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Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Alten Brunnen wieder beleben
harley
(Mailadresse bestätigt)

  15.09.2011

Hallo erstmal an alle ich bin der Neue

Ich schätze mal das ich hier in Forum richtig bin. Habe schon soeiniges mit gelesen da ich aber ein komplexes Opjekt habe wollte ich mal geziehlt fragen ob ihr mir helfen könnt ??

Ich habe eine Brunnenanlage die 15 Jahre still liegt. Die gesamte technick ist von 1965 und auch nicht mehr vollständig einiges wurde entwendet.

Der Brunnen selbst fördert noch Wasser ist aber etwas Eisen haltig aber laut test Trinkwasser Qualität.
Könnt ihr mir helfen eine Neue komplette Anlage zu erstellen die ca 1000m im Jahr bewältigen kann Finanziele obergrenze ist nicht gesetzt.
der Brunnen ist 40m tief und die letzte tiefbrunnen pumpe hing auf 12-15m im 100er Rohr die 2 Filtertopfe (1,6mx0,8m) sind komlett durchgerostet der Druckspeicher (1000L) erlitt das gleiche schicksal also alles raus und neu.
könnt ihr eine komplett Aufstellung machen was ich benötige um das ganze neu aufzubauen.

Versorgt werden sollen 3 Einfamilien Häuser mit Trinkwasser und ca 1000m im Jahr Platz und Geld sind vorhanden



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 5
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  24.09.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von harley vom 17.09.2011!  Zum Bezugstext

Ein 200l Kessel würde ausreichen. Natürlich wäre ein größerer Kessel besser. Das kommt darauf an wie viel Geld du ausgeben willst. Ein Kessel der so um die 500l hätte wäre ideal, aber kein Muss. Je größer der Kessel desto weniger Schaltintervalle hat die Pumpe. Das ist im Prinzip der einzige Vorteil.

Eine Wasserstrahlpumpe würde ich nicht zur Versorgung nehmen. In den Brunnen gehört eine gute Unterwasserpumpe. Das ist effizienter und robuster.

Mess doch mal bei gelegenheit den exakten Innendurchmesser deines Brunnenrohres.
harley
(Mailadresse bestätigt)

  17.09.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 17.09.2011!  Zum Bezugstext

Kunstoffrohr

habe mich zwischenzeitig auch mal schlau gelesen was den Membrankessel anbelangt. Ist ja eigendlich ein muss! Und du meinst das 200L ausreichen ?. Habe hier im Forum ein beitrag gelesen wo sie das mit den eisenhaltigen wasser einfach gelöst haben. Mit einer Wasserstrahlpumpe würde das mit dem Membrankessel auch funtzen
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  17.09.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von harley vom 17.09.2011!  Zum Bezugstext

Druckkessel bzw. Druckspeicher ist die allgemeine Bezeichnung. Es gibt verschiedene Varianten von Druckkesseln.
Es gibt z.B. den Windkessel. Er besteht aus relativ dickem Stahl(verzinkt) oder Edelstahl. Oben im Kessel ist eine Luftblase. Die Luft verflüchtigt sich mit der Zeit. Dann muss sie mittels Kompressor nachgepumpt werden. Oder es wird eine automatische Belüftung installiert. Eine automatische Belüftung ist aber bei eisenhaltigem Wasser ungünstig(ständig neuer Sauerstoff im Kessel). Eine Belüftung per Kompressor führt aber auch zum Ausfallen des Eisens im Wasser.

Besser ist da ein Membrandruckkessel. Er besteht aus relativ dünnem Stahlblech(lackiert, verzinkt, Edelstahl) oder aus GFK. Im Tank ist eine "Gummiblase" , im Fach heißt sie Luftzelle oder eben Membran. In der Membran befindet sich das Wasser. Zwischen Membran und Kesselwand befindet sich die Luft. So kommt die Luft nicht mit dem Wasser in Berührung. Fast alle Membrankessel haben ein "Autoventil" um Luft nachzupumpen.

Aus was für Rohren besteht dein Brunnen(Stahl, Kunststoff)?
harley
(Mailadresse bestätigt)

  17.09.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 16.09.2011!  Zum Bezugstext

Danke für die antwort
Platz habe ich eigendlich genug es ist ein eigenes Pumpenhaus mit 3x3m vorhanden und 400V anschluß.
Wo ist der unterschied zwischen druckkessel und membrankessel?
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  16.09.2011

Am besten wäre es, wenn erstmal ein kleiner Pumpversuch gemacht wird. Wenn der Brunnen soweit OK ist und genügend Wasser zur Verfügung steht geht es an die Auswahl der Unterwasserpumpe. Welche Leistung die Pumpe braucht wird durch den Pumpversuch ermittelt. Grundfos ist sehr empfehlenswert. Ich vermute mal die SP 3A-12 würde passen. Eine SP gibt es aber nur mit 400V-Motor.
Außerdem sollte eine Brunnenstube (fals noch nicht vorhanden) gesetzt werden. Ein Brunnenkopf ist auch wichtig, er dichtet den Brunnen nach oben hin ab.

Dann brauchst du Platz für einen Motorschutzschalter und am besten noch einen mit FI-Schalter davor setzen. Wenn möglich den FI und den Motorschutz in einem trockenen Raum installieren, ansonsten in der Brunnenstube.
Außerdem brauchst du noch einen Druckkessel. Da du etwas Eisen im Wasser hast empfiehlt sich ein Membran-Druckkessel, da das Wasser nicht mit Sauerstoff in Berührung kommt. Bei der benötigten Wassermenge passt ein 200l Kessel. Der Kessel sollte für Trinkwasser zugelassen sein(z.B. Hersteller Wellmate). Die Pumpe wird über einen Druckschalter geschalten. Wenn irgendwelche Bestandteile des Wassers unerwünscht sind(Kalk, Eisen...), kann man dafür auch noch Filter installieren.



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