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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
3 Pumpe für einen Brunnen
Gast (Werner)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.05.2011

Hallo zusammen,
ich muss mit meinem Anliegen einfach mal die Profis fragen.

Ich habe einen Brunnen der eine 3" Pumpe aufnehmen kann. Der Wasserstand liegt bei ca. 15m Tiefe.

Ich möchte gerne Wasser für meinen Garten fördern und dachte an ein PE Rohr direkt an der Pumpe, dass ich dann im Garten verlegen möchte. Erstmal nur der halbe Garten mit ca. 150m PE Rohr.

Da ich auch am Ende des Rohrs gerne noch einen Schlauch zur Bewässerung schließen würde und somit Druck brauche hier die Frage.

Welche Grundfos Pumpe brauche ich hier? Ich wühle mich seit einigen Tagen durch die Datenblätter der Pumpen, finde hier jedoch nur Angaben über die Förderhöhe. Die ist bei mir ja nicht so hoch, doch das PE Rohr danach könnte das Problem werden. SQ oder SQE Edition? Und welche Serie 1, 2, 3?

Im zweiten Schritt soll der ganze Garten an diese Leitung angeschlossen werden, dann hätte wir etwas über 300 Meter PE Rohr. Ich dachte an ein 32mm (1" Rohr).

Kann mir jemand helfen?

Vorab lieben Dank,
Gruß Werner



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 8
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  19.05.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Werner vom 19.05.2011!  Zum Bezugstext

Mit schweren Gegenständen lässt sich die Tiefe einfacher bestimmen. Hätte ja sein können das du z.B. nur eine 12er Mutter angeknotet hast.


Im Prinzip ist das mit dem Schlamm ja nicht so schlimm, da von den 10m Filterrohr nur 1m wegfällt. Bu hast also immer noch 9m Filterrohr. Ein normaler Brunnen hat normalerweise 3m.

Das Problem ist aber, das der Wasserspiegel nur knapp über dem Filterrohr steht. Dadurch müsstest du die Pumpe ins Filterrohr hängen. Das ist aber nicht so gut.

Von daher müsstest du deinen Brunnen doch spülen, damit die Pumpe im Schlammfang(Sumpfrohr)hängen kann. Nur ist das bei DN80 gar nicht so einfach. Entweder du besorgst dir einen Ventilbohrer(Plunscher) der in deinen Brunnen passt oder du fragst die Feuerwehr. Wenn du selbst eine große Schmutzwasserpumpe hast, kannst du es auch selbst probieren.
Gast (Werner)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.05.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 19.05.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister,
ich habe heute morgen den Brunnenbauer nochmals kontaktiert und mit den gleichen Fragen bombadiert, die du auch geschrieben hast.

1) Bohrunterlagen vertauscht?
2) Rohr unten verschlossen?
3) welches Filterrohr wurde verwendet? ist durch zu große Schlitze vielleicht Sand eingedrungen?


Er hatte sich zwischendurch nochmal gemeldet und auch geraten, den Brunnden zu spülen. Aber außer einem Wasserschlauch am normalen Hauswassernetz habe ich leider nichts. Und das wird wohl nicht genügen - oder?

Gelotet habe ich gestern mit einer Maurerschnur und zwei schweren Schrauben als Gewicht. Meinst du es sitzt nur ein Propfen in Rohr, den ich mit schwereren Gewichten durchstoßen könnte - oder wie ist deine Antwort gemeint?

lg, Werner
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  19.05.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Werner vom 18.05.2011!  Zum Bezugstext

Ich denke die Zeichnung vom Brunnenbauer ist falsch. Wenn du 19m anstatt 26m gemessen hast, fehlen ja 7m. Und 7m Schlamm können eigentlich nicht in so kurzer Zeit in den Brunnen kommen.

Sag das deinem Brunnenbauer. Frag auch nach Schlitzweite des Filterrohres und ob Filterkies verwendet wurde.

Aber vorher besorg dir nochmal ein langes stabiles Band und knote unten was richtig Schweres ran. Dann miss nochmal.

Wenn es tatsächlich Schlamm ist, kann man diesen aber auch wieder rausspülen.
Gast (Werner)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.05.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hans Fleischmann vom 13.05.2011!  Zum Bezugstext

Hallo zusammen,
sorry für die späte Rückmeldung, aber ich musst erstmal meinen "Brunnenbauer" kontaktieren.

zu Brunnenmeister: danke für die Infos. Ich denke ähnlich wie du: Grundfos mit dem PressControl. Aber um genug Reserven zu haben, wohl mind. die 55'er.

zu Hans: tja - da ist genau das Problem. Mein Brunnen ist eigentlich eine verunglückte Wärmepumpenbohrung, die mir von der Bohrfirma zu einem DN80 Brunnen umgebaut wurde. Somit hab ich leider keine Info über die Fördermengen, die möglich sind. Hab schon Erschreckendes gelesen über zu starke Pumpen, die dann ein Vakuum durch die Filterrohre pumpen und damit den Brunnen zerstören können.

