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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Pumpe zieht fördert kein Wasser mehr - Was kann man tun?
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  02.05.2019

Ein nettes HALLO an die Experten in der Runde,

sicherlich wurde dieses Thema schon hier im Forum an der ein oder anderen Stelle beleuchtet. Da ich aber noch keine Lösung finden konnte, möchte ich meinen „persönlichen“ Fall noch mal in die Runde werfen.
Ich habe seit letzten Sommer im Garten (Wochenendbungalow) größere Probleme mit meiner Wasserversorgung (Brunnen-/Pumpensystem). Demnach gab die Pumpe (Orpu sk32) nach jahrelangen Diensten plötzlich den Geist auf und wurde demzufolge dieses Jahr durch eine typengleiche Variante ersetzt. Allerdings saugt die neue Pumpe, trotz Angießen, ebenfalls kein Wasser an. Nun liegt die Vermutung nahe, dass bereits die erste ORPU durch fehlendes Wasser „trocken lief“.

Da ich nur sehr selten vor Ort bin, hatten meine Gartennachbarn die Bewässerung übernommen. Also Wasserhahn auf, 15 min. laufen lassen und Hahn wieder zu. Eines Tages riefen sie mich an und meinten, dass kein Wasser mehr komme. Bei meinem nächsten Besuch auf der Datsche war die Pumpe „fest“ und der Motor verursachte einen komischen Geruch und qualmte leicht. Bis dato war ich der Meinung, dass dies altersbedingte Ursachen hätte. Da allerdings auch die neue Pumpe kein Wasser fördert habe ich mittlerweile meine (wahrscheinlich berechtigten) Zweifel.


Zur Erklärung: Die wesentliche Installation (Kessel, Druckschalter, Pumpe etc.) befinden sich in meinem Keller. Von dort aus geht die Steig-/Saugleitung (1 1/4") in die Erde. Da ich damals nicht beim Bau des Brunnens dabei war (ca. 30-40 Jahre) und ich das untere Ende des Rohres nicht erreiche/sehe, kann ich keine weiteren Details hinsichtlich Bauweise & Beschaffenheit liefern. Ich kann auch nicht sagen, ob sich noch irgendwo ein (Rückschlag)-ventil etc. befindet.

Für mich stellen sich zunächst folgende Fragen:

1. Worin könnten die Ursachen für mein Problem liegen (gesunkener Grundwasserspiegel, verfaulter Filter, zugesetztes Saugrohr, Verstopfung etc.)?
2. Welche Maßnahmen kann ich ergreifen, um mein System wieder zum Laufen zu bringen?

Über einige Ansätze wäre ich sehr sehr dankbar.

Vielen Dank sagt Klausi





Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 48
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  12.06.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 10.06.2019!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister, ich hatte gestern einen Experten vor Ort, der sich die Sache mal angeguckt hat. Zumindest funktioniert die Pumpe wie gewünscht und dreht in die richtige Richtung. Aufgrund der Kürze der Zeit (nach Feierabend) konnte er auch nicht viel mehr testen und das Ende ist bekannt (Kein Wasser!). Bei seinem nächsten Besuch geht es folgendermaßen weiter:

1. Er wird mit einer Schwengelpumpe testen, ob der Brunnen überhaupt noch funktioniert und in der Lage ist, Wasser zu fördern.

2. Ich werde im besagten Schacht (Brunnenringe) die Rohre freilegen, sodass er etwas Platz zum werkeln hat. Er meinte, dass Ventil, wie hier im Forum bereits vermutet, könnte defekt sein. Vielleicht schafft er es, die Sache zu lösen und ggf. auszuwechseln.

Also bis demnächst...
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  10.06.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 10.06.2019!  Zum Bezugstext

Man muss schauen was kaputt ist.

Und wenn es so sein soll, am besten den neuen Brunnen 3-4m neben den alten und eine neue Saugleitung in den Keller legen. Dann hast du erstmal Ruhe.
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  10.06.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 09.06.2019!  Zum Bezugstext

Ja, so in etwa dachte ich mir das... Macht es Sinn, an derselben Stelle ein komplett neues Rohr einzusetzen?

Ich werde mir jetzt mal professionelle Hilfe zu Rate ziehen und mich zu gegebener Zeit wieder melden. Trotzdem vielen Dank für deinen sensationellen Support...
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  09.06.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 09.06.2019!  Zum Bezugstext

Was heißt "im" alten Saugrohr? Meinst du ein kleineres PE durchschieben?
Das wird wohl fast unmöglich sein. Und für die Pumpe ist es auch nicht so gut. 1 1/4" bzw. DN32 sollte es schon sein, wenn möglich.


Wenn du die Pumpe einfach nicht zum Laufen bekommst, trotz externem Wasseranschluss am Sauganschluss, ist was faul.
Brunnen und Saugleitung müssen geprüft werden.
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  09.06.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 01.06.2019!  Zum Bezugstext

ES KOMMT EINFACH KEIN WASSER!

Hallo mal wieder... Nach meiner letzten Aktivität vor Ort gibt es folgendes zu berichten. Ich hatte nun versucht, das Ganze ohne Kessel etc. zu betreiben. Habe demzufolge (siehe Bild) den Auslauf (Gartenschlauch) direkt an die Druckleitung angeschlossen. Leider wurde kein Wasser aus der Saugleitung gefördert. Nun bin ich mit meinem Latein und meinem Aktionismus am Ende...Oder hat jemand noch eine Idee?

