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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Brunnenbau im Sandboden
Andreas
(Mailadresse bestätigt)

  24.07.2011

Hallo zusammen, ich habe ein Bohrloch (180 mm Durcgmesser) per Hand bis in 10m Tiefe getrieben und bin auf Wasser gestoßen. Ab dieser Tiefe kommt immer wieder der Sand mit den Wasser seitlich nach, sodass kein Vortrieb beim bohren möglich ist. Was kann ich tun, um erfolgreich zu sein?
Bzw. würde eine Firma eine größeres Rohr bohren, um mein Brunnenrohr 115mm einzuführen und dann das äußere herausziehen? Wer kann mir Tipps geben?




Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 1
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  24.07.2011

Die Bohrung muss in wasserführenden Schichten gestützt werden. Bei Spülbohrungen geschieht dies durch die Dickspülung, bei trockener Bohrweise müssen Rohre eingeführt werden. Die Rohre werden nach dem Ausbau (mit dem Brunnenrohr inkl. Filterkiesschüttung) gezogen.

Wie groß man bohren muss hängt von der wasserführenden Schicht ab. Bei DN115 Brunnenrohren(ca. 115mm innen) würde ein Profi mindestens 200mm bohren. Ich bohre immer 250mm. Denn je größer die Bohrung, desto größer der Ringraum und desto dicker ist die Filterkiesschüttung. Ist die wasserführende Schicht grob, braucht man nicht so viel Filterkies und 180mm würden ausreichen.



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