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Kategorie: > Wissenschaft > Biologie / Gesundheit / Medizin
Mineralstoffe im Wasser
Gast (Marianne)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.02.2000

Wie werden Mineralstoffe im Wasser vom menschlichen Organismus aufgenommen, bzw. inwieweit hat die Zusammensetzung von Wasserinhaltsstoffen Einfluß auf die Ernährung des Menschen? Mir wäre sehr geholfen, wenn ich auf diese Fragen eine Anwort bekäme.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 27
hydrogenadvisor
(Mailadresse bestätigt)

  13.09.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 16.11.2008!  Zum Bezugstext

prima geantwortet, !!
hydrogenadvisor
(Mailadresse bestätigt)

  13.09.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Olaf vom 16.11.2008!  Zum Bezugstext

.. Studien beweisen, dass Mineralien nicht den gwünschten Gesundheitseffekt bringen. Wie bitte ist das zu verstehen? Diese Studie hätte ich gerne
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  16.06.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ungaro vom 15.06.2016!  Zum Bezugstext

Das ist ganz einfach. Wenn Diskusionsteilnehmer zwischenzeitlich verstorben sind ist es nicht banal, von diesen Antworten zu bekommen. Außerdem kann sich einn solcher auch nicht weren, wenn Beiträge in Frage gestellt werden.
Eine interessante Frage neu gepostet ergibt ausserdem wenn überhaupt andere Partner und gegebenenfalls ganz andere Antworten.

LG Lothar
ungaro
(Mailadresse bestätigt)

  15.06.2016

Hallo Wasserfreunde,

bin etwas erstaunt, dass ein Artikel über Mineralien im Mineralwasser aus dem Jahr 2000 überaltet sein soll.
Was soll sich denn bei diesen fundamentalen Fragen (Aufnahme von Mineralien (organisch/anorganisch)) verändern.

Bin neu hier und hoffe, vielleicht unter anderen Rubriken auf Antworten zu stossen.
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  01.12.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Chris vom 30.11.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Chris,

das ist überhaupt kein Rechner. Das ist trivial ausgedrückt ein begrenzter Zugriff auf deren Datenbank wo man alle verfügbaren Daten zu Mineraliengehalt verschiedenster Wässerchen gespeichert hat.

Was soll das überhaupt auf einen Beitrag der 11 Jahre alt ist zu antworten ?

Willst deinen Blog bekannt machen ? Ich werde das mit etwas Argwohn beobachten und gegebenenfalls löschen.

Gruß Lothar
Gast (Chris)
(Gast - Daten unbestätigt)

  30.11.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Chris vom 30.11.2011!  Zum Bezugstext

Link hat nicht geklappt: http://www.mineralienrechner.de

mehr dazu auch auf meinem Mineralwasser Blog: http://www.mineralwasser-wissen.de
Gast (Chris)
(Gast - Daten unbestätigt)

  30.11.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wolfgang Nigbur vom 09.03.2000!  Zum Bezugstext

Ich habe bei Gerolsteiner Mineralwasser ein interessantes Tool gefunden: mit dem "mineralienrechner" ( das müsste doch eigentlich "mineralstoff-rechner" heissen oder?) kann man die inhalstoffe vieler mineralwasser vergleichen: <a href="http://www.mineralienrechner.de" title="mineralwasser vergleich">www.mineralienrechner.de</a>
Gast (Olaf)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.11.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 16.11.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfired,

ok verstehe, habe Verständniss dafür. Wenn nur gepostet wird um zu verkaufen ist der Inhalt natürlich mit Skepsis zu betrachten. Sehe ich auch so.

Ich filtere aber mein Wasser, möchte aber dazu nichts weiter sagen.

So gesehen ist die Aussage von organisch und anorganisch natürlich falsch.
Man sollte sagen anorganischer oder organischer Ursprung der Nahrung.
Ich verstehe die Problematik. Woher soll der Körper den Unterschied wissen? ich weis es nicht. Anscheinend kann er es gar nicht. Dennoch zeigen Studien, dass die Einnahme von Mineralstoffen nicht den gewünschten Gesundheitseffekt bringt.
Daher ist mir auch keine Studie bekannt welche zeigt, dass die Aufnahme von Mineralstoffen aus dem Wasser (Inhaltsstoffe ind der Regel überschaubar) dem Körper den selben Nutzen bringt wie z.B. aus Gemüse oder Obst (sehr viele Stoffe, sehr komplex).

Ich kann daraus nur schliessen, das der Körper mehr als nur die Mineralstoffe braucht um diese für den Körper vorteilhaft zu verwerten. Doch dann müsste man dem Wasser noch andere Stoffe zusetzen. Aber warum die Tomate nachbauen wenn es die Tomae schon gibt? Da scheinen alle wichtigen Stoffe drin zu sein um dann auch alle Stoffe wie gewünscht zu verwerten.

Studien haben gezeigt das die Aufnahme von Kalzium nicht großartig zur Osteoporose-Profilaxe beisteuert auch in Kombination mit Vitamin D ist das Ergebniss noch unbefriedigend. Die Wissenschaftler vermuten jetzt, das die Problematik doch komplexer ist wie angenommen. Also werden eben noch weitere Stoffe beigefügt...... bis es mal klappt.


Eventuell wäre es dann Vorteilhaft mineralstoffreiches Wasser zu den Mahlzeiten zu trinken, damit die Mineralstoffe aus dem Wasser zusammen mit den nötigen weiteren Stoffen (da fehlen aber noch Forschungsegebniss) besser im Körper verwertet werden können.

Damit ist so ein mineralstoffreiches Wasser natürlich nicht der böse Belzebub wie ihn manche hinstellen. Scheint aber auch keinen Mehrwert zu sein, denn die Mineralstoffe kommen genügend aus der Nahrung. Und wie Studien zeigen, kann die Aufnahme von vielen Mineralstoffen aus anorganischen Quellen zu gesundheitlichen Problemen führen.


Also wird nicht so heiß gegessen wie gekocht wird, aber dann muss man auch mal die Versorger und Abfüller kritisieren, welche ihre Wässer geradezu als Heilsbringer darstellen mit den vielen wichtigen Mineralstoffen. Doch so einfach ist es dann doch nicht.
Gut man wird deshalb nicht gleich sterben, das tut man beim trinken von destilliertem Wasser aber auch nicht.
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  16.11.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Olaf Sadzio vom 16.11.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Olaf,

wenn Sie wüssten, wie viel Unsinn uns gerade zu diesem Thema gepostet wurde, oft in der Absicht den Foristen nutzlose, teilweise sogar gefährliche Apparate zu verkaufen, dann hätten Sie wohl mehr Verständnis für die scharfe Zurückweisung.

Eine plausible Darstellung finden Sie bei Dr.-Ing. Heiner Grimm, Clausthal-Zellerfeld,
http://www.wissenschaft-technik-ethik.de/downloads/wasser.txt
In Kapitel 8.3 z.B.
"Um vom Körper aufgenommen werden zu können, muss das Calcium in gelöster Form in den Darm gelangen. Beim Lösen eines Kristalls eines Ca-Salzes zerfällt dieses in Ca++ -Ionen und in eine entsprechende Anzahl Säureanionen (in den Beispielen sind dies 2 Cl-, 2 HCO3-, 1 SO4--, 2 C2H3O2-, 1 C2O4-- bzw. 2 CHO2-).

