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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Fels nach 4 Metern
ohn79
(Mailadresse bestätigt)

  15.06.2014

Hallo
habe am Samstag mit einem 50er Hartmetall bestückten Bohrer und wasserspülung durch 2m Lehm und 2m Mergel gebohrt und jetzt stehe ich auf Felsen
was nun?

Wasser steht bei 2m aber es läuft nicht ausreichend nach.
kann ohne Luft anzusaugen 60l/Stunde heraus ziehen.
ja kein schreibfehler nur 60l/Stunde!

macht es Sinn mit einem langen Rohr und unten einem Meißel "bewaffnet" den Felsen pö a pö zu zertrümmern?

Habe keine technischen Hilfsmittel also ein LOWbuget Brunnen.

was sagt ihr dazu?

   



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 7
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  16.06.2014
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ohn79 vom 16.06.2014!  Zum Bezugstext

Wenn du im richtigen Festgestein bist kannst du die Bohrungen vergessen. Da hat ein Privatmann keine Chance. Es wäre also sinnvoll vorher in Erkundung zu bringen ob es tatsächlich nur eine dünne Platte ist(sehr selten). Entweder Nachbarn mit Brunnen fragen oder Geologen, Umweltamt, untere Wasserbehörde...

Im Festgestein gibt es nur in Klüften und im Sandstein Wasser.
ohn79
(Mailadresse bestätigt)

  16.06.2014
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 16.06.2014!  Zum Bezugstext

Haben hier eine Felsplateau
Da kann ich bohren wo ich will..
Doch in der platte sollten.doch auch wasseradern verlaufen oder??
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  16.06.2014
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ohn79 vom 16.06.2014!  Zum Bezugstext

Warum bohrst du kein neues Loch 2m neben deinem aktuellen?
ohn79
(Mailadresse bestätigt)

  16.06.2014
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp-s vom 16.06.2014!  Zum Bezugstext

Was bleiben für Alternativen?
Dachte daran das vorhandene loch auf 200 zu erweitern was auf Grund der Vorbohrung
Doch machbar sein sollte.
Danach wollte ich den Fels Stück für Stück zertrümmert.
Am besten aber ne bohrkrone 180er anbringen und bohren, was meinst du?
sepp-s
(Mailadresse bestätigt)

  16.06.2014
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ohn79 vom 16.06.2014!  Zum Bezugstext

Hallo  ohn79 mit einer  unkonventionellen Methode geht es nur dann,   wen es sich  um eine dünne Felsplatte handelt. Sogar mit Profi Ausrüstung wie diese zum  bohren von Sprengbohrungen  verwendet  sind 6 m schon  viel weil das  Bohrgestänge in Schwingungen  gerät und dann kein  Schlag mehr unten  ankommt .
mfg Sepp
ohn79
(Mailadresse bestätigt)

  16.06.2014
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp-s vom 15.06.2014!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp

Update
Es gibt keine Nachbarbrunnen
Vom Gebiet gibt es keine geologische Karten
Der Fels sollte gelber muschelkalk sein
Ist.da ein durchkommen?

Was hältst du von der unkonventionellen Methode den Felsen mit einem Meißel am Rohr zu Leibe zu rücken.

André
sepp-s
(Mailadresse bestätigt)

  15.06.2014

Hallo ohn79  da musst du erst einmal Erkundigungen   einholen welche Mächtigkeit der Fels hat auch wäre gut zu wissen um  welche Art Gestein es sich handelt.
60 Liter pro Stunde  würden wen ständig in eine Zisterne abgepumpt wird für eine  Hausversorgung reichen immerhin sind das täglich etwa 1,4 m³ . Ein Bohrloch im Granit  ist unbezahlbar erst recht wen nicht feststeht welche Mächtigkeit dieser  hat  und unten  wirklich Wasser   ist.
Sind  Nachbarbrunnen vorhanden dann  bei diesen  Erkundigungen  einholen.
mfg Sepp



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