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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Probleme mit Metabo HWW 550020M
Andreas
(Mailadresse bestätigt)

  23.07.2009

Hallo,

ich habe ein Problem mit meinen Brunnen in Kombination mit der angeschlossenen Pumpe Metabo HWW 5500/20M.

Die Saugseite ist teilweise in 1,25" Rohre ausgeführt und verringert sich auf 1". Das Rückschlagventil ist mit 1" Anschlüssen versehen und im 1" Anschlussbereich verbaut. Es ist soweit alles angeschlossen und "höchstwahrscheinlich" alles dicht.

Jetzt zum Problem, schliesse ich am Druckausgang (0,5" Schlauch reduziert von 1") einen Beregner an, läuft die Pumpe derzeit mit einem Ausgangsdruck von 3,6 bis 3,8 bar. Zeitweise erreicht sie auch den Abschaltdruck und schaltet selbstständig aus.

Lasse ich das Wasser frei aus dem Schlauch auslaufen, fällt der Druck auf 2bar, zeitweise auf 1,5bar und selten so weit ab das der Druck auf 0bar fällt. Der Druck schwankt sehr stark bleibt zeitweise auf niedrigem Niveau konstant um selten auch mal auf 3,2bar anzusteigen (meistens wenn Pumpe in Betrieb genommen wird).

Schliesse ich den Druckausgang nachdem die Pumpe einige Zeit auf diese Weise Wasser gefördert hat, also feier Auslauf, dann erreicht sie nicht mehr den Abschaltdruck von 4bar bzw. bleibt kurz davor "hängen". Zudem braucht sie eine kleine Ewigkeit bis der Druck sich bis dahin überhaupt aufgebaut hat.

Ein Gegenversuch mit einer einfachen Baumarktpumpe (1300W) zeigte diesbezgl. keine Probleme. Sie förderte auch bei freien Auslauf, konstant bei 2,6bar. Mit angeschlossenen Beregner 3,2bar.

Kann es nun sein das die Probleme mit der Metabo deshalb auftreten weil diese Pumpe eine höhere Leistung hat und gerade im freien Auslauf mehr Wasser fördern will als der Brunnen liefert. Teilweise sogar so viel das der Förderstom kurzzeitig komplett zusammen bricht (Ausgangsdruck dann bei 0 bar).

Danke für eure Hilfe

Gruß

Andreas



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 16
Gast (Andreas)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.09.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 07.09.2009!  Zum Bezugstext

Hallo,

danke Dir für den Tip. Werde ich machen. Zur Ausführung habe ich ein paar Fragen bzw. ich stelle es mir so vor:

1. Ansaugen lassen bis Wassersäule wieder steht.
2. Pumpe stromlos machen damit sie nicht wieder ansaugt.
3. Druck aus der Pumpe lassen
4. Schlauch an Druckausgang anschliessen und in ein Wassereimer einhängen. Wasserstand markieren und 8 bis 10 Stunden warten.
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe müsste der Wasserstand aus dem Eimer fallen sollte das Rückschlagventil undicht sein.
Das Rückschlagbentil ist so ein schraubares, aus dem Heitungs- oder Wasserbau hat mir die Fachfirma empfohlen die ich mal vor Ort hatte. Das Schraubventil sitzt schräg, eine Feder drückt den Dichtteller auf den Rand. Ich kann das Ventil auch komplett mechanisch schliessen wenn ich den Hahn zudrehe. Vielleicht ist das Ventil doch nocht das richtige...

Gruß

Andreas
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  07.09.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von AndreasD vom 07.09.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Andreas,

die Verschraubung muss nicht undicht sein. Im Wasser können Gase gelöst sein, welche nach der Pumpe ausperlen.
Weit unsicherer ist die Dichtheit der Rückschlagventile. Diese kannst Du prüfen, in dem Du ein Schlauchende auf der Druckseite der Pumpe in einen Eimer legst. Ist das Rückschlagventil undicht, wird der Eimer leer gesaugt.