Wenn der Zerfall in die Ionen erst einmal stattgefunden hat, kann anschließend nicht mehr festgestellt werden, mit welchem der gelösten Säureanionen ein bestimmtes Ca++ -Ion einst "verbandelt" war (auch der Körper kann es nicht und selbst wenn er es könnte: Warum in aller Welt sollte er ein Ca++, das aus CaCl2 stammt, verschmähen und ein genau identisches Ca++, das aus Ca(C2H3O2)2 stammt, verwerten?).

Es gibt aber in der Tat auch Ca-Salze, die vom Körper nicht verwertet werden können. Das hat jedoch nicht das Geringste mit anorganisch oder organisch zu tun, sondern es ist einfach eine Frage der Löslichkeit: Schwer lösliche (d.h. beinahe unlösliche) Ca-Salze können deswegen nicht die Darmwand passieren, weil sie in Form ganzer Kristalle vorliegen, die in jedem Fall zu groß sind um durch Zellwände hindurch geschleust zu werden."

Beste Grüße
Wilfried
Olaf Sadzio
infopczos.de
(Mailadresse bestätigt)

  16.11.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von H2O vom 15.11.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Herr, Frau ???,



gelöste Mineralstoffe im Mineralwasser => Aufnahme ins Blut => Wirkung im Körper (z.B. in den Zellen)

wo ist die Studie dazu? Selbstverständlich gelangen diese Mineralstoffe ins Blut (Bioverfügbarkeit).
Aber ist die Mineralstoffherkunft -mineralhaltiges Wasser- gleichwertig zu natürlichen Mineralstoffbezugsquellen?

Beispiel anorganisches Kalzium aus Tabletten etc. Dazu gibt es Studien die zeigen das es Knochenbrüchen nicht vorbeugt und sogar das Herzinfarktrisiko und Schlaganfallrisiko erhöht. Das habe ich von Grünkohl, der ebenfalls viel Kalzium enthält, noch nicht gehört.
So einfach ist es dann wohl doch nicht. Die Herkunft der Stoffe ist wichtig (und damit unzählige weitere Faktoren) und nicht einfach das Element, egal woher man es bezieht. Der Mensch ist keine Maschine in die man einfach die benötigten Elemnte reinwerfen kann. Der Mensch benötigt dass, worauf er sich seit Jahrmillionen angepasst hat und zwar ganzheitlich gesehen und nicht nur Elemnt für Element.

In den letzten 5000 hat sicherliche keine nachweisbare Anpassung stattgefunden. Dazu ist vor allem die flächendeckende Versorgung mit Grundwasser zu gering. Es passiert evolutionär herzlich wenig, wenn die Eltern Grundwasser nutzen und die Kinder eventuell wieder Wasser vom Bach trinken...
Also bleibts dabei, minealstffreiches Wasser ist keine natürliche Nahrung des Menschen.

Und zu Ihren Vorwürfen:
Von mir aus können Sie das andere Posting löschen. Ich versichere aber das ich nichts verkaufen (oder ähnliches) wollte. Ich wollte lediglich Adressen von Firmen herausgeben, welche ihre Produkte unverbindlich testen lassen. Ob der/die Eröffner/in dieses Treads dann die Firmen kontaktiert ist seine/ihre Entscheidung. Das müssen Sie jetzt einfach mal akzeptieren, denn Ihre Aussage ist unbewiesen.

Aber meine Aussagen als WIRRWAR zu nennen finde ich ziemlich Frech! Ich bin ja auch nicht so frech zu Ihnen.
Meine Aussagen sind klar: Meine Meinung ist es möglichst das Wasser zu trinken, welches dem Wasser an nächsten kommt, welches der Mensch schon seit Jahrmillionen trinkt.
Weiterhin kenne ich keine Studie welche beweist, dass die Aufnahme anorganischer Mineralstoffe aus dem Wasser mit mineralstoffen aus organischen Quellen gleichzusetzen ist.
Und wie schon mehrmals erwähnt, benötige ich keine Pestizid-, Hormon- oder Medikamentenrückstände im Wasser. Mir egal was die Grenzwerte sagen, ich will NICHTS davon trinken. Und wer mal in die Geschichte schaut, weis dass sich die Wissenschaft ständig korrigiert und weiterentwickelt (Sie haben es ja schon gesagt, Stichwort Asbest-- heute kennt man die Gefährlichkeit).
H2O
(gute Seele des Forums)

  15.11.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Olaf vom 15.11.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Olaf,

ich zitiere aus dem ersten Post "Ob das anorganische Magnesium dann wieder über den Urin ausgeschieden wird oder vom Organismus verwertet wird ist bisher durch keine Studien erforscht, zumindest sind mir keine bekannt."

Jederzeit von jedem nachzulesen.

Darauf bezog sich meine Aussage "sie Irren". Ihr Irrtum wurde durch Posten der entsprechenden, angeblich nicht existenten bzw. nicht bekannten Studien widerlegt.

Sie konnten bisher keine Vorteile nennen die aus dem Konsum mineralarmen Wassers resultieren. Sie konnten daneben keinen Nachteil für den Konsum von mineralhaltigem Wasser aufführen.

Folgt man ihrer Theorie der Anpassung so hat in den letzten 5000 Jahren ein weiterer Anpassungsvorgang stattgefunden. Offensichtlich fällt diese Anpassung aber nicht negativ sondern eher positiv, also zu Gunsten mineralhaltigem Wassers aus.  

Auch wenn sie in einem anderen thread davon sprechen keine Werbung machen zu wollen, deutet das gesamte Wirrwar ihrer Aussagen auf die Anbahnung geschäftlichen Nutzens. Dazu der Rat vergessen Sie das. Darum habe ich auch ihren Anbahnungsversuch im erwähnten thread gelöscht.

Gruß
H2O

 
Gast (Olaf)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.11.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von H2O vom 15.11.2008!  Zum Bezugstext

schreib ich doch schon seit meinem erstem Posting: 50% Bioverfügbarkeit bei Magnesium.

Zum Oberflächenwasser:

es geht nicht um den zeitlichen Wimpernschlag der Menschheit von den letzten paar tausend Jahren. Es geht darum das wir genetisch auf dem Stand der Steinzeitmenschen sind.
Daher trinkt der Mensch seit 5 Millionen Jahren Oberflächenwasser, und die Vorfahren der Menschen sowieso. Und seit 5000 Jahren Brunnenwasser (weis ich aber nicht so genau, spielt auch keine Rolle). Denn das zeitliche Verhältniss ist ca. 1000 zu 1.

Das Problem ist, dass es dieses Oberflächenwasser nicht mehr gibt, denn überall sind irgendwelche Zivilisationsrückstände drin. Fakt ist aber, dass dieses Wasser in der Regel mineralstoffarm ist. Daher trinke ich mineralstoffarmes Wasser. Oberflächenwasser trinke ich mit sicherheit nicht, das überlasse ich den Katzen vom Nachbarn (Regentonne).

Der Mensch brauchte keinen Vorteil von diesem Wasser, denn es gab keine Alternative, es wahr keine Entscheidung. Daher hat er sich auf den Konsum dieses Oberflächenwassers angepasst (eigentlich ja schon seine Säugetiervorfahren).

Indem ich mineralstoffarmes Wasser trinke, gebe ich meinem Körper dass, was er erwartet, worauf er angepasst ist.

