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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Verwendung zweier Anlagen
Gast (Roth Yves)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.04.2011

Hallo,
meine Eltern haben seit mehreren Jahren bereits eine Wasseraufbereitungsanlage von Grünbeck (Modell EK6) und seit neutstem zusätzlich eine Anlage von Durlem (Vi50).

Ich weiss nicht aber nach teilweis erforschen der beiden Anlagen, habe ich bedenken, ob die beiden anlagen überhaupt gut zusammen passen?

Die Anlage von Grünbeck reduziert ja den Kalkgehalt im Wasser (ist das ausgehende wasser dann auch weicher?)

Die Anlage von Durlem wird mit Salz gefüttert, ich dachte aber dass die Anlagen die Funktion haben das Wasser weicher zu machen? also Salz zu entnehmen??

Zusätzlich hab ich mich schon öfters gefragt ob ich für die Wagenwäsche (da man da ja am besten so weiches wasser wie möglich nutzen soll, wegen wasserflecken und so... ) die anlage von durlem umgehen soll (da dadrin ja mehr salz dazu kommt oder?)

auf ratschläge freue ich mich bereits
grüße Yves



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 13
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.04.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp Schick vom 13.04.2011!  Zum Bezugstext

Richtig Sepp, deshalb auch der Vorwurf an den "Rutengeher" sinnlos die Meldung das Bett zu verschieben.
lg
Walter

zu
beontech
Auch bei Umkehrosmosen kann es zu Problemen kommen und deshalb sind sie ohne nachgeschaltete Entkeimung in A nicht zulässig(wie bemerkt man einen Haarriß der Membrane? und es kommt dann zu einem Durchbruch vom Konzentrat)
Lieber keine Aufbereitung wenn das Trinkwasser der Verordnung entspricht.
sepp Schick
josef.schick.senioraon.at
(Mailadresse bestätigt)

  13.04.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Walter vom 13.04.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Walter du schreist die Wasserader ist 3 Km breit dazu  folgendes  sollte man da nicht von wassereführenden   Schichten    schreiben . Mein  Wohnort hat   bebaute Fläche von  etwa 20o x 300 m / 6 Häuser .Die Brunnen haben alle eine Tiefe von 13-16 m /(bedingt durch  das leichte  Gefälle zwischen den einzelnen  Häusern) so  dass   anzunehmen ist das alle aus der gleichen   wassereführenden  Schicht das Wasser beziehen. Da hat man wohl mit dem  Bettrücken auch  keine  Chance. Wenman zusätzlich ins Auge fasst  dass  all diese   diese Brunnen praktisch vor der jeweiligen Haustüre errichtet wurden ist das eine Bestätigung meiner  These  
mfg sepp
beontech
(Mailadresse bestätigt)

  13.04.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Walter vom 13.04.2011!  Zum Bezugstext

Deshalb sollte man darauf achten, dass die Aktivkohle mit Silber beschichtet ist und man die Wechselintervalle einhält...
Für diejenigen, die unbedingt, eine Trinkwasserfiltration hier in DE, AT, CH z.B. wegen Chlorgeschmacks durchführen müssen.

Ansonsten gibt es z.B. die Umkehrosmose für sauberes Trinkwasser.

Warum schreiben Sie mir das?

Ich befürworte nicht unbedingt Aktivkohlefiltration. Alle Methoden haben ihren spezifischen Einsatzzweck und alles hat seine Berechtigung. Fragt sich nur jedes Mal um was es genau geht.
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.04.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von beontech vom 13.04.2011!  Zum Bezugstext

Nur zur Info, letztes Jahr sind 3 Personen mit akuten Darmproblemen ins LKH eingeliefert worden die Nachweislich ein A-Kohle Filtergerät verwendet haben. Die Gesamtkeimzahl war beim Ablauf der Geräte zwischen 900 und 2700 KBE
beontech
(Mailadresse bestätigt)

  13.04.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Walter vom 13.04.2011!  Zum Bezugstext