Beste Grüße
Wilfried
Gast (AndreasD)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.09.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Andreas vom 08.08.2009!  Zum Bezugstext

Hallo,

ich habe jetzt alles angeschlossen und es funktioniert soweit alles. Meine beiden Brunnen liefern zusammen wohl so wenig Wasser das sie mit Mühe zwei Regner versorgen können. Betreibe ich nur einen Regner erreicht dieser oft den Abschaltdruck von 3,8 bar.
Nur ein Problem besteht noch,nach einer längeren Ruhephase muss die Pumpe komplett neu wieder ansaugen. Das Rückschlagventil sitzt direkt an der Pumpe.
Ich habe die konisch selbstdichtende Verschraubung in Verdacht (für den Winter damit ich die Pumpe abbauen kann und im Frühjahr einfach wieder anbauen kann).
Kann es sein das eine solche Verschraubung nie wirklich dicht zu kriegen ist? Muss man den konischen Dichtring irgendwie umwickeln, z.B. Dichtband oder Hampf. Oder reicht es die Verschraubung einfach nur fest anzuziehen und alles ist dicht.
Lasse ich das Wasser in einen Behälter auslaufen sehe ich kleine Luftblasen aus den Schlauch austreten, das heißt irgendwo zieht das System Luft. Die Verschraubung saugseitig besteht aus verzinkten Rohren alle mit Hampf gedichtet.
Die Besonderheit ist aber das ich zwei Brunnenrohre zu einem vereinigt habe (T Stück). Beide Brunnen sind durch ein Kugelhahn absperrbar. Wenn ich davon ausgehen kann das dieser konische Verschraubung dicht ist dann muss der Fehler an der Verschraubung davor liegen, allerdings kann ich mir das schwerlich vorstellen. Gibt es vielleicht ein anderes System als diese konische Verschraubung?

Viele Grüße


Andreas
Andreas
(Mailadresse bestätigt)

  08.08.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepps vom 30.07.2009!  Zum Bezugstext

Hallo,

so es gibt neues zu berichten, ich habe jetzt eine Metabo 4000/20S Plus anstelle der 5500/20M angeschlossen. Es scheint zu funktionieren, scheint deshalb, weil die Pumpe dennoch nicht das leistet was ich eigentlich erwartet habe. Im Vergleich zur Pumpe meines Nachbarn leistet sie weniger. Von der Technik her sind beide gleich also beide sind einstufige Pumpen. Nur in der max. Ansaughöhe 9m Inox und 8m Metabo und der max Förderleistung (5000 l/h Inox / 4000 l/h Metabo) unterscheiden sich beide.
Die Inox leistet bei zwei Regner 2,6 bar Ausgangsdruck im Schnitt, die Metabo 1,8-2,0 bar. Ich kann mir diesen Unterschied nicht erklären. Hat da vielleicht jemand Informationen für mich die mir diesen Unterschied erklären könnten.


Gruß

Andreas
Gast (sepps )
(Gast - Daten unbestätigt)

  30.07.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Andreas vom 30.07.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Andreas der Fehler lag auch an dir schließlich habe ich dir schon mal geschrieben dass die Pumpe den Brunnen  möglicherweise überfordert und auch der Brunnenbaumeister hat dir in diesem Zusammenhang geraten die Pumpe aus einem Regenfass saugen zu lassen.
Eigentlich  hätte es auch reichen müssen die Pumpe zu drosseln was auch der  Fachman nicht gemacht hat,wen ein Brunnen einmal leergesaugt ist dann wird auch bei geschlossenen Wasserhahn nicht mehr angesaugt.
Ich habe so etwas bei einer Unterwasserpumpe schon erlebt wo sich infloge Wassermange in der Pumpe ein  Luftpolster gebildet hat, welcher erst nach dem abschalten  hinausgedrückt wurde was allerdings einige Min. gedauert hat.
mfg sepp
Andreas
(Mailadresse bestätigt)

  30.07.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Andreas vom 28.07.2009!  Zum Bezugstext

