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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Verträglichkeit von Wasser nach Einbau einer Entkalkungsanla
Ibanez
(Mailadresse bestätigt)

  26.10.2016

Hallo zusammen! Wir haben vor ca. 6 Monaten wegen der hohen Wasserhärte eine Entkalkungsanlage (Salztabletten) + Judo Dosierpumpe einbauen lassen. Die Judo Pumpe mussten wir verwenden da einige Rohre im Haus noch verzinkt ausgeführt sind.
Meine Frau und mein kleiner Sohn bekommen seitdem Bauchschmerzen, wenn sie größere Mengen Leitungswasser in Form von Tee, Kaffe etc. trinken. Bereiten sie den Tee mit gekauftem Wasser zu, haben sie keine Probleme. Mein großer Sohn und ich haben keine Probleme.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Gibt es Abhilfe in irgend einer Form?
Danke und Gruß!



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 4
H2O
(gute Seele des Forums)

  15.11.2016

Ein Thema über das man sich streiten und auch trefflich in die Nesseln setzten kann. Eventuell kommen daher auch keine Empfehlungen der Wasseraufbereitungs- und Korrosionsspezialisten. Man muss, wenn man Antworten bzw. Empfehlungen zur Problemstellung gibt damit rechnen, dass es andere, abweichende Einschätzungen gibt die zu nicht gewollten Meinungsverschiedenheiten führen. Trotzdem meine 50 Cent:

Zunächst sollten Sie in Erfahrung bringen was überhaupt dosiert wird und zu welchem Zweck. Dosiermittel werden zu vielerlei Zwecken verwendet. Bei Ihrer Anwendung vermute ich einen Steinbildner der auf den Rohrobeflächen eine Deckschicht ausbilden soll um Korrosion zu verhindern.
Als nächstes sollte überprüft werden ob die Dosiermenge richtig eingstellt ist. In der empfohlenen Konzentration sollte keine gesundheitsbeeinträchtigende Wirkung feststellbar sein.

Vor allem sollten Sie die Notwendigkeit überprüfen. Die Notwendigkeit solche Mittel zu dosieren wird geringer je mehr Wasserhärte Sie bei der Einstellung der Verschneideeinrichtung zulassen. Sie können dazu von Ihrem jetzigen enthärteten Wasser eine Analyse durchführen lassen, die Ihnen Angaben zum Kalklösevermögen bzw. zu erwartenden Steinabscheidung liefert. Sollte das Wasser sich im Gleichgewicht befinden oder geringe Kalkabscheidung zeigen, die Dosiereinrichtung einfach abschalten.

Im übrigen hat sich nach einigen Jahren die Zinkschicht auf den Stahlrohren fast vollständig verabschiedet und sich eine Deckschicht aus Rost und Kalk auf den Rohren gebildet. Leicht erkennbar an rostigen,braunen Produkten die man nach Abstellen und wieder Aufdrehen des Haupthahns erhält.


Gruß
H2O
BahnhofDieterode
(Mailadresse bestätigt)

  14.11.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 02.11.2016!  Zum Bezugstext

Das sehe ich ähnlich wie Lothar. Weg mit dem alten Mist. Wenn schon denn schon.
Und dass sich "Schutzschichten" nicht lösen würden, würde ich nicht so schnell unterschreiben.
Willy
rindchengmx.net
(Mailadresse bestätigt)

  12.11.2016

Ich Gratuliere zu Kauf einer Dosierpumpe (Humbug Geldsch. ) Bitte lesen Sie das Etiket auf dem Dosiermittel, Sie werden Staunen.
Dosierpumpen werden in der Industrie benötigt um Wasser zu Stabilisieren.

Ihre Leitungen haben schon einen Schutzfilm aus Kalk
intern gebildet der nicht löslich ist und somit eine berührung von Wasser und Zink fast Komplet ausschliesen.
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  02.11.2016

Das klingt danach, dass mann hier die Zudosierung zu Gunsten der halbverrosteten Rohre ohne Rücksicht auf die Verträglichkeit für die menschlichen Nutzer eingestellt hat und ihr einen chemischen Koktail zum Kaffee kochen nehmt. Ich würde da ein schönes Aufputzrohrsystem neu verlegen, bunt anstreichen und den ganzen alten Krempel stilllegen.

LG Lothar



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