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Kategorie: > Sonstiges > Historie
Telefonmuseum Hittfelder Bahnhof schließt entgültig
Gast (Nils Dahmen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.12.2002

Hallo Telefonfreunde,

heute(20.12.2002) lese ich in der Harburger Rundschau (Beilage zum Hamburger Abendblatt für Harburg, die Landkreise Harburg und Stade), daß das Telefonmuseum Hittfeld zum 31.12.2002 entgültig geschlossen wird und die Sammlung weggeht. Das Museum hat nocheinmal vom 27.12. bis zum 30.12. von 10 bis 18h geöffnet. Jeder, der kann sollte die Möglichkeit warnehmen und sich diese einmalige Sammlung nocheinmal anschauen.

Hittfeld liegt im Süden von Hamburg-Harburg und das Telefonmuseum ist der Hittfelder Bahnhof (Strecke Hamburg-Bremen), auch zu erreichen per PKW über die A7, Ausfahrt Fleestedt und dann in Richtung Hittfeld (von der BAB ca 2-3 km, ist ausgeschildert)



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 6
Gast (Max)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.01.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Kristine Juergensen vom 11.01.2006!  Zum Bezugstext

Die Webseite des Museums ist noch aktiv - darüber sollte der gewünschte Kontakt herstellbar sein :-)

http://www.telefonmuseum-hittfeld.de
Gast (Kristine Juergensen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.01.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ole Warrelmann vom 21.12.2002!  Zum Bezugstext

Lieber Herr Warrelmann,

Ich schreibe im Auftrag einer Fernsehproduktionsfirma, die sehr daran interessiert ist, die KOllektion von Herrn Pfeiffer zu filmen. Wissen Sie, ob dies noch moeglich ist? Koennten Sie mir einen Kontakt verschaffen?

Vielen Dank im Voraus,

Kristine Juergensen
Bonza TV
Gast (Ole Warrelmann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.12.2002

Quelle: Hamburger Abendbatt, Ausgabe vom 18.12.2002


3500 Telefone: Museum macht dicht


Hamburg verliert eine der größten privaten Telefonsammlungen Europas: Das Telefonmuseum im Hittfelder Bahnhof schließt zum Jahresende. Gründer und Eigentümer Rainer Pfeiffer (64) wird die Sammlung, die mit mehr als 3500 Apparaten nahezu lückenlos die Geschichte der Telefonie erzählt, ins Ausland verkaufen. Der Grund: Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude platzt nach zehn Jahren aus allen Nähten, ein Anbau ist nicht möglich.

Schon im Januar hatte Pfeiffer Alarm geschlagen: "Ich möchte die Sammlung als Stiftung nach Hamburg bringen. Was fehlt, sind Räume", sagte der Unternehmer, der seit 30 Jahren dem Telefon verfallen ist, damals. Die Bedingungen für eine kostenfreie Übernahme: "Die Sammlung soll vollständig erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich bleiben."

Interessenten für die einzigartige Sammlung gibt es seit Jahren: Sie kommen aus den USA, Australien, Japan und Frankreich. Bisher hatte Pfeiffer gehofft, seine Telefone könnten in Hamburg bleiben. "Alle wollen, aber keiner gibt einen Platz. Jetzt ist für mich Schluss", sagt er. eli

erschienen am 18. Dez 2002 in Hamburg

Gast (Ole Warrelmann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.12.2002
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Nils Dahmen vom 20.12.2002!  Zum Bezugstext

Das ist der Artikel aus dem Hamburger Abendblatt, Ausgabe vom 20.12.2002

"Telefon-Museum? Aus, vorbei"
Rund zehn Jahre hat Rainer Pfeiffer sein Telefonmuseum im alten Bahnhof aufgebaut und betrieben. Jetzt schließt er, weil ihn keiner unterstützte.

Von Adolf Brockmann

Hittfeld - Er klingt verbittert, hart. Und er klingt entschlossen. Rainer Pfeiffer (65), gelernter Gärtner, Fernmeldespezialist, Krankenpfleger, Geschäftsmann, Ex-Legionär. Er sagt: "Aus, vorbei!" - Und er sagt auch: "Ein Dreivierteljahr haben die Herrschaften Zeit gehabt. Sie haben Interesse bekundet, aber auch festgestellt, dass sie leere Taschen haben. Jetzt ist es zu spät." Das Telefonmuseum im Hittfelder Bahnhof schließt Ende des Jahres. Es ist ein Kind von Pfeiffer. Er hat vor gut zehn Jahren den alten Bahnhof aus dem Jahre 1871 gekauft. Er hat ihn hergerichtet. Er hat darin vor neun Jahren sein Telefonmuseum eingerichtet. Und Rainer Pfeiffer hat jetzt beschlossen: "Es geht so nicht mehr weiter!"

