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Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Waldhausversorgung
Waldhausversorger
(Mailadresse bestätigt)

  22.01.2023

Hallo, ich habe einige Zeit hier gestöbert nicht ganz passende Antworten auf meine Frage gefunden, daher nun die konkrete Frage hier:
Ich habe ein Haus am Waldrand gekauft (Nutzung nur als Ferienhaus), welches über 2 Brunnen und zwischengeschaltete Sammelzisterne, ca. 400 m oberhalb des Hauses, versorgt wird. Es liegen ca. 4 bar Wasserdruck am Haus tatsächlich an. Ich renoviere derzeit alles im Haus und plane nun folgendes:
- Einbau von Rückspül-, Fein-, Aktivkohle und UV-Filter hinter dem Hausanschluss (hin und wieder ist das Wasser recht trüb)
- IBC's mit 2x300l zur Zwischenspeicherung (hin und wieder war die Zisterne auch mal leer, da hängen noch andere Nutzer dran)
- HWWk mit 100l Drucktank mit druckseitigem Anschluss an die Wasserleitung für Gastherme und Küche/Sanitärräume

Was haltet ihr davon?
Alternativ überlege ich, ob ich nach den Filter auch einen Abzweig direkt zur Saugleitung des HWWk lege, also an den IBC's vorbei. Dann würde ich saugseitig mal 1 bar (aus den IBC's) und mal 4 bar aus der Zisterneleitung anliegen haben - ist das ein Problem? Hätte gerne an den Verbrauchern immer den selben Druck. Was ist dafür zu tun?



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 33
Waldhausversorger
(Mailadresse bestätigt)

  02.02.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Espa-Service vom 26.01.2023!  Zum Bezugstext

Prima, danke für den Link.
Ich würde die IBCs nicht direkt übereinander stapeln wollen,da ich dann das HWWk nicht drunter bekomme. Das bräuchte ich aber doch, damit dort immer eine Wassersäule anliegt, oder? Ich will sie in der Höhe leicht versetzt anordnen. In den oberen (IBC1) von oben Wasser zuführen, durch den Abfluss raus an den Abfluss von IBC2 (T-Stück), zum HWWk und danach über den UV-Filter zu den Verbrauchern. Was meint ihr?
Ich habe für die IBCs bisher keine trinkwassertauglichen Verbindungssets gefunden. Habt ihr einen Tip, oder wie würdet ihr das machen?
Danke schon mal für die Diskussion hier.
Waldhausversorger
(Mailadresse bestätigt)

  01.02.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Espa-Service vom 30.01.2023!  Zum Bezugstext

Ich will auf jeden Fall neu kaufen.
Die Schaltzyklen an der Pumpe möchte ich minimieren und evtl. wegen der Keimthematik dann ein HWWK mit einem kleineren Druckspeicher, nur 50l statt 100l, nehmen.
Espa-Service
brendlergmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  31.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Waldhausversorger vom 31.01.2023!  Zum Bezugstext

Ein Hauswasserwerk hat idR ca20Liter. Das MAG ist nicht gedacht um die Schaltzyklen zu verringern sondern ist notwendiges Bestandteil einer Pumpensteuerung mit Druckschalter. Die Dinger sind absolute Keimschleudern.

Sollen die Schaltzyklen verringert werden und Keimbildung verhindert werden brauchst Du einen trinkwasserzugelassenen Ausdehnungsbehälter. Der wird mit einem Druckschalter und der Pumpe verbunden. Das ist immer eine eigene Zusammenstellung. Als fertiges HWW bekommt man das nicht.

Bei einem nicht durchströmten MAG ist es hygienemäßig egal ob der 20 oder 200 liter hat. Auch 20 verkeimte Liter reichen, um Dir Ärger zu bereiten.
Waldhausversorger
(Mailadresse bestätigt)

  31.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Espa-Service vom 30.01.2023!  Zum Bezugstext

Ich will auf jeden Fall neu kaufen.
Die Schaltzyklen an der Pumpe möchte ich minimieren und evtl. wegen der Keimthematik dann ein HWWK mit einem kleineren Druckspeicher, nur 50l statt 100l, nehmen.
Espa-Service
brendlergmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  30.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Waldhausversorger vom 30.01.2023!  Zum Bezugstext

Du willst gebraucht kaufen? Dann sind die Tanks nicht lebensmittelecht. Neu uU ja.

