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Kategorie: > Wissenschaft > Biologie / Gesundheit / Medizin
Wasserfiltersystem für Trinkwasser neben der Spüle
Gast (Tobias Finis)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.08.2011

Bin am überlegen, ob ich mir ein Wasserfiltergerät für Leitungswasser kaufen soll, da ja auch im Leitungswasser erhöhte ppm-Messwerte zu finden sind. Das Wasserfiltersystem hat 4 Filter eingebaut:

1: PP-Faserfilter (filtert grobe Verunreinigungen wie Haare, Sand...)
2: Aktivkohle-Vorfilter (filtert Gerüche und organische Stoffe)
3: Umkehrosmose-Membranfilter (filtert Pharmaz. Vieren, Bakterien,...)
4: Aktivkohle-Nachfilter (filtert mikro molekular)

Die Frage ist nur, ob das Wasser nach der Filterung noch gut für den Körper ist. Die ppm-Messwerte liegen nach der Filterung bei ca. 8 ppm. Vor der Filterung liegen sie bei ca. 350 ppm.
(ppm = parts per million)

Über Antworten freue ich mich sehr,
Tobias
email: duftkreierer@ish.de        



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 20
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ivonne A. vom 17.08.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Ivonne
Wenn keine ÖVGW oder DVGW Zertifizierung vorliegt darf diese Gerätschaft auch in Österreich nicht eingebaut werden wenn das Wasser, nach der Rechtssprechung "in Verkehr" gebracht wird.
Jemand der nur sich selbst versorgt kann einbauen was er will, das liegt aber dann in der Eigenverantwortung wenn er z.B. eine Salzsäuredosierung gegen den Kalk einbaut(Bildlich gesehen)
lg
Walter
Gast (Ernster Regulator)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ivonne A. vom 17.08.2011!  Zum Bezugstext

Hallo, Ivonne,

Du schreibst immer etwas von "Zugelassen". In Deutschland gibt es gar keine Zulassung für derartige Produkte, die Anwendung ist in der Trinkwasserverordnung und der AVBWasserV geregelt. Und da ist die Notwendigkeit einer Zertifizierung klar geregelt. Die hat der von Dir beworbenen Artikel nicht, und damit ist er so nicht einsetzbar. Daran kann auch ein Sachverständiger wenig ändern. Du gehst ein erhebliches Risiko ein, wenn Du ein nicht zertifiziertes Produkt anbietest, denn der Nachweis der Einhaltung der allgemein anerkannten regeln der Technik ist dann von Dir im Einzelfall  zu erbringen, das kann wirklich teuer werden.

Nochmal zur Verdeutlichung: Das Ding kann gar keine Zulassung besitzen, die gibt es nämlich gar nicht. Und das notwendige Zertifikat gibt es eben nicht. Ohne dieses darf das Gerät nicht an die Trinkwasserinstallation angeschlossen werden.

E. Regulator
Gast (Ivonne A.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ernster Regulator vom 17.08.2011!  Zum Bezugstext

Hallo zusammen,

also ich verstehe eure Diskussion hier nicht ganz. Der Filter ist zugelassen. Da ich ihn nicht selbst produziere kann und muss ich mich auch nicht mit der genauen Technik auseinandersetzen. Hier gibt es Patente, die genau durchdacht sind. Das Gerät wir entweder unter der Spüle mit einem seperaten Wasserhahn oder an den vorhandenen Wasserhahn angeschlossen. Fakt ist, dass das Gerät genau anzeigt, wann die Kartusche getauscht werden muss. Er zählt nicht die Teilchen, sondern die Menge in Liter, die hierdurch entnommen werden. Bei Aktivkohle werdet ihr sicher wissen, dass diese nur eine gewisse Zeit aktiv ist, das heißt in diesem Fall ist die Kartusche spätestens nach einem Jahr auszutauschen. Wir arbeiten mit einem gepr. Sachverständigen zusammen, der speziell im Bereich Trinkwasser tätig ist. Der Filter ist zugelassen, da man hier ja keine Namen nennen darf, ist die Diskussion hier für mich zu Ende. Ich muss nicht über Dinge diskutieren, über die sich Experten bereits jahrelang Gedanken gemacht haben. Ich wünsche euch noch viel Spass in der Diskussionsrunde.
Gast (Ernster Regulator)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Walter vom 17.08.2011!  Zum Bezugstext