Wie Sie schon mit dem Asbest angedeutet haben, kann man nie sicher sein. Was heute wissenschaftlich gesichert scheint kann morgen über den Haufen geworfen werden... Daher nehme ich lieber keine dieser Stoffe auf.
H2O
(gute Seele des Forums)

  15.11.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Olaf Sadzio vom 14.11.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Herr Sadzio,

Heseker verweist auch auf Studien zur Bioverfügbarkeit von Magnesium (Schaafsma). Da Sie behaupten solche Studien gäbe es nicht, bzw. seien Ihnen nicht bekannt anbei eine Auflistung. Damit Sie das nicht alles lesen müssen ein kurzer Auszug zum Thema Bioverfügbarkeit von Magnesium:

>>> Die Absorption beziehungsweise Bioverfügbarkeit des Mineralstoffs hängt von zahlreichen Faktoren ab

Menge oder Dosis des zugeführten Magnesiums [2, 5, 9, 10]
Art und Löslichkeit der verwendeten Magnesiumverbindungen – Magnesiumcitrat, -chlorid, -lactat und -aspartat sind besser verfügbar als das schlecht absorbierbare Magnesiumoxid und -sulfat [2, 11]
Zusammensetzung der Nahrung – Magnesium aus Milch ist besser bioverfügbar als aus Zerealien, Hülsenfrüchten oder Fleisch [18, 24]
Darmmotilität [2, 5, 9, 10]
Passagezeit [2, 5, 9, 10]
Interaktionen mit anderen Elementen [2, 5, 9, 10]
Versorgungsstatus des Körpers [2, 5, 9, 10]
Von wichtiger Bedeutung sind zudem Lebensalter, körperliche Aktivität und Flüssigkeitsaufnahme [2, 5, 9, 10].Zum Beispiel ist Magnesium aus Mineralwasser zu etwa 50 % verfügbar. Wird magnesiumreiches Mineralwasser im Zusammenhang mit einer Mahlzeit zugeführt, steigt die Absorptionsrate beziehungsweise Bioverfügbarkeit des Magnesiums um durchschnittlich 14 % [21, 26]. >>>

Ich kann daher aus Ihrem statement weder Vorteile noch Nachteile erkenne ob besser Oberflächenwasser oder Grundwasser konsumiert werden sollte. Die angesprochenen Verunreinungen verteilen sich auf beide Arten. So ist beispielsweise Oberflächenwasser weniger mit Uran belastet wie Sie richtig ausführen, dafür ist die Belastung mit den anderen Stoffen die Sie anführen eher für Oberflächenwasser typisch. Oder anders ausgedrückt, ich verstehe nicht welche Vorteile der Mensch in der Vergangenheit davon hatte, dass er hauptsächlich Oberflächenwasser konsumiert hat?

Das Thema Verunreinigung ist in jüngster Vergangenheit eigentlich nur dadurch zum Thema geworden, weil eben diese Stoffe heute schon in unvorstellbar kleinen Konzentrationen analytisch bestimmt werden können. Auch in der Vergangenheit waren schon Stoffe im Wasser, die heute eventuell kritisch betrachtet werden könnten. Es war nur so, dass niemand davon wusste weil ein Nachweis nicht möglich war.
Verständlicherweise hält sich jeder seriöse Wissenschaftler in der Einschätzung zur Gefährlichkeit und möglichen Auswirkungen zurück, bzw. räumt eine mögliche Wirkung auf lange Zeit ein. Man hat aus der Vergangenheit gelernt, niemand hat bspw. vor einigen Jahrzehnten genaueres über die Wirkung von Asbest gewusst. Das war auch bei Inkubationeszeiten von ca. 20 Jahren nicht vorhersehbar. Genauso unmöglich ist daher eine Einschätzung verschiedenster Stoffe die heute aufgefunden bzw. in Verkehr gebracht werden.  


Anbei die Literaturverweise die Nummerierung ist leider bei copy and paste verloren gegangen.

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Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. 132-137
Georg Thieme Verlag; Stuttgart/New York 2002
 
Biesalski, H. K., Fürst, P., Kasper, H., Kluthe, R., Pölert, W., Puchstein, Ch., Stähelin, H., B.
Ernährungsmedizin. 163-164, 170-172
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Verwendung von Mineralstoffen in Lebensmitteln - Toxologische und ernährungsphysiologischen Aspekte Teil 2.
BfR-Hausdruckerei Dahlem, 2004
 
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Weber S., Konrad M. (2002)
Angeborene Magnesiumverlusterkrankungen.
Dt. Ärztebl. 99: A1230-A1238
Olaf Sadzio
infopczos.de
(Mailadresse bestätigt)

  14.11.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von H2O vom 14.11.2008!  Zum Bezugstext

Hallo H2O,

1 Teil
Wie kann ich mich irren, wenn ich zu Calcium kein Wort geschrieben habe??
Ich habe als Beispiel MAGNESIUM genommen und nicht CALCIUM.
Und laut der von Ihnen verlinkten Studie liegt der Mittelwert bei 52,5%. Genau das habe ich geschrieben "ca. 50%" Bioverfügbarkeit.


2 Teil
Uran gehört nicht in die Aufzählung weil es schon immer da war, stimmt. Aber warum so pedantisch? Meine Aussage ist doch klar:
Mineralarmes Oberflächenwasser welches der Mensch seit Jahrmillionen trinkt hatte diese Stoffe nicht.

Zweifeln Sie etwa daran, dass es vor 50.000 Jahren keine Pestizide gab? Ich für meinen Teil nicht, daher setze ich es in Relation mit dem heutigen Wasser.
H2O
(gute Seele des Forums)

  14.11.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Olaf Sadzio vom 14.11.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Herr Sadzio,

Sie irren, lesen sie die Studie von Professor Heseker:

http://www.forum-trinkwasser.de/downloads/studien07_02.pdf

Seite 8 unten nennt Quellen zur Untersuchung der Bioverfügbarkeit von Calcium aus Trinkwasser.

Uran ist übrigens ein natürlich vorkommendes Element, eine Kontamination des Wasser hat also nichts mit Zivilisationsrückständen zu tun. Auch die anderen Stoff die erwähnt werden, können Sie nicht zu einem Wasser aus früheren Zeiten in Relation setzten, weil die Bestimmung der genannten Stoffe in diesen Spurenkonzentrationen damals noch gar nicht möglich war.

Gruß
H2O
Olaf Sadzio
infopczos.de
(Mailadresse bestätigt)

  14.11.2008

Ein alter Beitrag, sicherlich. Aber eine nach wie vor aktuelle Frage.

Aufnahme der Stoffe:
Das Wasser wird vom Körper über den Darm aufgenommen. Gelöste Stoffe im Wasser ebenso, meist aber nicht vollständig.
Vom Darm gelangen die Stoffe (z.B. Mineralstoffe) in die Blutbahn.

Beispiel Magnesium:
Ca. 50% des im Wasser gelösten Magnesium gelangt in die Blutbahn. Es hat daher eine Bioverfügbarkeit von 50%.
Genaue Werte über die einzelnen Stoffe wurden in verschiedenen Studien ermittelt.

Ob das anorganische Magnesium dann wieder über den Urin ausgeschieden wird oder vom Organismus verwertet wird ist bisher durch keine Studien erforscht, zumindest sind mir keine bekannt.

Was könnte nun stimmen?
Beispiel Mineralwässer und Magnesium:
Abfüller welche stark mineralstoffhaltige Wässer abfüllen, versuchen zu suggerieren, dieses anorganischen Magnesium sei für den Körper so verfügbar wie organisch gebundenes Magnesium (z.B. eingebunden in Chlorophyll). Können es aber nicht nachweisen.

Abfüller von Mineralstoffarmen Wasser versuchen zu suggerieren, dass dieses Magnesium nicht weiter vom Organismus verwertet wird. Es fehlt aber ebenfalls der Nachweis.