Wenn Du den unteren Tank unten befüllst und legst Wert darauf, dass alles Wasser regelmäßig getauscht wird und die Tanks komplett durchströmt sind, musst Du dann am unteren Tank über den Befüllstutzen über eine "schwimmende Entnahme" absaugen. Diese Leitung zur Pumpe sollte mit steter Steigung zur Pumpe führen.

Einfacher ist es, über den Befüllstutzen zu befüllen und unten abzusaugen.

Die Tankverbindung kann man auch mit lebensmittelechten Schläuchen erstellen. zB

https://regenwasser24.de/saugschlauch-mit-innen-durchmesser-1-zoll-blau

Was hygienemäßig ein großes Manko ist, ist ein Standard HWW. Die Blase im MAG ist nicht durchströmt und bildet so ein ideales Keimnest.

Du kannst eine Pumpe mit einem Druckschalter und einem durchströmten MAG kombinieren, ist aber teuer und nicht unbedingt etwas für einen Heimwerker.

Da bietet sich dann doch ein Hauswasserautomat an. Nicht so einer mit einer integrierten Steuerung

https://aspri-luftabscheider.de/onewebmedia/extern/Gardena Hauswasserautomat___serialized1.jpg

Sondern einer mit externer Steuerung.

https://aspri-luftabscheider.de/onewebmedia/Pumpe mit Schaltautomat.png

>>> Rubik ... haben beide IBCs über die Abflüsse verbunden, d. h. im unteren drückt es von unten das Wasser rein. Ist so ein DN 150er Deckel dicht? <<<

Wenn nicht, ob die das dann so anbieten könnten ;-)
Waldhausversorger
(Mailadresse bestätigt)

  30.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Espa-Service vom 29.01.2023!  Zum Bezugstext

Bei Rubik gibt es das Zubehör so wie ich gesehen habe aber nicht Lebensmittel- und Trinkwasserecht. Kennt ihr eine andere Quelle?
Dort ist auch die Anordnung gezeigt für übereinander stehende IBCs. Der untere wird oben entlüftet über einen langen Schlauch in die Senkrechte und er wird über den Abfluss unten gefüllt. Die haben beide IBCs über die Abflüsse verbunden, d. h. im unteren drückt es von unten das Wasser rein. Ist so ein DN 150er Deckel dicht?
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  29.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Espa-Service vom 29.01.2023!  Zum Bezugstext

"Dass da Luft und Wasser gleichzeitig durch muss ist nur beim ersten Befüllen."

Und natürlich wenn die Zisterne zeitweise michts mehr liefert und die IBC geleert werden.
Dafür sind sie ja gedacht.
Espa-Service
brendlergmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  29.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 28.01.2023!  Zum Bezugstext

>>> Wasser runter und Luft rauf. Ab welchem Durchmesser das sicher funktioniert, kann ich nicht sagen. Ich vermute mal mindestens DN32 sind nötig. <<<

Das funktioniert auch mit einem dünneren Schlauch. 1"zB ist so die Standardgröße bei Regenwassernutzungsanlagen. Das sollte hier auch reichen. Aber es sollte ein Saugschlauch sein.

Dass da Luft und Wasser gleichzeitig durch muss ist nur beim ersten Befüllen. Anschließend sind beide Tanks voll. Wird dann Wasser entnommen, läuft das Wasser vom oberen in den unteren einfach nach. Da entsteht auch kein erhöhter Kontakt mit Sauerstoff. Beide Tanks werden, sofern die externe Zisterne liefert, immer voll sein.

>>> Hast du denn schon mal sowas bei einem Kunden gesehen bzw. montiert? <<<

Nein.
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  28.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Espa-Service vom 28.01.2023!  Zum Bezugstext

Ja, die Zeichnung macht alles klar.

Davon war nie die Rede. Es hieß immer Verbindung über die vorhandenen Hähne.

Generell muss man bei der Stapelung natürlich Gottvertrauen in Deckel und Zulauf haben bzw. in deren Abdichtung.


Allerdings muss so durch den Zulauf des unteren Tanks ja auch zeitgleich die Luft in den oberen Tank strömen.
Wasser runter und Luft rauf. Ab welchem Durchmesser das sicher funktioniert, kann ich nicht sagen. Ich vermute mal mindestens DN32 sind nötig. Hängt ja von der Zulaufmenge ab.
Und das Wasser kommt so natürlich mit viel Sauerstoff in Kontakt. Mit viel Pech kommt es zur Ausfällung von Eisen.