Wie kann ich das vermeiden?

Neue Frage: nachdem der Brunnenbauer mir mit einer Zeichnung geantwortet hatte, hab ich nun die Info, dass von GOK 12m Vollrohr, 10m Filterrohr und dann nochmal 4m Vollrohr als Sumpfrohr installiert wurden. Da ich die Pumpe natürlich oberhalb des Filterrohrs einbauen will, war ich über die Info recht glücklich. Bis eben: ich hab mal nachgemessen. Wasserstand liegt bei 11,65m und Grund des Brunnens bei 19m. Das passt für mich nicht zu der Zeichnung.

Wie bekomme ich gemessen, wo das Filterrohr anfängt? Hatte jemand schon mal das Problem?
Gast (Hans Fleischmann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.05.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 12.05.2011!  Zum Bezugstext

Bei der Auslegung der Pumpe sollte man aber die Leistung des Brunnens auch beachten.
Ich würde mich an den Brunnenbauer wenden, der den Brunnen ausgebaut hat.  
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  13.05.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Werner vom 12.05.2011!  Zum Bezugstext

Also die SQ 3-40 würde denke ich auch ausreichen. Da du Aber anscheinend einen ziemlich großen Garten hast, würde ich eher zur SQ 3-55 tendieren. Die ist zwar etwa 100€ teurer, aber du hast deutlich bessere Druckreserven.

Aber am Ende kommt das wieder darauf an wie du deinen Garten bewässern willst. Was für Regner hast du denn geplant?

Besorg dir am besten noch einen kleinen Membranbehälter zum PM1. Der ist zwar nicht nötig zum Beregnen, aber es ist doch gut ihn in der Leitung zu haben.

Es gibt ja mittlerweile viele 3" Pumpen auf dem Markt, aber davon würde ich die Finger lassen. Grundfos hat die 3" Pumpe erfunden und bietet sogar ein 2" Modell für Grundwassermessstellen an. Des Weiteren hat die SQ einen Sanftanlauf, Trockenlaufschutz, Über- bzw. Unterspannungsschutz, Thermoschutz und Überlastungsschutz(wenn Hydraulik zu schwer dreht, durch einen Schaden(kann nach 5-10 Jahren schonmal vorkommen) oder weil irgend etwas angesaugt wurde, schaltet der Motor ab. Hydraulik abschrauben, wegschmeißen für 150€ neue kaufen und weiter gehts).
Gast (Werner)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.05.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 12.05.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister,
danke für deine sehr detaillierte Antwort. Das hilft schon sehr weiter und bestätigt meine Annahmen als Leihe.

Ich dachte aber eher an eine SQ 3-40 mit dem PM1 siehe: http://www.pumpendiscounter.de/ReigaGbR-p676h43s176-Grundfos-Beregnungsp.html

Meinst du die reicht auch?

Gibt es Alternativen zu Grundfos? vielleicht etwas Günstigeres? - oder soll ich von den anderen lieber die Finger lassen?

Vielen Dank für die Antworten
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  12.05.2011

Welche Pumpe du brauchst, hängt davon ab was du mit dem Wasser machen willst.
Ich habe jetzt mal einen 3/4" Teilkreisregner aus einem Katalog raus gesucht. Bei 4 Bar Fließdruck beträgt die Niederschlagsmenge 1300l/h.
Die SQ 3-65 fördert zum Beispiel 3000l/h bei 65m also 6,5 Bar. Die Pumpe muss bei dir ca. 15m hoch drücken. Dazu kommt noch der Druckverlust durch die Rohrleitung. Alles in allem verlierst du ca. 20m, also 2 Bar. Du hast also noch ungefähr 3000l/h bei 4,5 Bar. Zwei 3/4" Kreisregner hätten eine Niederschlagsmenge von 2600l/h bei 4 Bar. Die SQ 3-65 ist also etwas stärker. Der Druck in diesem Fall wäre etwas höher. Warscheinlich würde die tatsächliche Niederschlagsmenge bei 2800l/h bei 4,2 Bar liegen.

Die SQE hat einen integrierten Frequenzumrichter. Mit dem CU 301 hat man so einen konstanten Druck bei jeder Fördermenge.
Aber eine Steuerung mit Presscontrol ist für eine Bewässerung besser geeignet.



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