Hallo,

es gibt etwas neues zu berichten, aller Vorraussicht nach war die Pumpe nicht defekt, sondern zu leistungsstark für meine beiden Brunnen. Ich habe mit dem Kundendienst von Metabo telefoniert und dieser konnte mir anschaulich erläutern warum sich meine Pumpe so verhält. Demnach pumpt die Pumpe mehr Wasser aus den beiden Brunenn wie aus dem Erdreich nachströmen kann, die Folge, es wird bis zum Filterrohr gepumpt. Ab diesem Augenblick zieht die Pumpe Luft, wenn auch wenig, aus dem Erdreich. Das sammelt sich im Pumpengehäuse. Diese mehrstufigen Pumpen sind gegenüber Luft sehr empfindlich, im Gegensatz zu den einstufigen (deshalb hat die Pumpe vom Nachbarn immer funktioniert) läßt deren Leistung rapide nach.
Ich habe jetzt eine Metabo 4000/20S Plus geordert. Dies ist eine einstufige Pumpe. In der Hoffnung damit die Probleme gelöst zu haben. Schade ist nur das man so etwas erst erfährt wenn man schon viel Aufregung und Kosten hinter sich hat. Ich hätte mir gewünscht wenn der Hersteller auf der Produktbeschreibung diese Zusammenhänge erläutert und schreib das bestimmte Vorraussetzungen am Brunnen erfüllt sein müssen (Rohrdurchmesser, Wassernachfluss etc.). Mein beiden 1,25"  PVC Rohre wurde offensichtlich augenblicklich leer gelutscht :)

Gruß

Andreas
Andreas
(Mailadresse bestätigt)

  28.07.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Andreas vom 27.07.2009!  Zum Bezugstext

Hallo,

tja was soll ich sagen, die Pumpe ist defekt, ich werde sie wieder zurückschicken.
Gestern war die Fachfirma vor Ort und hat mir das neue Rückschlagventil eingebaut. Die Pumpe brachte aber nicht die Leistung, bei 1,5bar war Schluss. Selbst als das Druckausgang abgesperrt wurde baute sie nicht bis zum Abchaltdruck 4bar auf, sondern verharrte bei 2bar. Der Mann von der Fachfirma schloss darauf hin eine andere Pumpe an, diese saugte sofort an baute sehr schnell bis zum Abschaltdruck den Druck auf. Undichtigkeiten auf der Saugseite können also ausgeschlossen werden. Am Regner angeschlossen lieferte die Pumpe konstant 3,4bar. Das änderte sich auch nicht als wir ein Brunnenrohr absperrten. Damit war klar das die Pumpe einen defekt aufweist.

Gruß

Andreas
Andreas
(Mailadresse bestätigt)

  27.07.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepps vom 26.07.2009!  Zum Bezugstext

Hallo,

es ist kein Bohrbrunnen, er wurde gespült, in unserer Gegend reicht das in der Regel aus.

Ich habe jetzt einen Fachmann vor Ort zu Rate gezogen, er hat sich das alles mal angesehen und festgestellt das in meinen Rückschlagventil die Feder fehlt. Vermutlich ist die irgendwann mal beim Aufschrauben rausgesprungen ohne das ich das bemerkt habe. Jedenfall werden wir heute ein neues Rückschlagventil einbauen. Mal sehen was es bringt. Ich melde mich wieder.

Andreas
Gast (sepps)
(Gast - Daten unbestätigt)

  26.07.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 26.07.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister  Ich hab geglaubt es handelt sich um einen  Bohrbrunnen mit einem Saugrohr von  5/4 Zoll.Bist du dir ganz sicher dass es doch nicht ein Bohrbrunnen ist?Ich habe nachgemessenen und festgestellt dass man   vielleicht   ein 33 mm PE Kunststoffrohr hinunterschieben  könnte ,allerdings ohne Bodenventil,wen das genannte 4/ Zoll Rohr undicht sein sollte.Eine 1 Zoll Saugleitung ist zwar ziemlich mickrig aber einen Versuch  wäre dies wert.Im übrigen haben ungeübte beim abdichten von Saugleitungen oft Probleme da solche undichtheiten wesentlich schwerer zu erkennensind als jene von Druckleitungen,.
mfg sepp  
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  26.07.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepps vom 25.07.2009!  Zum Bezugstext

Sepp, er hat einen 1 1/4" Brunnen. Da bekommt man keine Saugleitung mit Bodenventil rein.
Gast (sepps )
(Gast - Daten unbestätigt)

  25.07.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Andreas vom 25.07.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Andreas" Kunststoff-Regentonnen   kosten in den Baumärkten nicht nicht  viel ,ein   200 Liter Blechfass  beim Schrotthändler etwa 10€.