Ich persönlich bevorzuge Mineralstoffarmes Wasser. Denn man kann seinen Bedarf durch die Nahrung decken. Vor allem mit viel Obst und Gemüse (auch gekocht) habe ich gute Erfahrungen gemacht (Krämpfe sind für mich kein Thema mehr).
Ausserdem Trinkt der Mensch und seine Vorfahren seit Jahrmillionen hauptsächlich Oberflächenwasser, welches sehr Mineralstoffarm ist. Mineralstoffeiches Wasser aber erst seit einigen hundert/tausend Jahren. Je nach Region der Erde. Also ein Wimpernschlag gegenüber der Menschheitsentwicklung.

Daher bleibe ich beim "altbewährtem" mineralarmen Wasser.

Einfluß der Inhaltsstoffe auf die Ernährung:
sehr allgemein gefasst die Frage. Antwort: ja, hat einen Einfluss :) ist ja Teil der Ernährung ;)
Oder meinst du den Einfluss einer der Gesundheit förderlichen Ernährung?
Dann sind wir wieder bei der Aufnahme der Stoffe, siehe Antwort oben.

Meine Meinung: ich bleibe beimmineralstoffarmes Wasser. Das trinkt der Mensch seit Millionen von Jahren. Möglichst auch ohne Zivilisationsrückstände wie Uran, Pestizide, Hormone oder Medikamente egal in welcher Konzentration. Die gab es ja früher auch nicht.
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  01.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Dieter Bösch vom 01.09.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Dieter,

"Meine Antwort: Wasser besteht aus 2 Teilen Wasserstoff und einem Teil Sauerstoff = H2O! Es gibt doch kein Wasser das noch mehr Sauerstoff hat."

Die Antwort ist leider falsch. Im Wasser lösen sich Mineralien und auch Gase, wie z.B. Sauerstoff.

Beste Grüße
Wilfried
Gast (Dieter Bösch)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von dr. jürgen guth vom 06.08.2000!  Zum Bezugstext

"Eine Bergquelle deren Wasser aus frisch geschmolzenem Schnee (nahezu mineralfrei) entstanden ist und die durch ihren lebhaften Weg über Steine und Kiesel mit Sauerstoff durchmischt wurde" Meine Antwort: Wasser besteht aus 2 Teilen Wasserstoff und einem Teil Sauerstoff = H2O! Es gibt doch kein Wasser das noch mehr Sauerstoff hat.
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.06.2004

Hallo Marianne,

leider ist nicht alles wahr, was zum Thema Mineralstoffe an Weisheiten kursiert. Insbesondere Geschäftemacherei führt immer wieder zu "klarer" Desinformation.

Nur nebenbei erstmal: "Mineralien" nennt man anorganische Verbindungen, wenn sie in kristallisierter Form vorliegen: Sand, Steine, Erze, Salzbrocken etc. "Mineralstoffe" werden üblicherweise die beteiligten chemischen Elemente, ihre Ionen oder aus mehreren Elementen zusammengesetzte Ionen bezeichnet.

Nun zum Thema:

Der Körper benötigt für verschiedene Lebensvorgänge und als Baumaterial (hauptsächlich für Knochen) verschiedene Mineralstoffe in verschiedenen Mengen. Diese stehen in der Natur (Nahrung, Wasser) je nach Region und Essgewohnheiten in ganz unterschiedlichen Mengen zur Verfügung. Der Körper besitzt deshalb Mechanismen, um zuviel aufgenommene Mineralstoffe wieder auszuscheiden oder gar nicht erst aufzunehmen oder aber knappe Mineralstoffe entsprechend sparsam auszuscheiden und auch im Körper zu speichern. In der Regel wird der Körper also, was auch immer man isst und trinkt, ausreichend mit Mineralstoffen versorgt sein. Nur unter extremen Bedingungen (extreme Knappheit eines oder mehrerer Mineralstoffe oder extremes Überangebot) ist die Mineralstoffregulierung des Körpers überfordert und es kommt zum Mangel bzw. zu einer Vergiftung.

Die Aufnahme in den Körper: Die in Wasser oder zumindest im Magensaft löslichen Mineralstoffverbindungen liegen in wäßriger Lösung als Ionen vor. Wichtig dabei: Es ist nicht feststellbar und ohne Auswirkung für die Aufnahme eines bestimmten Mineralstoff-Ions (z.B. Calcium-, Magnesium-, Natrium-Ion), aus welcher Verbindung der Mineralstoff stammt. Die Ionen wandern durch die Darmwand oder werden sogar durch die Darmzellen aktiv ins Blut transportiert. Aus dem Blut können sie dann dort, wo sie gebraucht werden oder zur "Zwischenlagerung" von den betreffenden Zellen wieder entnommen werden.

Die immer wieder im Forum auftauchende Behauptung, es könnten nur organische Mineralstoffe aufgenommen werden, ist übrigens grober Unfug. Wenn ein Natriumion an der Darmwand ankommt, kann diese gar nicht erkennen, ob es aus einem anorganischen Salz (z.B. Natriumchlorid, Natriumsulfat) oder einem organischen (z.B. Natriumacetat, Natriumcitrat) stammt. Im Übrigen ist die Einteilung der Stoffe in "anorganische" und "organische" Substanzen eher historisch bedingt. Vor über 100 Jahren glaubte man einmal, dass organische Substanzen ausschließlich durch lebende Organismen herstellen ließen, anorganische dagegen auch im Labor. Das hat sich dann aber bald als vollkommen falsch herausgestellt.

Des Weiteren wurde einmal behauptet, anorganische Mineralstoffe könnten Zellwände nicht durchdringen und würden sich deshalb darauf ablagern. Beispiel: Nierensteine. Das Ganze ist natürlich auch Blödsinn. Wenn anorg. Mineralstoffe nicht durch Zellwände dringen könnten, dann kämen sie schon durch die Darmwand (die natürlich aus Zellen besteht) nicht hindurch und könnten deshalb schon gar keine Ablagerungen im Körper bilden. Nierensteine bestehen im Übrigen z.T. auch aus organischen Stoffen.

Inwieweit hat die Zusammensetzung von Wasserinhaltsstoffen Einfluß auf die Ernährung des Menschen?

Der Einfluss ist normalerweise gering, da die im Wasser enthaltenen Mineralstoffe nur einen geringen Teil der gesamten Zufuhr decken. Eher ist es umgekehrt. Beispiel: Viel salzreiche Kost erzeugt Durst (folglich trinkt man mehr), da der Körper bestrebt ist, das zugeführte Salz zunächst zu verdünnen.

Die Beiträge von Frau Förster und Herrn Rauscher haben übrigens mit dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik nichts zu tun. Ob sie dem aktuellen Stand der Esoterik entsprechen, kann ich nicht beurteilen.