Könnte man eigentlich im alten Saugrohr, wenn ich dieses im Schacht kappe, eine neue Leitung (bspw. PE) installieren? Oder ist davon abzuraten?


Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  01.06.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 01.06.2019!  Zum Bezugstext

Sensationell... Melde mich dann mit den Testergebnissen. Schönen Abend noch
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  01.06.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 01.06.2019!  Zum Bezugstext

Die Pumpe nimmt keinesfalls Schaden durch Dauerlauf. Eher im Gegenteil. Dauerlauf ist verschleißärmer als permanenter Start und Stop.

Das Rückschlagventil kann zwar defekt sein, es würde dann aber nicht die beschriebenen Probleme erzeugen.

Zur Erklärung

Ziel ist es zu sehen, wieviel Wasser die Pumpe wirklich pumpt und ob der Wasserstrahl gleichmäßig ist. Und natürlich ob Luft mitkommt. Das sieht man am besten ohne Kessel. Denn der Kessel dämpft und filtert den Druck und den Förderstrom der Pumpe. Da ist schwer was zu erkennen bzw. Probleme zu lokalisieren.


In Märkisch-Oderland habe ich leider keine "befreundeten" Brunnenbauer. Hätte ja sein können, dass du aus MV oder Umgebung Cottbus kommst. Da hätte ich fachkundige Leute, die dir vielleicht helfen könnten.
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  01.06.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 30.05.2019!  Zum Bezugstext

Aaah ja, jetzt weiß ich was du gemeint hast. Vielen Dank! Nun werde ich versuchen, den Wasserauslauf direkt zu gewährleisten (Bild 1, Punkt 1 und 2)

1. Nimmt die ORPU bei einem "Dauerbetrieb" auch keinen Schaden?
2. Kann es eventuell auch sein, dass das Ventil (Bild 2, Punkt 3) kaputt ist und für die Unregelmäßigkeit verantwortlich sein könnte?
3. Landkreis ist Märkisch Oderland (Bundesland Brandenburg)

DAAANKE!


Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  30.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 30.05.2019!  Zum Bezugstext

Die Pumpe soll aus dem Brunnen Wasser saugen und ohne Umweg über den Kessel, direkt per Schlauch in den Garten fördern. So kannst du ungedämpft(durch den Kessel) sehen wie die Pumpe arbeitet.

Das hat mit deiner externen Wasserversorgung nichts zu tun.

Wo befindet sich der Standort eigentlich(Landkreis)?
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  30.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 30.05.2019!  Zum Bezugstext

Guter Ansatz... ABER: Wo kommt dabei jetzt der Brunnen ins Spiel wenn ich "extern" versorge? Stehe gerade auf dem SCHLAUCH (Denkfehler?). Bitte noch mal um kurze Hilfestellung. Sorry für meine ganzen Fragen, aber ich will als Laie noch nicht aufgeben.

P.S.: Vielleicht liegt es auch daran, dass ich bereits mein erstes Herrentagsbierchen intus habe ;-)
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  30.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 30.05.2019!  Zum Bezugstext

Eine Möglichkeit wäre es die Pumpe nochmal in Gang zu bringen und ohne Kessel, also mit Gartenschlauch direkt an der Pumpe, zu betreiben.
Einfach mal ne Stunde laufen lassen. Dabei das Schlauchende unter Wasser halten(Eimer/Fass) und gucken ob Luftblasen mitkommen. Gut wäre ein möglichst großer Schlauch(3/4" oder 1") damit der Brunnen zeigen muss was er kann;)
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  30.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 29.05.2019!  Zum Bezugstext

Hallo und vielen Dank! Da muss ich dir natürlich recht geben. Das Gefühl hatte ich eigentlich die ganze Zeit. Die Frage ist nur, was hier konkret schief läuft?
Also kann ich derzeit davon ausgehen, damit bereits meine erste Pumpe durch diese "Unregelmäßigkeiten" ausgestiegen ist. Konkret: Trockenlauf, da plötzlich (aus welchen Gründen auch immer) kein Wasser mehr gefördert wurde... Würde zumindest so einiges erklären. Vielleicht liegt die Ursache doch am anderen Ende, sprich im Brunnen.

Hast du noch eine Idee, was ich jetzt versuchen/probieren könnte? Vielen Dank und einen schönen Feiertag...
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  29.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 29.05.2019!  Zum Bezugstext

Irgendwas muss bei dir schief laufen?
Es ist der Pumpe komplett egal was im Kessel los ist. Die Pumpe ist eigenständig und arbeitet auch ohne Druckspeicher. Wenn die Saugleitung und die Pumpe mit Wasser gefüllt sind, alle Rückschlagventile funktionieren und alle Schieber offen sind muss die Pumpe Wasser pumpen und Druck erzeugen. Das Luftpolster ist nur für Einschaltzeiten bzw. die gespeicherte Wassermenge interessant. Wo der Wasserspiegel im Kessel ist, ist der Pumpe auch egal. Sie fördert ja nur Wasser vom Brunnen in den Kessel.

