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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Wasserentsalzung
manfred langer
(Mailadresse bestätigt)

  18.02.2011

Es gibt viele Entsalzungsmöglichkeiten aber sie sind für die Entwicklungsländer zu Teuer.Ich habe eine Entsalzungsmöglichkeit entwickelt, die zirka tausendmal preisgünstiger ist, als herkömmliche Anlagen.Die Anregung dazu habe ich aus einer älteren P.M. Zeitschrifft.Das ist ein Wissenschaftsmagazin.In der Zeitschrifft wurden Neuentwicklungen,im Schiffssektor beschrieben.Die Japaner haben ein Magnetdüsenboot entwickelt,das sehr schnell fährt.Das ging aber nicht in Serie,weil es zu Teuer war.Diese entwicklung ist ein Geheimpatent ohne das die Entsalzung nicht funktioniert.Das Boot hat vom Bug, bis zum Deck einen Kunststoffkanal.Das Salzwasser leitet den elektrischen Strom.Und mit Magnetfeldern wird das Wasser beschleunigt.Also eine Art Linearmotor. Ich habe mir gesagt die Magnetfelder wirken nur auf die Ladungsträger.Die Ladungsträger beim Salzwasser sind die Salzionen.Die kann man mit Elektrischen Strom und Magnetfelder im Gegendruckverfahren wie mit einem Sieb ausfiltern.In einem Rohr wird das Salzwasser zugeführt.Die Magnetdrüse drückt die Salzionen,durch einen langen Kanal heraus.Auf das Trinkwasser üben die Magnetdüsen keine Kraft aus.Das Tinkwasser fliesst durch ein drittes Rohr ab, zur kostenabschätzung.Ich habe mir durch einen bekannten ausrechnen lassen wieviel Energie
nötig ist um einen Liter Wasser zu Destilieren.Die Entsalzungsanlage habe ich mit einem Elektromotor mit einer Wasserpumpe verglichen.Wenn man die Energie zum Destilieren eines Liters Wasser nötig ist,zu grunde gelegt dann schafft der Elektromotor mit der Wasserpumpe und der zur verfügung stehenden Energie auf jeden fall einen Kubikmeter mit wasser zu Füllen.Ein kubikmeter Wasser sind tausend Liter Wasser.Somit ist die Anlage grobgeschätzt,tausendmal billiger.Meine Urheberrechte trete ich an die Japaner ab.Mir ist die Praktische nutzung wichtig.Es verhungern mehr Menschen,als im Krieg umkommen.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 7
Gast (Ernster Regulator)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.02.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 20.02.2011!  Zum Bezugstext

Guten Morgen Lothar!

Leider ist bei Deinem Beispiel ein Aspekt nicht bedacht worden: Den Druck braucht man an der Membran, um die Teilchen durch die kleinen Löcher zu bekommen. Sonst ist da nichts geheimnisvolles dran, also wird auch durch Rühren, selbst durch Zentrifugieren, kein Gradient der Konzentration zu erzeugen sein. Bei einem Gemisch von Teilchen in Wasser geht das, aber eben nicht bei gelösten Ionen. Die Dichte einer Lösung kann man so ebenso wenig differenzieren.

Tut mir leid, Dein Patent wird nicht funktionieren.

E. Regulator
Bernhard Janßen
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  21.02.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 20.02.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,

dann patentiere doch deine Turbinen-Entsalzung. Das Wasser auf eine genügend hohe Geschwindigkeit zu bringen, dürfte doch nicht schwierig sein. Ich bin aber sehr skeptisch, ob das Patentamt deine Idee aufnimmt!

Gruß Bernhard
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  20.02.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Janßen vom 19.02.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Bernhard,

den Magnet brauchst du nicht mal. Das Umrühren sollte schon reichen. Das ist gerade mal wieder so eine Frage des Vorstellungsvermögens.
Wenn Wasser alleine durch den hohen Druck gegen eine Membrane sich vom Salz trennt, dann bekommst du wenn du schnell genug rührst auch schon kleine Dichteunterschiede.