Guten Tag, Walter!

es kommt bei den Neutralsalzen nicht allein auf die Konzentration, sondern auch auf das Verhältnis zur Härte an. Das ist schon klar, deswegen ist der Wert für Sulfat übrigens in der Trinkwasserverordnung drin, weil er für die Korrosion relevant sein kann.

Für den, der das Wasser trinkt, ist es weniger relevant, ob da etwas mehr Sulfat drin ist. Und deshalb sind weitaus größere Konzentrationen erlaubt als z.B. für Atrazin, das wollte ich mit dem Vergleich ausdrücken.

Zu Ivonnes Ausführungen: Zählt der Filter die festgehaltenen Teilchen? Wie kann man sonst auf ein Austauschkriterium kommen, wo doch die Menge der Inhaltsstoffe in den  Trinkwässern sehr unterschiedlich sein kann.

Und: Ohne Zertifikat, und NSF ist in Europa nun mal nicht relevant, darf das Gerät gar nicht mit der Installation verbunden werden. Neuartig ist an dem, was Du bisher beschrieben hast, zudem rein gar nichts, es ist eine Kombination von bekannten Baugruppen, für die es wohl umfassend Regeln zur Zertifizierung gibt.

Da eine Verkeimung im Gerät nicht ausgeschlossen werden kann, ist eine Einstufung nach EN 1717 in die Klasse 5 anzunehmen. Damit darf so ein Gerät nur über einen freien Auslauf angeschlossen werden. Wie bekommt man dann den Wasserdruck wieder hin? Da müsste eine Pumpe da sein.

E. Regulator
Gast (Ivonne A.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Walter vom 17.08.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Walter,

hierzu liegt mir folgende Antwort vor:
"...Die Komponenten des Wasserfiltersystems tragen kein Siegel des DVGW
(Dachverband für das Gas- und Wasserhandwerk).
Der Grund hierfür ist: die Komponenten sind neuartig und daher gibt es derzeit noch keine entsprechenden Prüfrichtlinien, anhand derer der DVGW diese  Komponenten überprüfen und über die Vergabe des Siegels entscheiden könnte.
Sämtliche von uns gelieferten Teile unterliegen selbstverständlich der gesetzlichen Produkthaftpflicht. Sollte es trotz ordnungsgemäßem Einbau (siehe mitgelieferte Installationsanleitung!) und bestimmungsgemäßem Gebrauch, aufgrund eines
Fehlers in unserem Wasserfiltersystem zu Schäden kommen, so wären wir dafür im Rahmen der gesetzlichen Produkthaftung verantwortlich, nicht aber der Installateur..."
Der Filter ist auch für Österreich zugelassen.
Viele Grüße
Ivonne
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ivonne A. vom 17.08.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Ivonne
Warum ist das Gerät NSF und nicht DVGW oder ÖVGW zertifiziert? NSF genügt in Österreich nicht!
lg
Walter
Gast (Ivonne A.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ael Freu vom 17.08.2011!  Zum Bezugstext

Ja da kann ich dir teilweise Recht geben. Nicht jeder Filter ist eine sichere Sache. Der Filter, den ich empfehlen würde, Namen darf ich nicht nennen, besteht aus einer zusätzlichen UV-Einheit, die die Viren und Bakterien abtötet. Das ganze ist NSF-zertifiziert. Die Filterkartusche wird einmal jährlich oder nach 5000 l Wasserentnahme ausgetauscht. Um hier den Zeitpunkt nicht zu verpassen, zeigt die elektronische Kontrolleinheit rechtzeitig an, das der Tausch demnächst erfolgen muss. Selbst wenn dann die Kartusche nicht rechtzeitig ausgetauscht wird, funktioniert die UV-Einheit immer noch, die Aktivkohle hat dann jedoch nachgelassen mit ihrer Wirkung.
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ernster Regulator vom 17.08.2011!  Zum Bezugstext

