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Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Brunnen wieder Gangbar machen
Gast (Christoph Weidner)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.06.2011

Hallo zusammen!

Wir haben ein Haus abseits des Leitungsnetzes, welches eine eigene Wasserversorgung hat. Wir sind gerade dabei die Quellfassung der Wasserversorgung zu erneuern (100 Jahre nichts gemacht :) ).
Jetzt nutzen wir den Brunnen auf dem Grundstück als Wasserversorgungs"ersatz", da die Quelle natürlich jetzt bei den Bauarbeiten nicht genutzt werden kann.
Der Brunnen ist ein 90cm Schachtbrunnen Bj ca. 1920 und angeblich mindestens 10m tief. Gemessen haben wir "nur" 8,4m. Leider wissen wir nicht, wann der Brunnen zuletzt benutzt wurde, aber in der Zeit wie wir jetzt täglich unsere Wassertanks auffüllen, wird die Wassermenge immer deutlicher geringer.
Heute haben wir bis Ansaugende der Pumpe gesaugt und dann mit einer anderen Tauchpumpe weiter Wasser abgelassen.

Zum Vorschein kamen Eisenträger? Steine? Lehm? Holzteile...

Ich hab so gut es ging mit einer Lampe den Brunne ausgeleuchtet und keine Filterringe gesehen? Kann das sein? Liegen die vielleicht tiefer als man derzeit schauen kann (wegen des Drecks?)
Wasser läuft sehr langsam nach und so wie es scheint eher durch eine Stoßkante der normalen Schachtringe.

Was kann helfen? Runtersteigen und ausgraben? Spülen-aber wie? Ich dachte schon ans Absaugen, aber bekannterweise ist ja bei einer Saughöhe von 7-8m Schluss. Und die Groben Teile bekomme ich so ja auch nicht raus.

Das Wasser wurde schon oft untersucht und ist besser als in der Ortschaft 150m unterhalb von uns :) (Auch das Quellwasser ist perfekt)

Was würde denn ein neuer Brunnen der gleichen Tiefe kosten? 10-15m denke ich? Kann man denn einen Schachtbrunnen regenerieren? Also alten Ringe Raus nachbohren und wieder neu verrohren? Oder macht das heute keiner mehr in der Größenordnung?



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 12
Gast (Christoph Weidner)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.06.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp Schick vom 21.06.2011!  Zum Bezugstext

Hallo!

Wie schon angenommen :(

Nach nur ein paar Eimern, kam ein Brunnenring mit Schlitzen zum Vorschein. Allerdings um 30cm "verdrückt" bzw. einfach verbrochen. Da hat sich ganz mächtig was verschoben.
Kommen wir jetzt wohl nicht um einen Neubau drum rum
sepp Schick
josef.schick.senioraon.at
(Mailadresse bestätigt)

  21.06.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Christoph Weidner vom 21.06.2011!  Zum Bezugstext

Hallo  Christoph wen  zum tiefergraben  eines Brunnens   wegen des harten Mergels ein  Pressluft-  Hammer eingesetzt wird, dann wird die Luft nicht abgesaugt  viel mehr tritt aus dem Hammer mehr oder minder gute Frischluft  aus welche dan  nach oben  gedrückt  wird . mfg sepp
Gast (Sebi)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.06.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Christoph Weidner vom 21.06.2011!  Zum Bezugstext

So war es gemeint;)

MfG Sebi
Gast (Christoph Weidner)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.06.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sebi vom 21.06.2011!  Zum Bezugstext

Alles klar, wir haben einen Schlammsauger, der ordentlich Leistung hat. Da müsste das ja gehen und der ist auch Dauerlauf geeignet :)
"Frische" Luft kommt ja dann von oben nach.

Danke für eure Beiträge
Gast (sebi)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.06.2011

Moin,und wenn dann würde ich schon eher die Luft absaugen.
Ein Gas welches schwerer als Luft ist würde sich ja erstmal nur vermischen und man könnte sich trozdem noch die volle "Dröhnung" holen.
Also wenn dann absaugen und net einblasen.