Gruß Heiner
Gast (Hugo Spautz)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.06.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wolfgang Nigbur vom 09.03.2000!  Zum Bezugstext

Mich würde interessieren wie der PH Wert des Wassers durch die Filteranlagen verändert wird.
Geht wahrscheinlich in die saure Richtung.
Diesbezügliche Infos würden mich interessieren

Gast (Josef Rauscher)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.09.2000
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Agnes Förster vom 21.04.2000!  Zum Bezugstext

: : VORSICHT zum Beitrag der Fa. AQUAFUN! Einiges stimmt leider nicht. Gerade in Weichwassergebieten sind aufgrun des Magnisiummangels Herzkrankheiten häufiger, ganz abgesehen vom Struma-Problem! Wer viel Sport treibt, schwitzt usw. sollte nicht nur "Weichwasser" zu sich nehmen!!
: -------------------------------------------------
: Warum anonym..., schon hier zeigt sich was stimmt!!!
: Aber um nochmals zum Thema zu kommen:
: Wie kommt es, daß seit Jahrtausenden die chinesische Medizin weiß,
: daß mineralhaltiges Wasser das Verdauungssystem schwächt?
: Wie kommt es, daß mit neuen Untersuchungen nach dem Trinken
: von mineralhaltigem Wasser, eine halbe bis vier Stunden danach, eine akute
: Leukozytose auftritt?
: Wie kommt es, daß Prof. Dr. Vincent an einer 13-jährigen Untersuchung feststellte,
: daß Versuchstiere die mit mineralstoffarmen Wasser versorgt wurden, länger lebten
: und erheblich weniger krank waren, wo hingegen Versuchstiere, die mit mineralstoffreichem
: Wasser versorgt wurden, eher starben und öfter erkrankt waren?
: Außerdem gibt es in der Natur sogenannte Akrotopeken, die einen Leitwert von 30
: Microsiemens haben, welche ausdrücklich von Heilpraktikern und Ärzten empfohlen
: werden.(z.B.: Mont Roucous und Plose) Auch Regenwasser hat einen ähnlichen Leitwert.
: Und wie kommt es, daß in Gegenden wo kalkhaltiges Wasser vorkommt, die Menschen
: häufiger an Osteoporose leiden und nicht nur das, sondern auch Arteriosklerose
: haben?
: Es sei hier nochmals betont, Mineralien sind wichtig- aber sie können vom Körper nur
: im organischen Verbund aufgenommen werden, also mit der Nahrung. Werden sie in anorganischer Form, wie
: sie im Wasser vorliegen aufgenommen, so kann es zu den o.g. Erkrankungen vermehrt
: kommen. Oder würden Sie, wenn Sie an Eisenmangel leiden auf die Idee kommen
: einen rostigen Nagel zu raspeln und diesen dann zu essen?

: Agnes Förster
: http://www.trinkwasseranlagen.de


Gast (dr. jürgen guth)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.08.2000
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Agnes Förster vom 18.04.2000!  Zum Bezugstext

: : Wie werden Mineralstoffe im Wasser vom menschlichen Organismus aufgenommen, bzw. inwieweit hat die Zusammensetzung von Wasserinhaltsstoffen Einfluß auf die Ernährung des Menschen? Mir wäre sehr geholfen, wenn ich auf diese Fragen eine Anwort bekäme.Mineralstoffe für die menschliche Versorgung
: Beispiel Trinkwasser

: Mineralstoffe sind für unseren menschlichen Säugetier-Organismus lebenswichtig und nicht weniger bedeutend wie die Vitamine.
: Doch leider weiß man wirklich wenig darüber, z. B. in welcher Menge, insbesondere aber in welcher Form sie unserem Körper zugeführt werden sollten.
: Ganz im Gegensatz zu den Werbeaussagen der Flaschenwasser-Industrie, die sich schon deshalb als fragwürdig darstellt, weil die einen werben "möglichst viele Mineralstoffe", andere hingegen sagen "garantiert mineralstoffarm", muß man feststellen, daß Wasser gleich aus mehreren Gründen nicht zur Deckung des Mineralstoffbedarfs geeignet ist!
: Leitungswasser wie Flaschenwasser enthalten Mineralsalze in willkürlicher Zusammensetzung und von der Menge her in keinster Weise ausreichend.
: Sie enthalten Mineralsalze und Spurenelemente ausschließlich in an-organischer Form. Es fehlt die organische Bindung, die z. B. in Obst, Gemüse und Salat vorhanden ist.
: Mineralstoffe sind chemische Verbindungen der Erdkruste, die aus an-organischen, natürlichen Vorgängen der Natur entstehen. Heute sind etwa 2000 Mineralien bekannt.
: Erst in den letzten 20 Jahren (Stand der Forschung) wurde festgestellt, daß für das richtige Funktionieren unserer Organe mindestens 20 (uns bekannte) Mineralien notwendig sind. Unterteilt wird nach Mengen
: 1. Makromineralien (Kalzium, Magnesium, Phosphor, Natrium, Kalium, Schwefel, Chlor)
: 2. Spurenelemente (Eisen, Zink, Kupfer, Jod , Mangan, Chrom, Selen, Kobald, Molybdän, Fluor).
: Deweiteren weist unser Organismus noch weitere Mineralien auf, allerdings zählt man diese Stoffe zu den Giften, teil sind sie sogar hochgiftig: Arsen, Blei, Aluminium, Cadmium, Bor und Quecksilber. Es muß aber darauf hingewiesen werden, daß auch größere Mengen der Makromineralien und Spurenelemente im Körper vielfältig negativ wirken (Ablagerungen!), insbesondere wenn sie mittels Wassers in an-organischer Form zugeführt werden.
: Die Funktion der Mineralien: sie dienen als "Baumaterial" für Zellen, sind praktisch in jedem Gewebe vorhanden, geben Knochen und Zähnen Festigkeit, sind Bestandteile der Intra- und Extrazellularräume, wirken elektrolytisch und regulieren über den Wasserhaushalt den Säuregehalt.
: Wie viele Mineralstoffe unser Organismus benötigt, hängt von vielen Komponenten ab, daher ist es schwierig exakte Regeln aufzustellen. Absolut entscheidend ist die richtige Zusammensetzung der Nahrung, die anteilig unbedingt Gemüse, Salat und Obst enthalten muß. Damit ist zugleich die Frage beantwortet, in welcher Form man Mineralstoffe am besten konsumiert.
: Höhst interessant die Arbeit des Naturarztes Dr. Schmid, Ohlstadt, hier auszugsweise:
: "Pro Tag werden in unseren Nieren etwa 180 l Flüssigkeit ausgeschieden, filtriert und auf ca. 2 l wieder resorbiert. Bei diesem Vorgang werden lebenswichtige Stoffe wie Eiweiße und verschiedene Mineralien rückresorbiert, andere Stoffe dagegen ausgeschieden. Diese ausgeschiedenen Stoffe nennt man harnpflichtige Substanzen. Diese bestehen aus verschiedenen Salzen, Harnsäure und anderen Säuren, Schwermetallen und Abbauprodukten des Stoffwechsels. Wenn unsere Nieren diese Reinigungsarbeit nicht mehr bewältigen können, kommt es allmählich zu einer schleichenden Vergiftung des Körpers mit Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Lustlosigkeit, Konzentrationsstörungen, hohem Blutdruck und dergleichen.
: Schreitet dieser Prozeß fort, kommt es zur Vergiftung des gesamten Körpers, der sogenannten Urämie. Wenn hier nicht sofort eine künstliche Klärung bzw. eine Reinigung des Blutes über die Dialyse erfolgt oder eine Nierentransplantation, so erfolgt der Tod des betreffenden Menschen. Es ist aber gerade die Belastung der Nahrung mit Schwermetallen oder die extra Zufuhr von Salzen über Nahrung und Getränke, welche die Niere belastet und im Laufe der Zeit die feinen Nierenkanälchen sozusagen verstopft. Folglich sinkt die Ausscheidungsrate des Organs und der Organismus wird übermineralisiert.
: Folge der Übermineralisierung ist jedoch ein Anstieg des pH-Wertes im Blut und ein Abfall des rHoWertes, also eine Verringerung des Widerstandswertes. Dies ist ein Milieu im Organismus, welches gefährliche Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose mit Verkalkung) und auch Krebs erzeugen kann bzw. bei diesen Erkrankungen gefunden wird.
: Gerade die Überladung des Organismus mit anorganischen Mineralsalzen ist einer der Hauptfaktoren für den Alterungsprozess. Es ist immer wieder erstaunlich, daß sogar in Medizinerkreisen Mineral gleich Mineral ist, obwohl es hier aus biologischer Sicht äußerst gravierende Unterschiede gibt.
: Anorganische Mineralsalze sind für unseren Organismus praktisch nicht verwertbar, sie sind sogar eine Belastung. Sie lagern sich nämlich z.B. an Cholesterinkristalle an und bilden dann in den Gefäßen fleckweise Verhärtungen und Verengungen, genannt arteriosklerotische Plaques. Wie bereits erwähnt, führen sie auch im Laufe der Zeit zu Funktionseinschränkungen der Nieren. Sie kennen diesen Effekt ja von Wasserleitungen, die verkalken, wenn zuviel Calzium im Wasser enthalten ist.
: Für unseren Organismus sind nur solche Mineralien verwertbar, die an organische Stoffe wie z.B. Aminosäuren gebunden sind. Die pharmazeutische Industrie hat diese Probleme seit längerer Zeit berücksichtigt und bindet die Mineralien an organische Stoffe wie Citrat, Gluconat, Orotat usw. Dadurch kann die sogenannte Bioverfügbarkeit der Mineralien wesentlich gesteigert werden. Bioverfügbarkeit besagt, daß ein zugeführter Stoff auch ins Gewebe eingebaut wird bzw. im Organismus nachgewiesen werden kann.
: Der stetig zunehmende Konsum von Mineralwässern in den letzten Jahren korreliert mit einer Zunahme der Krankheiten des Gefäßsystems mit Konsequenzen wie Durchblutungsstörungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen.
: Daß unser Trinkwasser wenig Mineralien, also wenig Salze enthalten soll, das löst bei manchen Menschen und auch Medizinern Ängste aus. Die Mineralien im Wasser liegen fast ausschließlich in anorganischer Form vor und sind somit für den Mineralhaushalt des Körpers nicht zu gebrauchen.
: Unser Körper kann Mineralien nur in organisch gebundener Form aufnehmen! In dieser Form sind sie in jeder Pflanze, in Obst, Gemüse, Milchprodukten und auch in tierischen Produkten enthalten. Was jedoch aus technischen, genußartigen und Gründen der Haltbarkeit den Nahrungsmitteln an Salzen zugesetzt wird, ist anorganischer Natur und somit wieder belastend, wenn eine bestimmte Menge überschritten wird.
: Am besten wird unser Mineralbedarf über möglichst unbehandelte, nicht erhitzte Gemüse, Salate und Obst gedeckt.
: Unser Trinkwasser ist in erster Linie ein Lösungs- und Reinigungsmittel. Gutes Trinkwasser sollte einen pH-Wert von 6,7-6,9 haben und einen rHoWert von mindestens 6000 Ohm. Letzterer Wert, genannt Widerstandswert, liegt bei herkömmlichen Leitungs- oder Trinkwasser meist zwischen 1.500 und 2.500 Ohm und ist somit viel zu niedrig bzw. der Gehalt an Mineralien bzw. stromleitenden Elektrolyten ist zu hoch.
: Je höher der Ohm-Wert, um so besser ist der Reinigungswert des Wassers. Je niedriger der Ohm-Wert, um so weniger Reinigungs -Effekt hat das Wasser auf unseren Organismus. Interessant ist z.B., daß bei Bluteindickungen mit der Folge von Thrombosen und auch bei Herzinfarkten, Schlaganfall, dem sogenannten Aids und Krebs der Widerstandswert im Blut stark abfällt, weil zu viele Mineralien im Blut sind.
: Bei der Häufigkeit dieser Erkrankungen in den zivilisierten Ländern ist die Verwendung von mineralarmen, hochohmigem Wasser geradezu eine Notwendigkeit.
: Nur mineralarmes Wasser ist in der Lage, den Körper von überschüssigen, abgelagerten Mineralien zu befreien und ihm im wahrsten Sinne des Wortes wieder Luft zu verschaffen. Wer Angst um seine Mineralien hat und eine Knochenentkalkung befüchtet, weil mineralarmes Wasser den Kalk aus seinem Körper ziehen könnte, kann dies getrost beiseite lassen. Organisch gebundene Mineralien können durch mineralarmes Wasser keinesfalls aus dem Körper gelöst werden. Was aus dem Körper gelöst werden kann, das sind anorganische Mineralien, die sozusagen als Müll überall im Körper angelagert sind.
: Diese Notmüllkippen des Körpers zu beseitigen ist ein Beitrag zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit des Organismus und daher zu einer bessren Gesundheit."
: Soviel aus medizinischer Sicht u.a. zum großen Bluff der Flaschenwasser - Abfüller i.S. Mineralstoffe.