Hallo E.Regulator
das mit dem Sulfat würde ich nicht unterschreiben! Bei 290 mg/l dauert es knapp 3 Jahre bis eine verzinkte 1 1/2 Zoll Leitung nur mehr ca. 10% Wasser durchlässt.
Auch die Tränker im Stall machten es nicht länger.
lg
Walter
Gast (Ernster Regulator)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Tobias Finis vom 16.08.2011!  Zum Bezugstext

Guten Tag, Tobias!

Das Versorgungsunternehmen ist dafür verantwortlich, dass das Wasser in den Gebäuden in einwandfreier Qualität ankommt, und das wird auch sichergestellt. Kontrolliert wird das im Netz, nicht nur im Wasserwerk.

Dazu kommt, dass die Versorgungsleitungen in den Straßen gleichmäßig schnell durchflossen werden nd dort nur kurze Verweilzeiten bei niedrigen Temperaturen auftreten können. All das ist sehr günstig im Sinne von geringster Beeinflussung des Trinkwassers. In einzelnen Fällen kann es zu Problemen im Haus kommen, dafür ist dann aber der Hausbesitzer verantwortlich, auch die Nutzer haben da großen Einfluss. Probleme, die im Haus entstehen, lassen sich aber mit solchen Filtern nicht beheben, da muss man, wenn es solche gibt, das Nutzerverhalten oder aber den Betrieb verändern. Manchmal muss man auch Installationen erneuern.

Ob die Hausinstallation überhaupt problematisch ist, kann man in der Tat mittels einer Wasseruntersuchung herausfinden. Dazu sollte man ein akkreditiertes Prüflabor beauftragen, Adressen weiß der Wasserversorger. Informationen zum Trinkwasser bekommt man beim Umweltbundesamt, z.B. hier:

http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/3058.html

oder hier:

http://www.uba.de/uba-info-medien/4083.html

Übrigens: Mit der Konzentrationsangabe muss ein Stoff verknüpft sein, also z.B. Natrium, Sulfat oder auch organische Stoffe. Bei jeder Substanz ist der Wert, der im Wasser enthalten sein darf, reglementiert. Sulfat ist unproblematisch, Pflanzenschutzmittel nicht, daher sind die erlaubten Konzentrationen dann auch sehr unterschiedlich, auch die Gründe für Grenzen sind verschieden. Deshalb ist die Angabe einer Konzentration ohne den Zusatz wovon nutzlos.

E. Regulator
Gast (Ael Freu)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ivonne A. vom 16.08.2011!  Zum Bezugstext

Dem muss ich widersprechen. Ein Filter ist absolut keine sichere Sache,
weil hier immer die große Gefahr der Verkeimung besteht. Bestimmte
Bauteile eines Filters müssen sehr regelmäßig gewartet, gereinigt oder
sogar ausgetauscht werden. Kleine Nachlässigkeiten führen hier zu
Problemwasser. Da kann es wesentlich sinnvoller sein, keinen Filter zu
benutzen.
Selbst was die Wartungsintervalle angeht gibt es widersprüchliche Aussagen. Manche Filter können schon nach sehr kurzer Zeit verkeimen.
Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Tobias Finis vom 16.08.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Tobi,

du beißt dich ja richtig fest an dem "ppm-Wert". Unabhängig davon, dass es sich hierbei um eine angelsächsische Einheit handelt, deren deutsches Gegenstück mg/l heißt, ist es eine Konzentrationsangabe. Und die gilt zunächst für jeden Wasserinhaltstoff, also Ca, Mg, Na, Cl, SO4, Pb, Cd .... Viele dieser Inhaltstoffe sind völlig unbedenklich, andere weniger. Du schreibst aber "
da ja auch im Leitungswasser erhöhte ppm-Messwerte zu finden sind", ohne zu verraten, welche Wasserinhaltstoffe erhöhte Messwerte aufweisen. So kann man nichts bewerten und keine Empfehlung abgeben.

