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Kategorie: > Tipps und Tricks > Reinigen , Restaurieren, Konservieren
Telefone mit Hörer aufgelegt lagern oder nicht?
Achim Shaukat
(Mailadresse bestätigt)

  27.01.2008

Hallo,
nachdem ich bei der Suche im Forum nichts brauchbares efunden habe, stelle ich die Frage mal hier:

Wenn ich Telefone für eine längere Zeit einlagern möchte, sollte dann der Handapparat aufgelegt sein oder neben dem Gerät liegen?
Bei originalverpackten 01LX-Telefonen liegt der Hörer in der Schachtel grundsätzlich neben dem Gerät, außer bei SIEMENS-Modellen (da ist der Handapparat aufgelegt im Karton).
Kann bei einer der beiden Lagerungsarten das Telefon Schäden bekommen? Wie lagere ich die am besten?

Vielen Dank schonmal!

Achim



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 10
Gast (Frank)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Achim Shaukat vom 28.01.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Achim, war eine virtuelle Zahl, aber der hier http://search.ebay.de/_W0QQsassZpustepaste2007

hat so einige neue Apparate im Angebot. Vielleicht hat er ja auf Nachfrage noch mehr.
Achim Shaukat
(Mailadresse bestätigt)

  28.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Frank vom 28.01.2008!  Zum Bezugstext

hm, trocken lagern die Apparate auf jeden Fall, habe sie in der Wohnung in einem Schrank aufbewahrt. Denke/hoffe dass da nicht viel passieren kann... lagern da eben OVP.

@ Frank: du schreibst, dass es Apparate um die 3 Euro gibt in neu? Weißt du da zufällig eine Bezugsquelle? Bin nämlich auf der Suche zum Ausbau der Sammlung!

Danke schonmal!

Achim

Gast (Frank)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Achim Shaukat vom 28.01.2008!  Zum Bezugstext

Sehr rar? Aber mal abgesehen davon, ob überhaupt irgendwas hängen bleiben kann oder auf Dauer verbiegt. Sind nicht Apparate dafür hergestellt worden, damit der Hörer aufliegt? Zumal im LX ja nun wirklich nichts drin ist, was überhaupt kapuut gehen kann. da würde ich mir an deiner Stelle schon eher Gedanken machen, daß die Dinger auch trocken lagern. Denn die in bescheidenem Ramen verbaute Elektronik ist wohl eher zum Exitus verdammt, als etwas, was noch nie defekt war. Außer einer defkten Feder vielleicht. Aber dafür gibts in 30 Jahren die Teile an vorhandener Masse immer noch für 3 Euro neu und OVP.
Achim Shaukat
(Mailadresse bestätigt)

  28.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von www.erel.de vom 28.01.2008!  Zum Bezugstext

@ Ralf:

Das Thema ist ernstgemeint, wie kämst du zu der gegenteiligen Vorstellung?
Da ich in meiner Sammlung viele FeTAp 01LX (mein Sammelgebiet) in neu und OVP habe, will ich auf Nummer sicher gehen, dass ich diese Menge an oft sehr raren Apparaten auch nach Jahren noch gut verwenden kann und nicht dass GU etc. dann hinüber sind!

viele Grüße

Achim
www.erel.de
erelerel.de
(gute Seele des Forums)

  28.01.2008

Seid Ihr wirklich sicher, daß es sich um ein seriöses Thema handelt?

Wenn wirklich die Gefahr drohen würde, daß Kontakte dauerhaft "leiden", was ist dann mit den Erdtasten (Ruhe-/Arbeitskontakt), Amtstasten bei Reihenapparaten, Zwischenumschaltern usw. sowie  Relaiskontakten aller Art???

Den einzigen Vorteil nichtaufgelegter Handapparate in der Originalverpackung sähe ich darin, daß sie bei Transporterschütterungen nicht nicht an der Gabel bzw. dem Gehäuse scheuern... aber das täten sie ja bei normaler Benutzung später ohnehin.

Das Federmaterialen durch Lagerung derartig ermüden, daß sie ihre Funktion nicht mehr erfüllen, habe ich zumindest bei meiner Vielzahl alter Apparate (www.erel.de) praktisch noch nicht erlebt!!!

Ich erinnere lediglich einen Fall, daß die Rückholfeder der Ruftaste bei einem Prüfschrank 27 durch Ermüdung ihre Funktion nicht mehr erfüllt hat, diese ist allerdings im Normalzustand entspannt!

Mehr Gefahr droht durch Korrosion, verharzende oder verschmutzte Schmierstoffe sowie verstaubte Kontaktstellen usw.

