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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Ist es sinnvoll Leitungswasser mittels Membran-Technologie a
Florian
(Mailadresse bestätigt)

  17.11.2009

Guten Tag,


es ist das erstemal, dass ich mich in einem Forum angemeldet habe, der Grund dafür liegt nahe, ich habe ein jobangebot bekommen, zweifel aber an der Notwendigkeit des Produkts, ob es nicht nur geldmache ist, ist meine frage.

Ich habe Lange im Internet gestöbert. abgesehn davon, dass es nicht leicht ist, die Grenzwerte für Leitungswasser zufinden, frage ich mich immer mehr, warum diese werte immer wieder, verändert wurden, und werden.
mir Sind dabei die Mikro-Siemens (gelöste Teilchen im teilchen pro Millionen) aufgefallen. anscheinend, sind sie ein wichtiger bestandteil, der Grenzwerte-ermittlung. wie dem auch sei, wurden diese  von 1980 bis 2001 von 280 auf 2500 angehoben, was mich verwundert.

ist es in naher zukunft für einen verbraucher in Europa notwendig, sein leitungswasser auzubereiten. die meisten Test der Grenzwertermittlung, werden in den Wasseranlagen durchgeführt, wo das wasser lagert, bevor es an die haushälter gelangt. die frage ist, wieviele verunreinigungen in das wasser gelangen, bevor wir es trinken.

Wenn, unser Trinkwasser, so schlecht sein soll, denke ich, dass wir spätestens, beim nächsten Bluttest davon erfahren würden. oder sind die Volkskrankheiten, wie Zb.: Herzleiden, Ablagerungen, Nierensteine, Schlaganfälle, Arthritis,... auf das Wasser das wir täglich trinken zurückzuführen?

ich habe deswegen diesen Post verfasst, weil ich niemanden kenne,der sich mit solchen problemen auskennt. und mir ist auch schon bewusst, das auf dieser seite, diverse leute schon versuchem geld mit ihren anlagen zumachen.

ich habe verschiedene test vormeinen augen gesehn, wie z.b.: der Laugetest, der wohl den Kalkanteil zeigt. das leitungswasser war weiß (undurchsichtig) das aufbereitete war klar (durchsichtig)

zudem frage ich mich, ob aufbereitetes wasser, gesund ist, ich weiß, dass destiliertes wasser zum tod führt. doch frage ich mich, wie es bei wasser ist, das bis zu 99,9 % gereinigt wird.

und wenn wir unser wasser aufbereiten sollen, ist es nicht besser ein Umkehrosmose Wasserfilter zuverwenden, als ein Wasserfilter auf Membran-Technologie basierend.

meine frage lautet also, Müssen wir unser Leitungswasser aufbereiten, oder wollen gewisse firmen nur geld mit der unwissenheit der leute machen?




Mit freundlichen Grüßen,

Florian



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 4
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  29.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von schulgarten1 vom 28.01.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Walter,

willkommen im Forum ! Fachleute sind immer gerne gesehen. Schade, dass du ausgerechnet am anderen Ende des Nachbarlandes sitzest. Bei mir ist Salzburg beinahe Nachbarstadt. So bleibt es dann halt bei der Forenbekanntschaft oder gegebenenfalls beim Telefon.

Grüße aus dem Berchtesgadener Land

Lothar
schulgarten1
(Mailadresse bestätigt)

  28.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 18.11.2009!  Zum Bezugstext

Hallo, ich bin neu hier im Forum und grüss Euch alle aus österreich.
Ich beschäftige mich schon seit 1976 mit UO.
Meinem Vorposter kann ich nur voll zustimmen.
Mir platzt der Kragen, wenn Fenstervetreter auch kleine UO Anlagen als Zubehör mitführen und an Leute verkaufen, die 200 microS Speisung haben.
Bakteriell sind die alle eine katastrophe----> GKZ ein 10/ml; GKZ aus zig tausend.
Wenn so ein Ding nicht alle 2 Wochen fachmänisch gewartet wird, gut Nacht.
UO im Hauhalt geht schon als zentrale Aufbereitung mit Wartungsvetrag. Aufstellung im keller an kühlem ort., regelmässige Wartung.
Kleines beispiel: 1600 S ein, 200 S nach verschnitt aus, Wirkungsgrad 50-75&.
Sowas ist aber nur etwas für Spezialisten und mit viel Geld.. übrigens ist das Wasser dabei geschmacklich viel besser.
Sichere Anlagen gibt es nur für Haemodialyse und Pharma, aber wer kann sich das fürs Haus leisten???
LG!
Florian
(Mailadresse bestätigt)

  18.11.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 18.11.2009!  Zum Bezugstext

ahja, danke, das dachte ich mir schon, hab den job abgelehnt, und die firma erstmal bei der kammer gemeldet. sollen die doch mal schaun was da los ist.


Vielen dank nochmal für die antwort. wer weiß,vlt habe ich ja mal wdr ne frage. doch ich denke nicht.

Auf wiederlesen.

Florian
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  18.11.2009

Hallo Florian,

Zweifel aber an der Notwendigkeit des Produkts findest Du in diesem Forum zu hauf und gut begründet, aber nochmals ganz kurz:

Grenzwerte für Trinkwasser wurden bisher selten verändert und wenn, dann gab es dafür neuere technische oder wissenschaftliche Erkenntnisse.
So wurde der elektrische Leitwert z.B.angehoben, weil dieser sich hauptsächlich aus dem Gehalt an Kalzium und Magnesium ergibt. Beides ist sehr gesund und auch in größeren Mengen nicht schädlich. Was von den UO-Verkäufern vorgeführt wird sind alles Taschenspielertricks, genau genommen Betrug!

Und wenn schon eine Wasseraufbereitung in Europa notwendig wird, hauptsächlich in den südlichen Ländern, dann wären UO-Untertischgeräte ganz sicher die falsche Wahl, z.B.:

nur für Küchenwasser - und beim Duschen sterben Sie an Legionellen
hohe Wasserverluste - ca. das<10 - 15-fache des Nutzwassers geht in den Gulli
schlechte Wartungsbedingungen - wird dann gern vergessen...
hohes Verkeimungspotential - Gefahr auch bei Geräten mit UVC-Strahler

Keine der sog.Volkskrankheiten hat etwas mit dem Trinkwasser zu tun, einige mit der Ernährung, dem Rauchen, Alkohol, Luftverschmutzung, etc. Und in Deutschland schon gar nicht. Die Grenzwerte sind so gesetzt, dass auch sensible Menschen und Babys garantiert gesundes Trinkwasser bekommen.

Eine Sache noch "dass destilliertes Wasser zum Tod führt" ist falsch, bzw. trifft nur dann zu, wenn Sie Unmengen davon trinken - dann sterben Sie aber auch vom besten Tafelwasser :-)

Beste Grüße

Wilfried




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