Warum die Pumpe bei dir mal funktioniert und mal nicht, ist mir nicht zu erklären.
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  29.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 27.05.2019!  Zum Bezugstext

Hallo, ich war heute wieder vor Ort. Zunächst mal die gute Nachricht. Der Druck am Manometer war konstant (bei geschlossenem Hahn am Kessel). Somit scheint das System dicht zu sein.

Nun habe ich den Hahn am Kessel wieder geöffnet, was logischerweise einen leichten Druckabfall zur Folge hatte. Anschließend habe ich dann Wasser entnommen. Leider hatte ich vergessen, die Pumpe vorher anzuschalten, sodass diese nicht anspringen konnte. Als mir die Sache auffiel, lag der Druck am Manometer bereits bei ca. 1.6 bar (Einschaltdruck ca. 1.8 bar). Nun schaltete ich die Pumpe ein. Allerdings baut diese wiederum keinen Druck auf und die Nadel bleibt konstant stehen (siehe Bild).
Die Erklärung für dieses "Phänomen" liegt sicherlich in deinem Beitrag vom 25.5., richtig? Oder handelt es sich nun um ein anderes "Problem"?
Leider konnte ich aus Zeitgründen nichts mehr ändern und musste unverrichteter Dinge los.

Nun meine Frage. Wenn ich beim nächsten Mal vor Ort bin und etwas (entsprechend deiner Anleitung) Luftdruck auf den Kessel gebe, sollte doch wieder ALLES so wie gewünscht funktionieren, oder? Sehe ich das richtig? Vielen Dank und morgen einen schönen Feiertag.


Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  27.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 27.05.2019!  Zum Bezugstext

Die Pumpe stromlos machen, damit sie nicht ungewollt starten kann. Den Druck ablassen.

Und natürlich alles entleeren, was irgendwie einfrieren kann.
Man kann zB. im Keller einen Entleerungshahn installieren. Dann kannst du mit deinem Kompressor Luft in die Leitung drücken und alles ist leer. Das macht besonders Sinn, wenn die Wasserleitungen ohne Neigung verlegt wurden.

Die Saugleitung wird vermutlich frostfrei verlegt sein.
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  27.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 25.05.2019!  Zum Bezugstext

DAAANKE...! Ich muss die Sache ja nicht unbedingt zu 100% verstehen. Hauptsache es funktioniert! Werde es bei meinem nächsten Versuch ausprobieren und das/die Ergebniss(e) berichten.

An dieser Stelle gleich noch eine andere Frage. Wie bringe ich das beschriebene System am Besten über den Winter inkl. "Neustart" im Frühling? Ich glaube mein Vater hat es immer folgendermaßen gehandhabt.
1. PUMPE aus
2. Alle Entnahmestellen AUF, um die Leitungen komplett zu entleeren.
3. Im Frühling wurden alle Hähne wieder geschlossen und über das Ventil Druck (keine Ahnung wie viel) drauf gegeben.
4. ORPU wieder an

Funktionierte anscheinend reibungslos. Kann/Sollte man das so machen oder wie würdest du die Sache umsetzen? Meinen Dad kann ich leider nicht mehr befragen...
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  25.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 25.05.2019!  Zum Bezugstext

Wenn die Pumpe aus ist und du den Wasserhahn öffnest, fällt der Wasserspiegel im Kessel. Der Wasserspiegel muss bei Einschaltdruck immer über dem Auslauf ins System stehen, ansonsten drückst du dir jedesmal etwas Luft in deine Rohrleitung.

Darum ca. 1,5 Bar Luft bei 2,2 Bar Einschaltdruck und 3,5 Bar Ausschaltdruck. So pumpst du noch 0,7 Bar Wasser rein und der Wasserspiegel geht weg vom Auslauf.

Schwer zu erklären:)
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  25.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 23.05.2019!  Zum Bezugstext

Hallo "mein" Brunnenbaumeister",

und wieder mal ein riesengroßes DANKESCHÖN für die hilfreichen Infos. Meine Optimierungsfrage bezog sich nämlich auf folgende Werte:

1. Es vergehen (bei geschlossenen Wasserhähnen) ca. 60-90 Sekunden zwischen An- und Abschalten der ORPU.
2. Anschließend ist eine Wasserentnahme von ca. 60 Sekunden möglich, was ungefähr einer Wassermenge von ca. 30 Liter entspricht.

Dieses Verhältnis fand ich als Laie nicht optimal und dachte demzufolge durch die Variation des Drucks, die Werte etwas optimieren zu können. Pumpenlaufzeit minimieren und Wassermenge maximieren.

"Gefühlssache mit der Luft" --> Also könnte/sollte man sich die Sache vielleicht einfach mal bei deinen empfohlenen Druckschalterwerten (2,2 / 2,5 bar) ausprobieren?

Also folgendermaßen...

1. Pumpe AUS
2. Gartenwasser AUF bis Luft kommt und dann schnell wieder zu.
3. Mit dem Kompressor 1.5 bar auf den Kessel geben und Pumpe wieder AN
4. Kontrolle, ob die Druckzugabe zum gewünschten Erfolg geführt hat
5. eventuell mehr als 1,5 Bar auf den Kessel geben und das Procedere wiederholen...

