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Kategorie: > Technik
Wasserversorgung mit eigener Pumpenanlage
feregg
(Mailadresse bestätigt)

  23.12.2012

Wir haben folgendes Problem, selbst besitzen wir einen Tiefbrunnen mit 48 Meter Tiefe, einer Tiefbrunnenpumpe und einer Druckhaltestation mit Filter usw.
Nun das folgende Problem
Die Flachbrunnen in unserer Nachbarschaft versiegen und nun wurden wir gefragt ob sich ein Nachbar nicht an unseren Brunnen anschliessen kann. Meine Frage ob dies Rechtlich möglich ist und ob es möglich ist eine zweite Pumpe in das 115mm Rohr hinunter zu lassen.
Eventuell andere technische Lösungen.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 37
Christoph Weidner
(Mailadresse bestätigt)

  04.01.2013
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von feregg vom 24.12.2012!  Zum Bezugstext

Also das ist ja die Aussage die dein Vorhaben jetzt alle Nachbarn zu versorgen, möglich macht.

Ich denke ohne ordentlichen Pumpversuch, wären die ja nicht auf solche Zahlen gekommen (sofern es eine ordentliche Firma war und keine Hobbybohrer)

In deinem Fall könnten (dein Wasser wird ja hygienisch ständig überwacht) von dir TRINKWASSER bekommen. Und das eben nach deiner Pumpe usw.
Lt. Aussage unserer Ansprechpartnerin beim Gesundheitsamt, wäre das überhaupt kein Problem das Wasser als Trinkwasser weiterzuverkaufen.
Sobald dann aber in Speichergefäßen oder Leitungen bei deinen Nachbarn eine Keimbelastung auftritt, so ist das nicht mehr deine Sache. Zur Absicherung immer mit dem zuständigen Gesundheitsamt sprechen, die wissen über regionale Unterschiede sicher Bescheid.
Christoph Weidner
(Mailadresse bestätigt)

  04.01.2013
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Josef3 vom 03.01.2013!  Zum Bezugstext

Hi Josef3
also bei uns in Thüringen ist es so, dass man bei privater Nutzung seinen Brunnen garnicht untersuchen braucht.
Nur das "Inverkehrbringen" wird sehr genau untersucht. Sei es durch Verkauf oder bei gewerblicher Nutzung.

In dem Fall hier würden doch die Nachbarn sich selbst aus (wieso auch nicht) Kostengründen eher an einen bestehenden tieferen Brunnen anschließen als selbst einen bohren zu lassen oder?

Wenn aus rechtlicher Sicht gesehen nur Brauchwasser geliefert werden kann, so liegt Pflicht für die Aufbereitung zu Trinkwasser bei den Nachbarn, die ja erhebliche Kosten sparen.

Zumindest ist es in Thüringen so. Erst im letzten Jahr haben wir genausoeinen Fall bei uns durch.
Josef3
(Mailadresse bestätigt)

  03.01.2013
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Christoph Weidner vom 03.01.2013!  Zum Bezugstext

hallo, es nützt dem Nachbarn nichts wenn er von feregg "Brauchwasser" bekommt. Sein Brunnen ist am versiegen, er hat keinen anschluss ans öffentliche Netz und ist bei Gesundheitsamt registriert. bei der nächsten jährlichen Kontrolle frägen die wo er sein "Trinkwasser" her hat und dann genügt halt so ein Zettel mit zwei Unterschriften über die Lieferung von "Brauchwasser" absolut nichts. auf jedem grundstück mit Wohnräumen muss Trinkwasser zur Verfügung stehen, und entweder liefert feregg das trinkwasser oder die verdonnern ihn zum Zwangsanschluss.
der hohe Preis für das Rohr verlegen stammt von mir, ich hab den von meinem Wasserversorger, er will 125.- euro netto pro meter, verlegt im öffentlichen Weg, neben Telefon und Strom, Eigenleistung nicht möglich.  
Christoph Weidner
(Mailadresse bestätigt)

  03.01.2013
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 01.01.2013!  Zum Bezugstext

Ich weiß garnicht woher die Zahl 10.000€ für das Verlegen der Rohre herkommt....

Wir haben von unserer Quelle bis zum Haus 1 1/2 PE Rohr verlegen LASSEN! Durch den örtlichen Wasserversorger (der kennt sich halt damit aus).
Sand haben wir selbst organisiert und den Graben auch selbst ausgebaggert (120m).
Rohr und die jeweiligen Verbindungen hat der Versorger mitgebracht. Die Rechnung waren am Ende 800€ für Material und Stundenlohn für 2 Leute. Das Ganze hat keine 3 Stunden gedauert!
Zugebuddelt haben wir das Rohr dann wieder selber.

