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Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Trinkwasserversorgung im Mehrfamilienhaus
KlimaTobi
(Mailadresse bestätigt)

  19.09.2011

Hallo liebe H2O`ler,
iabe eine frage zum Gleichzeitigkeitsfaktor in Mehrfamilienhäusern.
In einem 10 Familien Haus gibt es z.B. gibt es in jedem Haushalt einen Geschirrspühler Waschmaschiene ect.. Wenn ich nun die Hausanschlussleitung berechne, bekomme ich eine sehr hohe Rohrdimensionierung, von DN40. Gibt es denn keinen Gleichzeitigkeitsfaktor? denn es werden nie alle Zapfstellen Gleichzeitig bedient!!!
vielen Dank schon mal im Voraus
KlimaTobi



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 13
Gast (Fred)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.10.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von KlimaTobi vom 13.10.2011!  Zum Bezugstext

Hallo,

dann lasst Euch mal nicht erwischen ;-))

Grüsse
Fred
KlimaTobi
(Mailadresse bestätigt)

  13.10.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Fred vom 04.10.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Fred,
Zum Wasserversorgungsunternehmen haben wir keinen kontakt, da diesen Antrag der GU gestellt hat, eigentlich müsste der WZ auch vom zuständigen VU kommen. Ich habe den Auftrag erhalten eine Hauswasserzählung durchzuführen und mir wurde der PE DN 32 Anschluss vorgesetzt. Wo diese Leitung her kommt weiß ich eigentlich gar nicht, aber aus reiner intresse habe ich es heraus bekommen. und nun ist es so wie in den anderen Beiträgen schon erläutert.
Gast (Fred)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.10.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von KlimaTobi vom 04.10.2011!  Zum Bezugstext

Hallo,
"Im Altbau will er diese PE32 einfach vor dem alten Wasserzähler aufbinden..."
Das hieße ja für mich, dass die Leitung für den Neubau an den Wasserabschluß des Altbaues angeschlossen werden soll, die ja in den Zuständigkeitsbereich des Wasserversorgers fällt. Was sagt der denn dazu?

Grüsse
Fred
KlimaTobi
(Mailadresse bestätigt)

  04.10.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Gräwinger vom 26.09.2011!  Zum Bezugstext

HEY Bernd,
also das ist etwas kurios, es handelt sich um einen Neubau, der Eigentümer hat einfach eine Leitung von seinem Altbau zum Neubau verlegt. PE32 hat er dazu genutz meiner Berechnung nach viel zu klein komme auf eine DN 54 und einen Hauswasserzähler DN40. Im Altbau will er diese PE32 einfach vor dem alten Wasserzähler aufbinden, dies halte ich auch für sehr bedenklich, aber meine Zuständigkeit beginnt erst am Hausanschluss des Neubaus. Bedenken was den Massenstrom angeht habe ich jedoch trotzdem angezeigt.
Gast (Bernd Gräwinger)
(Gast - Daten unbestätigt)

  26.09.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ernster Regulator vom 26.09.2011!  Zum Bezugstext

Hallo E.R.,
vielen Dank für deinen Hinweis. Es ist schon aufgefallen das die EN 806 in Teilen einen Rückschritt gegen die DIN 1988 bedeutet. Berechne die Dimensionen daher immer noch nach DIN 1988 Teil 3.

Hallo Tobi,
wenn Du dich an die Din 1988 Teil 3 hälst, dann dürftest Du an die richtige Rohrdimension gelangen. Der sogenannte "Gleichzeitigkeitsfaktor" wird über die Tabelle 12 "Wohngebäude" Summendurchfluss und Spitzendurchfluss ermittelt. Wer hat denn den Antrag zur Erstellung eines Hausanschlusses für Trinkwasser gestellt? Der Versorger will mit diesem Antrag ja auch eine Aufstellung der zuversorgenden Trinkwasserentnahmestellen haben. Da würde ich mal nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Gräwinger  
Gast (Ernster Regulator)
(Gast - Daten unbestätigt)