Wie viel Druck kann man deiner Meinung nach max. bei deiner Umsetzung zugeben?

Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  23.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 22.05.2019!  Zum Bezugstext

Der Pumpe zu Liebe würde ich den Druckschlter auf 2,2-3,5 Bar einstellen.

Du hast einen liegenden Kessel ohne Schauglas. Da ist das Gefühlssache mit der Luft.

Du könntest auch das Wasser im Garten ablassen, bis irgendwann Luft kommt. Dann schnell zudrehen und mit dem Kompressor 1,5 Bar(bei Einschaltdruck 2,2 Bar) auf den Kessel Pumpen. Dann die Pumpe wieder einschalten.
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  22.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 21.05.2019!  Zum Bezugstext

Schönen guten Abend,

ich war heute wieder im Bungalow, um weitere Maßnahmen in Bezug auf meine Pumpe zu ergreifen. Gestern hatte ich abschließend (vor meiner Abreise) noch mal den Kessel komplett geleert, wonach das Manometer logischerweise auf NULL stand.

Heute habe ich zunächst die besagte Stelle abgedichtet und anschließend das gesamte Procedere (Start der Pumpe zum Druckaufbau) von gestern wiederholt. Anfangs hatte ich ein schlechtes Gefühl, da kaum ein Anstieg am Manometer ersichtlich war. Nach einiger Zeit stieg der Zeiger dann aber doch auf die max. Einstellung und die ORPU schaltete sich aus. Solange ich vor Ort war, lief das System problemlos. Auch ein Druckabfall (Zischen etc.) war nicht zu bemerken. Ich hoffe nur, dass der Druck, nun zumindest bis zu meinem nächsten Besuch, konstant bleibt.

1. Wie kann ich mein System nun optimieren (Verhältnis von Förderdauer der Pumpe zur entnommenen Wassermenge bspw.), sprich welcher Ein- bzw. Ausschaltdruck sollte eingestellt werden?
2. Macht es Sinn, über das vorhandene Ventil (mit dem Kompressor) mehr Luftdruck in/auf den Kessel zu geben?
3. Wenn JA (2), was sollte hier konkret beachtet werden, sprich welche Hähne sollten offen bzw. geschlossen sein.

Über weitere Tipps & Hinweise wäre ich wiederum sehr dankbar. Bei meinem nächsten Bungalowbesuch werde ich dann sehen, ob der Druck konstant geblieben ist und das Ergebnis dann hier berichten....

PS: Schönen Feierabend!
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  21.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 21.05.2019!  Zum Bezugstext

Also war der Kessel die ganze Zeit vorher nicht drucklos?

Die Orpu SK32/2 schafft maximal 40m=4,0 Bar. Da sind 3,8 Bar Ausschaltdruck ganz schön knapp für meinen Geschmack.
Wenn die Pumpe etwas Luft mitzieht, kann das schon zu den beschriebenen Problemen führen.

Also nochmal prüfen ob alles Dicht ist und die Pumpe einfach mal ein Paar Minuten mit Wasserentnahme im Garten laufen lassen. Und dann nochmal das Abschalten prüfen.

Und wenn du bei deinem großen Kessel einen Druckabfall durch leichtes Zischen auf dem Manometer erkennen kannst, fehlt 100%ig Luft im Kessel.
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  21.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 20.05.2019!  Zum Bezugstext

Hallo zusammen und speziell mein @Brunnenbaumeister,

ich war heute im Bungalow, um die Funktion der Pumpe (Saugschlauch im Wassereimer etc.) zu testen. Die ORPU saugte ohne Probleme. Experiment gelungen! Plötzlich tauchte mein Gartennachbar auf, der mir eine Telefonnummer seines "Spezialisten" gab, den ich anschließend sofort kontaktierte. Er meinte, dass der Kessel vor dem Start der Pumpe komplett geleert werden müsste. "Bei manchen Pumpen ist das so", sagte er mir am Telefon. Obwohl ich seine Aussage komisch und nicht schlüssig fand, probierte ich das Ganze aus und entleerte den Kessel. Im Anschluss drehte ich den Hahn am Kessel wieder zu und startete die ORPU. Und tatsächlich fing die Pumpe im Anschluss an zu saugen, baute Druck im Kessel auf und schaltete sich, wie gewünscht, bei ca. 3,8 bar aus und bei knapp 2 bar wieder ein. Das System lief reibungslos...

Nach einer Weile bemerkte ich einen Druckabfall am Manometer, verursacht durch meine externe Wasserversorgung (leichtes Zischen), welche ich wohl nicht so ganz dicht bekommen hatte. Um die undichte Stelle zu beheben, ersetzte ich nach ca. 2 Stunden meine Konstruktion (ext Versorgung) durch den ursprünglichen Blindstopfen. Nach einer Weile entnahm ich dann Wasser zum Gießen, worauf sich die Pumpe auch korrekterweise wieder anschaltete, allerdings nicht wieder aus. Der notwendige Druck konnte nicht aufgebaut/erreicht werden. Aus Zeitgründen musste ich mein Vorhaben leider für heute beenden, daher hier noch 2 Fragen.