Natürlich kann man scih das auch alles machen lassen, aber wenn deine Nachbarn das schon so bequem haben wollen, sollen die doch auch etwas selbst machen. Dann achtet man das "Selbsterbaute" auch eher :)

PS: Rechtlich ist es kein Problem das Wasser als Brauchwasser zu "verkaufen" verschenken oder sonstwas. Ein kleiner Zettel mit zwei Unterschriften reicht da schon.

PPS: Da wir unser Wasser auch gewerblich nutzen (4 Untersuchungen im Jahr) und ein Nachbar das Wasser zeitweise auch geliefert bekommt braucht er laut Gesundheitsamt garkeine Tests außer der Reihe zu machen. Er prüft nur einmal im Jahr.
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  01.01.2013
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Josef3 vom 31.12.2012!  Zum Bezugstext

Wenn ich hier lese das das Verlegen von 150m Rohrleitung durch die örtlichen Wasserbetriebe ca. 10.000€ kostet, macht das bei 5 Haushalten 50.000€. Ein neuer Brunnen mit einem DN150 Ausbau(50m), eine Brunnenstube und eine neue passende Pumpe bekommt man je nach Region für um die 15.000€. Denn was bringen die besten und teuersten Leitungen, Kessel, Zisternen und Filter wenn der Brunnen verreckt?
Aber an einen neuen Brunnen ist nur zu denken wenn der alte jetzt schon an der Grenze läuft. Davon gehe ich aber nicht aus. Denn 13m Filter DN 115 mit einer 2-3mm Kiesschüttung müssen ohne Probleme 25m³/h und mehr bringen.

Durch einen 3/8" Zapfhahn bekommt man nach 150m DN32 Leitung bei 3-6 Bar Schaltdruck ohne Probleme 3m³/h. Wenn alle Nachbarn das ausnutzen macht das im ungünstigsten Fall 15m³/h. Natürlich nur kurzzeitig, da der Druck mangels Pumpenleistung zusammenbricht.

Daher würde ich die Fördermengen mittels KFR-Ventil bei mir im Keller für jeden Nachbar einzeln begrenzen.
Wenn möglich sollte die Leitung im Kessel der Nachbarn enden. so hat jeder nochmal einen Puffer und das alte rohrleitungssystem kann einfach weiter genutzt werden.
Josef3
(Mailadresse bestätigt)

  31.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von feregg vom 31.12.2012!  Zum Bezugstext

hallo feregg,   nachdem die technischen vorschläge vom Brunnenbaumeister auf eine superluxus Versorgung evt. noch mit neuem Brunnen hinausläuft, hier die alternative wie ich in deiner Lage handeln würde:

Stelle jedem deiner Nachbarn eine Zapfstelle in 3/8 Zoll zur Verfügung.
Nachdem jeder der Nachbarn ja bisher eine eigene Wasserversorgung mit Pumpe und Windkessel betrieben hat kann jeder ab diesem 3/8 " Engpass mit seiner alten Technik die Druckhaltung und Spitzenlastabdeckung in eigener Verantwortung regeln.

5 Zapfstellen mit 3/8 lassen weniger Wasser wie 2 deiner 1/2 " Zapfhahnen durch, dies bedeutet bei dir wird das Wasser niemals knapp. es macht auch Sinn wenn die Nachbarn evt. nur wegen dem Garten und der WC-Spülung oder gar einem Swimmingpool den eigenen Brunnen in Schuss halten.
MfG Josef3
sepp-s
(Mailadresse bestätigt)

  31.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 31.12.2012!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister vielleicht sollte man  dazufügen dass unbedingt eine  Zisterne,  einige Windkessel    zum  störungsfreien   Betrieb   nötig ist /sind . Selbst so etwas stößt  sich wie sich gezeigt hat an seine Grenzen wie sich bei einer nahen   Wassergesellschaft gezeigt hat,  wen  etwa ein  Schwimmbecken  gefüllt werden soll.  mfg sepp
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  31.12.2012

Bevor ihr dann aber letztendlich die Leitungen zu den einzelnen Nachbarn verlegt würde ich aber mindestens nochmal einen Pumpversuch durchführen da eventuell eine stärkere Pumpe nötig wird. Des Weiteren sollte der Brunnen nochmals auf Sandführung überprüft werden.
Da das ganze Vorhaben sowieso schon sehr kostenintensiv wird macht es vieleicht Sinn einen neuen Brunnen bohren zu lassen. Und zwar ein größerer Durchmesser, inklusive ordentlicher Entsandung.
Denn wenn 5 Haushalte morgens zufällig mal zur gleichen Zeit duschen oder sonstiges tun wollen können verhältnismäßig große Fördermengen notwendig werden.