MfG Sebi
sepp Schick
josef.schick.senioraon.at
(Mailadresse bestätigt)

  20.06.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Christoph Weidner vom 20.06.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Christoph da gehen die Meinungen  etwas auseinander. Niemals aber sofort nach  Abnahme des Deckels   gleich   hinunterklettern.Auch wäre es  gut  etwa mit einem starken  Staubsauger und eines langen Schlauches Luft in den Brunnen zu blasen.
Ich weis  aber aus eigener Erfahrung dass die Luft im Brunnen   auch ohne einblasen von Luft immer    genügend Sauerstoff  enthielt.Sonst gäbe es sicher   keine  Beiträge von mir.
mfg sepp
Gast (Christoph Weidner)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.06.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp Schick vom 20.06.2011!  Zum Bezugstext

Wie sieht es eigentlich mit der Belüftung aus? Muss man da was beachten oder erledigt sich das dank Temperaturunterschied selbst
sepp Schick
josef.schick.senioraon.at
(Mailadresse bestätigt)

  20.06.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Christoph Weidner vom 20.06.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Christoph also dann  los mit der  Raumaktion,solange Ringe vorhanden sind besteht auch keine Gefahr dass Brunnen  einstürzt Wir haben   zum   richtigen  tiefergraben  um 2 Meter alles in allen etwa eineinhalb Tage benötigt. Zum Hochziehen Des Kübels haben wir einen *Wählbaum  benutzt .(Ob die Bezeichnung richtig ist bzw. wie so etwas woanders genannt wird weis ich nicht ).Auch jeden Fall ist das ein Rundholz   mit >< 18 cm Dicke welches auf 2 Böcke gelegt wird und beiderseitig eine  Kurbel zum drehen hat.Um dieses Rundholz wird einen langes  Seil gewikelt und  einen Hacken der Kübel   eingehängt.Dazu waren 4 Mann   nötigeiner welcher unten grub zwei man zum Kurbeln und einer welcher den Kübel weghob/ausleerte.
*Gehörte früher zum Stanartwerkzeug eines Brunnnenbauers
mfg sepp
Gast (Christoph Weidner)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.06.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp Schick vom 18.06.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp!

Es sind definitiv Ringe, da die obersten 2 schon gewechselt wurden, da auf den Brunnenkopf eine dicke Kastanie gestürzt war.
Es handelt sich beim Gebäude um einen ehemaligen Bahnhof, also könnte es schon sein, dass dort "modernes" Material eingesetzt wurde.
Von den geolog. Verhältnissen könnte es gut sein, dass der Brunnen in 10m Tiefe auf Kalkboden aufsitzt, da der hier doch schon sehr üblich ist. Darüber ist viel Ton und Lehm, der sicher in den vielen Jahren mit dem Wasser reingespült wurde. Vorteil ist eben, dass wir im Grund- und Quellwasser kein Oberflächenwasser drin haben :)

Also der Lehm kommt jetzt erstmal raus und dann werden wir ja sehen, was dann zum Vorschein kommt. Unsere Mieter sind in zwei Wochen im Urlaub, dann kann wieder gearbeitet werden!

Danke für deine Hilfe.
PS: hier ein Link zu einem alten Bild des Brunnens: http://abenteuer-natur-erleben.org/download/brunnen.jpg
sepp Schick
josef.schick.senioraon.at
(Mailadresse bestätigt)