Oder sollte etwa die Qualität modernerer Apparate so schlecht sein?

Nichts für ungut
Ralf
Markus L.
(gute Seele des Forums)

  28.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Christof Handke vom 28.01.2008!  Zum Bezugstext

Apropos Weinflasche:

Ich lagere auch alle Apparate mit aufliegendem Hörer. wenn das nicht geht (weil Karton zu flach), mit einem Gummiband (FeTAp 61) bzw. bei FeTAp 7/8/9 einem Gummiband mit einem oder zwei WEINKORKEN.

Viele Grüße, Markus
Christof Handke
christof.handkearcor.de
(Mailadresse bestätigt)

  28.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefan Roth vom 28.01.2008!  Zum Bezugstext

Stefan Roth schrieb:
"Da gibt es kein Patentrezept. Am besten alle paar Monate die Telefone mal hervorholen und den Gabelumschalter mehrfach betätigen."

Das ist IHMO genauso wie die Flaschen im Weinkeller weiterdrehen ;-)
Stefan Roth
(Mailadresse bestätigt)

  28.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Achim Shaukat vom 27.01.2008!  Zum Bezugstext

Du hast in meinen Augen recht, Achim. Die wären nach einiger Zeit unbrauchbar. Ich habe es selbst bei einigen 611 erlebt, die nach Jahrzehnten frisch aus dem Karton kamen. - Man kann die Sache wieder "gerade biegen" (im wahrsten Sinne des Wortes), aber ob die Kontakte dann so in der Position bleiben, wie man sich das wünscht, ist Glückssache. - Wenn Du 61er im Karton hast, spann ein Hosengummi um das Telefon, so dass die Gabelplättchen heruntergedrückt sind. - Schwierig ist es bei Telefonen mit Kontakten, die sowohl öffnende als auch schließende Kontakte haben. Da gibt es kein Patentrezept. Am besten alle paar Monate die Telefone mal hervorholen und den Gabelumschalter mehrfach betätigen.

Gruß Stefan Roth
Achim Shaukat
(Mailadresse bestätigt)

  27.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefan Roth vom 27.01.2008!  Zum Bezugstext

hm wären die Gabelumschalter dann noch reparierbar, wenn die verbogen sind?

Ich frage mich nur weil die Hersteller die Apparate unterschiedlich verpacken... und wenn das nicht richig ist wie die verpacken, würden ja die gelagerten Geräte mit der Zeit kaputtgehn, oder?
Stefan Roth
(Mailadresse bestätigt)

  27.01.2008

Hallo, Achim,

zu den 01ern kann ich leider nicht viel sagen. Aber ich habe mich bezüglich anderer Modelle viel mit dieser Frage beschäftigt. Faustregel sollte sein: Bei längerem Lagern sollten die Gabelkontakte in Ruheposition sein. Nehmen wir mal den W48: Was ist hier "Ruheposition"? Bei den Modellen von SEL/Mix & Genest, DFG, Reiner, Bosse, Krone und Merk sind bei aufgelegtem Hörer die Gabelkontakte "entspannt", d. h. in Ruheposition. Also sollte man diese Apparate mit aufgelegtem Hörer lagern. Bei den Siemens-Apparaten wird bei aufgelegtem Hörer die Feder gespannt, wodurch die Kontakte getrennt werden. Lagert man den Siemens-W48 nun mit aufgelegtem Hörer, ist der eine Federkontakt ständig gespannt. Dagegen ist bei abgenommenem Hörer der Kontakt zwar entspannt, aber geschlossen. Eine Ideallösung gibt es bei den Siemens-W48 also nicht. - Bei den 61ern ist die Sache noch viel schlimmer: Diese werden immer mit abgenommenem Hörer gelagert, was aber bei den dünner ausgeführten Kontakten nach Jahren zum Verbiegen führen kann. Dann trennen die Gabelkontakte beim Auflegen nicht mehr. 61er sollte man also bei aufgelegtem Hörer lagern; man kann auch die Gabelplättchen durch Spannen eines Gummibandes herunterdrücken. Ich möchte hier ganz klar und deutlich sagen, dass ich schon mehrere, ich betone mehrere 611 und mehrere W48 in Händen hatte, bei denen die Gabelkontakte derart verbogen waren, dass diese beim Drücken der Gabel nicht mehr öffneten. Das Problem ist also tatsächlich da. Ich persönlich lagere alle Telefone mit aufgelegten Hörern.

Gruß Stefan Roth  



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