Sollte sich beim Pumpversuch herausstellen das der Brunnen genug Reserven hat würde sich eine Entsandung anbieten. Das funktioniert aber nur wenn die Schwebstoffen Feinsande sind. Bei Schluff(Korndurchmesser unter 0,06mm) sieht das meistens schlecht aus.

Einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr euch allen.
Josef3
(Mailadresse bestätigt)

  31.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von feregg vom 31.12.2012!  Zum Bezugstext

hallo feregg, ein Rechtsanwalt ist der falsche Ansprechpartner. geh mit deinen 5 Nachbarn zum Gesundheitsamt und berede mit denen euer vorhaben. die machen dann die technischen Auflagen und schon sind alle zufrieden.
Egal was ein Rechtsanwalt herausbaldowert, mit dem Gesundheitsamt musste immer reden, und die werden auch weiterhin jedes Jahr kommen und kontrollieren.
MfG Josef3
feregg
(Mailadresse bestätigt)

  31.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Josef3 vom 31.12.2012!  Zum Bezugstext

Servus an alle hier,
bevor es ausartet, wir betreiben einen Ferienhof und werden deshalb sowieso schon sehr streng geprüft mit unserem Wasser, unser Wasser kommt mit 7 Grad aus dem Boden, also keine Gefahr für Legionellen.
Da wir uns jetzt dazu entschlossen haben, die Wasserversorgung aller fünf Nachbar vielleicht über meinen Brunnen zurealisieren, werden wir das rechtliche durch einen Rechtsanwalt klären.
Mir ist es hier eigentlich nur um eine technische Lösung des Problems gegangen.
Gruß Feregg
Josef3
(Mailadresse bestätigt)

  31.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp-s vom 30.12.2012!  Zum Bezugstext

hallo sepp-s,
die Sache mit den Legionellen ist zugegebenermasser nicht logisch, aber in der neuesten Fassung der TWVO steht für Wasserversorger nach § 3(2) Buchstabe b( dies sind Brunnenbetreiber die Wasser an nicht verwandte Leute abgeben) diese Vetrpflichtung zur untersuchung drin. Beim Umweltbundesamt gibts ein >merkblatt in dem steht drin dass jedermann der eine Grossanlage zur Wassererwärmung betreibt, und/oder eine dusche betreibt bei der die Zapfstelle über eine Warmwasserleitung verfügt in der mehr als 3 liter Platz haben zur Überwachung verpflichtet ist.

die andere Sache, wo die Qualität des Trinkwassers gemessen wird, das läuft bei mir anders. Das Gesundheitsamt hat bei mir noch nie eine Probe in der Zisterne gezogen sondern immer am Wasserhahn in der Küche des Mieters.

nochwas: Legionellen sind überall, und im Temperaturbereich zwischen 20 und 70 Grad vermehren sie sich unbändig. Nachdem ich hier im Forum gelesen habe dass sich ein Verbraucher darüber beschwerte dass sein Kaltwasser mit 25 grad ins Haus kommt ist da durchaus eine Legonellenbelastung denkbar.

die Sache mit den Leginellen kann man sehr detailiert bei DVGM nachlesen.      MfG Josef3
sepp-s
(Mailadresse bestätigt)

  30.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Josef3 vom 30.12.2012!  Zum Bezugstext

Hallo  Josef3  was kann der Wasserverkäufer  dafür  wen beim   Käufer Legionellen  entstehen?Schließlich verkauft dieser nur kaltes Wasser in welchen keine?Legionellen  enthalten  sind und erst  durch die Erwärmung entstehen.
Was auf das was  auf dem weg zum  Verbraucher mit dem  Wasser   passiert hat der Versorger keinen  Einfluss.Die Wasseruntersuchung   der   Versorger  wird ja auch nicht beim Verbraucher durchgeführt sondern bei den Zisternen /Quellfassungen  der Versorger.
mfg sepp
Josef3
(Mailadresse bestätigt)

