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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Kalk welches Verfahren ist hier ratsam
Gast (Christian Uhl)
(Gast - Daten unbestätigt)

  09.09.2009

Hallo zusammen,

bin zwar aus der Schweiz, aber Kalk ist Kalk.Hoffe ihr helft trotzdem.

Hab folgendes Problem: Sind vor 1.5 Jahren in neues Haus am Zürisee gezogen. Wasser ist eigentlich perfekt so, wären nicht 26Härtegrade da.
Wasserkocher&Kaffeemaschine, brauchen nun eine montliche Entkalkung. Die Duschwände und Waschbecken haben 2-3 Tage nach dem Putzen schon wieder die Kalkschicht bzw. man bekommt kaum alles weg. Und wie unsere Warmwasserspeicher nach nun 1.5Jahren aussieht (denke ich mal an den Wasserkocher) möchte ich lieber nicht dran denken.
Kann einfach nicht so weiter gehen, deswegen wollte ich nun eine Entkalkungsanlage anschaffen.
Nach zig Beratungen bin ich total konfizius, weil irgendwie keiner der Anbieter auf meine Anforderungen eingeht und mir ein Verfahren bzw. klar eine Anlage empfehlen kann:
- Wasser vom Geschmack soll möglichst so bleiben, da perfekt und wir trinken ausschliesslich Hahnenwasser
- Putzen: Kalk muss sich entfernen lassen und weniger wäre auch gut. Ist da nach "Behandlung" wenig da, dass man gut entfernen kann wäre das ok. Muss also nicht 100% der Kalk raus
- bzgl. Heizung/Maschinen(Spül,Wasch,Warmwassersepiecher)/Rohren: auch hier, deutlich weniger Kalkablagerungen muss sein, denn das Wartungsintervall bzgl. Entkalken mussten wir von 3 Jährig auf jährlich kürzen. Nicht alles muss raus, aber spürbar weniger.
_ Haus ist von 1880 aber kernsaniert vor 1.5 Jahren mit neuen Leitungen+Gasheizung kombiniert mit einem 400l Warmwasserspeicher. 3 Wohnungen (120/60/60qm) mit 6Personen und ca. 400m3/Jahr Wasserverbrauch.

Bin bereit hier für eine Anlage die das erfüllt Geld hinzulegen und auch Wartungskosten zu bezahlen, denn die weisse Pest schmälert hier einfach die Lebensqualität und defintiv auch die Lebensdauer der ganzen neuen Wasserversorgung.

Wie gesagt, Kalk muss nicht 100% einfach ein gesundes "Mittelmass" von allem. Bzw. wenn es nix gibt das es kann was ist der beste Kompromiss und wo müsste ich zugeständnisse machen.
Danke und Grüsse
C. Uhl



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 6
Gast (mpoehl)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.09.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von tröpfchen vom 15.09.2009!  Zum Bezugstext

Jupp,
ist doch wohl die Gleiche Wasserchemie hier in den neuen Bundesländern. Auch die im Osten kochen nur mit Wasser.
Und was es mit der Herkunft zutun hat habe ich bereits an anderer Stelle etwas näher beleuchtet.

Wie schon dort geschrieben würde das den Rahmen hier sprengen, wenn ich dies beschreiben sollte. Romane möchte man in einem Forum ja nicht lesen.


Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.09.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von mpoehl vom 15.09.2009!  Zum Bezugstext

Hallo mpoehl,

ich hoffe doch, dass in den neuen Bundesländern die Wasserchemie keine andere ist als in den alten. Hier bei uns richtet ein Kohlefilter rein gar nichts gegen die Wasserhärte aus - wie auch -, die von dir genannten Ionenaustauscher schon, sofern man die Richtigen nimmt.

Und als Kalk im Wasser bezeichnet man bei uns landläufig den Gehalt an Ca(HCO3)2, also Calciumhydrogencarbonat. Andere Calciumverbindungen wie beispielsweise CaSO4 (Gips) beeinflussen zwar die Wasserhärte (früher Gesamthärte), haben aber mit "Kalk" nichts zu tun.