1. Kann es sein, dass das erneute "Problem" durch den geschilderten Druckabfall inkl. Wechsel des Blindstopfens verursachte wurde? Also wurde das bereits funktionierende System dadurch aus "dem Rhythmus" gebracht?

2. War mein Erfolg reiner Zufall oder ist bei einer Wiederholung des Ablaufs erneut mit einem Erfolg zu rechnen?

Bräuchte zum Feierabend noch eine kleine Motivationsspritze ;-)
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  20.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 20.05.2019!  Zum Bezugstext

Richtig gut wäre ein kleines Fass(50l) oder ein 20l Eimer. Und da dann mit der Orpu raussaugen und wieder reindrücken. Also das Wasser im Kreis pumpen.

Dazu benötigst du aber Schläuche, Anschlüsse, etc.
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  20.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 19.05.2019!  Zum Bezugstext

OK, dann werde ich die Sache mal versuchen. Sicherlich reicht doch für mein Vorhaben ein gewöhnlicher Schlauch (3/4" oder 1/2"), oder?
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  19.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 19.05.2019!  Zum Bezugstext

Klingt gut. Erstmal die Pumpe mit Fass/Eimer testen.
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  19.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 18.05.2019!  Zum Bezugstext

Vielen Dank @Brunnenbaumeister!

1. Also der Druck steigt gaaanz langsam bei externer Versorgung. Auch höre ich deine angesprochenen Fließgeräusche, wenn die ORPU aus ist.
2. Das Ventil sollte richtig sein, da ich daran nichts geändert habe und das System so mehrere Jahrzehnte problemlos lief.
3. Manometer: Damals hatte ich ca. 3 bar drauf. Nach ca. 2 Wochen kam ich wieder zur Datsche und der Druck lag bei NULL. Allerdings hatte ich den Außenhahn offen gelassen. Aktuell habe ich knapp 1 bar drauf. Mal gucken was bei meinem nächsten Besuch zu sehen ist.

Ich werde jetzt folgendes versuchen... Um die einwandfreie Funktionsfähigkeit der Pumpe zu testen, werde ich an die externe Versorgung einen Schlauch anschließen, welcher in einem Wasserbehälter (Kanne/Fass) endet. Somit will ich prüfen, ob die Pumpe überhaupt von alleine Wasser saugt --> sozusagen eine Saugleitung simulieren (ohne externen WasserDRUCK)

Wie siehst du mein Vorhaben? Was kann ich noch versuchen? Irgendwie will ich noch nicht aufgeben... DANKE!!!
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  18.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 16.05.2019!  Zum Bezugstext

Das Wasser-Luft-Verhältnis hat nichts mit der Funktion der Pumpe zu tun.

Wenn du jetzt zum Beispiel per Schlauch Wasser der öffentlichen Wasserversorgung an die Saugleitung anschließt, muss der Druck am Kessel langsam steigen. Es müssen auch Fließgeräusche zu höheren sein(bei Pumpe aus).

Das Rückschlagventil zwischen Pumpe und Kessel ist aber richtig herum, oder?

Auf deinem ersten Foto steht der Druck aber auch nicht auf 0. Ist dein Manometer defekt? Am 6. Mai hast du unter Anderem ein Foto geschickt, mit noch höherem Druck auf dem Manometer.
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  16.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 08.05.2019!  Zum Bezugstext

Hallo zusammen,
habe hinsichtlich meines Problems neue Erkenntnisse... Mir ist es nun doch gelungen, den Winkel (siehe Bild, Pfeil 1) zu lösen, um dort eine externe Wasserversorgung zu montieren. Ich habe den Winkel durch ein passendes T-Stück ersetzt und einen Kugelhahn etc. angebaut.
Nach der Demontage konnte ich sehen, dass sich im Saugrohr (2) Wasser befand, welches dort konstant den Pegel hielt. Nun bin ich mir nicht sicher, ob es sich hierbei um Wasser handelt, welches durch meine ersten Versuche (externe Versorgung) in das Saugrohr "gedrückt" wurde oder um Wasser, das durch die Pumpe selbst angesaugt wurde??? Auch in der Pumpe stand Wasser. Darüber hinaus habe ich die Laufrichtung noch mal überprüft und geändert. Egal was ich auch probiere, die Pumpe fördert kein Wasser. Meiner Meinung nach hört sich die ORPU gesund an, aber sicher bin ich mir natürlich als Laie nicht.

1. Gibt es noch irgend etwas, was ich ausprobieren/testen kann?
2. Habe ich vielleicht einen Denkfehler oder kann das System an einer anderen Stelle undicht sein, sodass keine Förderung möglich ist?

Was ich merkwürdig finde ist, dass bereits meine letzte Pumpe plötzlich ausgestiegen ist.

3. Noch ein anderer Ansatz --> Selbst wenn die Pumpe kein eigenes Wasser fördert, sollte sich doch zumindest durch das externe Wasser, welches durch die Pumpe in den Kessel befördert wird, der Druck (Pfeil 3) erhöhen, oder? Die Anzeige bleibt aber ziemlich konstant. Macht es eventuell Sinn, mit dem Kompressor mehr Druck aufzubauen (Verhältnis Luft/Wasser im Kessel)?

Vielen Dank sagt Klausi!




Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  08.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 07.05.2019!  Zum Bezugstext

Hallöchen,
also von einem Absenkbrunnen etc. weiß ich nichts. Allerdings haben meine Gartennachbarn ähnliche Systeme, welche damals annähernd zur gleichen Zeit entstanden sind. Überall läuft nach wie vor das Wasser, nur ich habe Probleme damit... Bis zum letzten Jahr lief das Ganze ebenfalls völlig problemlos. Wie schon gesagt, werde ich jetzt die externe Wasserversorgung an der Saugseite montieren und mal gucken was passiert. Die Hoffnung ist gering, aber mal abwarten. Durch deine großartige Hilfe habe ich ja jetzt zumindest noch die ein oder andere Option.
Sollte die Sache am Ende tatsächlich nicht funzen werde ich dich/euch noch weiterhin etwas nerven (müssen). Ich bin erst nächste Woche im Garten, um die Sache auszuprobieren. Also bis demnächst...!!!
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  07.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 06.05.2019!  Zum Bezugstext

Es gibt so viele verschiedene Bohrverfahren. ZB. Spülbohrung, Trockenbohren, Hohlbohrschnecke, Immlochhammer
Das kommt immer auf die örtlichen Gegebenheiten und die geplante Tiefe an.

Ein gebohrter Brunnen altert langsam. Ein Totalausfall von Heute auf Morgen ist sehr selten. Und normalerweise müsste die Pumpe zumindest kurzzeitig Wasser fördern, bis dann der Wasserspiegel zu weit absenkt und die Pumpe Luft zieht bzw. die Saughöhe zu groß wird.
Sind vielleicht Absenkbrunnen in deiner Nähe gebohrt worden(Kieswerk, Tongrube, sonstige Bauwerke)?
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  06.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 06.05.2019!  Zum Bezugstext

Dein Support ist ja unschlagbar! Anfangs (Defekt der Pumpe im letzten Jahr) hatte ich tatsächlich den Verschleiß der ORPU im Verdacht. Doch mehr und mehr bestätigt sich die "trockene" Variante, also wahrscheinlich ein defektes Saugrohr, welches ja schon einige Jahrzehnte im Boden liegt. Ich werde noch mal versuchen, die Wasserversorgung am Saugrohr zu realisieren,  um dieses zu befüllen und die Pumpe mit Wasser zu versorgen, bis diese evtl. selber zieht. Siehst du hier noch realistische Chancen, dass ich mein System noch mal zum Laufen kriege? Die alte Pumpe ist ja schließlich nicht ohne Grund ausgestiegen.

Sollte das (erwartungsgemäß) nicht fruchten, werde ich versuchen, das alte Rohr zu entfernen und an gleicher Stelle neu zu bohren. Kennst du vielleicht eine(n) guten, sinnvollen Artikel/Seite/Video etc. im Netz, wo man als Anfänger sieht, wie der gesamte Ablauf (Bohrung, Installation etc.) funktioniert? Mich würde im Vorfeld schon interessieren, was mich erwartet und wie die Sache fachgerecht auszusehen hat. Als Fachmann kennst du doch sicherlich gute Webseiten, die ein solches Vorhaben gut veranschaulichen.
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  06.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 06.05.2019!  Zum Bezugstext

Ein Schaden kann durch falsche Drehrichtung eigentlich nicht entstehen. Wichtig ist, dass die Pumpe mit Wasser gefüllt ist, weil die Förderstufen mit Wasser geschmiert werden.

Die Pumpe lässt sich an der Saugleitung besser befüllen, weil die Luft so weggedrückt werden kann. Pumpst du Wasser zum Befüllen in die Druckseite, arbeitest du quasi gegen das Rückschlagventil. Ist schwer zu erklären...

Warum die alte Pumpe ausgefallen ist, ist schwer zu sagen. Aber ich tippe auf zu langen Trockenlauf bzw Ansaugen von Luft. Die Pumpe erhitzt sich, das Restwassser verdampft. Die Pumpe geht fest und der Motor brennt durch.
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  06.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 06.05.2019!  Zum Bezugstext

Du bist echt spitze, großes Dankeschön! Hatte gerade noch mal geposted. Vielleicht wärst du noch so nett, mir meine letzten Fragen zu beantworten...
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  06.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 05.05.2019!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister,

habe mir noch mal genauer meine alte (kaputte) Pumpe angeguckt. Und tatsächlich befindet sich auf der Stirnseite der angesprochene Pfeil, welcher GEGEN den Uhrzeigersinn zeigt. Obwohl ich bei meiner jetzigen Pumpe keinen Pfeil entdecken konnte, gehe ich mal davon aus, das dies identisch sein wird.

Bevor ich nun ein neues Saugrohr einbaue, habe ich an meinen neuen "Experten des Vertrauens" noch einige Fragen... In der Hoffnung, dass ich doch noch Licht ins Dunkle bekomme, sprich kein neues Rohr installieren muss.

1. Kann durch die falsche Laufrichtung die ORPU bereits Schaden genommen haben?

2. Um ein "Trockenlaufen" der Pumpe beim Start zu vermeiden, habe ich eine externe Wasserzufuhr eingebaut (siehe Bild 3). Wird die Pumpe dadurch ausreichend versorgt, bis sie eventuell doch noch eigenes Wasser zieht oder kann diese trotzdem "trocken laufen"? Ich hätte die Versorgung gerne auf der Saugrohrseite eingebaut, allerdings ließen sich Gewinde & Rohre mit meinen Möglichkeiten nicht lösen. Deshalb habe ich die auf Bild 3 zu sehende Variante umgesetzt.

