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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Förderdruck messen
roland
(Mailadresse bestätigt)

  08.10.2013

Hallo, ich bin neu hier und habe einige Fragen:
Ich habe eine Grundwasserbohrung, darin enthalten eine Grundfosspumpe. Ich möchte diese Pumpe nun mit der entsprechenden Installation zur Hauswasserversorgung ergänzen. Da ich das Grundstück mit dieser Installation gekauft habe und nur über wenige, nicht gerade vertrauenswürdige Unterlagen verfüge, muss ich vor den Arbeiten konkret wissen, mit wie viel Druck die Pumpe am Ausgang des Bohrloches fördert. Die Fördermenge habe ich schon gemessen.
Meine Fragen:
Kann man die Pumpe gegen ein Manometer laufen lassen, ohne dass diese Schaden nimmt?
Entspricht dieses Messergebnis dann auch dem üblichen Förderdruck?
Wenn nicht, wie wird so etwas realisiert, wenn man nicht genau weiss, was für eine Pumpe verbaut wurde? (Pumpe hochholen geht nicht (zu teuer), da in 140m Tiefe.
Vielen Dank für sachdienliche Hinweise und Grüsse aus Südfrankreich
Roland



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 5
sepp-s
(Mailadresse bestätigt)

  13.10.2013
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von roland vom 11.10.2013!  Zum Bezugstext

Hallo Roland  welche Wassermenge wird in den 5 Min gefördert  und  wie lange dauert es bis so viel  Waser     zugeflossen ist bis die Pumpe wieder wegen  Wassermangel abschaltet. Das wäre dann der Brunnenzufluss   daraus kann man auch die Literleistung der Pumpe berechnen.


mfg sepp
roland
(Mailadresse bestätigt)

  11.10.2013
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 09.10.2013!  Zum Bezugstext

Vielen Dank Lothar und allen anderen für die nützlichen Antworten.
Dann werde ich erst mal den Duck + Fördermenge messen. Mein Plan ist, da die Pumpe leider nicht kontinuierlich fördern kann (5min Betrieb/5min Autostopp wegen Wassermangel) die Zwischenschaltung eines 2000-liter-Reservoirs, das auch zum Absetzen dienen soll. Dann mittels einer Pumpe die Überwindung der 50mHöhe bis zum Druckbehälter, der dann in Hausnähe steht und Wasser mit rund 5bar zur Einspeisung bereithält. Etwas problematisch wird noch die ganze Regelgeschichte: max\min im Pumpenloch zum Schutz der Tiefpumpe; max\min im offenen Becken und Trockenlaufschutz der 2. Pumpe. Aber das klappt dann schon.

Grüsse
r
sepp-s
(Mailadresse bestätigt)

  09.10.2013

Hallo Roland  Kreiselpumpen kann  man einige Min. gegen  ein  Manometer   laufen lassen. Es geht lediglich darum  das die Pumpe warn werden kann  wen  keine durch Strömung /Kühlung erfolgt.  Du müsstest bei angeschlossenen Manometer den  Absperrhahn so weit öffnen /schließen bis der gewünschte Druck erreicht ist,  dieses Wasser dann in  ein Fass (Regentonne )    leiten   und dann  die Zeit  stoppen bis dieses  voll ist.   Dadurch  ermittelst du dann die Literleistung bei einem  bestimmten Druck. Die Literleistung ist bei Kreiselpumpen immer   Druckabhängig.Wen   das Wasser etwa 100  m unten ist dann benötigst  schon mehr als  10 Bar  damit überhaupt etwas Wasser oben  ankommt. mfg Sepp

zu L.wieder    geschafft!
Christoph Weidner
(Mailadresse bestätigt)

  09.10.2013
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 09.10.2013!  Zum Bezugstext

Naja Lothar, wenn wir nicht eine Sperrschicht in 15m Tiefe hätten, wäre für uns auch 170+ Tiefe nötig gewesen. :)
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  09.10.2013

Bonsoir Roland,

Die Hauswasserversorgung würde ich nicht mit der Tiefpumpe machen. Ich denke, da tust du besser daran mit der Pumpe eine Zysterne oder einen größeren Tank zu füllen und von dort dann mit einem Hauswasserwerk weiter zu machen. Das hätte auch den Vorteil, daß man wenn das Wasser schlecht nachfließt mit einer Zeitsteuerung rund um die Uhr pumpen kann. Bei der Tiefe muß man ja  froh sein daß oben noch etwas ankommt. Gegen ein kurzzeitiges Messen des Restdruckes ist nichts einzuwenden. Aber fördern sollte die besser in ein offenes System. Hätte auch den Vorteil, daß Sedimentanteile sich in dem Tank absetzen und nicht direkt in die Leitung gepumpt werden. Auch kann so ein Tank oder so eine Zysterne wenn es mal ganz knapp würde vom Tankwagen gefüllt werden.
Hmm.. 140 m das klingt fast als ob du auf so einem Hügel sitzen tust wie Rousillion ?

LG Lothar



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