  30.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von feregg vom 29.12.2012!  Zum Bezugstext

hallo feregg,  nachdem zwischenzeitlich geklärt ist dass du alleiniger Trinkwasserversorger deines Nachbarn werden willst, treffen alle von mir bisher vorgetragenen rechtlichen Bewertungen zu.
Ergänzend noch folgendes, wenn du aus deinem Brunnen mehr als 10 cbm Wasser täglich entnimmst wird dein Brunnen jährlich 3 mal(kostenpflichtig) untersucht.
Seit 12.12.2012 muss ein Brunnenbetreiber, der Wasser abgibt, und der Abnehmer betreibt damit eine warme Dusche, jährlich mindestens einmal das Wasser auf Legionellen untersuchen lassen.
Es gibt eine Schonfrist bis zum Jahresende 2013, aber dann müssen die entsprechenden Messpunkte installiert sein.
ich bin kein Beamter oder Jurist, sondern nur ein Brunnenbetreiber der nach 25 Jahren Dialog mit dem Gesundheitsamt sich in die Materie reinarbeiten musste. Aktuell kämpfe ich gegen eine Nutzungsuntersagung für eine Mietwohnung welche mit dem gleichen Wasser versorgt wird wie mein Altbau. Rechtlich stuft die Behörde diese vor 10 Jahren errichtete Wohnung als Neubau ein, und so wie bei dir ....gebe ich das wasser ab...., hier an den Mieter, bei dir an den Nachbarn, das dürfte aber rechtlich gleich behandelt werden.
die Trinkwasserverordnung schreibt auch vor das dein Vorhaben nach den Regeln der Technik (Stand der Technik) ausgeführt werden muss. ich denke für 2000 Euro bekommst nicht mal das Material für normgerechtes Verlegen von 150 metern Rohr.  MfG Josef3
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  29.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von feregg vom 29.12.2012!  Zum Bezugstext

Ja so passt das schon eher, von den Angaben her.
Vermutlich ist die Schicht in der der Filter steckt feinsandig oder schluffig. Und beim Pumpen ziehst du dir die Feinanteile ebend mit rein.
Am Brunnen oder an der Pumpe würde ich aber erstmal nichts machen. Man könnte mit einer abgepackerten U-Pumpe oder mit einem Seiher die Filterstrecke nochmals entsanden. Aber das ist relativ aufwendig und teuer.
Und eine Verringerung der Fördermenge bringt sicherlich nur geringen Erfolg. In einem großen(riesigen) Windkessel könnten sich die Schwebstoffe absetzen, aber das wäre auch viel zu teuer.

Am besten und einfachsten ist sicherlich ein Filter. Und zwar ein ganz primitiver mit wechselbaren Filtereinsätzen.
Sowas hier: http://www.lotze-wassertechnik.de/html/de/wasserfilter/fein-schutzfilter/feinfilter-lang-3-tlg-anschluss-1-zoll-mit-60-kst-einsatz/article-1-1010851-1010851-530090531090.html

Die Teile gibt es glaube ich in jedem Baumarkt. Einsätze mit 0,06mm Maschenweite könnten eventuell schon mehr bringen. Dein aktueller hat glaube ich 0,09mm. Aktivkohleeinsätze sind nicht für Schwebstoffe geeignet. Da der Preisunterschied gering ist, würde ich zur 11/2" Variante greifen.

Es gibt natürlich auch richtige Sandfilter, aber von Erfolg und Preis habe ich keine Ahnung.
Sowas zB.: http://gutmbh.de/BaureiheCF.htm

Wie das nun rechtlich aussieht wenn du der Trinkwasserversorger deines Nachbar bist weiß ich auch nicht. Aber dazu gab es ja schon Beiträge.
feregg
(Mailadresse bestätigt)

  29.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 26.12.2012!  Zum Bezugstext

Servus Brunnenbaumeister, war jetzt zwei Tage verreist.
Ich hab mir die genauen Brunnenunterlagen vom Speicher runtergeholt, Filterrohr ist von 33 bis 45 m, Wasserstand in Ruhe 28 m, Brunnentiefe 48,5 m.
Kieskörnung 2-3mm
Mein Nachbar ist nicht an die öffentliche Versorgung angeschlossen !
Alles Eigenleistung Baukosten ca. 2000,- € ( Josef3)
Nur zur Info an alle, die Häuser liegen ca. 2 Kilometer von jeglicher Wasserversorgung entfernt, Abwasser wird von jedem selbst geklärt,
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  27.12.2012

Mann kann in einen Brunnen ohne bauliche Veränderung kein Wasser einleiten, es würde sofort versickern. Einen Schachtbrunnen kann man sicherlich zur Zisterne umbauen, aber mit nichten einen Bohrbrunnen.