Ferner braucht man bei uns keine geologischen Kenntnisse über die Wassergewinnungsgebiete um Aussagen über die Wasserqualität zu treffen. Wir verlassen uns auf die vom Wasserversorger zur Verfügung gestellten Analysen. Das ist bequemer, zuverlässiger und aussagekräftiger. Dann kannst du auch Teststreifen und andere halbquantitative Analysemethoden vergessen.

Gruß aus der Pfalz
Tröpfchen  
Gast (mpoehl)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.09.2009

Kalk ist nich gleich Kalk.
Um deine Situation zu verstehen, solltest Du wissen das es mehrere "Kalk-Verursacher" im Wasser gibt.

In der Regel ist der Kalk den der Laie am Wasserhahn in schöner weisser Blüte vorfindet eine Karbonatverbindung. Ich möchte mal behaupten, dass das die häufigste Form im Trinkwasser zu seinen scheint.

Es gibt jedoch auch noch einen anderen "Kalkverursacher" und das ist der ausgewaschene "Zement" aus bsp. Buntsandstein. Der ist nicht mit dem o.g. Karbonat gleich zu setzen.

Bevor Du also gegen deine derzeitige Situation etwas unternehmen möchtest, sprich Geld ausgeben, so solltest Du den "Kalk-Verursacher" feststellen.
Meist reich ein Blick in die Herkunft des Trinkwassers oder den Versorger mal Fragen. Die geben Dir bestimmt gern Auskunft.

Die vermeintliche Gesamthärte eines Wasser sagt hier nicht viel aus, wer hier am Wasserhahn für den Kalk verantwortlich ist. Es gibt auch Schnelltests in Form von Teststreifen bei den Du bsp-weise die Karbonathärte bestimmen kannst.

Erst wenn Du genau weißt wer der Übeltäter ist, kannst Du auch geziehlt ewas unternehmen. Sei es nun mit Ionentauschern oder Kohlefiltern oder sonst irgendwelchen Methoden.

Grüße aus Jena

Gast (Ernster Regulator)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.09.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Kurt Maszuttis vom 11.09.2009!  Zum Bezugstext

Naja, wieder mal eine lustige Werbebotschaft.

Wer es noch nicht weiß: Abgesehen vom Wirtscahftlichen Effekt hat so ein Gerät keine Wirkung. Es empfiehlt sich, ausschließlich Geräte mit Wirksamkeitsnachweis nach DVGW W 512 zu erwerben. Wer das nicht hat, der wirkt auch nicht.

E. Regulator
Gast (Kurt Maszuttis)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.09.2009

Hallo,
dein Problem ist auch bei uns (24-30°dH) alltäglich. Um deine Anforderungen zu erfüllen, brauchst du nur das Wasser physikalisch richtig aufzubereiten. Dass du nach so vielen "Beratungen" konfuzius bist (netter Therminus, gefällt mir), kann ich gut verstehen. Seit fast 20 Jahren berate ich Privatleute, Gewerbebetriebe und Industrie genau zu diesem Sachverhalt, und liefere die Lösung. Wenn du möchtest, besuche meine Webseite http://xxxxxxxxxxx
oder nimm Kontakt aus unter Tel. +49 xxxxxxxxx

Wenn man die Hintergründe und das Wesen der Härtebildner im Wasser bewerten kann, dann fällt einem die Entscheidung nicht schwer.
Mit freundlichen Grüßen
Kurt Maszuttis

Auch für sie gilt : Keine Werbung im Forum
LG  LG

Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  09.09.2009

Hallo Christian,

ich befürchte mal, dass dein Wunsch auf eine unmögliche Leistung hinausläuft.
Egal welche Methode zum Einsatz gebracht wird, das Wasser wird sich immer geschmacklich leicht verändern.

Um also den gewohnten Schluck nehmen zu können, müsstest du einfach eine Zapfstelle vor der Entkalkungsanlage vorsehen. Dann kann man auch testen, wie es schmeckt, wenn man das Wasser mit dem Filtrat mischt. Zur Art der Anlage für das Brauchwasser, tust du unter Umständen gut daran, mal vor Ort herumzufragen, wer welche Art von Anlage mit welchem Erfolg benutzt. Auch der Installateur sollte in der Lage sein, dir Referenzen zu benennen.

Gruß Lothar



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