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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Unterirdische Enteisung mit 2 Brunnen?
klayman
(Mailadresse bestätigt)

  29.08.2016

Hallo zusammen,

ich stehe kurz vor der Bohrung eines Saug- und Schluckbunnens für eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob man ggf. eine unterirdische Enteisung mit beiden Brunnen im Wechselbetrieb erreichen kann. Eine gegenseitige Beeinflussung ist aufgrund der Fließrichtung ausgeschlossen, der Abstand um die 15m.
Würde es funktionieren Saug- und Schluckbrunnen einmal täglich zu wechseln und in den jeweiligen Rücklauf Luft einzublasen? Dann würde ich nämlich auf einen gleichen Ausbau bestehen...

Viele Grüße,
Klayman



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 6
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  12.09.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von klayman vom 08.09.2016!  Zum Bezugstext

Hallo Klaymann,,

Zitat: "Leider ist das auch keine Möglichkeit aufgrund des Kältemittels im Brunnen"


Ich hatte nicht umsonst den Link gesetzt...

Eine Verlinkung aus dem Paper raus:
http://www.blz-geotechnik.de/img/Geothermie_Amotherm_Waermepumpe_Komplettpaket-Erklaerung.pdf

2. Seite, zweiter rechte Block von oben.
Dort steht folgendes:
"Wärmepumpen mit Phasenwechsel des Kältemittels in
Erdwärmesonden sind klar im Vorteil

»umweltfreundliches Kältemittel, das keiner Wasser-
gefährdungsklasse angehört."

Und es ist so was von harmlos - ruf doch einfach dort mal an.

Gruß
Renrew
(Mailadresse bestätigt)

  10.09.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von klayman vom 08.09.2016!  Zum Bezugstext

Hallo Klaymann,
selbstverständlich kann man die „in situ“ Enteisenung  auch mit zwei Brunnen betreiben. Vorraussetzung ist eine genaue Kenntnis der hydrogeologischen Gegebenheiten sowie der chemischen Eigenschaften des Wassers. So sollte man also nicht nur Fachwissen über Wasser-Wasser-Wärmepumpen hinzuziehen sondern auch Fachbetriebe, die erfolgreich Wasseraufbereitung im Grundwasserleiter eingerichtet haben. Häufig ist auch Mangan, Schwefelwasserstoff und Methan im Grundwasser wenn Eisen gefunden wurde. Das erfordert dann eine genauere Luftdosierung und häufig eine längere Einarbeitungszeit. Prinzipiell sollte es aber keine Hindernisse für einen Wechselbetrieb geben.
Gruß, Renrew    
klayman
(Mailadresse bestätigt)

  08.09.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 30.08.2016!  Zum Bezugstext

Leider ist das auch keine Möglichkeit aufgrund des Kältemittels im Brunnen. Eigentlich bleiben mir nur 2 Möglichkeiten Erdwärme zu nutzen: Grundwasser oder mehrere sehr tiefe Doppel-U-Sonden ohne Frostschutzmittel.
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  30.08.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von klayman vom 30.08.2016!  Zum Bezugstext

Hi,

evtl. wäre das eine Alternative:
http://www.blz-geotechnik.de/erdwaerme/technologie.php

Gruß
klayman
(Mailadresse bestätigt)

  30.08.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von pumpe vom 30.08.2016!  Zum Bezugstext

leider ist eine Tiefensonde aufgrund eines Wasserschutzgebiets definitiv nicht genehmigungsfähig (nur mit Reinwasser, aber das wird dann exorbitant teuer). Wenn ich also nicht auf Erdgas wechseln möchte, dann muss es wohl eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe werden. Und um genau dieser Verockerung von Wärmetauscher und Schluckbrunnen vorzubeugen habe ich über eine unterirdische Enteisenung nachgedacht. Die Mehrkosten beschränken sich ja auf eine zusätzliche Pumpe, Injektor und Leitungen...
pumpe
kolpinpumpenkundendienst.de
(Mailadresse bestätigt)

  30.08.2016

Hallo
ich würde dir von eine saug und schluck Brunnen abraten die Mineralien im Wasser sorgen sehr schnell für einen erhöhten Wartungsaufwand ich würde dir zu einem System mir Erdsonden raten da läuft eine Glykol Mischung im Kreislauf so dass die Wärmepumpe keinen Schaden nehmen kann
Gruß pumpe



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