Er muss es dem Nachbarn doch nicht als Trinkwasser verkaufen, sondern einfach als Brauchwasser.
Das geht natürlich nur wenn der Nachbar an das Trinkwassernetz angeschlossen ist und auch weiterhin dort bleibt. Was der Nachbar mit dem Brunnenwasser macht kann feregg doch egal sein.
Josef3
(Mailadresse bestätigt)

  27.12.2012

hallo feregg,
nachdem es nun darauf hinausläuft dass du deinen Nachbarn voll versorgen willst gibt es rechtlich einiges abzuklären:
1. bisher bist du betreiber einer Eigenwasserversorgung, mit der Versorgung des Nachbarn, du gibst Wasser ab, bist du Laut TWVo Wasserlieferant und wirst gleichgestellt wie jemanden der vermietet und dem Mieter Wasser abgibt. In solchen Fällen kontrolliert das Gesundheitsamt öfter und strenger.
2. die Gemeinde ist üblicherweise für die Wasserversorgung zuständig, in der Wassersatzung ist ein Anschlusszwang geregelt. Wenn dein Nachbar sein Wasser bei dir holt muss er sich bei der Gemeinde vom Anschlusszwang befreien lassen.
3. 4 Wochen bevor du die neue Leitung legst, muss dies beim Gesundheitsamt angemeldet werden.
4. wenn du mit deinem Tiefbrunnen immer mehr Wasser abziehst könnte es sein dass demnächst der nächste nachbar kommt und wegen seinem versiegenden Brunnen ebenfalls von dir Wasser will.
5.  Wenn mehrere Nachbarn wegen versiegender Brunnen die Gemeinde um Anschluss ans öffentliche Netz fragen ist die Gemeinde verpflichtet eure Siedlung kostenpflichtig anzuschliessen. jeder der dann keinen eigenen Brunnen hat MUSS dann anschliessen, also auch dein von dir versorgter Nachbar und die Leitung zu dir kann er dann stilllegen.
6. Falls eure Siedlung an die öffentliche Kläranlage angeschlossen ist, muss dein Nachbar für das gelieferte Wasser den Klärbeitrag zahlen, eine Wasseruhr wird notwendig.
7. ich habe hier ein Angebot liegen: Anschulss an das öffentliche Netz,  die Gemeinde hier will 125 euro netto pro meter und 150 Euro pro Mauerdurchbruch.
Die Leitung zum Nachbarn würde hier professionell verlegt knappe 20 000 euro kosten. Sagen wir bei Eigenleistung kriegst das Rohr für 10 000 euro verlegt. Diese Investition ist futsch sobald die Gemeinde aus welchen gründen auch immer auf ihrem Anschlusszwang besteht.
8. nachdem zwischenzeitlich deine aussage kam dass der Nachbarn seinen Garten ja evt. weiterhin mit dem eigenen Brunnen versorgen kann, ist da ja noch wasser drin und ich bekräftige meinen technischen Vorschlag von vor 3 Tagen: Leg nen dünnen Schlauch rüber und lass dort soviel rein , dass es dir nicht wehtut und der Nachbar mit seiner Eigenanlage über die Runden kommt.  MfG  Josef3
sepp-s
(Mailadresse bestätigt)

  26.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von feregg vom 26.12.2012!  Zum Bezugstext

Hallo"feregg nehmen wir mal an deine Pumpe hat eine Förderleistung von 100 Liter Min,dann  wären das in  20 Sek.etwa 33 Liter,das deutet auf eine sehr kleinen  Luftpolster in deinen  Behältern  hin bei richtigen  Luftpolster sollten  es mehr als 60 Liter sein bis  die Pumpe wieder schaltet.

mfg  sepp
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  26.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von feregg vom 26.12.2012!  Zum Bezugstext

Entweder hängt die Pumpe im Filterrohr oder er hat beim Bau was falsch gemacht. ZB. Filterkies zu grob, Filterrohr hängt in schluffigen Bereichen, schlecht entsandet usw.

Deine Angaben zum Brunnen sind sowieso irgendwie komisch.
48m Tiefe, bei 46m die Pumpe und Wasserspiegel bei 38m.
Der Wasserspiegel ist extrem tief. Wenn 2m Filterrohr verwendet wurden geht dieser von 48-46m. Und damit hängt die Pumpe etwas zu tief. Aber 2m Filterrohr wären ganz schön wenig. Oder die Pumpe hängt unter dem Filterrohr. Dann würde der Wasserspiegel überhaupt nicht mehr passen.
Am besten du suchst nochmal die Rechnung oder einen Ausbauplan raus.