An sich vermute ich aber doch das die Pumpe den Brunnen überfordert.
Deiner Beschreibung nach ist das Rückschlagventil an der Pumpen Saugseite angebaut ,besser wäre ein Bodenventil  ,weil bei einem solchen das Wasser auch bei Undichtheilt der Saugleitung nicht zur Gänze absackt,  und zum andern eine undichtheilt wesentlich   leichter feststellbar ist. Steht die Anlage im abgeschalteten Zustand unter Druck dann tritt nämlich an den undichten stellen Wasser aus. Dadurch sieht man ob alles bis zum Bodenventil  dicht ist.Dies ist auch daran zu erkennen dass bei geschlossenen Wasserhahn  /Hähnen   der Druck nicht sinkt/sinken darf.
Ist aber das RV direkt an der Pumpe angebaut dann kann man nicht bzw. schwer feststellen ob nicht doch die Saugleitung zwischen RV und dem Ende des Saugrohres /Schlauches undicht ist.

mfgsepp
Ps während man bei einer Anlage mit Bodenventil die Pumpe "aufganten"also die Saugleitung via  eines Einfüllstutzens  mit Absperrhahn problemlos auffüllen kann, ist es bei einer Anlage mit einem an der Pumpe angebauten RV nicht möglich weil das Wasser ja sofort absackt.
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  25.07.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Andreas vom 25.07.2009!  Zum Bezugstext

Wo willst du denn eine Paste rumschmieren? Die Verbindungen überhalb der Erde kann man mit 2 Rohrzangen fester drehen oder gleich neu abdichten. Wenn im Brunnen eine Muffe undicht ist, kannst du den Brunnen vergessen.

Wenn die Pumpe vom Nachbarn an diesem Brunnen ordentlich funktioniert hat, muss es an deiner Pumpe oder der Verbindung zum Brunnen liegen.
Andreas
(Mailadresse bestätigt)

  25.07.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 25.07.2009!  Zum Bezugstext

Hallo,

nein beide Brunnen sind als 1 1/4" Brunnen ausgeführt. Ich denke mal das sie irgendwo Luft zieht. Wenn ich den Pumpenausgang absperre und die Pumpe bei 4 bar abschaltet, dann muss sie bei Wasserabgabe erneut ansaugen, ein untrügliches Zeichen, denke ich mal, das sie irgendwo Luft gezogen hat. Der Wasserspiegel ist zwar nicht komplett gefallen aber man sieht es deutlich am Manometer. Der Druck fällt bis auf 0 - 0,2 bar um sich dann wieder aufzubauen.

Gibt es eine Möglichkeit das festzustellen, man sagte mir man könnte an den Verbindungsstellen eine Art Paste schmieren und wenn sich die Oberfläche auf der Paste verändert wird dort Luft eingezogen. Bloß welche Paste nimmt man.

Für die Idee mit dem Fass, die wird wohl daran scheitern das ich ein solches (oder ähnlich grossen Behälter) gar nicht habe, alles andere denke ich mal läßt sich machen. Ein Stück vom Brunnen PVC Rohr habe ich noch das könnte man über Muffen und Übergangsstücke an die Pumpe anschliessen.

Gibt es eigentlich ein unterschiedliches Ansaugverhalten von Pumpen. Vielleicht bringt mich die Tatsache das die Pumpe vom Nachbarn eigentlich immer funktioniert hat auf die falsche Spur. Vielleicht ist diese nicht so "anspruchsvoll" was die Dichtigkeit der Saugleitung betrifft. Ist es möglich das die Metabo ein größeren Unterdruck erzeugt und somit höhere Ansprüche an die Saugleitung stellt. Die Förderhöhe wird ja mit 9m angegeben was schon ein sehr guter Wert ist.

Gruß

Andreas
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  25.07.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Andreas vom 24.07.2009!  Zum Bezugstext

Du kannst die Pumpe ja mal aus einem Regenfass oder Ähnlichen saugen lassen. Am besten im Kreis pumpen, also wieder rein ins Fass. Und dabei umbedingt darauf achten dass alles dicht ist. Wenn nun alles normal funktioniert, zieht die Pumpe Luft im Brunnen.

