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Kategorie: > Öffentliche Fernsp., Münztel., Kartentel., ...
Gebührenimpuls Pegel und Dauer
Gast (Matthias Koch)
(Gast - Daten unbestätigt)

  30.11.2004

Hallo!

Damit meine alten Münzfernsprecher beim Betrieb auch kassieren, möchte ich mir einen Simulator für den Gebührenimpuls bauen. Kennt jemand die neben der Frequenz von 16kHz anderen Eigenschaften (Pegel, Dauer) des Impulses, damit er von einem MüFW 63 bzw. 57 als solcher erkannt wird.

Bei Interese kann ich den Plan der fertigen Schaltung dann gerne zur Verfügung stellen.

Vielen Dank!



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 9
Andreas Panskus
kontaktandreas-panskus.de
(Mailadresse bestätigt)

  20.04.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Matthias Koch vom 21.12.2004!  Zum Bezugstext

Hallo,

ist ein solches Gerät inzwischen mal von jemandem erfolgreich gebaut worden? Ich hätte Interesse an dem Schaltplan.

Gruß
Andreas
Gast (Klaus Gerach)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.01.2005

Wenn der Münzfernsprecher im Originalzustand ist benötigt er nur den Gebührenimpuls von der Telekom, den
muß man jedoch schalten lassen und  bezahlen, monatl. 44 Cent + 16% MWSt
Gast (Matthias Koch)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.12.2004

Hallo!

Vielen Dank für all die Informationen, damit sollte sich etwas funktionierendes basteln lassen. Bei Erfolg werde ich hier berichten.

Viele Grüße,
Matthias Koch
Gast (Friedrich)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.12.2004

Lieber Matthias,in der Zeitschrift "Funkamateur habe ich vor einiger Zeit gefunden: Gebührenimpuls Telekom, 16 KHz Sinusschwingung ,4 Volt Spitze-Spitze,ca 0,75 Sekunden Dauer.Bei Benutzung eines "eigenen" Impulses halte ich die Einschaltung einer 16 KHz-Sperre in die Amtsleitung für erforderlich,damit der Impuls nicht "abhauen"kann.Auch bei einer Nebenstellenanlage wäre ich mir da nicht ganz sicher.Die Anlage läßt ja den Impuls von der Telekom durch("herein"),genauso gut müßte er dann auch "hinaus" können.MfG Friedrich  
Gast (wolfgang)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.12.2004

Hallo alle zusammen,
jetzt hab ich doch noch was gefunden und möchte es nicht vorenthalten:
Aus dem Buch TTKOM6, Endgeräte am analogen Telefonnetz.
Frequenz fGbi ......... =  15,02 .. 16,08 kHz
Impulslänge ti ........ =  80....365ms
Impulspegel aGbimax ... _ -22dB*
erster Impuls ti ...... = ab teiln-Meldung
Impulspause tiP ....... > 135ms ... unendlich
* bezogen auf 0,775 V~ gemessen an  200 Ohm

S.34 Übermittlungsverfahren für Gebühreninformationen.
Das wars,
viel Erfolg(+Geld) für die Münzer!!!! 11
wolfgang


Gast (Christoph Lauter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.12.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolfgang vom 02.12.2004!  Zum Bezugstext