  18.06.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Christoph Weidner vom 18.06.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Christoph meist wird nur so weit hinunter verrohrt bis man   standfestes  Material erreicht.
In unserem Gebiet erreicht man in   etwa 7-9 Meter den  harten  Mergel dann wurde ohne Ausbau  / Ringen  weitergegraben bis man  eine  Wasserführende    Schicht erreicht hatte.
Wen das Baujahr des Brunnen  wirklich  1920 dann  sind das wahrscheinlich  gar keinen Ringe da es damals kaum solche gab . Vielmehr ist anzunehmen dass der Brunnen in Ortbetonbauweise erichtet wurde.
Sind bei  den vermeintlichen Ringen etwa Stufen  in etwa 0,5 m Abständen  vorhanden,dan ist es sicher Ortbeton. Brunnenfachleute klettern auf solchem  Stufen  ohne einer sonst üblichen Leiter ab und auf .Du müsstest also erst einmal feststellen ob der Brunnen  doch nicht einmal tiefer  war. Ich denke dass das Wasser auch unterhalb des vermeintlichen   Bodens zufließt.
Mit einer langen  Schiebe / Seilzugleiter welche man in den Brunnen hängt ist es durchaus möglich  hinunter zu klettern.Solche Leitern muss man mit  einem   Strick so fixieren dass   nicht  zwei  einzelne Teile  entstehen  können.
Die bei uns üblichen Leiten haben bei den Sprossen ein durchgehendes Loch durch welches man ein   1/2 Zoll Rohr stecken kann was ausreicht das die Leiter nicht samt Mann in den Brunnen fällt.
mfg sepp
Gast (Christoph Weidner)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.06.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp Schick vom 15.06.2011!  Zum Bezugstext

Hi Sepp!

Danke für die Antwort. Wir sind schon am überlegen, ob der Leh am Boden nicht vielleicht sogar eine Abdichtung darstellt?
Wenn ich jetzt den Brunnen soweit leerpumpe, dass die Wasserpumpe Luft zieht (hängt bei 7,5m), dann kommt Wasser zwischen zwei Ringstößen rein. Nicht viel aber es plätschert ein bisschen. Hab gestern mit einer USB Kamera am langen Kabel nachgesehen ;)

Also Filterringe gibt es keine. Kann es Absicht sein, dass das Wasser zwischen den Ringen reinlaufen SOLL? Kann ich mir Kaum vorstellen.

Das Gebäude stand mindestens 20 Jahre leer und wurde später als Kindergarten und dann privat genutzt. Wer weiß, wer da alles was in den Brunnen geworfen hat. Ausschachten mit stabilen Eimer, logo ich will den Pott nicht aufn Kopf bekommen ;)

Da dieses Jahr so extrem trocken ist und unsere Quelle sowieso nicht viel Wasser bringt, lohnt derzeit auch eine Fertigstellung der Quellfassung nicht. Dem Wasser kann nicht wirklich richtig nachgegraben werden :( Wir brauchen dringend Regen...

Seit dem wir jetzt morgens und abends Wasser pumpen bis nichts mehr pumpbar ist, habe ich dass Gefühl, dass der Brunnen wieder in Schwung kommt, da wir jedes Mal mehr Wasser pumpen können. Der Brunnen war in den letzten 10-15 Jahren nur in sehr trockenen Sommern und im Winter in Betrieb, wenn es so kalt war, dass die Quelle eingefroren ist.

Ist denn eine "Nichtbenutzung" ebenso schlecht für ein Brunnen wie eine "Überbeanspruchung"?
sepp Schick
josef.schick.senioraon.at
(Mailadresse bestätigt)

  15.06.2011

Hallo Christoph ein Bohr-Brunnen † gleicher Tiefe bringt sicher zu wenig Wasser †weil bei †solchen †kaum †eine †pumpbare † Reserve † vorhanden † ist.
Es gibt auch †Schmutzwasserpumpen welche eine Forderhöhe bis 11 m haben.
Der Brunnen †müsste gesäubert werden †dazu muss man in den Brunnen klettern †und † der Schmutz mit einem †Kübel hochgezogen werden .
Die Ringe könne kaum herausgeholt werden weil dann †wahrscheinlich †der Brunnen †einstürzen würde ,zudem macht so etwas keinen Sinn.
Schließlich wird bei der Errichtung solcher Brunnen so vorgegangen †das man einen Ring setzt und in diesen gräbt ist der Ring †tiefer rutscht †und dann oben wieder einen draufsetzt und das † solange macht †bis man Wasser erreicht ,es sei den das Material †ist unten †so standfest dass keine Einsturzgefahr mehr besteht was bei harten †Mergel †der Fall ist.
Zum hochziehen benötigt man aber einen Dreifuß mit Winde o.ä. †und einen †wirklich massiven †Eimer †/keinen †Baueimer †
mfg sepp



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