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Kategorie: > Wissenschaft > Biologie / Gesundheit / Medizin
physikalische wasseraufbereitung gegen biofilme
flo krauter
(Mailadresse bestätigt)

  17.05.2011

hallo forum,

wie in einem früherem beitrag erwähnt haben wir uns ein altes bauernhaus gekauft, in dem die wasserleitungen größtenteils aus kunststoff sind (wahrscheinlich pvc). nun habe ich ein weing im netz recherchiert und folgenedes dokument gefunden:
_________________________________________________________________

Link wegen Verdacht auf Werbung gelöscht ! Lothar

-----------------------------------------------------------------

meine frage: kann diese form der biofilmbekämpfung überhaupt funktionieren? das ganze klingt ja recht wissenschaftlich, ich bin aber skeptisch. ist das nepper, schlepper?

danke für eure antworten!
****************************************************************
( das klingt sogar zu wissenschaftlich; meine persönliche Meinung )

Sorry, wenn ich in ihren Beitrag hineinschreibe. Aber hier dulden wir keine Werbung: Sei sie auch noch so schlau verpackt.

Lothar

Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 6
flo krauter
(Mailadresse bestätigt)

  18.05.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von tröpfchen vom 18.05.2011!  Zum Bezugstext

@lieschen klar, auch das sind pysikalische methoden, die sich allerdings nicht immer ohne weiteres anwenden lassen. in dem erwähnten beitrag geht es ja explizit um das bekämpfen von biofilmen mittels elektromagnetismus im laufenden betrieb.
Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.05.2011

Hallo Flo,

natürlich kann man mittels physikalischer Methoden Biofilme in Wasserleitungen verhindern bzw. entfernen. Da wäre zum Einen das Spülen mit hoher Strömungsgeschwindigkeit, wobei man die Effektivität noch durch gleichzeitiges Einblasen von Luft erhöhen kann. Desweiteren ist hohe Temperatur ein Gegner der Mikrobiologie, und um solche handelt es sich bei Biofilmen. Das heißt, eine Leitung mit Wasser von min. 70 °C beschicken (noch besser ausdämpfen) macht der Firma Bakterie & Co. den Garaus. Beide genannten Methoden sind rein physikalisch und gut wirksam, auch ohne, dass es irgendein Wissenschaftler bestätigt. So etwas weiß auch Lieschen Müller.

Gruß aus der Pfalz
Tröpfchen
flo krauter
(Mailadresse bestätigt)

  18.05.2011

@ lothar da liegt wohl ein missverständnis vor - mit denen habe ich nun wirklich nichts zu tun. der frühere post von mir: http://wasser.de/aktuell/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000005997&seite=1&begriff=biofilm&tin=&kategorie=

ich bin laie (interessierter laie, wie man wohl sagt) und auf das thema trinkwasser pp. über den erwähnten kauf des alten hauses gekommen. in der folge habe ich mich ein wenig mehr damit befasst und bin bei meiner recherche (google) auf den erwähnten beitrag gestoßen. ich wollte mir die arbeit des abtippens ersparen - ein link führt ja nunmal direkt zur quelle.

wie dem auch sei - ich fasse das kurz zusammen; in dem erwähnten beitrag wird behauptet, dass es mittels physikalische aufbereitung möglich sei, gegen die bildung von biofilmen anzugehen - das ganze war recht wissenschaftlich erläutert (artikel aus dem magazin nutztierpraxis von 03/2007). zwar ging es hier um die reinigung des trinkwassers für nutztiere - das dürfte ja aber auf den menschen übertragbar sein.

es werden in dem artikel auch quellen genannt (tu graz, tu berlin usw.) mir scheint das also schon wissenschaftlich untermauert zu sein. ich war bislang der meinung, dass diese form der aufbereitung (also physikalisch mittels magnetismus) humbug sei, bin aber ob des erwähnten beitrages verunsichert. es heißt dort zum beispiel:

ZITAT "Die elektromagnetische Konditionierung
eliminiert Kalkablagerungen und damit
verbundene Schmutzrückstände. Aggressives
Calcit (Kesselstein) wird in pulverartiges
Aragonit umgewandelt und mit dem Wasser
herausgespült, die Ablagerungen auf den
Wänden der Leitungen und anderen Elementen
werden verhindert (sowie präventiver als auch
verbessernder Effekt)." /ZITAT

wer interesse hat, kann den artikel ja leicht selber finden. mich würde die meinung des forums interessieren...

ich muss lothar übrigens recht geben: im artikel geht es um die funktion eines konkreten gerätes, das riecht natürlich nach werbung...

gruß

flo
Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  17.05.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Jan vom 17.05.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Jan,

deiner Aussage muss ich aber entschieden widersprechen.
Nicht nur der Biofilm in seiner "anhaftenden Form" ist bedenklich sonderen auch die Stoffwechselprodukte die er erzeugt. Daher kann mein Deine pauschale Aussage so nicht stehen lassen.
Ein ablösen des Biofilms nur durch hohe Fliessgeschwindigkeiten passiert auch eher selten. Das Zeigs ist echt zäh. Oft passiert das Ablösen durch das abplatzen von Rost der dich unterm Biofilm bildet. Dann kommte es neben einer weiteren Verbreitung des Biofilm sogar zu mechanischen Verstöpfungen (an Düsen etc.)

Ein sicheres entfernen von Biofilm ist ein sher komplexes Thema was man in einem eigenen Beitrag behandeln könnte.

Gruß

Rainer
Gast (Jan)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.05.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 17.05.2011!  Zum Bezugstext

Hallo!
Ein Biofilm ist im Prinzip nicht schädlich solange er an der Rohrwandung bleibt.
Er wird erst zum Problem wenn er durch zu hohe Fließgeschwindigkeiten oder Tubulenzen im Rohr abgerissen wird.
Man kann ihn natürlich durch z.b. Chlor zerstören und herausspülen aber solange der Film intakt ist sollte es keine Probleme geben.
Grüße
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  17.05.2011

Hallo,

der frühere Beitrag würde mich interessieren. Unter dem angegebenen Namen existiert der nicht. Doppelidentitäten sind unerwünscht, falls sich darauf berufen wird.

Schönen Abend

Lothar



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