Lieber Walter

Wahrscheinlich haben Sie meinen Post nicht verstanden. Anders kann ich Ihre Scherzl Aussage nicht interpretieren.
Ich bezog mich nicht auf mittelhartes Quellwasser, was ich nicht trinken würde, sondern auf Leitungswasser in mittlerer Härte, bei dem die chemische Analyse in Ordnung ist - mit und ohne Chlor.
Zitat: Zum Thema Trinkwasser: Auch normales Leitungswasser mit mittlerem Härtegrad würde ich nicht als gutes Trinkwasser bezeichnen, obwohl die chemischen Werte in Ordnung sind, auch wenn es zeitweilig schwer nach Chlor schmecken kann.
Wer aber mal den Unterschied von Leitungswasser zu frischem Quellwasser oder gut aufbereitetem Wasser geschmeckt hat, der will das nicht mehr trinken.

Ich verkaufe keine Wasserverbeserungsanlagen, ich denke, die Leute sollten sich bei dem Einsatz der oft unnötigen "chemischen" Anlagen darüber im Klaren sein, was sie sich damit einhandeln, das wollen natürlich die Geschäftemacher nicht hören.
Im Übrigen erzeugen wir auch in der Chemie mit physikalisch aufbereitetem E-Wasser gute Erfolge.
Bei 13.9°dH hätte ich den teuren Plunder nicht angeschafft.
Wenn überhaupt sollte nur die Waschmaschine und oder Geschirrspüler, Klospülung mit dem entsalzten Wasser bedient werden. Das andere Gerät würde ich stillegen.
Das habe ich im Übrigen auch bei meinen Eltern so gemacht, die sich auch solche Anlagen aufschwätzen ließen.

Auf meiner Seite zeige ich im Übrigen nur die aktuellen Forschungen und nicht die blinde Meinungsmache von Befürwortern oder Angstgegnern zu physikalischen Wasseraufbereitern.

Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.04.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 13.04.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar
es gibt immer wieder so Spezialisten. Habe vor kurzem eine Anfrage bezüglich Wasseradern in der Stadt Salzburg bekommen. Ein Rutengeher (wobei es schon Seriöse gibt)hat einer älteren Dame erklärt unter ihrem Bett verläuft eine Wasserader in einer Tiefe von 4,8m und sie muss sich eine entsprechende Schutzmatratze kaufen oder zumindest ihr Bett umstellen.
Tiefe stimmt ungefähr nur die "Ader" ist ca. 3 km Breit und nicht einmal Bill Gates hat so ein großes Schlafzimmer zum Bett umstellen.
lg
Walter
Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  13.04.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Roth Yves vom 12.04.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Yves,

der Betrieb der Enthärtungsanalage alleine ist ausreichend. Auf die Dosieranlage kann verzichtet werden.
prüfe bitte einmal ob Du bei der Enthäärtungsanlage eine integrierte Verschneidung hast, mit der du die Wasserhärte nach dem Ionentauscher durch Beimischung von Stadtwasser auf ca 8 Grad dH einstellen kannst.

Gruß

Rainer
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  13.04.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Walter vom 13.04.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Walter,

du bringst es wieder mal auf den Punkt.

Danke und Gruß in die Nachbarschaft aus dem Rupertiwinkel.

Lothar
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.04.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Roth Yves vom 12.04.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Yves
Wie Bernhard schon ausführte ist die Schaltung nicht ganz Richtig. Weiters darf Trinkwasser bei uns in Österreich nicht unter 8,4 Härtegrade enthärtet werden,würde auch nur die Anlage im Warmwasserbereich einsetzen und hätte so keine Natriumbelastung im Trinkwasser und reduziere so den Salzbedarf für den Ionenaustauscher.
Die Meldung von beontech kann man nur als Scherzerl einstufen,auch Quellwasser gibt es mit verschiedenen Härtegraden und Zusammensetzungen die oft auch nicht das Wahre sind und jedes Trinkwasser ist auch nicht automatisch Gechlort oder Aufbereitet.
Es gibt aber immer wieder Leute die irgendwelche Wasserverbesserungsanlage verkaufen möchten, das ist ihr Einkommen bzw. Geschäft.
lg
Walter
Gast (Roth Yves)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.04.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von beontech vom 12.04.2011!  Zum Bezugstext