Hast du denn schon mal sowas bei einem Kunden gesehen bzw. montiert?
Espa-Service
brendlergmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  28.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 27.01.2023!  Zum Bezugstext

>>>Ich verstehe deinen Gedankengang leider nicht.<<<

Ist das so verständlicher? Der untere IBC wird immer bis zur OK Zulauföffnung gefüllt.
 
https://aspri-luftabscheider.de/onewebmedia/extern/Foren/IBC gestapelt.jpg

Be- und Entlüftung erfolgt über das Zulaufrohr.

Man braucht nur einen schwimmergesteuerten Zugang oben, oben eine Belüftung und unten den Abgang für die Pumpe und hat so eine perfekte Durchströmung der Tanks.
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  27.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Espa-Service vom 27.01.2023!  Zum Bezugstext

Ich verstehe deinen Gedankengang leider nicht.

Das untere Fass muss ja erstmal dicht sein, weil 0,1 Bar Überdruck. Wenn ich die Fässer über die Hähne per T-Stück verbinde und bei Wassermangel die 600l rausziehe, gelangt doch keine Luft in den unteren IBC.
Das obere Fass bekommt man natürlich problemlos leer, sofern es oben eine kleine Öffnung für Luft hat.

Und wenn das Fass leer ist, bzw. voller Luft und ich fülle wieder mit Wasser, wo soll die Luft aus dem Fass hin?
Da muss auf jeden Fall eine Be- und Entlüftung montiert werden.
Am besten bei beiden Fässern und mit Insektenschutz.
Espa-Service
brendlergmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  27.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 27.01.2023!  Zum Bezugstext

Ist es nicht so, dass, wenn ich aus dem unteren IBC Wasser entnehme das aus dem darüberliegenden dorthin geflossen ist, Wasser von oben nachläuft und die Luft ganz oben durch die dort vorhandene Belüftungsöffnung einströmt?
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  27.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Espa-Service vom 27.01.2023!  Zum Bezugstext

1m Wassersäule wird das untere Fass schon aushalten, aber ich kann es halt nicht leer saugen, weil keine Luft rein kommt.
Die Fass-Blase zieht sich zusammen wie eine Einweg-PET Flasche bei zu starkem Durst.
Also muss ich was basteln um das untere Fass zuverlässig belüften und entlüften zu können. Und zwar automatisch und ohne Leckagen.
Eventuell ein offenes Rohr hochziehen über Wasserspiegel vom oberen Fass?

Ich meinte es gibt keine Probleme, wenn Pumpe und Fass auf dem Boden stehen. Ein Podest für das Fass(wie angefragt) ist nicht notwendig.
Espa-Service
brendlergmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  27.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 27.01.2023!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister,

was spricht dagegen, die IBC zu stapeln, Zulauf ganz oben, Verbindung zum IBC unten und Abnahme ebenfalls ganz unten.

Der untere IBC muss dann zusätzlich einen Wasserdruck von ca 0,1bar aushalten. Ist das Material, bzw der Deckel, damit überfordert?

>>> Das Fass ist ja mindestens 1m hoch. Bei vollem Fass drückt das Wasser also immer von selbst in die Pumpe und es gibt überhaupt keine Probleme <<<

Solange die Pumpe unten steht ja. Anders kann es aussehen, wenn die Pumpe höher steht. Genau dies Situation habe ich im Moment bei einem Kunden.

Regenwassertanks im Keller, Pumpe nicht selbstansaugend in ca 1,50 Höhe an der Wand, angesaugt wird in Bodennähe, ein RV in der Saugleitung. Normalerweise kein Problem.

Nach 20 Jahren aber dichtet das RV nicht mehr richtig, bei halbvollem Tank bildet sich Luft in der Saugleitung. Die Pumpe läuft, liefert aber kein Wasser.
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  27.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Waldhausversorger vom 27.01.2023!  Zum Bezugstext

Wenn ein IBC höher stehen soll als der andere, sind definitiv zwei Schwimmerventile nötig. Außerdem muss ein Rückschlagventil zwischen, damit der niedrigere IBC nicht überläuft wenn beide verbunden werden.

