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Kategorie: > Kurbeltelefone
OB 33 mit FeTAp 611 verbinden
Gast (Torsten Rupp)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.11.2006

Hallo,

habe versucht die beiden Apparate zu verbinden. a > a und b > b. Nach drehen der Kurbel klingeln beide Telefone.
Wenn ich am OB 33 die Batterie anschließe höre ich auch etwas auf dem 611. Leider aber nicht anders herum. Nach anlegen einer Gleichspannung von 12V an a und b höre ich zwar gegenseitig etwas, aber leider klingelt es nicht mehr wenn ich an der Kurbel drehe.

Was habe ich falsch gemacht?

Gruß Torsten



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 10
www.erel.de
erelerel.de
(gute Seele des Forums)

  12.10.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thies Joachim Hoffmann vom 11.10.2016!  Zum Bezugstext

@Thies: Nein! Es ging weder dem Themeneröffner noch dem einen Amtszusatz Vorschlagenden um einen "zeitlichen Übergang"!

Der TE wollte einfach einen OB-Apparat (OB33) mit einem W-Fernsprecher (FeTap 611) direkt verbinden! Steht eindeutig da.

Gesucht wurde kein "Gateway", sondern eine Möglichkeit, dies durch Umbau der Apparate oder Zwischenschaltung einer Elektronik (meinetwegen "Interface") zu erreichen.

Ein Amtszusatz (offiziell "Amtsanschließer"), der in der Regel in der mobilen/militärischen Fernsprechtechnik eingesetzt wurde, ermöglicht es, OB-Fernsprecher oder -Leitungen mit ZB/W(ähl)-Leitungen zu verbinden - setzt also zumindest auf der "Amtsseite" eine Vermittlungseinrichtung voraus. Er kann also damit gerade NICHT die Aufgebe erfüllen, zwei Fernsprechapparate direkt miteinander zu verbinden.

Siehe:
http://www.nachrichtentruppe.de/18-alle-kategorien/technik/drahtgebundene-nachrichtentechnik/115-der-amtsanschliesser-33

Nochmals:
Ein "Amtszusatz" ist kein Gerät für den idealen "Übergang von OB (Ortsbatterie-) zu ZB (Zentralbatterie)-GERÄTEN", sondern für die Verbindung von OB- mit ZB-NETZEN (wobei in diesem Fall das OB-"Netz" auch aus nur einem OB-Fernsprecher bestehen kann).

Ein weiterer Nachteil von Amtszusätzen ist, daß diese i.d.R. manuell zum Auf- und Abbau der Verbindung betätigt werden müssen, da das abghende OB-Rufsignal und die Schlußzeichen nicht auf die andere Seite weitergeleitet werden...  

Der im Link beschriebene Amtsanschließer 33 läßt sich übrigens lediglich durch Anschalten eines Feld-Handapparates direkt als ZB/W-Fernsprechapparat verwenden, falls die Weiterleitung an ein OB-Netz nicht erforderlich ist. Mir ist aber nicht bekannt, daß Amtsanschließer im Stückzahlen als nichtmobile Telefone verwendet wurden, die Nachkriegsmodelle (u.a. auch der NVA AS60) lassen sich ohnehin nicht mehr ohne einen angeschlossenen kompletten Feldfernsprecher als Sprechstelle betreiben.


PS: ...wußte gar nicht, daß es für die digitalen Reichpostsysteme schon eine "Reichspost-Analogisierungsbox" gab ;-)
Thies Joachim Hoffmann
parlaweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  11.10.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von www.erel.de vom 11.10.2016!  Zum Bezugstext

Ich denke, "der ideale Übergang von OB (Ortsbatterie-) zu ZB (Zentralbatterie)-Geräten" wird nicht im Sinne eines Interfaces / Gateways gemeint gewesen sein, sondern mehr als zeitlicher Übergang - also um ehemals für OB gebaute Apparate für die damalige "Neuzeit" zu ertüchtigen. Als Reichspost-Analogisierungsbox sozusagen :-)
www.erel.de
erelerel.de
(gute Seele des Forums)

  11.10.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von cyrulution vom 11.10.2016!  Zum Bezugstext

Das ist so nicht richtig!