Da du nicht zufrieden bist geht wohl ein großer Teil an Sand durch den Filter durch, oder?
feregg
(Mailadresse bestätigt)

  26.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 26.12.2012!  Zum Bezugstext

im Jahr ca. zwei Handvoll, inwiefern hat der Brunnenbauer etwas falsch gemacht
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  26.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von feregg vom 26.12.2012!  Zum Bezugstext

Ja da hat der Brunnenbauer mist gemacht. Inwiefern stört denn der Sand? Bzw. wieviel ist es denn überhaupt?

Hält dein aktueller Filter denn den Sand zurück?
feregg
(Mailadresse bestätigt)

  26.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 26.12.2012!  Zum Bezugstext

der Sand hauptsächlich, Keime oder dergleichen sind eigentlich nicht vorhanden, wir müssen unser Wasser ja ständig prüfen lassen
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  26.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von feregg vom 26.12.2012!  Zum Bezugstext

Ich habe gerade nochmal nachgeschaut. Bei 150m DN25er Leitung hat man bei 2m³/h Fördermenge ca. 1 Bar Druckverlust. Da kann man mit Leben. Eine DN32er Leitung hätte nur 0,3 Bar.

Am besten sowieso PE verlegen. Das ist gut, schnell und günstig.

Zu erst die Frage: Was willst du mit dem Filter erreichen? Was stört dich am/im Wasser?
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  26.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von feregg vom 26.12.2012!  Zum Bezugstext

Da sollte deine Wassermenge eigentlich locker reichen.
150m Leitung sind auch kein Problem. Nur nicht beim Einkauf geizen und solche Spinnenbeine verlegen. Bei 150m wirklich mindestens 1" also DN25 verlegen.

Im übrigen hatte ich meinen ersten Beitrag von heute nochmal überarbeitet. Lies dir doch bitte nochmal den Abschnitt zmm Filter und zur Befüllung der Druckbehälter mit Luft durch. Eventuell kannst du dein System etwas verbessern.
feregg
(Mailadresse bestätigt)

  26.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 26.12.2012!  Zum Bezugstext

Nur ein vier Personen Haushalt mit bischen Garten, wobei für den Garten vielleicht sein alter Brunnen noch reicht, mir machen auch noch die 150 Meter bis zu ihm Sorgen,
das mit den Luftmengen und Druckmengen weis ich, hast du für den Filter den ich benutze eine alternative, bin mit dem jetzigen nicht zufrieden
Gruß feregg
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  26.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von feregg vom 26.12.2012!  Zum Bezugstext

Was will dein Nachbar denn mit dem Wasser machen? Nur ein ganz normaler Haushalt? Oder hat er auch einen Ferienhof?:-)
feregg
(Mailadresse bestätigt)

  26.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 26.12.2012!  Zum Bezugstext

du meinst also unser Nachbar kann bei uns nach der Druckhaltestation anschliessen, dann hat er ca. 150 Meter bis zu seiner ersten Zapfstelle
Gruß Feregg
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  26.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von feregg vom 26.12.2012!  Zum Bezugstext

Also wenn du 9 Zapfstellen offen hattest und die Pumpe es zügig geschafft hat abzuschalten sollte sie auch die ca. 2m³/h deines Nachbarn locker schaffen. Und wenn sie die 6 Bar in der Spitzenzeit nicht ganz schafft und bei 5 Bar stehen bleibt ist das auch kein Problem.
Ich habe grade gesehen das dein Filter ja bloß so ein kleiner "Siebfilter" ist. Da ist die zusätzliche Belastung durch den Nachbarn egal. Wobei ich der Meinung bin das solche Filter nichts bringen. Oder hast du Erfolg und irgendwelche Partikel bleiben da tatsächlich hängen? Auf jeden Fall sind das Keimherde, also die Patronen oft wechseln und reinigen.

Achte auf jeden Fall immer darauf das du genug Luft in deinen beiden Druckbehältern hast. Beim Windkessel sollte die Luft beim abschalten der Pumpe knapp über dem Schauglas sein. Membrankessel sollten bei deinen Schaltdrücken ca. 2,5 Bar drauf haben. Bei Membranbehältern natürlich vorher den Wasserdruck ablassen.
feregg
(Mailadresse bestätigt)

  26.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 25.12.2012!  Zum Bezugstext