Hier gibts einiges an Zubehör.

https://www.rekubik.de/

Hauswasserwerke sind zu 99% selbstansaugend. Das Fass ist ja mindestens 1m hoch. Bei vollem Fass drückt das Wasser also immer von selbst in die Pumpe und es gibt überhaupt keine Probleme bei der ersten Inbetriebnahme. Selbst eine normalansaugende Pumpe macht keinen Ärger.
Ist erstmal alles gefüllt, schafft eine durchschnittliche Kreiselpumpe 6m bis 8m Saughöhe.
Du hast im schlechtesten Fall(Fass fast leer) vielleicht 0,5m Saughöhe.
Espa-Service
brendlergmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  27.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Waldhausversorger vom 27.01.2023!  Zum Bezugstext

>>> das HWWk nicht drunter bekomme. Das bräuchte ich aber doch, damit dort immer eine Wassersäule anliegt, <<<

Wenn du ein paar Regeln für die Saugleitung beachtest, kannst du die Pumpe hinstellen, wohin du willst, auch in einen Nebenraum. Nimmst Du eine "selbstansaugende" Pumpe, hast du das "Ausfallrisiko" nochmal minimiert.

Am einfachsten ist es natürlich, wenn die Pumpe auf dem Boden steht.
Waldhausversorger
(Mailadresse bestätigt)

  27.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Espa-Service vom 26.01.2023!  Zum Bezugstext

Prima, danke für den Link.
Ich würde die IBCs nicht direkt übereinander stapeln wollen,da ich dann das HWWk nicht drunter bekomme. Das bräuchte ich aber doch, damit dort immer eine Wassersäule anliegt, oder? Ich will sie in der Höhe leicht versetzt anordnen. In den oberen (IBC1) von oben Wasser zuführen, durch den Abfluss raus an den Abfluss von IBC2 (T-Stück), zum HWWk und danach über den UV-Filter zu den Verbrauchern. Was meint ihr?
Ich habe für die IBCs bisher keine trinkwassertauglichen Verbindungssets gefunden. Habt ihr einen Tip, oder wie würdet ihr das machen?
Danke schon mal für die Diskussion hier.
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  27.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Espa-Service vom 26.01.2023!  Zum Bezugstext

Ja. Ich habe ja geschrieben 1/2" Schwimmer;)

Die Öffnung des IBC hat aber nur 150mm, je nach Lieferant. Und die Kugel bzw. der Arm darf natürlich nirgendwo anschlagen.
Da sollte man vor dem bestellen kurz mal überlegen ob der eigene Plan funktioniert.
Espa-Service
brendlergmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  26.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 26.01.2023!  Zum Bezugstext

>> Und wie baut man sich eine funktionierende Konstruktion, die bei Badarf die IBCs füllt? <<

Standardlösung, eine von etlichen

https://www.agrar-fachversand.com/de/stall/traenkebecken-und-troege/weidepumpen-becken-und-traenken/schwimmerventil/hochleistungs-schwimmerventil-3/4
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  26.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Waldhausversorger vom 26.01.2023!  Zum Bezugstext

Die Frage ist ja, wie lange bleibt das eingelagerte Wasser wirklich trinkwassertauglich, bei UV vor IBC?

Und wie baut man sich eine funktionierende Konstruktion, die bei Badarf die IBCs füllt?
Da fällt mir nur ein mechanischer Schwimmerschalter ein.
1/2" Schwimmer mit 20mm Bohrung neben dem Deckel durch das Fass.
Das würde funktionieren.
Sind beide Fässer nebeneinander auf gleicher Höhe, reicht ein Schwimmer.
Espa-Service
brendlergmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  26.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Waldhausversorger vom 26.01.2023!  Zum Bezugstext

Nicht 2x UV.

Die Idee ist, die mechanischen Filter am Eingang zu den IBC und der UV-Filter nach den IBC.

Ein UV-Filter vor den IBC mag zwar die höchstmögliche Reinigungsstufe sein. Dort lagert es uU ein paar Wochen und verkeimt dann aus neue. Deshalb der UV danach.
Waldhausversorger
(Mailadresse bestätigt)

  26.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 26.01.2023!  Zum Bezugstext