Darüberhinaus hast du ja wenig Zutrauen in eure Trinkwasserqualität bzw. die Angaben deines Wasserversorgers, der dir die entsprechenden Daten zur Verfügung stellen muß. Wie hältst du es denn mit anderen Lebensmitteln? Kaufst du noch Obst und Gemüse und verzehrst es ohne vorherige Laborkontrolle, wo wir doch schon von Pestizidrückständen, EHEC und, und, und gehört haben? Lässt du Wurst und Fleisch von deinem Metzger prüfen, ob das in Ordnung ist oder aus der Ecke Gammelfleisch stammt? Du ißt noch Nudeln, obwohl in denen schon mal verdorbene Eier verarbeitet wurden? Also keine Panik aufkommen lassen, sondern Ruhe bewahren und immer auf dem Boden der Tatsachen bleiben.

Gruß aus der Pfalz (wo man zwar lieber einen guten Riesling als Trinkwasser genießt, aus gesundheitlichen Gründen aber mehr Wasser als Riesling trinkt)
Tröpfchen
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Tobias Finis vom 16.08.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Tobias
Die Wasserwerke sind verpflichtet dir jährlich den Aktuellen Untersuchungsbefund kostenlos zur Verfügung zu stellen oder mitzuteilen wo dieser abrufbar ist( zumindest ist das bei uns in Österreich so)= Konsumentenschutzgesetz!
Auch haben die Mieter bei Einzelversorgungsanlagen dieses Recht.
lg
Walter
Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  16.08.2011

Hallo Tobias,

nachfolgend ein paar Infos zu den dargestellten Filtersystem:

Filterkerze aus PP
+ Rückhalt von Partikeln
- Ablagerung von Bakterien
- Bildung von Biofilm möglich

Aktivkohlefilter
+ Adsorbtion von Geschmackstoffen wie Chlor
+ Adsorbtion von eventuell vorliegenden organiischen Verunreinigungen
- Große Abgabe der vorher mühevoll adsorbierten Stoffe beim Überfahren des Filters
- nicht regenerierbar
- ideale Brutstätte für Organismen, Bakterien und Biofilm
Dieser Filtertyp muss daher regelmässig gewechselt werden

Umkehrosmose
hierzu wurde im Forum wirklich schon alles gesagt. Einfach mal die Suche nutzen
Nur soviel: Untertischgeräte die mit Leitungsdruck betrieben werden un deren Konzentratanschluss an eine Abwasserarmatur fest angeschlossen werden sind sehr fragwürdig bis gefährlich

Der nachgeschaltete Aktivkohle Filter
Eigentlich ist nach der Uo alles rausgefilter so das der zweite A-Kohlefilter gar nicht benötigt wird
- es besteht auch hier Verkeimungsgefahr

Das waren die Infos zum Thema von meiner Seite-
Ob du ein sollches Gerät benötigst oder einfach nur haben möchtest, überlasse ich Dir.

Gruß

Rainer
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  16.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ivonne A. vom 16.08.2011!  Zum Bezugstext

Liebe Ivonne,

ich habe dir nur deinen Markt gezeigt,grins. Und Werbung wird hier seit Jahren gekillt.

LG Lothar
Gast (Ivonne A.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ivonne A. vom 16.08.2011!  Zum Bezugstext

Hallo,

nun ich denke auch in öffentlichen Gebäuden sollte das gleiche saubere Wasser ankommen, wie im Privathaushalt. Es unterliegt überall der "gleichen" Trinkwasserverordnung. Schade, dass die Beiträge hier so abgewandelt werden.

Viele Grüße

Ivonne
Gast (Tobias Finis)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ernster Regulator vom 16.08.2011!  Zum Bezugstext

Vielen Dank für die vielen Antworten.
Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage, wenn der ppm Wert keine Aussagefähigkeit hat.
Wie bekomme ich die Schadstoffbelastung in meinem Trinkwasser kostengünstig gemessen?
Ich gehe auch davon aus, daß die Wasserwerke sauberes Wasser liefern. Jedoch ist mir nicht bekannt, in welchem Zustand die Leitungen vom Wasserwerk bis zu meinem Wasserhahn sind.
Über viele Antworten freue ich mich,
Gruß Tobias
Gast (Ernster Regulator)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ivonne A. vom 16.08.2011!  Zum Bezugstext

Oha, da sind die ersten "Fachverkäufer" auch schon da.