Die Ankündigung, es erweitern oder schließen zu wollen, hat Pfeiffer schon Anfang vergangenen Jahres öffentlich geäußert. Seevetals Bürgermeister Rainer Timmermann war im März dort. Vertreter der Gewerbetreibenden haben sich umgesehen und sich die Vorstellungen von Pfeiffer, der das Museum mit viel Unterstützung seines Rönneburger Freundes Klaus Blasel (68) betrieben hat, angehört. Es gab den Plan einer Stiftung. Aber alles waren nichts anderes als Luftblasen.

Der auf vielen Gebieten zu Hause befindliche Hittfelder ("Ich habe nie einen Pfennig an Zuschüssen beantragt oder erhalten!") wollte sein Museum ausbauen. Heute hat es 480 Quadratmeter Nutzfläche. Dort werden mehr als 6000 Exponate gezeigt. Fernsprechapparate aus vielen Epochen, aus etlichen Ländern. Dazu technische Ergänzungen: Vermittlungsstellen etwa. Und auch das, was noch an den Bahnhof erinnert, wurde liebevoll gepflegt.

2000 bis 2500 Quadratmeter Ausstellungsfläche müssten es eigentlich sein, meinen Pfeiffer und Blasel. Sie zu schaffen - Räume sind heute noch an zwei Firmen vermietet - wäre möglich. Dann hätte es auch noch eine kleine Kaffeestube im Bahnhof geben können. 200 000 Euro hatte sich Pfeiffer erhofft. Doch er sieht keine Chance mehr dafür, sie zu erhalten. Und er sagt: "Ein Hanseat, der bettelt nicht." Der Freund alter Fernsprechtechnik hat gehandelt. Er hat das Jahresende als Schließungstermin festgesetzt. Er bietet die vier Tage vom 27. bis 30. Dezember als letzte Möglichkeit der Besichtigung an. Geöffnet ist das Museum dann in der Zeit von 10 bis 16 Uhr.

Pfeiffer geht davon aus, dass bis Mitte Februar alles Wesentliche im Bahnhof - oder besser im Telefonmuseum - ausgeräumt sein wird. Wehmut? Der auch im Bahnhof wohnende Museums-Besitzer denkt nicht lange nach. Er antwortet spontan: "Ich blicke nach vorn. Das Kapitel Museum ist für mich abgehakt." Und das klingt bei ihm so, als wollte er sagen: "Ein Indianer kennt keinen Schmerz."

Wo die Exponate künftig einmal zu sehen sein werden? "Kein Kommentar", stellt der Hittfelder fest. Nur so viel: "Es gibt vier ernsthafte Interessenten, alle aus dem Ausland. Die Sammlung geht geschlossen weg. Das steht fest."

Und dann berichtet Pfeiffer noch, dass es bei ihm 4000 bis 5000 Besucher im Jahr gegeben hat. Auch ganze Busgesellschaften hat er nach Hittfeld geholt, sie dann an örtliche Gastronomiebetriebe weitergeleitet. Deutsche, ausländische Gruppen, junge und ältere Leute waren bei ihm. Begeisterte Eintragungen finden sich in Pfeiffers Gästebuch. Seine Gedanken gehen zurück. "Aber glauben Sie, es hätte mal jemand aus der Gastronomie hier angerufen und hätte sich bedankt?"Die Antwort gibt er sich selber: "Keiner, nicht einer!" Auch aus diesen Worten klingt Enttäuschung, Verbitterung. Der 65-Jährige wendet sich ab, sieht die Uralt-Telefone an, blickt den Besucher an. "Aus, vorbei!" Das Kapitel Telefonmuseum ist abgeschlossen. Jedenfalls in wenigen Tagen. Schade drum.

erschienen am 20. Dez 2002 in Harburg
Gast (Nils Dahmen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.12.2002
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Geert Peeters vom 20.12.2002!  Zum Bezugstext

Um hier irgendwelchen Mißverständnissen vorzubeugen:

Ich stehe in keinerlei Verbindung mit dem Museum, ich habe lediglich die Schließung heute aus der Zeitung erfahren und wollte diese Nachricht den Telefonfreunden zukommenlassen, damit Sie wie ich nocheinmal die Gelegenheit haben, sich diese großartige Sammlung anzuschauen.

Grüße,

Nils Dahmen
Gast (Geert Peeters)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.12.2002

Sehr geehrter Herr,

Es tut uns sehr leid, dass das Museum schliessen muss!

Ich sammle selbst alte Telefone, und habe selbstverständlich Interesse um alte Telefone zu kaufen für meine Sammlung. Im fall Sie Telefone zu verkaufen anbieten würden, sind wir dafür interessiert.

Mit freundlichen Grüssen,
Geert Peeters



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