So jetzt habe ich mich mal wieder geoutet, grins.

Sagen wir mal so, Wasser ist schon ein seltsamer Saft. Oder mit den Worten meines Vorbildes Chaplin: Bei Wasser ist alles möglich. Oder ich denke mal an den derzeit auch diskutierten "Anfang des Lebens im ewigen Eis"
Selbstverständlich verbarrikadiert auch bei mir das Schulwissen so manches, was man gerne denken würde. Aber da fällt mir auch wieder der Prof.Müller ein, der 1820 noch verbreitete, dass ein Eimer Wasser des "Mittelländischen Meers" 10 x so viel wiegt, wie von unserem Wasser.Und dass der Schöpfer in seiner Weisheit die beiden Vulkane Äthna und Vesuv dahin gestzt hat um dieses Meer vor dem Austrocknen zu bewahren.
Also etwas offen bleiben kann nicht schaden.

Sorry E.R.

Gruß Lothar
Bernhard Janßen
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  19.02.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 18.02.2011!  Zum Bezugstext

Würde so eine Anlage funktionieren, so müsste bei einem mit Salzwasser gefülltem Eimer nach kräftigem Umrühren die Salzkonzentration oben und unten im Eimer unterschiedlich sein, wenn man oben im Eimer einen Magneten hinein hält. Wer an eine Entkalkung von Trinkwasser glaubt, wenn man einen Magneten an die Wasserleitung montiert, der kann mit solch einer Methode auch wohl Salz aus dem Wasser entfernen! :-)

Gruß Bernhard
Gast (Ernster Regulator)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.02.2011

Tja, wie so manche zunächst bahnbrechende Idee ist auch das leider völlig unmöglich.

Die Voraussetzung für die Wirksamkeit, die Trennung von Lösungsmittel und Salz, ist so niemals möglich. Die besondere Wirkung des Wassers als Lösungsmittel beruht gerade auf einer intensiven Wechselwirkung der polaren Wasserteilchen mit den Ionen, die gelöst sind. Ohne diese Besonderheit gäbe es den Effekt der Ladungstrennung in wässriger Lösung gar nicht, weil er energetisch ungünstig wäre.

Damit aber tritt der prophezeite Effekt der ausschließlichen Einwirkung des Feldes von außen auf die Ionen nicht auf. Und die Entsalzung ist so nicht möglich.

Schade.

E. Regulator
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  18.02.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Janßen vom 18.02.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Bernhard,

da musst du mal unter "Magnetohydrodynamischer Antrieb" googeln, da wirst du fündig. Ein ähnliches Prinzip der magnetoplasmadynamische Antrieb ist derzeit als Antrieb für Raumfahrzeuge in der Diskusion.

@Manfred, hast du da einen Prototypen gebaut und hast du die Idee geschützt?
So eine Veröffentlichung in einem Forum ist absolut neuigkeitsschädlich und kommt einem Verzicht so etwas zu patentieren gleich.
Kannst mich ja mal anmailen und ich gebe dir dann meine Telefonnummer um das zu vertiefen, falls Interesse besteht.
Zunächst finde ich die Gedanken hochinteressant.

Hier noch ein schönes Patent dazu:
http://www.patent-de.com/19931202/DE4303914A1.html

Schönes Wochenende

Lothar
Bernhard Janßen
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  18.02.2011

Hallo Manfred,
ich glaube kaum, dass das funktioniert. Man müsste das Wasser ja zunächst unter Strom setzen, dann kommt es aber zwangsläufig zur Elektrolyse (sonst würde ja kein Strom fließen), es entsteht Wasserstoff bzw. Chlor an den Elektroden. Als Magnet müsste dann ja auch ein Permanentmagnet reichen.

Das "Magnetdüsenboot" ist bei Google auch nicht zu finden, wohl aber ein Artikel eines Erfinders über Wasserentsalzung, bist Du der Autor?

http://www.futurenow.de/idee/wasserentsalzung.html

Gruß
Bernhard Janßen




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