"Amtszusätze" dienen dazu, OB-Geräte mit ZB/W-Vermittlungen zu verbinden, nicht mit ZB/W-Endgeräten, also auch nicht mit Wählfernsprechern!
cyrulution
(Mailadresse bestätigt)

  11.10.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefan Roth vom 06.11.2006!  Zum Bezugstext

Es ist zwar lange her - aber mir fällt gerade eine elegante Lösung ein: Für 10 bis 15 Euro gibt es bei ebay "Amtszustätze" für BW-Feldtelefonanlagen. Das ist der ideale Übergang von OB (Ortsbatterie-) zu ZB (Zentralbatterie)-Geräten. Und gerade für diesen Zweck gebaut
Gast (Christof Handke)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.12.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Marvin vom 15.12.2008!  Zum Bezugstext

Mich würde vielmehr interessieren ob beide Geräte das Experiment überstanden haben
Gast (Marvin)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.12.2008

Ein Kurbeltelefon klemmt man nicht an einen Wählscheiber an.
Gast (Torsten Rupp)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.11.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von www.erel.de vom 06.11.2006!  Zum Bezugstext

Hallo zusammen,

es hat funktioniert. Habe anstelle des Widerstandes einen alten Trafo genommen. 1µF zwischen beiden a Leitungen und schon hat“s gefruchtet.
Den 12V Trafo habe ich mit einem Elko stabilisiert, da es stark gebrummt hat. Seitdem klingelt auch das OB 33 wenn ich auf dem anderen bei abgehobenen Hörer wähle.

Morgen teste ich die Sprachqualität mit einer zweiten Person.

Danke und Gruß
Torsten
Gast (www.erel.de)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.11.2006

Hallo,
bei Anlegen von 12 V Gleichspannung wird der W-App. wahrscheinlich nicht klingeln, weil die Spannungsquelle den Rufstrim vom Induktor kurzschließt.

Lösung: Spannungsquelle 12 V über einen Vorwiderstand von ca. 500 Ohm an a/b des FeAp.
Beide Apparate folgendermaßen verbinden:
Zwischen a(OB 33) und a(FeAp) einen Kondensator 1 Mikrofarad schalten, b-b direkt verbinden.

Mit etwas Glück müßte der OB 33 beim Ablaufenlassen des Nummernschalters sogar klingeln.

Siehe auch ähnliche Themen (Verbinden zweier Wählapparate) in diesem Forum!

Und an alle Mathematiker: bitte sich nicht wieder mit hochwissenschaftlichen Berechnungen zu übertrumpfen, natürlich ist u.B. auch eine Drossel als Widerstand besser usw. usf. ;-)

Freundlichen Sammlegruß
Ralf
www.erel.de
Gast (Torsten Rupp)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.11.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefan Roth vom 06.11.2006!  Zum Bezugstext

Schade! Ich dachte man dürfte auf die Leitung zum OB Gleichstrom schicken, der dann vom Wechselstrom überlagert wird.
An ein zweites OB habe ich auch schon gedacht.
Wer bietet denn OBs an?

Was muss denn alles an einem 611 verändert werden?
Mir ist klar das es nur in eine Richtung gehen kann, wenn mann nicht gerade noch Wechselstrom zum OB 33 schickt.

Ich bräuchte eine Batterie im 611.
Die Gabel müsste den Strom zum Mikro unterbrechen.
Noch was?

Gruß Torsten
Stefan Roth
(Mailadresse bestätigt)

  06.11.2006

Hallo,

das Problem ist schlicht und ergreifend: Beide Apparate sind für verschiedene Vermittlungsarten (Leitungsarten) konstruiert. Der OB33 ist ein Ortsbatteriegerät, der 611 ein Zentralbatteriegerät. Das passt ohne weiteres nicht zusammen - wie Hund und Katze. Bei OB-Leitungen fließt nur Wechselstrom über die Leitung, und beide Apparate haben fürs Sprechen eine Mikrofonbatterie (deren Gleichstromkreis über den Übertrager galvanisch von der a-b-Leitung getrennt ist). Es fließt also nur Wechselstrom über a und b. Beim ZB-Netz ist die Batterie zentral im Vermittlungsamt, so dass durch die Leitung Gleich- und Wechselstrom fließen. Nun ist das Problem, dass es mit der Rufwechselspannung nicht mehr klappt, wenn Du eine Batterie in die Leitung schaltest. - Kurz und gut: Aus meiner Sicht kann man da so einfach nichts ändern. Ein Umbau des 611 auf OB ist mechanisch kompliziert und nicht empfehlenswert. Beschaff Dir einfach einen zweiten OB33.

Gruß Stefan Roth



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