Servus Brunnenbaumeister
ich habe gerade folgenden Versuch gestartet, neun Zapfstellen auf einmal geöffnet und den Druck an meiner Anlage überwacht. Folgendes Ergebniss Pumpe schaltet bei ca. 3 Bar ein und nach ca. einer Minute bei 6 Bar aus, meiner Meinung nach geht das recht flott wenn ich bedenke, dass an neun Stellen Wasser entnommen wird. Wenn ich die Zapfstellen geschlossen habe braucht die Pumpe nur 20 sec. von 3 bis 6 Bar.
Über die Pumpe im Brunnen hab ich nur geringe Daten: 1,5KW u. 150m FH, nach der Pumpe kommt ein Kessel mit 150 Liter, Druckschalter und Manometer danach ein Memphran Druckausdehnungsgefäß Fa. Reflex DT5Junior mit 80Liter danach ein Filter DRUFI DFR Dn25 ( möchte ich aber demnächst tauschen ) nach dem Filter gehts zu den Zapfstellen
Gruß Feregg
sepp-s
(Mailadresse bestätigt)

  26.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Josef3 vom 26.12.2012!  Zum Bezugstext

Hallo  Josef3"  man kann  kein Wasser in des Nachbars Brunnen einspeisen höchstens in seine Brunnnen-Leitung
weil  solches in  einem Brunnen nicht gespeichert wird sondern  ständig durchfließt ,wen in einem Brunnen ein  gewisser Wasserstand vorhanden ist  dann    entsteht dieser durch den artesischen Druck.
mfg  sepp
Josef3
(Mailadresse bestätigt)

  26.12.2012

hallo feregg,
die andere technische Lösung wie ich es machen würde. Leg einen dünnen Schlauch von einer Gartenzapfstelle zum versiegten Brunnen des Nachbarn und lass ihm eine tägliche Wassermenge zukommen die dir nicht wehtut und dem nachbarn ausreicht. Er soll weiterhin seinen Brunnen betreiben und die Bdarfsspitzen selbstständig ausgleichen.  Rein rechtlich betrachtet lieferst du ihm dadurch Grauwasser, wenn du ihm Wasser an sein Trinkwassernetz lieferst, bist du verpflichtet auch Trinkwasserqualität zu liefern. Wenn dann dein wasser mal verkeimt ist, wäre dass eine oOrdnungswidrigkeit, bei vorsatz oder grober Fahrlässigkeit eine Straftat.
Liefer wasser in seinen Brunnen oder in ein Regenwasserfass das dem nNachbarn gehört,und deklariere es auch vertraglich als Regenwasser dann bist du rechtlich auf der sicheren Seite. Mf g Josef3
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  25.12.2012

Um eine klare Antwort zu geben müssen wir eigentlich einiges wissen.

Wieviel Wasser braucht dein Nachbar überhaupt(m³/h, Zeitraum)? Will dein Nachbar an deinen Filter mit ran oder reicht ihm das "Rohwasser" vom Druckkessel? Welche Leistungen größen haben die aktuellen Komponenten(U-Pumpe, Druckbehälter, Filter usw.)? Welche Leistung benötigen du und deine Gäste? Also wieviel Überschuss an Leistung hat dein System?

Ein Beispiel:

Wenn du mit dem System einen ganzen Ferienhof ohne Probleme versorgen kannst und alles von einem Fachmann aufgebaut worden ist, ist die Versorgungseinheit sicherlich etwas überdimensioniert. Wenn dein Nachbar sich da im Schnitt 1,5m³/h für Duschen, Kochen, Garten abzapft funktioniert das sicherlich ohne Probleme.

Dem Staat ist es egel wieviel Pumpen du zu laufen hast. Hauptsache du(die Bohrfirma) hast den Brunnen ordnungsgemäß angemeldet.

Eine 3" Pumpe oberhalb der großen Betriebspumpe zwischen die Steigleitung zu klemmen mag vieleicht funktionieren, ist aber auch nicht so das Wahre. Sie hat immer Kontakt mit den Brunnenrohren und mit der Steigleitung. Nach einiger Zeit kann da schonmal was durchscheuern. Um die Haltbarkeit der 3" Pumpen mache ich mir da weniger Sorgen. Ich habe Kunden da ist noch die Grundfos JS von 1996 verbaut. Vieleicht ab und zu mal von außen reinigen und die Teile halten auch 20 Jahre.

Um die Leistung zu testen könnte man zB. einfach mal alle Verbraucher auf deinem Hof aufdrehen die im Ernstfall gleichzeitig laufen können. Dann mal auf der vieleicht vorhandenen Wasseruhr ablesen welche Fördermenge du brauchst. Dazu noch die maximale Fördermenge des Filters, die Größe des Druckbehälters und den Namen der U-Pumpe. Alle Daten hier mal nennen und wir können dir schonmal ein großes Stück weiterhelfen.

Fals keine Wasseruhr vorhanden, einfach mal schauen ob es die Pumpe schaft abzuschalten. Und ob sie es "lockerflockig" schafft oder ob das eine Ewigkeit dauert(Manometer beobachten).