Hallo,

ist ja nett, dass sich schon so genau rumgesprochen hat, dass ich zwei Münzer daheim habe (Münzer 21 und Münzer 69 von RFT).
Also, ich selbst erzeuge meine Gebührenimpulse (natürlich nach einer Nebenstellenanlage, ich will niemanden sehen, der an einer T-Net-Leitung so etwas versucht!!!) auch selbst, einfach alle 20 Sekunden ein Impuls; ist zwar eigentlich sinnlos, man kann ja keine Gebühreninformation daraus ablesen, aber doch eine nette Spielerei, damit die Münzen durchfallen.
Bezüglich Pegel und Dauer des Impulses habe ich mir eigentlich nie genau Gedanken gemacht, die Münzer sind da relativ tolerant (zumindest meine - der Münzer 69 hat eh eine Gebührenimpulsformschaltung, da er auch [durch Austausch einer Platine] fit für Zählung mit Gleichstromschwellimpuls gemacht werden kann). Auch ein FeTAp 611 GbAnz und andere Vorsatzgebührenzähler geben sich mit einem Impuls von ca. 150ms Länge bei einem Pegel von ca. 3V (Spitze Spitze) sehr zufrieden (habe einfach ein Poti eingebaut und solange hochgeregelt bis der Münzer die Impulse sicher erkannt hat). Ich halte nicht einmal die 16kHz genau ein, bei mir sind es 16,384 KHz, das ist einfach praktischer mit einem Uhrenquarz zu erzeugen (16384 ist eine 2er Potenz).
Ich speise die Impulse mit einer umgekehrten Gebührenweiche aus einem alten Gebührenzähler ein, das funktionniert ganz gut, wenn auch ein gewisser Teil des Impulses auf der "falschen Seite" landet.
Will man das ganze echt machen, gestaltet sich natürlich die Erzeugung des Beginnimpuls bzw. eines erst nach Auflegen versandten Impulses bei Ortsgesprächen mit dem Münzer 69 - zumindest ohne Mikroprozessor, der sich gewisser Heuristiken und einer 425Hz - Erkennungsschaltung bedient - relativ schwierig. Aber man kann sich ja auch mit einfacheren Techniken zufrieden geben (erster Impuls 10 sec nach dem letzten Wählimpuls o.ä.)
Ich hoffe ich konnte etwas helfen,

Christoph
Gast (Florian)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.12.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolfgang vom 02.12.2004!  Zum Bezugstext

Kann man nicht bei einem alten Mitschnitt hören? Mit einem Musikprogramm sollte man das direkt sehen können.
Ansonsten kann man auch heute einen Mitschnitt anfertigen.
Gast (wolfgang)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.12.2004

Hallo,
ich nochmal, oder mail mal
UDO    udo 14@web.de    oder
Christoph Lauter    lauter@in.tum.de   an, die haben selbst welche und mehr Ahnung davon.
viel Erfolg wolfgang
Gast (wolfgang)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.12.2004

Hallo Matthias,
also ob das so einfach funktioniert mit dem Impuls so hoch, die Länge weiß ich nicht in dem Hilfsbuch für entstörer/3.Auflage schreibt man von einem Mindestpegel von 1N(eper) entsprechend ca 2,1V~, ich nehme an effektiv,/gemessen mit einem Wechselstrommesser der bei 16khz auch 'richtig' anzeigt, im allgemeinen aber ein Pegel von 2N, über die Länge des Impulses schweigen sich alle Stellen, die ich bisher gelesen habe aus; offensichtlich ging man davon aus, das im Postnetz immer alles richtig war. Aber die handhabung der Münzer ist wohl garnicht so einfach: in dem erwähnten Buch ist eine ca. 10doppel-seitige Abhandlung über den Münzer 63 und ebenfalls eine 10 doppelseitige Abhandlung über den Münzer 56 (Münzer57 gibt es hier garnicht). Da ich mich damit nie beschäftigt habe , weiß ich so auch nicht mehr, kann dich nur auf diese Seiten verweisen, die betriebsweise ist auch ziemlich ausführlich beschrieben, bzw dargestellt und meiner Meinung nach ziemlich kompliziert. Für andere Münzer gabs wohl auch spezielle Zusatz- bzw Prüfgeräte , die im Amt an so einem Münzer angeschlossen waren. Also ich würde mal schätzen eine Impulslänge von 10 bis 20ms, man muß ja immer die Leitunglänge/Widerstand + Kapazität berücksichtigen, wenn der Münzer irgendwo inder Stadt/auf dem Land hing, bzw. der Teilnehmer einen Gebührenzähler hatte (z.B. öffentliche Stellen, kneipen, ärzte, +++). Vielleicht wissen die Fernmeldemuseen mit funktionierenden Geräten mehr, z.B. Telekom-Historik.de / Bochum oder fernmeldemuseum-aachen.de.
Auch die Unterrichtsblätter der ehem. Bundespost/Telekom geben nicht mehr her; da ist immer nur der Münzer beschrieben, bzw die Geldprüfung und kassierung, immer unter der Voraussetzung die Impulse kommen korrekt, bzw der Weg Münzer  OVSt ist ok, wenn nicht, was der Entstörer dann machen kann.
Aber viel Erfolg beim testen.
Aber schreib mal über deine Erfolge, intressiert bestimmt auch andere, diese Fragen kamen schon öfter.
gruß   wolfgang



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