: Wasser erhält seinen guten Geschmack und seine durststillenden Eigenschaften aufgrund von Reinheit und gelöstem Sauerstoff ( nicht zu verwechseln mit Kohlensäure). Eine Bergquelle deren Wasser aus frisch geschmolzenem Schnee (nahezu mineralfrei) entstanden ist und die durch ihren lebhaften Weg über Steine und Kiesel mit Sauerstoff durchmischt wurde, wird nicht umsonst zum Inbegriff für Trinkwasser, denn es ist a) völlig rein, enthält nahezu keine Mineralstoffe und ist b) biologisch aktiviert. Ein anderes Beispiel: befreit man Leitungswasser mittels OSMOSE- oder Destiller-Verfahren von allen gelösten Stoffen, also auch von den anorganischen Salzen, so ist dieses Wasser als rein zu bezeichnen. Soll es allerdings pur getrunken werden, dann empfiehlt sich die biologische Aufwertung.
: Fazit: Wasser hat definitiv nicht die Aufgabe, den Organismus des Menschen mit Mineralstoffen zu versorgen. Die weltweiten Nachweise unabhängiger Wissenschaftler sind eindeutig und schlüssig. Das unsachliche Geschwätz von der "Demineralisierung des Körpers" beim Trinken reinen Wassers kann man also getrost vergessen. Zu eindeutig sind all die gegenteiligen Erfahrungswerte. Weltweit!

: Haben Sie Fragen zu Ihrem Wasser?
: Wollen Sie Ihre Getränkekosten senken?
: Der 1. Schritt zu besserem Wasser ist die
: AQUAFUN- Trinkwasseranalyse

: AQUFUN GmbH Trinkwasserveredlung * Vertrieb: Agnes Förster, Polch
: www.trinkwasseranlagen.de

Können sie mir die Arbeit nennen, in der bewiesen
wurde, dass anorganisch gebundene Mineralien schlechter als organisch gebundene resorbiert werden?
Mit vielem Dank
dr. juergen guth



Gast (Agnes Förster)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.04.2000
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wie vor vom 19.04.2000!  Zum Bezugstext