Hallo vielen Dank mal für alle Erklärungen,
da wir die beide Anschaffungen ja bereits haben, wie sollte man dann jetzt dies optimieren bzw. richtig einstellen? kann man beim grünbeck die dosierung beeinflussen? das ding saugt irgendwie automatisch  *engel* :)

zum anschluss ob die enthärtungsanlage als erstes angeschlossen ist werd ich sobald ich wieder im haus bin kontrollieren, ich glaube in erinnerung zu haben dass es genau umgekehrt ist. was verursacht dies denn beim vorgang?

übrigens werden wir laut gemeinde mit mittelhartem wasser 13,9°dH beliefert.

inwiefern wäre unsere anlage verbesserfähig?

gruß yves
beontech
(Mailadresse bestätigt)

  12.04.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Schmitt vom 12.04.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Bernhard,

wie ich bereits schrieb: Auch wenn die Hersteller die Grenzwerte einhalten hat das mit "gutem" Trinkwasser nichts zu tun.

Ich kenne die Grenzwerte und weiß, dass das, was die Nahrungsmittelindustrie mit uns macht in vielen Fällen den Tatbestand der Vergiftung erfüllt. Allerdings fehlt der Kläger.
Auf die Reihenfolge der Anlagen war ich nicht eingegangen, da ich den Grund für die beiden Anlagen in Reihe sowieso nicht sehe.

Zum Thema Trinkwasser: Auch normales Leitungswasser mit mittlerem Härtegrad würde ich nicht als gutes Trinkwasser bezeichnen, obwohl die chemischen Werte in Ordnung sind, auch wenn es zeitweilig schwer nach Chlor schmecken kann.
Wer aber mal den Unterschied von Leitungswasser zu frischem Quellwasser oder gut aufbereitetem Wasser geschmeckt hat, der will das nicht mehr trinken.

Es ist doch schon seltsam, wenn wir Mineralwasser kaufen, vertrauen wir auf Michael Schumacher und das Ca:Mg Verhältnis von 2:1 bei hohem Mineralgehalt und aus der Leitung wollen wir uns eine völlig kraftlose, entmineralisierte Wasserleiche antun, die uns noch nicht mal schmeckt, nur damit die Armaturen sauber bleiben.
Nun denn, das muss jeder für sich entscheiden, was er mit seinem Wasser zu Hause anstellt.
Bernhard Schmitt
berndschmitt1aol.com
(Mailadresse bestätigt)

  12.04.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von beontech vom 12.04.2011!  Zum Bezugstext

Hallo beontech,

aus deinem Threat möchte ich 2 Zeilen aufgreifen:

"In beiden Fällen würde ich dieses Wasser nicht trinken oder zum Kochen verwenden. Im ersten Fall belade ich mich völlig unnötig mit Phosphaten und im 2. Fall mit organischen Rückständen des Ionenaustauschers und Kochsalz (Industriesalz). Gesundheitlich ist beides nicht berauschend."