3. Wie bereits erwähnt, hat meine letzte Pumpe plötzlich den Geist aufgegeben. Auch hier würde mich noch mal eine Expertenmeinung (Erfahrungswert) interessieren. Vermutest du eher einen technischen Defekt (bspw. durch Verschleiß) der ORPU oder doch eher ein korrodiertes, defektes Saugrohr. Sicherlich die 2. Vermutung, oder?

Danke sagt KLAUSI



Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  06.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 06.05.2019!  Zum Bezugstext

Wenn die Pumpe falsch herum dreht kann sie nicht richtig arbeiten. Also deutlich weniger Fördermenge und Druck. Das Saugverhalten ist mit hoher warscheinlichkeit auch stark beeinträchtigt.

Das hängt immer von der Betrachtung ab. Aufs Lüfterrad geschaut gegen die Uhr, aufs Wellenende geschaut mit der Uhr.

Hier mal ein Foto mit Pfeil.


Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  06.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Neu vom 06.05.2019!  Zum Bezugstext

...auch das ist kein schlechter Ansatz
Neu
(Mailadresse bestätigt)

  06.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 05.05.2019!  Zum Bezugstext

Ich habe ganz einfach das alte Rohr gezogen - und an genau der gleichen Stelle wieder ein neues System installiert. Da war ich sicher, dass da keine Steine waren. Das Ziehen des Rohres (1 1/4") habe ich mit einem Flaschenzug (bis 1000 kg) vorgenommen; nachdem die Kette auf "Zug" war, das Rohr mit einer grossen Zange und Verlaengerung gedreht. Beim Drehen kams dann jeweils ein paar Zentimeter.
Die neue Spitze mit Verlaengerung kostete etwa 100 €, und das unterste Teil des Rohres war ebenso stark korridiert; fuer 2 Meter Rohr (Eisen, verzinkt)habe ich 30 € bezahlt. Das Einbringen habe ich mit einem Vorschlaghammer gemacht; ein Stueck Rohr von 20 Zentimetern draufgeschraubt und draufhauen. Pro Schlag etwa 5 mm. Dichtungen aus Hanf. Hat ein paar Tage gedauert, als Mechaniker-Meister traut man sich einiges zu. Allerdings muss man schonmal mit Rohren gearbeitet haben.
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  06.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 05.05.2019!  Zum Bezugstext

Vielen Dank @Brunnenbaumeister für deine tolle Hilfe. Das sind ja schon sehr gute Tipps bzw. Ansätze. Der besagte Pfeil müsste sich also an der "markierten" Stelle (siehe Pfeil, Bild 1) befinden? Bei mir ist dort etwas zu sehen, was ich allerdings nicht definitiv als Pfeil identifizieren würde.

In deinem letzten Beitrag hast du mich mit deiner Aussage in Bezug auf die Laufrichtung etwas verunsichert.
Deiner Meinung nach müsste ja meine Pumpe in Richtung "Wand" laufen. Sehe ich das richtig? Zum eindeutigen Verständnis habe ich noch mal eine Grafik (Bild 2) angehängt. Das wäre deiner Meinung nach die richtige Laufrichtung? Hatte im www gelesen,
wenn man von oben (Draufsicht) vom Motor (Lüfterrad) in Richtung Pumpe schaut, sollte sich die Pumpe IM Uhrzeigersinn (also nach rechts) drehen. Also in diesem Falle genau umgekehrt...

Kann eigentlich etwas passieren, wenn die Pumpe (mit Ausnahme der Förderleistung) in die falsche Richtung läuft?

Die ORPU will ich auf jeden Fall behalten. Deshalb hatte ich nach einer Kombi zwischen ALT und NEU nachgefragt. Alle Komponenten bis zum Flansch der Pumpe (inkl. Saugrohr) wollte ich ersetzen, den Rest beibehalten.



Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  05.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 05.05.2019!  Zum Bezugstext

Vorne auf der Stirnseite der Pumpe ist normalerweise ein Pfeil.

Wenn du von hinten auf das Lüfterrad schaust, muss es sich gegen den Uhrzeigersinn drehen.

Wenn die alte Leitung intakt ist, kannst du sie selbstverständlich mit einem neuen Brunnen nutzen.
Die SK32 ist eine sehr gute Pumpe. Da kommen Gardena und co absolut nicht mit. Ich würde sie auf jeden Fall behalten.


Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  05.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Neu vom 05.05.2019!  Zum Bezugstext

Vielen Dank! Bei meinem Saugrohr habe ich leider keine Möglichkeit etwas zu ändern. Da es sich um eine sehr alte Anlage handelt, kann ich am Ende (Filter etc.) nichts machen.
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  05.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 05.05.2019!  Zum Bezugstext

@Brunnenbaumeister: Einen Pfeil konnte ich bis dato leider nicht finden. Die Pumpe läuft in Richtung 1 (siehe Bild)


Neu
(Mailadresse bestätigt)

  05.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 02.05.2019!  Zum Bezugstext

Meine Pumpe hatte genau dieses Problem. Sie "verabschiedete" sich ganz einfach, vermutlich wegen Trockenlaufens. Die naechste neue Pumpe ebenso. Erst die Gardena-Pumpe mit Sieb, Schauglas an der Ansaugseite und einer Abstellautomatik machte das Problem transparent: Bei Wassermangel schaltete sie sich einfach ab, ohne sich dauerhaft zu verabschieden. Am Schauglas auf der Saugseite konnte man zusehen, wie das Wasser "troepfelte" anstatt zu laufen.
Die Brunnenspitze (1 1/4") habe ich gezogen, die Loecher waren zu. Neue Brunnenspitze mit Verlaengerung und viel groesserer Siebflaeche brachte Abhilfe. Jetzt schaltet sich die Pumpe ab, wenn ich zu viel Wasser foerdere. Das laesst sich durch eine Querschnittsveraengung auf der Druckseite beheben.
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  05.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 05.05.2019!  Zum Bezugstext

Habe noch eine generelle Frage zu meinem Problem/Projekt, wo mich natürlich die Erfahrung der Fachleute interessiert.

Sollten alle Maßnahmen nicht helfen, werde ich ja einen Plan B in Angriff nehmen müssen, sprich eine Neubohrung. Nun handelt es sich ja um einen Wochenendbungalow, welcher nicht dauerhaft genutzt wird. Demzufolge sollten sich die Kosten in Grenzen halten. Da die Anlage, welche sich im Keller befindet, aus meiner Sicht absolut ausreichend ist (überholte Pumpe, neuer Druckschalter, funktionierende Kessel etc.) wollte ich lediglich die Saugleitung erneuern.

Mein Plan: Ich würde im Außenschacht (2.5 - 3m tief) direkt neben der Stelle, wo das alte Rohr im Boden verschwindet, eine weitere Bohrung realisieren, um eine neue Saugleitung zu installieren. Im Anschluss wollte ich das neue Saugrohr und die "alte" (ursprüngliche) Installation im Keller verbinden (Muffe etc.). Was sagen die Experten zu meinem Vorhaben (Kosten vs. Nutzen)?

Alternativ hätte ich jemanden, der mir eine komplette neue Anlage (Bohrung, Pumpe etc.) für ca. 2500 Euro installieren würde. Den Preis finde ich eigentlich ok, würde mir aber unter Berücksichtigung der dargestellten Situation schon etwas weh tun.

Über ein paar Lösungsvorschläge/Tipps wäre ich sehr dankbar. DANKE sagt Klausi
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  05.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 05.05.2019!  Zum Bezugstext

Auch ein 230V Motor kann aufgrund des Kondensators falsch herum laufen(falsch geklemmt beim Aufbau der Pumpe). Überprüfe sicherheitshalber nochmal, ob der Motor sich in Pfeilrichtung dreht.
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  05.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 02.05.2019!  Zum Bezugstext

Vielen Dank, also die Flansche/Dichtungen sind aus meiner Sicht vernünftig montiert. Es läuft ein 230V-Motor (original ORPU). Eine Prüfung des Brunnen wird sich als sehr schwierig gestalten, da man dort nicht heran kommt. Da die Saugleitung schon einige Jahre auf dem Buckel hat, denke ich über eine komplette Neubohrung nach... Wird vielleicht mittel- & langfristig die beste Variante sein. Ich vermute ganz stark, dass sich die Saugleitung zugesetzt hat.
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  02.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klausi50 vom 02.05.2019!  Zum Bezugstext

Da wirst du einen Fachmann brauchen.

Der erste Schritt wäre es den Brunnen zu prüfen und abzupumpen mit einer anderen Pumpe direkt am Brunnen oder mit einer Unterwasserpumpe. Wenn da alles in Ordnung ist, wird die Saugleitung geprüft.

Wenn du nicht gerade die Dichtungen an den Flanschen vergessen hast und die Schrauben auch einigermaßen fest sind, ist alles richtig montiert.

Stimmt die Drehrichtung des Motors? Hat der Motor 400V oder 230V?
Klausi50
(Mailadresse bestätigt)

  02.05.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 02.05.2019!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister,
und vielen Dank für das Feedback. Da liegt der Experte natürlich genau richtig. Die ORPU ist überholt und nicht neu. Ich hoffe, dass dies kein Problem darstellt. Kann ich beim Wechsel einen Fehler gemacht haben? Ich denke eher nicht, aber manchmal ist es komisch...
Was kann ich noch versuchen, um die Sache wieder zum Laufen zu bringen (bspw. Wasser in die Saugleitung --> Freispülen)? Oder bleibt mir nur die Alternative einer neuen Bohrung?

Vielen Dank sagt Klausi
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  02.05.2019

Die Orpu SK32 ist eine Seitenkanalpumpe und hat deshalb ein sehr gutes Saugverhalten. Wenn die neue Pumpe absolut nichts ansaugt, sollte die Saugleitung und der Brunnen überprüft werden. Da muss ein größeres Problem bestehen.

Die Pumpe auf dem Foto sieht aber mehr nach "überholt" aus, anstatt "neu"?



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