: VORSICHT zum Beitrag der Fa. AQUAFUN! Einiges stimmt leider nicht. Gerade in Weichwassergebieten sind aufgrun des Magnisiummangels Herzkrankheiten häufiger, ganz abgesehen vom Struma-Problem! Wer viel Sport treibt, schwitzt usw. sollte nicht nur "Weichwasser" zu sich nehmen!!
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Warum anonym..., schon hier zeigt sich was stimmt!!!
Aber um nochmals zum Thema zu kommen:
Wie kommt es, daß seit Jahrtausenden die chinesische Medizin weiß,
daß mineralhaltiges Wasser das Verdauungssystem schwächt?
Wie kommt es, daß mit neuen Untersuchungen nach dem Trinken
von mineralhaltigem Wasser, eine halbe bis vier Stunden danach, eine akute
Leukozytose auftritt?
Wie kommt es, daß Prof. Dr. Vincent an einer 13-jährigen Untersuchung feststellte,
daß Versuchstiere die mit mineralstoffarmen Wasser versorgt wurden, länger lebten
und erheblich weniger krank waren, wo hingegen Versuchstiere, die mit mineralstoffreichem
Wasser versorgt wurden, eher starben und öfter erkrankt waren?
Außerdem gibt es in der Natur sogenannte Akrotopeken, die einen Leitwert von 30
Microsiemens haben, welche ausdrücklich von Heilpraktikern und Ärzten empfohlen
werden.(z.B.: Mont Roucous und Plose) Auch Regenwasser hat einen ähnlichen Leitwert.
Und wie kommt es, daß in Gegenden wo kalkhaltiges Wasser vorkommt, die Menschen
häufiger an Osteoporose leiden und nicht nur das, sondern auch Arteriosklerose
haben?
Es sei hier nochmals betont, Mineralien sind wichtig- aber sie können vom Körper nur
im organischen Verbund aufgenommen werden, also mit der Nahrung. Werden sie in anorganischer Form, wie
sie im Wasser vorliegen aufgenommen, so kann es zu den o.g. Erkrankungen vermehrt
kommen. Oder würden Sie, wenn Sie an Eisenmangel leiden auf die Idee kommen
einen rostigen Nagel zu raspeln und diesen dann zu essen?

Agnes Förster
http://www.trinkwasseranlagen.de


Gast (wie vor)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.04.2000
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Agnes Förster vom 18.04.2000!  Zum Bezugstext

VORSICHT zum Beitrag der Fa. AQUAFUN! Einiges stimmt leider nicht. Gerade in Weichwassergebieten sind aufgrun des Magnisiummangels Herzkrankheiten häufiger, ganz abgesehen vom Struma-Problem! Wer viel Sport treibt, schwitzt usw. sollte nicht nur "Weichwasser" zu sich nehmen!!



Gast (Agnes Förster)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.04.2000

: Wie werden Mineralstoffe im Wasser vom menschlichen Organismus aufgenommen, bzw. inwieweit hat die Zusammensetzung von Wasserinhaltsstoffen Einfluß auf die Ernährung des Menschen? Mir wäre sehr geholfen, wenn ich auf diese Fragen eine Anwort bekäme.Mineralstoffe für die menschliche Versorgung
Beispiel Trinkwasser

Mineralstoffe sind für unseren menschlichen Säugetier-Organismus lebenswichtig und nicht weniger bedeutend wie die Vitamine.
Doch leider weiß man wirklich wenig darüber, z. B. in welcher Menge, insbesondere aber in welcher Form sie unserem Körper zugeführt werden sollten.
Ganz im Gegensatz zu den Werbeaussagen der Flaschenwasser-Industrie, die sich schon deshalb als fragwürdig darstellt, weil die einen werben "möglichst viele Mineralstoffe", andere hingegen sagen "garantiert mineralstoffarm", muß man feststellen, daß Wasser gleich aus mehreren Gründen nicht zur Deckung des Mineralstoffbedarfs geeignet ist!
Leitungswasser wie Flaschenwasser enthalten Mineralsalze in willkürlicher Zusammensetzung und von der Menge her in keinster Weise ausreichend.
Sie enthalten Mineralsalze und Spurenelemente ausschließlich in an-organischer Form. Es fehlt die organische Bindung, die z. B. in Obst, Gemüse und Salat vorhanden ist.
Mineralstoffe sind chemische Verbindungen der Erdkruste, die aus an-organischen, natürlichen Vorgängen der Natur entstehen. Heute sind etwa 2000 Mineralien bekannt.
Erst in den letzten 20 Jahren (Stand der Forschung) wurde festgestellt, daß für das richtige Funktionieren unserer Organe mindestens 20 (uns bekannte) Mineralien notwendig sind. Unterteilt wird nach Mengen
1. Makromineralien (Kalzium, Magnesium, Phosphor, Natrium, Kalium, Schwefel, Chlor)
2. Spurenelemente (Eisen, Zink, Kupfer, Jod , Mangan, Chrom, Selen, Kobald, Molybdän, Fluor).
Deweiteren weist unser Organismus noch weitere Mineralien auf, allerdings zählt man diese Stoffe zu den Giften, teil sind sie sogar hochgiftig: Arsen, Blei, Aluminium, Cadmium, Bor und Quecksilber. Es muß aber darauf hingewiesen werden, daß auch größere Mengen der Makromineralien und Spurenelemente im Körper vielfältig negativ wirken (Ablagerungen!), insbesondere wenn sie mittels Wassers in an-organischer Form zugeführt werden.
Die Funktion der Mineralien: sie dienen als "Baumaterial" für Zellen, sind praktisch in jedem Gewebe vorhanden, geben Knochen und Zähnen Festigkeit, sind Bestandteile der Intra- und Extrazellularräume, wirken elektrolytisch und regulieren über den Wasserhaushalt den Säuregehalt.
Wie viele Mineralstoffe unser Organismus benötigt, hängt von vielen Komponenten ab, daher ist es schwierig exakte Regeln aufzustellen. Absolut entscheidend ist die richtige Zusammensetzung der Nahrung, die anteilig unbedingt Gemüse, Salat und Obst enthalten muß. Damit ist zugleich die Frage beantwortet, in welcher Form man Mineralstoffe am besten konsumiert.
Höhst interessant die Arbeit des Naturarztes Dr. Schmid, Ohlstadt, hier auszugsweise:
"Pro Tag werden in unseren Nieren etwa 180 l Flüssigkeit ausgeschieden, filtriert und auf ca. 2 l wieder resorbiert. Bei diesem Vorgang werden lebenswichtige Stoffe wie Eiweiße und verschiedene Mineralien rückresorbiert, andere Stoffe dagegen ausgeschieden. Diese ausgeschiedenen Stoffe nennt man harnpflichtige Substanzen. Diese bestehen aus verschiedenen Salzen, Harnsäure und anderen Säuren, Schwermetallen und Abbauprodukten des Stoffwechsels. Wenn unsere Nieren diese Reinigungsarbeit nicht mehr bewältigen können, kommt es allmählich zu einer schleichenden Vergiftung des Körpers mit Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Lustlosigkeit, Konzentrationsstörungen, hohem Blutdruck und dergleichen.
Schreitet dieser Prozeß fort, kommt es zur Vergiftung des gesamten Körpers, der sogenannten Urämie. Wenn hier nicht sofort eine künstliche Klärung bzw. eine Reinigung des Blutes über die Dialyse erfolgt oder eine Nierentransplantation, so erfolgt der Tod des betreffenden Menschen. Es ist aber gerade die Belastung der Nahrung mit Schwermetallen oder die extra Zufuhr von Salzen über Nahrung und Getränke, welche die Niere belastet und im Laufe der Zeit die feinen Nierenkanälchen sozusagen verstopft. Folglich sinkt die Ausscheidungsrate des Organs und der Organismus wird übermineralisiert.
Folge der Übermineralisierung ist jedoch ein Anstieg des pH-Wertes im Blut und ein Abfall des rHoWertes, also eine Verringerung des Widerstandswertes. Dies ist ein Milieu im Organismus, welches gefährliche Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose mit Verkalkung) und auch Krebs erzeugen kann bzw. bei diesen Erkrankungen gefunden wird.
Gerade die Überladung des Organismus mit anorganischen Mineralsalzen ist einer der Hauptfaktoren für den Alterungsprozess. Es ist immer wieder erstaunlich, daß sogar in Medizinerkreisen Mineral gleich Mineral ist, obwohl es hier aus biologischer Sicht äußerst gravierende Unterschiede gibt.
Anorganische Mineralsalze sind für unseren Organismus praktisch nicht verwertbar, sie sind sogar eine Belastung. Sie lagern sich nämlich z.B. an Cholesterinkristalle an und bilden dann in den Gefäßen fleckweise Verhärtungen und Verengungen, genannt arteriosklerotische Plaques. Wie bereits erwähnt, führen sie auch im Laufe der Zeit zu Funktionseinschränkungen der Nieren. Sie kennen diesen Effekt ja von Wasserleitungen, die verkalken, wenn zuviel Calzium im Wasser enthalten ist.
Für unseren Organismus sind nur solche Mineralien verwertbar, die an organische Stoffe wie z.B. Aminosäuren gebunden sind. Die pharmazeutische Industrie hat diese Probleme seit längerer Zeit berücksichtigt und bindet die Mineralien an organische Stoffe wie Citrat, Gluconat, Orotat usw. Dadurch kann die sogenannte Bioverfügbarkeit der Mineralien wesentlich gesteigert werden. Bioverfügbarkeit besagt, daß ein zugeführter Stoff auch ins Gewebe eingebaut wird bzw. im Organismus nachgewiesen werden kann.
Der stetig zunehmende Konsum von Mineralwässern in den letzten Jahren korreliert mit einer Zunahme der Krankheiten des Gefäßsystems mit Konsequenzen wie Durchblutungsstörungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen.
Daß unser Trinkwasser wenig Mineralien, also wenig Salze enthalten soll, das löst bei manchen Menschen und auch Medizinern Ängste aus. Die Mineralien im Wasser liegen fast ausschließlich in anorganischer Form vor und sind somit für den Mineralhaushalt des Körpers nicht zu gebrauchen.
Unser Körper kann Mineralien nur in organisch gebundener Form aufnehmen! In dieser Form sind sie in jeder Pflanze, in Obst, Gemüse, Milchprodukten und auch in tierischen Produkten enthalten. Was jedoch aus technischen, genußartigen und Gründen der Haltbarkeit den Nahrungsmitteln an Salzen zugesetzt wird, ist anorganischer Natur und somit wieder belastend, wenn eine bestimmte Menge überschritten wird.
Am besten wird unser Mineralbedarf über möglichst unbehandelte, nicht erhitzte Gemüse, Salate und Obst gedeckt.
Unser Trinkwasser ist in erster Linie ein Lösungs- und Reinigungsmittel. Gutes Trinkwasser sollte einen pH-Wert von 6,7-6,9 haben und einen rHoWert von mindestens 6000 Ohm. Letzterer Wert, genannt Widerstandswert, liegt bei herkömmlichen Leitungs- oder Trinkwasser meist zwischen 1.500 und 2.500 Ohm und ist somit viel zu niedrig bzw. der Gehalt an Mineralien bzw. stromleitenden Elektrolyten ist zu hoch.
Je höher der Ohm-Wert, um so besser ist der Reinigungswert des Wassers. Je niedriger der Ohm-Wert, um so weniger Reinigungs -Effekt hat das Wasser auf unseren Organismus. Interessant ist z.B., daß bei Bluteindickungen mit der Folge von Thrombosen und auch bei Herzinfarkten, Schlaganfall, dem sogenannten Aids und Krebs der Widerstandswert im Blut stark abfällt, weil zu viele Mineralien im Blut sind.
Bei der Häufigkeit dieser Erkrankungen in den zivilisierten Ländern ist die Verwendung von mineralarmen, hochohmigem Wasser geradezu eine Notwendigkeit.
Nur mineralarmes Wasser ist in der Lage, den Körper von überschüssigen, abgelagerten Mineralien zu befreien und ihm im wahrsten Sinne des Wortes wieder Luft zu verschaffen. Wer Angst um seine Mineralien hat und eine Knochenentkalkung befüchtet, weil mineralarmes Wasser den Kalk aus seinem Körper ziehen könnte, kann dies getrost beiseite lassen. Organisch gebundene Mineralien können durch mineralarmes Wasser keinesfalls aus dem Körper gelöst werden. Was aus dem Körper gelöst werden kann, das sind anorganische Mineralien, die sozusagen als Müll überall im Körper angelagert sind.
Diese Notmüllkippen des Körpers zu beseitigen ist ein Beitrag zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit des Organismus und daher zu einer bessren Gesundheit."
Soviel aus medizinischer Sicht u.a. zum großen Bluff der Flaschenwasser - Abfüller i.S. Mineralstoffe.