  26.09.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klimatobi vom 26.09.2011!  Zum Bezugstext

Hallo, Tobi,

Selbstverständlich ist die 806-3 weiß, bereits seit längerem. Deine Frage ist so aber nicht beantwortbar, weil es eben auf die Details ankommt, die bei der Berechnung zu berücksichtigen sind. Viele Systemanbieter bieten doch auch Programme an, um die Dimensionierung durchzuführen, so etwas wäre vermutlich hier hilfreich. Aber nach der in der 1988-3 angegebenen Methode müsste man ebenso zum Ziel kommen.

E. Regulator
Gast (Klimatobi)
(Gast - Daten unbestätigt)

  26.09.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ernster Regulator vom 22.09.2011!  Zum Bezugstext

Hallo,
die EN 806 ist doch noch nicht im Weißdruck, und daher eh noch nicht bindend. Aber egal, meine Frage war eigentlich eine andere, kann ein 10 Fam. Wohnhaus (3 Etagen) mit einer Rohrleitung von DN 32 Versorgt werden? Ich habe eine Wasseruhr von 1 1/2 Zoll ausgerechnet. Das wäre dann DN 40 und der Wasserzähle ist meines Wissens nach immer eine DN kleiner als die Leitung.
Gast (Ernster Regulator)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.09.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Gräwinger vom 22.09.2011!  Zum Bezugstext

Hallo, Bernd!

Die !988-3 ist sehr wohl neben der 806-2 noch gültig! Die EN 806-3 stellt einen klaren Rückschritt zur 1988-3 dar, es wird daher eine Deutsche Ergänzung in Form einer 1988-300 geben. Und bevor die fertig ist, bleibt die 1988 in gewohnter Form in Kraft. Die Berechnungsverfahren in der 806 sind in der Tat zu grob gestrickt, das kann dann zu große Dimensionen ergeben. Die Berechnung nach der 1988-3 ist immer noch möglich und vermutlich meist besser, auch wenn die schon etwas betagt ist.

E. Regulator
Gast (Klimatobi)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.09.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Gräwinger vom 22.09.2011!  Zum Bezugstext

das weiß ich, aber ich hab trotzdem eine solch große DNerrechnet, auch mit en 806, uich bin der Meinung das DN40 genügt, das macht mich auch nicht so stutzig, sondern was mich eher nervös macht ist, dass dass Versorgungsunternehmen einen Hausanschluss von DN32 ins Haus gelegt hat. und dies erscheint mir nun wirklich etwas zu gering für ein 10 Familienhaus in dem so manche wohneinehit 2 bäder hat, des weiteren gibt es 3 dauerverbrauch (Außenzapfstellen)
Gast (Bernd Gräwinger)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.09.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Gräwinger vom 22.09.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Zusammen,

sorry, mir ist ein Fehler unterlaufen, nicht EN 802 sondern EN 806 regelt die Trinkwasserinstallation in Europa.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Gräwinger
Gast (Bernd Gräwinger)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.09.2011

Hallo Klima Tobi,

wenn man eine Trinkwasserinstallation plant und das Rohrnetz berechnen will, dann ist die DIN 1988 (nicht mehr gültig)bzw. die EN 802 (Europäische Norm) als Grundlage heranzuziehen. Hier sind alle Werte für eine korrekte Trinkwassernetzberechnung zu finden.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Gräwinger
Gast (Klimatobi)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.09.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp Schick vom 19.09.2011!  Zum Bezugstext

bist du sicher? denn meine Rohrnetz berechnung hat ergeben das ich eine DN50 als Hauptverteilleitung brauche, und die berechnung des Hauswasserzählers ergab einen G 1 1/2B
sepp Schick
josef.schick.senioraon.at
(Mailadresse bestätigt)

  19.09.2011

Hallo Klimadie Zuleitung sollte  mit einem  5/4  Zoll Rohr hergestelt  werden dann reicht dies im  allgemeinen.
mfg sepp



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