Hast du einen 1 1/2" Brunnen?
Andreas
(Mailadresse bestätigt)

  24.07.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 24.07.2009!  Zum Bezugstext

Hallo,

danke für die Antwort, ja der Wasserstrahl ändert sich, bei 0 bar bricht er völlig zusammen. Bei längerem Beobachten fällt auf, dass die Pumpe eine Zeit lang zwischen 3,2 und 3,8 bar fördert. Mit der Zeit fällt der Ausgangsdruck, nicht gleichmäßig sondern verharrt für eine Weile bei einem gewissen Druck. In der Regel  zwischen 1,6 und 2,4 bar (Grenzwerte) um dann letztendlich komplett auf 0 bar zu fallen. Die Pumpe macht dann so ein knarzendes Geräusch. Dieser Moment währt nicht lange und der Druck baut sich wieder in Stufen auf, erreicht aber selten wieder 3,2 - 3,8 bar.
Meisten bleibt es dann zwischen 1,6 - 2,4 bar. Sperre ich in diesem Betriebszustand den Ausgangshahn ab, baut sich der Druck in der Pumpe sehr langsam auf es dauert Minuten, wenn überhaupt, bis der Abschaltdruck von 4 bar erreicht ist. Habe ich einen Druck von über 3 bar oder ein Moment steigenden Druckes erwischt wird der Abschaltdruck wie erwartet schnell erreicht und die Pumpe schaltet ab.
Bei zwei angeschlossenen Beregnungsanlagen ändert sich das Bild ein wenig, vermutlich aufgrund der größeren Austrittswiderstände am Regner. Dort wird selten bis gar nicht die 0 bar Marke erreich, meistens berappelt sich die Pumpe schon vorher, bei ca. 0,2 bar und fängt wieder an Druck aufzubauen.
Ich muss dazu sagen das dies schon die zweite Pumpe dieser Marke ist die erste habe ich zurück schicken müssen (Garantie) dort waren die Probleme noch gravierender. Mögliches Serienproblem?
Mein Brunnenbauer sagt mir, dass sie entweder Luft zieht oder der Brunnen zu wenig Wasser liefert für die Leistung dieser Pumpe. Ich hege die Hoffnung das, wenn ich sie ein wenig laufen lassen, sich die Situation ein wenig bessert. Der Brunnen sich quasi frei arbeitet um mehr Wasserzufluss zu gewährleisten.
Dass die Pumpe einen defekt hat (außer evtl. Serienprobleme von denen ich bisher nichts gehört habe, im Internet habe ich nur positive Kommentare über diese Pumpe lesen können) glaube ich nicht. Im Moment bin ich völlig ratlos. Vor allem wenn man berücksichtigt das die Pumpe vom Nachbarn einwandfrei lief….

Die ganze Geschichte hat einen längeren Hintergrund, vielleicht ist die Kenntnis darüber von Wichtigkeit. Im Frühjahr wollte ich meine alte Pumpe anschließen, musste aber feststellen das diese definitiv kaputt ist. Also erwarb ich die HWW 5500 / 20M (1). Angeschlossen an den Brunnen und die Probleme fingen an. Ich nahm an, dass mein Brunnen versandet ist und beauftragte den Brunnenbauer mir einen neuen Brunnen zu spülen. An diesen neuen Brunnen die neue HWW 5500 angeschlossen und die gleich Probleme gehabt. Pumpe vom Nachbarn angeschlossen keine Probleme. Mir kam der Verdacht, dass wenn die Pumpe schon von Beginn an nicht funktioniert hat, der alte Brunnen evtl. gar nicht versandet ist. Vorsichtshalber den alten Brunnen mit 1,5 bis 2,5 bar gespült (eine Stunde lang), das Wasser hierzu kam aus den neuen Brunnen. Die Pumpe vom Nachbarn an den alten Brunnen angeschlossen und siehe da, es kam Wasser in ausreichender Menge. Ich habe dann die beiden Brunnen zu einem Anschluss vereinigt, wobei ich jeden Brunnenstrang mit einem Kugelabsperrhahn absperren kann. An den vereinigten Anschluss habe ich dann die Pump von Nachbarn angeschlossen und es hat funktioniert. Die neue HWW 5500 (2) wurde geliefert, angeschlossen und (fast) die gleichen Probleme wie bei der (1). So viel zur Vorgeschichte, sorry für den langen Text und danke fürs lesen.


Andreas
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  24.07.2009

Die Metabo müsste beim freien Auslauf mit einem 1/2" Schlauch konstant bei 3,5-4 bar laufen. Tut sie das nicht, saugt sie sie Luft oder sie ist kaputt.

Verändert sich den der Wasserstrahl? Bei 0 bar kann ja eigentlich nur ganz wenig kommen.



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