Also es geht hier um ein Haus mit ca. 80qm Wohnfläche und 2x Waschbecken mit WC, Dusche und Spüle. 4  Personen sollten sicher und sauber versorgt werden. Brunnen bohren ist keine Option.
Ich denke mit 1500 + muss ich wohl rechnen.
Mir fehlt noch die Erfahrung mit der Zisterne, äußerlich alles 10 Jahre nicht gepflegt, haben sie jetzt mal gereinigt und eingezäunt, nachdem koliforme Bakterien festgestellt wurden. Andere Nutzer der Zisterne, Dauerbewohner, hatten damit kein Problem. Daher der Drang, sich weitestgehend unabhängig zu machen.
Ich wollte in die gestapelten IBCs von oben rein. Vorher die UV-Filterung, ich wollte da drin nur gefiltertes Wasser einspeisen. Nach unserer Diskussion hinter dem HWWk nochmals durch den UV Filter, wollte ungern 2 anschaffen.
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  26.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Waldhausversorger vom 25.01.2023!  Zum Bezugstext

Lösung 3 wäre von der Sache her am besten, wenn auch aufwändiger.
Für die automatische Befüllung der IBCs muss man sich was überlegen. Wenn du unten am Hahn einleitest und raussaugst, hast du natürlich keine großartige Durchströmung des IBC.

Ein Hauswasserautomat ist bei weitem nicht so robust wie ein Hauswasserwerk. Man kann aber Glück haben.

Wie viel Geld hast du überhaupt eingeplant, so grob?

Wie oft im Jahr gibt es Probleme mit der Wasserversorgung?
Espa-Service
brendlergmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  25.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Waldhausversorger vom 25.01.2023!  Zum Bezugstext

Variante 3) scheint mir die optimalste zu sein und von der Verrohrung nicht schwierig.

Von der Zisterne durch die Filter in die IBC. Die für die Filter nötige Energie liefern die 4bar.

Vorteil: das Wasser gelangt vorgefiltert in den Tank

Das HWW saugt aus den IBC und sorgt so für einen steten Wasseraustausch. Du brauchst keinen Druckminderer und wenn Du anstatt eines HWW einen Hauswasserautomaten einsetzt, hast Du auch keine Druckschwankungen.

Der UV-Filter kommt auf die Druckseite, dann hast Du auf der Saugseite eine 08/15 Saugleitung.
Waldhausversorger
(Mailadresse bestätigt)

  25.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 24.01.2023!  Zum Bezugstext

Ok, dann habe ich folgende Betriebsarten : 1.) von der Zisterne durch die Filter und nach den Filtern, wenn noch genug Druck von den 4 bar übrig ist, direkt an die Verbraucher. 2.) wenn der Druck bei 1.) nicht reicht an die Saugleitung des HWWk (Druckminderer vorgeschaltet damit auch hier nur 0 bar, wie bei 3.) anliegen?) und dann an die Verbraucher. 3.) von der Zisterne durch die Filter und nach den Filtern in die IBC's und danach noch mal durch den UV-Filter ins HWWk und dann an die Verbraucher.
3.) könnte rohrleitungsmäßig etwas aufwändig werden.
Den Füllstand der IBC's müsste ich abfragen und das Zuflussventil damit schließen.
Wie ist eure Meinung zu dem Aufbau und was haltet ihr von Betriebsart 2.)?
Waldhausversorger
(Mailadresse bestätigt)

  25.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Espa-Service vom 24.01.2023!  Zum Bezugstext

Ja, das war falscher Text, 0 bar liegen dann von den IBC's kommend an. Und nochmal ja, die Zisterne liegt ca. 40 Höhenmeter oberhalb des Hauses, aber ca. 400 m (seitlich) entfernt.
Espa-Service
brendlergmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  24.01.2023

>>Dann würde ich saugseitig mal 1 bar (aus den IBC's) und mal 4 bar aus der Zisterneleitung anliegen haben<<

Ist es möglich, dass es bei den Druckverhältnissen ein Missverständnis gibt? Wie kommst Du auf 1bar Vordruck aus den IBC. Das können nur 0bar sein.

Wenn das Wasser aus der Zisterne über die Schwerkraft zum Haus kommt und nicht gepumpt wird, muss die 40m höher liegen. Ist das so?
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  24.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Waldhausversorger vom 23.01.2023!  Zum Bezugstext

Doppelpost
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  24.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Waldhausversorger vom 23.01.2023!  Zum Bezugstext

Also mit 60cm Tür hat sich das mit dem Windkessel sowieso schon erledigt.
Bei so langer Standzeit bietet er auch kaum Vorteile in Bezug auf Keime.