Man möge die Werbung modifizieren ;-)

Fakt ist: Man benötigt derartige Filter nicht.

E. Regulator
Gast (Ivonne A.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.08.2011

Hallo Tobias,

ein Filter ist auf alle Fälle immer die sichere Sache. Für die, die der Meinung sind, dass das Wasser am Wasserhahn auch noch so gut ist, wie es von den Wasserwerken versprochen wird
Ich empfehle dir den xxxxxxxx-Wasserfilter, den dur auch über mich bekommen kannst. Dieser arbeitet zum einen mit einem Aktivkohleblock, der die Feststoffe rausfiltert und zum anderen mit einer UV-Einheit, die die Viren und Bakterien abtötet. Was im Wasser erhalten bleibt, sind die wichtigen Mineralien, die der menschliche Körper benötigt. Das ist leider nicht bei allen Wasserfiltern der Fall.
Weitere Fragen beantworte ich dir gern persönlich.

Viele Grüße

Ivonne
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Der Beitrag wurde leicht editiert anstatt ihn ganz zu löschen. Wir dulden hier keine Werbung; siehe Forenregeln. Der verlinkte Beitrag bezog sich auf öffentliche Gebäude und war somit auch fehl am Platz.

Gruß Lothar

Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.08.2011

Hallo Tobias,

zunächst solltest du einmal davon ausgehen, daß das bei dir ankommende Trinkwasser in Ordnung, das heißt dessen Genuß gesundheitlich unbedenklich ist. Wenn dem nicht so ist, wäre mein erster Gang zum Wasserversorger oder der entsprechend zuständigen Kontrollbehörde.

Eine Trinkwassernachaufbereitung ist in Mitteleuropa unter gesundheitlichen Gesichtspunkten nur in den seltensten Fällen erforderlich. Gelegentlich wird allerdings Verbrauchern mit dubiosen Argumenten eingeredet, wie schlecht ihr Trinkwasser sei und es werden zu dessen "Genesung" entsprechend dubiose Gerätschaften angeboten. Deren Betrieb "verschlimmbessern" dann in der Regel die Trinkwasserqualität.

Mit den von dir genannten Angaben wie "im Leitungswasser erhöhte ppm-Messwerte zu finden sind" kann man leider nichts anfangen. Das ist so, als wenn du angibst im Wald befinden sich 50, 5.000 oder 5.000.000 Tiere; ja welche denn: Ameisen, Blattläuse, Elefanten, Bären ...?. Also, erst wenn du uns verrätst, welche "bösen" Stoffe in zu hoher Konzentration in euren Wasser sind, kann man beurteilen, ob und wenn ja, welche Nachaufbereitung sinnvoll ist.

Gruß aus der Pfalz
Tröpfchen  
Gast (Ernster Regulator)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.08.2011

Guten Tag!

Was für ppms sind denn hier gemeint? Das Trinkwasser kann zahlreiche Mineralien enthalten, in ganz unterschiedlichen Konzentrationen. Für viele Stoffe gibt es in den Listen der WHO Grenzwerte, die sich dann auch in der EU-Trinkwasserrichtlinie oder in der Trinkwasserverordnung wiederfinden. Mit ppm (parts per million) bezeichnet man je nachdem eine Anzahl von Teilchen oder aber einen Massenanteil am ganzen einer Substanz.

Die Angabe: Im Wasser sind xxx ppm ist daher nicht sinnvoll. Übrigens ist Trinkwasser sehr gut überwacht und wird in einwandfreier Qualität geliefert. Eine Nachbehandlung am Zapfhahn ist fast nie notwendig und verursacht meist nur Probleme in Form von Keimen und Kosten.

E. Regulator



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