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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Brunnen zur Nutzung für Toilette und Waschmaschine??
Gast (Melanie Strasser)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.04.2009

Hallo!!

Wir bauen gerade ein Haus und ursprünglich war eine Zisterne geplant.
Jetzt ist beim Graben für den Keller aufgefallen, dass sich Wasser bis zur Bodenplatte sammelt und sich somit ein Brunnen anbietet.
Die Arbeiter meinen wenn man mit dem Bagger noch 4m runter geht und Betonringe einzieht, können wir uns die Zisterne sparen.
Meine Fragen:
1. Wie hoch muss denn das Wasser im Brunnen stehen, das ich eine kontinuierliche Versorgung habe??

2. Wird dann direkt mit einer Pumpe das Wasser das ich für Toilette und Waschmaschine brauche in´s Haus gepumpt? Oder brauch ich trotzdem eine Zisterne als Speicherplatz?

3. Kann es dann zu Engpässen kommen? Im Sommer oder so??

4. Reichen die 4m wirklich? Kommt mir so wenig vor.

Das es getrennte Leitungen sein müssen ist mir klar.
Ich brauch also Antworten ob sich das technisch so machen lässt, oder ob wir und nachher nur ärgern, und doch lieber eine Zisterne machen lassen sollen.


Danke für eure Antworten!!

Melanie



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 7
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.04.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 07.04.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried beim  Köhlner Archivwarenn bestimmt keine Laienratgeber  wie ich am Werk und trotzdem! Als mein späterer Schwiegervater eine Jauchegrube errichtet hat, war so viele Grundwaser dass er den Bau fast nicht geschafft hatt damals gab es ja noch keine Schmutzwasserpumpen. Bei baumaßmahmen welche ich später getätigt habe stellte sich heraus dass wen es im gelungen wäre einen halben Meter  tiefer zu graben er kein Waserproblem mehr gehabt hätte da eine dünne Lehmschicht wasserdicht war und nach durchstossen dieser Schicht das Wasser im schotterigen Material versikert wäre.
mfg sepp
Gast (wolder)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.04.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 07.04.2009!  Zum Bezugstext

Und kontrolliert vorher mal den Eisengehalt.
Wenn da zuviel drin ist, dann hast du keinen Spaß beim Toilettenreinigen und beim Wäsche waschen. Dann versaust du dir alles.

Gruß wolder
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  07.04.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 07.04.2009!  Zum Bezugstext

Dann sollte ein Baugrundunternehmen vorher mittels Rammkernsondierung die ersten 5-6m untersuchen.
Das sollte je nach dem ca. 300-500€ kosten.


Aber wenn man beim Baggern vorsichtig ist, kann eigentlich nichts passieren. Denn damit das Wasser abläuft, müsste eine Lehm-, Ton- oder Mergelschicht durchstoßen werden. Und dies merkt man eigentlich.  
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  07.04.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 06.04.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

und wenn dadurch das ganze Haus unterspült wird, womöglich absackt wie das Archiv in Kölln, dann hast Du aber ein Problem mit Deinen Ratschlägen.
Im Übrigen wurde eine Möglichkeit gesucht das Brunnenwasser zu nutzen und nicht es zu versickern!!!

Beste Grüße
Wilfried
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.04.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 06.04.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried ich glaube da tauchen einige Probleme aufwelch nichtunbedingt schlecht sein müssen.Wen durch das baggerneines Brunnens das Waser verschwindet so entsteht dadurch  eine sogar gute Kellerenrtwässerung/ Drainage .Wenn ann ein Abwaser/Kanal Netz angeschlossen werden muss  dann ist auch für das Wasser aus dem eigenen Brunnen Kanalgebühr zu bezahlen: Ausnahme meist Gartenbewässerung Weiterer Wassezähler Wahrscheinlich nötig
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  06.04.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 06.04.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Zusammen,

und was ist, wenn der Bagger die Wasserführende Schicht zerstört?
Dann sickert das Wasser eine Etage tiefer und der schöne Brunnen ist nutzlos. Ich meine da müssen zunächst mal die Bodenverhältnisse geklärt werden.

Beste Grüße
Wilfried
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  06.04.2009

Bei dem Wasser wird es sich wohl um Schichtenwasser (Oberflächenwasser) handeln. Wenn das Wasser bis knapp unter dem Keller steht und ihr einen 4m tiefen Schacht setzt, wäre dieser ja dann komplett gefüllt. Das macht bei einen Innendurchmesser von 1m ca. 3100l Wasser. Das sind eigentlich mehr als genug. Und über Nacht sollte der Brunnen spätestens wieder voll laufen. In sehr heißen Sommern kann es Engpässe geben. aber zum Toilettespülen und zum Wäsche waschen sollte es eigentlich immer reichen.

Die Pumpe saugt das Wasser aus dem Schacht und pumpt es dann über einen Kessel in das Versorgungsnetz mit Toilette, Waschmaschine und eventuell Garten.

Unten solltet ihr vieleicht groben Splitt (20-30mm Größe)einfüllen. So ca. 10-20 cm hoch. und oben alles schön mit einem Deckal abdichten. Sonst kommen die Frösche und Kröten. Manche Menschen stört das ja nicht, aber wenn ich das manchmal beim reparieren sehe, will ich keinen Kaffe mehr.


Das größte Problem sehe ich beim Schacht setzen, denn das Loch wird immer wieder zusammen fallen. Erstmal so weit wie möglich baggern und dann je nach dem ein paar Ringe reinstellen und in diesen weiter baggern oder schaufeln.

Frohes gelingen.



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