Wenn die Dosieranlage richtig funktioniert, hast du maximal 5 mg Phosphat ( als P2O5 ) in einem Liter Wasser, das ist nun sicher keine bedenkliche Größenordnung, wenn man sich vor Augen führt, wo sonst noch überall Phosphate in Lebensmitteln enthalten sind, die wir i.d.R. ohne darüber nachzudenken konsumieren.
Organische Rückstände aus dem Ionentauscher?? Haushaltsenthärtungsanlagen enthalten üblicherweise Harze in food grade Qualität, somit ist diese Gefahr ausgeschlossen. Auch eine Belastung mit Kochsalz ist dann ausgeschlossen, wenn die Anlage richtig eingestellt ist. Dann ist das bei der Regeneration nicht verbrauchte Kochsalz nämlich aus der Anlage ausgespült, bevor die wieder in Betriebsrichtung Wasser durchlässt.
Eines noch: Wenn eine Dosieranlage mit einem Dosiermittel zur Härtestabilisierung eingesetzt wurde und anschließend eine Enthärtungsanlage eingebaut wurde, sollte berücksichtigt werden, dass zuerst die Enthärtungsanlage durchflossen wird. Ob die Dosieranlage dann ein KORROSIONSSCHUTZMITTEL dosieren sollte, ist vom Rohrleitungsmaterial abhängig, bei verzinkten Leitungen würde ich spontan ja sagen, bei Kupfer vielleicht, bei allen anderen nein.

Gruß Bernhard
beontech
(Mailadresse bestätigt)

  12.04.2011

Hallo Yves,

da haben Ihre Eltern ja tüchtig investiert und jede Menge Geld in die Hand genommen. Anscheinend hat das eine Gerät noch kein gutes Ergebnis gebracht.
Der Grünbeck EK6 ist ein Dosiergerät, das mit "Mineralwirkstoffen" die Ausfällung des Kalks in der Leitung verhindern will. So wie ich das interpretiere, wird hier durch tröpfchenweise Zugabe von Polyphosphaten ein Ausfällen des Kalks durch Komplexierung zu verhindern gesucht. Wenn es nicht ausreichend wirkt, dann ist die Dosierung falsch eingestellt.
Die Durlem Vi50 Anlage ist ein Ionenaustauscher, der Kalzium und Magnesium Ionen durch Natriium ersetzt. Damit das Ionenaustauscher Harz wieder regeneriert werden kann, muss Salz zugesetzt werden.

Die Wasserhärte ist die Summe von Erdalkali Ionen wie Kalzium und Magnesium, die in Form ihrer Karbonate und Sulfate etc. im Wasser gelöst sind und z.B. beim Verdampfen des Wassers leicht ausfallen können. Das Agressivste ist das Kalziumkarbonat (CaCO3), das als sog. Calzit sehr harte Verkrustungen bildet und dadurch Rohrleitungen, Duschköpfe und Wasserhähne zusetzen kann.
Salz hat also nichts mit hartem Wasser zu tun, sondern ist nur ein Nebeneffekt des Ionenaustauscher Wassers.

Weiches Wasser bildet keine Kalkflecken, aber man kann auch Seifen schlecht auswaschen -> s. Händewaschen.

In beiden Fällen würde ich dieses Wasser nicht trinken oder zum Kochen verwenden. Im ersten Fall belade ich mich völlig unnötig mit Phosphaten und im 2. Fall mit organischen Rückständen des Ionenaustauschers und Kochsalz (Industriesalz). Gesundheitlich ist beides nicht berauschend. Auch wenn die Hersteller die Grenzwerte einhalten hat das mit "gutem" Trinkwasser nichts zu tun.
Beides ist aus meiner Sicht nur für Brauchwasser zum Duschen, Waschmaschinen, Spülmaschine etc. tolerabel.

Zum Autowaschen kann man es verwenden. In Deutschland gilt aber ein Verbot für die Wagenwäsche auf privatem Grund, da sonst Öl und Schmierstoffe in das Grundwasser gelangen können, da kaum einer über einen Wasserabscheider verfügen dürfte.

Wenn die eine Anlage richtig funktionieren würde, wäre die 2. nicht nötig gewesen und umgekehrt.

Auch wenn das zu kontroversen Diskussionenen führen könnte gibt es für Trinkwasser nur die Methoden : Umkehrosmose, Aktivkohlefiltration etc. und physikalische Wasseraufbereitung, wobei bei Letzterer gut getestet werden sollte. Es gibt viel Mist auf dem Markt.





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