdurchflussmessers. Diese Geräte gibt es von verschiedenen Herstellern, und ich glaube für Durchsätze ab wenigen ml/h.

2. Einsatz einer regelbaren Dosierpumpe. Mit der könntest du den Wasserkreislauf betreiben,  über Hublänge und Frequenz die gewünschte Fördermenge einstellen.

Es wäre hilfreich gewesen, hättest du die von dir genannten "sehr geringen Strömungen" spezifiziert.

Gruß aus der Pfalz
Tröpfchen  
Olaf Sadzio
infopczos.de
(Mailadresse bestätigt)

  07.04.2009

als "Speisegold" oder "Goldflocken" sind diese auch erhältlich
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  06.04.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 06.04.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

ja das gibt es noch und wenn ich richtig gelesen habe, schon seit dem 16.ten Jahrhundert.

Unter vielen Fundstellen in google ausgewählt:

http://www.bottlestore.de/likoer/lachsdanzigergoldwasserlikoer.php

Wenn du schon von Erinnerungen sprichst, fällt mir aus der norddeutschen BW-Zeit der Ratzeputz ein. Und aus der Zeit davor der bei den Ski-Haserln beliebte Escorial grün. Von denen habe ich bewußt nie wieder etwas wahrgenommen.
Ja Wasser kann schon drollige Formen annehmen, wenn es Alkohol enthält.

Gruß Lothar
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  06.04.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 06.04.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,

Danziger Goldwasser, da werden Erinnerungen wach ;-)
Gibt es das überhaupt noch?
Alternativ fällt mir da Perlit ein, feine Körnung oder selbst fein sieben, so dass es nicht die Pumpe behindert.
Wenn das Experiment nicht zu lange dauert und das System nicht zu groß ist kämen auch weichgekochte Lebensmittel in Frage, wie gekochter Reis.

Beste Grüße
Wilfried
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  06.04.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Jens Villwock vom 06.04.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Jens,

was mir da gerade noch zu einfällt ist folgendes: Sämtliche Versuche mit Farbstoffen und farbstoffähnlichen Dingen führen wenn zu lange im Kreislauf vom Prinzip her zu einer einheitlich durchmischten Brühe. Denke mal an Danziger Goldwasser. Da sind einfach extrem dünne Blattgoldschnipsel drinn, welche relativ lange in der Schwebe bleiben. Gold verrottet auch nicht und die Schnipsel bleiben bestenfalls irgendwo kleben. Wäre auch noch ein denkbarer Versuch. Wenn der Alkohol deine Flusslandschaft zu sehr verfälscht mußt du halt die Flitter absetzen lassen, den Schnaps da drüber vorsichtig abziehen und den Rest gegen Wasser austauschen und das gleiche Prozedere wiederholen, bis das Wasser kaum noch nach Alkohol schmeckt.
Wenn das Wasser in deiner Anlage dann bergauf läuft, hättest du gut daran getan, den Alkohol wegzukippen, anstatt ihn zu trinken, grins.

Viel Erfolg

Lothar
Jens Villwock
(Mailadresse bestätigt)

  06.04.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 02.04.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar!
Ich möchte mich schon mal vorab für Deinen Beitrag bedanken und werde versuchen die einzelnen Komponenten zu besorgen und anzumischen. Wäre ja super, wenn es klappt.
Danke!
Gruss Jens
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  02.04.2009

Hallo Jens,

das ist nicht ganz einfach, weil diese Partikel meist nicht voll vom Wasser benetzt werden und dann anhaftende Luftmoleküle ein Schwimmen auf der Oberfläche bewirken. ( stark vereinfacht ausgedrückt) Um zu benetzen kannst du mal mit verdünnter Gelatine, welcher du ein paar Tropfen Glycerin beimengst, versuchen feinteiliges Al-Pulver anzurühren und die entstehende Pampe dann stark verdünnt ins Wasser einbringen. Wenn du das mit Carbonyleisen schaffen würdest, könnte man dieses mit einem starken Magneten zurückgewinnen, sprich das Wasser wieder säubern. Von beidem hätte ich etwas hier und könnte davon auch einige Gramm abgeben. Ebenfalls hätte ich noch ganz feine Eisenoxidpulver da, welche aber auch schwer zu benetzen wären.
Um das anfärben der Glasapparate deiner "Flusslandschaft" durch die Tinte zu reduzieren, würde ich mal versuchen, diese mit einer hauchdünnen Schicht petroljelly ( Vaseline kommt am nächsten)zu beschichten. Am besten leicht einreiben und dann für eine kurze Zeit zur Homogenisierung bei ca 80 Grad in den Warmluftofen stellen. Vielleicht kommst du dann auch wieder mit Tinte zurecht. Zeichentusche wäre wahrscheinlich sowieso besser,weil da viele Pigmente drinn sind.

Gruß Lothar



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