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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Unterirdische Enteisenung Bakterien?
Snaggle
(Mailadresse bestätigt)

  30.03.2019

Ich habe mir mal erlaubt, ein neues Thema aufzumachen. Die Threads zur unterirdischen Enteisenung hier und auch viele im Netz habe ich gelesen. Fermanox macht es seit längerem und es gibt auch in Deutschland ja Wasserwerke, die das schon 100 Jahre nutzen.

Was mir dabei aber mal über den Weg gelaufen ist:
https://www.remon.de/remon-und-kontakt/haeufig-gestellte-fragen/liefert-remon-unterirdische-aufbereitungssysteme

Wie ist die Aussage zu Bakterienwachstum im Brunnenberiech durch den rückgeführten Sauerstoff zu beurteilen?

Irgendwann werden wir uach eine Anlage im Außenbereich installieren wollen. Abwasser kostet also nix, läuft in eine eigene Kläranlage.
Verbrauch nur privat paar Personen und ev. ein paar Pferde.
Wenn Abwasser also keine Kosten verursacht, was ist in der Dimension unterm Strich günstiger oder empfehlenswerter? Unterirdische Enteisenung oder Filtersystem?
Gibt es irgendwo einen Vergleich, was so etwas kostet?

LG Snaggle



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 2
Snaggle
(Mailadresse bestätigt)

  01.04.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Renrew vom 31.03.2019!  Zum Bezugstext

Danke.
Ich war ja ob der Aussage mit den Bakterien auch ein wenig überrascht. Daher hatte ich das mal hier reingestellt.

Die Verockerung hatte ich jetzt nicht als bedenklich gesehen. Vielleciht aber bei deren System auch die Frage, wie sie die Luft und das Wasser wieder eingebracht haben.

"Erkundung und Planung einer Anlage "

Vielleicht ist ja mal interessant, wenn wir im Forum auch mal Alternativen zu Fermanox auflisten, die sich damit beschäftigen? Herstelleralternativen, aber ev. auch Installationsbetriebe, die auch Alternaiven zu Fermanox haben etc.


Das Selberbauern böte sich für mich wohl nicht an, da ich die erforderlichen Bastelkenntnisse nicht unbedingt mitbringe.

Wer aber selber bauen oder sich versuchen will, hat vielleicht auch Interesse an Teilen:
- was bietet sich als Injektorlösung an/ Aufbau / Bezugsquellen
- wo könnte man eine Steuerung bekommen? Am schönsten natürlch noch umstellbar verbrauchsabhängig/mengenabhängig.
Das wäre ja für so manchen Selberbauer ev. einer der Hauptprobleme, auch wenn er die anderen Sachen ev. auch selber umsetzen kann. Wenn er sich aber selber um Behälter und Co. kümmert, könnte das aj ev. schon ein ganzes Stück kostenreudzierend sein.


LG Snaggle
Renrew
(Mailadresse bestätigt)

  31.03.2019

Hallo Snaggle,
wenn besagte Firma schlechte Erfahrungen mit der unterirdischen Enteisenung gemacht hat, so kann sie natürlich andere Systeme bevorzugen. Nicht verstehen kann ich allerdings wodurch die verwendeten Filterrohre verstopfen sollen wenn die Aufbereitung ordnungsgemäß lief. Eisen- oder Manganablagerungen können nicht die Ursache sein. Bei erfolgreichem und sachgemäßem Betrieb werden Eisen- bzw. Manganoxidhydrate dort abgelagert wo gelöstes Eisen bzw. Mangan mit Sauerstoff zusammentrifft. Durch fast überall anzutreffende eisen- und manganspeichernde Mikroorganismen („Bakterien“) findet die Verockerung in zunehmender Entfernung vom Brunnenschacht statt. Gefördert wird nach einer Einarbeitungszeit im Normalfall eisen- und manganfreies Wasser.
Der missverständliche Verweis auf Bakterien, die durch Sauerstoffeintrag im Boden eine Chance bekommen, sollte so nicht stehen bleiben. Ist zu befürchten, dass die eingetragene Luft krankmachende Keime enthält, so muss natürlich Vorsorge getroffen werden. Von Bodenbakterien, die in der Lage sind gelöstes Eisen und andere Stoffe unter geeigneten Bedingungen im Boden festzusetzen geht keine Gefahr aus.
Anlage-, Betriebs- und Wartungskosten sind sicher kostengünstiger, jedoch erfordert die Erkundung und Planung einer Anlage mehr Sorgfalt da die „in situ“ Aufbereitung unter anderem auch von der Geschwindigkeit und Richtung des Grundwasserstromes abhängig ist.
Gruß, renrew  



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