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Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Wasserfilter ist nach ca. 3 Wochen total zugesetzt
snooze
(Mailadresse bestätigt)

  30.05.2011

Guten Tag,

habe ein massives Problem. Ich habe nach dem Hauswasseranschlusss einen Rückspülfilter und eine Nachgeschaltete Filterkerze mit 5 micron Filtereinsatz( Wickelfilter). Nun setzt sich dieser 5 micron Filter nach 3 Wochen zu , und die Ablagerungen setzen sich in der Filterglocke ab ( der Filter ist Rostrot).Nun bin ich gezwungen alle 3 Wochen den Filtereinsatz zu tauschen. Seit über einem Jahr bemängele ich bei meinem Wasserversorger dieses Problem.Vor ca 4 Wochen hatte unsere Feuerwehr eine Übung , nach dem die Hydranten geöffnet wurden kam rotes Wasser aus dem Rückspülfilter, und es war wieder eine neue Filterkerze nötig , da ich die Übung zu spät bemerkte und in unseren Haus die Waschmaschine lief.
Die lapidare Auskunft des Versogers ist, " Es liegen alte Rohre in der Strasse " wir können nichts machen.Habe keine Lust mehr 15 Filtereinsätze oder mehr im Jahr zu tauschen , geht ja auch ins Geld !!! Ausserdem habe ich Angst, dass meine Entsalzungsanlage Schaden nimmt. Wasserwerte : Ph 7,5 +- GH über 21 .Kann mir jemand bei meinem Problem helfen , soll ich einen Anwalt einschalten ?
mfg Thomas
Ps: Vor einem Jahr( Jährliche Spülung) wurden unsere Wasserleitungen im Dorf gespült,darauf hin musste ich über 200 Liter Wasser laufen lassen, bis das Wasser aus dem Hahn wieder klar war.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 2
snooze
(Mailadresse bestätigt)

  30.05.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von tröpfchen vom 30.05.2011!  Zum Bezugstext

Danke für die schnell Info, tröpfchen !

Was noch zu erwähnen ist , das sich das Problem mit einem Neubau auf der gegenüberliegenden Strassenseite verstärkt hat.Ich nehme an, dass es sich nicht um gelöstes Eisen sondern um durch Strömungs oder Verwirbelungen gelöste Eisenpartikel der Hauptwasserleitung handelt !? Ich hatte den Wasserversorger auch auf den einbau eines Wasserfilter vor der Wasseruhr angesprochen ,den der Versorger warten sollte , dieses wurde abgelehnt.
Werde deinen Vorschlag umsetzen, habe mir alle Filtereinsätze aufgehoben , als Beweis.

Danke
Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  30.05.2011

Hallo snooze,

nach deinen Schilderungen gehe ich davon aus, das ihr mit eisenhaltigem Trinkwasser beliefert werdet. Ob dies natürlichen Ursprungs oder die Folge korrodierender Verteilleitungen ist, kann dir egal sein. Denn in der Trinkwasser-Verordnung (TVO) ist in Anlage 3 der Eisenwert auf 0,2 mg/l limitiert. In geogen bedingten Ausnahmefällen sind 0,5 mg/l zulässig. Außerdem gibt es an gleicher Stelle einen Grenzwert für die Färbung, die bei Eisen(Rost)eintrag auch erhöht sein müsste. Es wäre daher - von einem zertifizierten Labor - zunächst zu überprüfen, ob die TVO-Vorgaben eingehalten bzw. überschritten werden. Wobei auch die Probennahme unbedingt von qualifiziertem Fachpersonal (dem Labor) durchzuführen ist.

Verantwortlich für die Kotrolle der Trinkwasserqualität ist bei uns das Gesundheitsamt. Wenn das bei euch auch so ist und du Zweifel an der Rechtmäßigkeit des bei dir ankommenden Trinkwassers hast, so wende dich mit einer Beschwerde zunächst an diese Behörde.

Zu bedenken ist noch, dass nach § 8 TVO die festgelegten Grenzwerte an der Zapfstelle einzuhalten sind. Wenn man nun dem Wasserversorger eine Unverhältnismäßigkeit zur Beseitigung des Mangels (erhöhter Eisenwert) zubilligt, so müsste er meines Erachtens aber deinen Aufwand (Filterkerzen) tragen, damit dir ein TVO-konformes Wasser zur Verfügung steht.

Gruß aus der Pfalz
Tröpfchen




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