1/3 hat schonmal das Luftpolster.
Und wenn du 4 Bar auf dem Kessel hast, ohne erneute Wasserzufuhr, kannst du ca. 1/3 entnehmen bis du bei 2 Bar angelangt bist. Das Luftpolster schiebt dir quasi 250l raus, dabei fällt aber der Druck.
Ohne Pumpe, ohne Strom, einfach Physik.
1/3 verbleibt im Kessel, weil der Druck zu niedrig ist um was mit dem Restwasser anzufangen bzw. drückt sich sonst das Luftpolster in die Wasserleitung.


Dann bleiben nur die IBCs und eine nachgeschaltete UV Desinfektion.
Es wäre aber sinnvoll das Wasser möglichst oft auszutauschen.
Waldhausversorger
(Mailadresse bestätigt)

  23.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 22.01.2023!  Zum Bezugstext

Ok, verstehe.
Mein Ziel ist, dass ich mich von der Zisterne unabhängig mache, hinsichtlich Wasserqualität (daher die Filter), Wassermenge (dafür die IBC's, o.ä.) und den Druck. Aber bei nur gelegentlicher Nutzung als Ferienhaus, würde das Wasser schon mal 2 - 4 Wochen stehen, auch in einem Windkessel.
Bildet sich in druckbeaufschlagtem Wasser in einem Windkessel keine/weniger Keime?
Wieso benötige ich einen 750l Kessel für um 250l Wasser
zu erhalten? Ich muss durch eine Türöffnung mit 60cm Durchgangsbreite, da war so ein 300l IBC gerade passend ;-).
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  22.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Waldhausversorger vom 22.01.2023!  Zum Bezugstext

Ich verstehe die Idee.
Aber stehendes Wasser ist immer schlecht. Die Tanks für den Notfall zu füllen wird nicht funktionieren. Eine permanent durchströmte Lösung muss her.

Ein Windkessel mit 750l wäre die bessere Lösung. Der kann vielleicht so 250l nutzbares Wasser unter Druck speichern und ist durchströmt. Also zugelassen für Trinkwasser.
Waldhausversorger
(Mailadresse bestätigt)

  22.01.2023
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 22.01.2023!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister,
danke für die schnelle Antwort.
Der hauptsächliche Betrieb sollte eigentlich ohne die IBC's erfolgen - also nach den Filtern mit den ca. 4 bar an die Verbraucher, oder nach den Filtern durchs HWWk.
Was meinst du ist hier sinnvoll?
Oder ist es doch geschickter, generell über die IBC's und das HWWk zu gehen?

Mit dem Ein- und Ausschaltdruck des HWWk von 3-5 bar könnte ich wohl leben.
Die IBC's stehen in einem Keller ohne Licht, würde diese auch zusätzlich abdecken und die Belüftung von aussen her vornehmen. Was wäre gegen Keimbildung sonst zu tun?
DIe Verbraucher sind so verbunden, dass ich die Leitungen an den Verbauchern durchschleife und beim Öffnen eines definierten Hahns (Gäste-WC) somit die kompletten Leitungen durchgespült werden. Kann ja sein, dass das Haus mal 14 Tage nicht genutzt wird.
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  22.01.2023

Grundsätzlich kann man das so machen.

Bei Verwendung von IBCs muss man die Keimbildung im Hinterkopf haben.
Gefüllt werden müssten sie ja mit einem Schwimmer, dazu muss man die Tanks sicherlich aufschneiden(vielleicht reicht auch die Öffnung des Deckels), etc.

Ein Hauswasserwerk kann keinen konstanten Druck liefern. Der Druckschalter hat nämlich einen Einschaltdruck und Ausschaltdruck.
Also zB. 3-5 Bar.
Da hilft ein Druckminderer.
Bzw. bei 4 Bar Eingang, liegt der Einschaltdruck natürlich höher als 4 Bar, wenn nicht reduziert per Druckminderer. Die Leistung der Pumpe kommt auch on top. 4 Bar Eingang+5 Bar Pumpe ergeben 9 Bar Maximum. Physikalisch etwas kompliziert:)

Wenn du tatsächlich größtenteils sichere 4 Bar Eingangsdruck hast, würde auch ein Druckspeicher in Form eines Windkessels oder Ausdehnungsgefäßes funktionieren. Die gibt es in diversen Größen. Auch 500l oder 2000l.
So hast du ohne Pumpe konstant 4 Bar.

Da müsste man sich aber nochmal über die Einspeisung von der Zisterne unterhalten.



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