Wasser erhält seinen guten Geschmack und seine durststillenden Eigenschaften aufgrund von Reinheit und gelöstem Sauerstoff ( nicht zu verwechseln mit Kohlensäure). Eine Bergquelle deren Wasser aus frisch geschmolzenem Schnee (nahezu mineralfrei) entstanden ist und die durch ihren lebhaften Weg über Steine und Kiesel mit Sauerstoff durchmischt wurde, wird nicht umsonst zum Inbegriff für Trinkwasser, denn es ist a) völlig rein, enthält nahezu keine Mineralstoffe und ist b) biologisch aktiviert. Ein anderes Beispiel: befreit man Leitungswasser mittels OSMOSE- oder Destiller-Verfahren von allen gelösten Stoffen, also auch von den anorganischen Salzen, so ist dieses Wasser als rein zu bezeichnen. Soll es allerdings pur getrunken werden, dann empfiehlt sich die biologische Aufwertung.
Fazit: Wasser hat definitiv nicht die Aufgabe, den Organismus des Menschen mit Mineralstoffen zu versorgen. Die weltweiten Nachweise unabhängiger Wissenschaftler sind eindeutig und schlüssig. Das unsachliche Geschwätz von der "Demineralisierung des Körpers" beim Trinken reinen Wassers kann man also getrost vergessen. Zu eindeutig sind all die gegenteiligen Erfahrungswerte. Weltweit!

Haben Sie Fragen zu Ihrem Wasser?
Wollen Sie Ihre Getränkekosten senken?
Der 1. Schritt zu besserem Wasser ist die
AQUAFUN- Trinkwasseranalyse

AQUFUN GmbH Trinkwasserveredlung * Vertrieb: Agnes Förster, Polch
www.trinkwasseranlagen.de



Gast (Hartmut Willmitzer)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.04.2000

Natürliche Mineralien wirken unterschiedlich auf den menschlichen Organismus. Einige, wie Natrium, Chlorid oder Sulfat sollten nicht in großen Mengen im Wasser sein; andere wie Magnesium, Jod oder Calcium sind sehr wichtig, genaue Infos darüber gibt es unter www.waterquality.de!
Gast (Wolfgang Nigbur)
(Gast - Daten unbestätigt)

  09.03.2000

: Wie werden Mineralstoffe im Wasser vom menschlichen Organismus aufgenommen, bzw. inwieweit hat die Zusammensetzung von Wasserinhaltsstoffen Einfluß auf die Ernährung des Menschen? Mir wäre sehr geholfen, wenn ich auf diese Fragen eine Anwort bekäme.
Hast Du auf diese Frage Antworten bekommen. Mich interessiert das gleiche Thema ausserordentlich.
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