Am günstigsten ist es logischerweise wenn alle Komponenten bleiben können. Eine stärkere Pumpe in diesen Fördermengenbereichen kann zum Beisp. schon an die 3000€ kosten.
sepp-s
(Mailadresse bestätigt)

  25.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von feregg vom 25.12.2012!  Zum Bezugstext

Hallo da gibt es einiges zu bedenken  :75mm Pumpen  sind nicht so dauerhaft wie 100 mm Pumpen da solche wesentlich hochtouriger  sind .Was ist wen der Wasserstand so weit sinkt dass die obere Pumpe kein Wasser mehr    hat/Trockenlaufschutz nötig  .Sollen  beide gleichzeitig laufen was kaum  funktioniert   wen diese das Wasser in den gleichen  Windkessel einspeisen. Möglich wäre dies mit einer  Zisterne wo das Wasser drucklos einfließt PSund die Pumpen mittells Schwimmerschalter gesteuert wird und dann mittels einer weiteren   Pumpe  welche mit einem Druckschalter plus Membranausgleichsbehälter  mit zu den  Verbrauchern  gepumpt wird .( wurde heuer bei einer Gemeinschaftsanlage so gemacht)

Oder zwei eigenständige Versorgungen   errichten./Strom,Windkessel,Steuerung  mit obig genannten möglichen  Problemen
mfg sepp
PS was verstehst du unter einer Druckhaltestation etwa einen  weitere Pumpe oder einen Windkessel?
feregg
(Mailadresse bestätigt)

  25.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp-s vom 24.12.2012!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp, andere Pumpe und Duckhaltestation ist nicht möglich. Druckhaltestation für mein Haus ist bei mir im Keller und vom Brunnen bis in meinen Keller sind es ca 20 Meter, das ist alles perfekt und funktioniert einwandfrei, aber nun möchte mein Nachbar ca. 150 Meter von meinem Brunnen entfernt, ihn auch nutzen.
ich hab eine Pumpe die ist genau für den 115er Durchmesser, aber jetzt hab ich noch eine gefunden die wäre für einen 80er Durchmesser und würde auch die richtigen Daten haben für meinen Nachbarn ( Pumphöhe,Druck usw.), sie würde auch ins Rohr reinpassen, also an meinem Schlauch vorbei, die Frage ist, darf man das und kann etwas passieren, technisch ?
gruß Feregg
sepp-s
(Mailadresse bestätigt)

  24.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von feregg vom 24.12.2012!  Zum Bezugstext

Hallo feregg"ich  meinte damit ob es bei 115 mm  überhaupt möglich ist eine zweite Pumpe hinunterzulassen  schließlich ist auch der Anschlußschlauch  /Rohr auch im  Wege.  Allein die Pumpen haben meist  einen Durchmesser von 100 mm Ich weiß zwar nicht welche Liefermenge deine Pumpe hat ich nehme aber an dass  welche mit höherer Leistung eingebaut werden könnte.Unter Umständen wäre ein größerer  Windkessel vorteilhafter. mfg sepp
feregg
(Mailadresse bestätigt)

  24.12.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp-s vom 23.12.2012!  Zum Bezugstext

Servus Sepp,
die Wassermenge wurde nach dem Bohren von der Brunnenbaufirma getestet und bestättigt für ca. 50 Personen ausreichend zu sein. Nur noch kurz zur Info, Wassermenge ist wirklich OK, wir betreiben einen Ferienhof mit insgesamt 11 Betten, plus 3 Familienhaushalt, plus diverser Pferde und Tiere, sowie einen Wellnesbereich, also Wasser ist genügend da.
Die erste Pumpe hängt bei ca. 46 Meter, warum nicht eine zweite runterlassen, die dann bei ungefähr 44 Meter hängt ? Der Wasserstand ist ungefähr bei 38 Meter.
Gruß feregg
sepp-s
(Mailadresse bestätigt)

  23.12.2012

Hallo feregg"!
mal    nachdenken wie soll  das mit 2 Pumpen    bei  Bohrloch  mit  115 mm funktionieren.  Mal die Ergiebigkeit des Brunnens mit der vorhandenen Pumpe  testen .Dazu ein 200 Liter Fass füllen und die Zeit stoppen bis dieses voll ist  dann weiter   drucklos   aus dem    Brummen pumpen bis Luft kommt.Dazu die Zeit stoppen, so  kann man  ungefähr die Ergiebigkeit des Brunnens feststellen.   mfg  sepp



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