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Kategorie: > Tipps und Tricks > Werkzeuge- und Prüfgeräte
Siemens Prüfgerät
Oliver Petersen
oliver_petersent-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  02.04.2008

Hallo und Guten Abend!

Habe heute dieses Prüfgerät abgestaubt und möchte einmal in die Runde fragen, ob sich jemand damit auskennt und mir sagen kann, wofür es verwendet wurde.

Vielen Dank im voraus

Oliver





Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 58
dj7lv Wolfgang z.
(Mailadresse bestätigt)

  22.10.2018

Hallo,

ich möchte doch noch etwas allgemeines zu den Prüfschränken sagen, da ds Problem  doch von Zeit zu Zeit  wieder auftaucht.
Diese Schränke saßen schaltungstechnisch zwischen Hauptverteiler und NST-Anlage, bzw HVT und Amt (kleinere bis mittlere Ämter), man prüfte da auf rel. einfache Weise die Funktionen + konnte in die Leitungen messen. Da die Schränke zu ihrer Gebrauchszdit ja nicht billig waren, meiner Schätzung nach ca. 3000 bis 8000,- D-Mark wurden sie vornehmlich bei großen Anlagen (3W) eingesetzt.
Diese Anlagen gab es in Ost + West + waren alle ähnlich aufgebaut, d.h. hatten gleiche Funktionen + Merkmale. Sie hatten eine eigene Rufnummer + konnten somit angewählt werden, deshalb sind sie auch als Telefon zu nutzen, nur muß man eins bedenken, sie waren für den Gebrauch in den Anlagen entwickelt, die einige dort gebrauchte Zusätze enthalten, wenn man sie so separat benutzen will,  muß man diese Zusätze extra dort einfügen, z.B. Betriebsspannung: 24V oder 60V , zuführung einer Ruf-Wechselspannung + evtl. noch einige Sachen, die ich jetzt nicht im Kopf habe.

In West wurden sie von allen großen Tel-firmen gebaut:

Siemens, SEL, Telefonbau + Normalzeit, ++

Auch die Bedienbezeichnungen sind größtenteils gleich, weshalb man sich an vorliegenden Unterlagen orientieren kann.

Ansonsten empfehle ich den Besuch eines Telefonmuseums, dort kann man sich orientiern + schlau fragen.

wolfgang
Thomas Göbel
thomas.goebelpriteg.de
(Mailadresse bestätigt)

  10.02.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefan vom 10.02.2009!  Zum Bezugstext

Stefan hat recht: Der zweite nsi-Kontakt ist ein Arbeitskontakt!

Die Übertragung der Wahlziffern vom 1.GW zum 2.GW geschieht in einem 55er-Amt (IIRC) mittels Impulsen über die b-Ader gegen Erde. Dabei wird "aktiv" impulsiert - ohne Ruhestrom. Ein Anwendungsfall für einen solchen NrS (in einem Prüfgerät)?!
Gast (Stefan)
(Gast - Daten unbestätigt)

  10.02.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas Göbel vom 19.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo,

zum Nummernschalter mit 8 Anschlüssen und 2 NSI Kontakten! Siehe Bilder unten im Beitrag

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber das müsste ein Nummernschalter mit >"wirklichem Arbeitskontakt"< sein.

Als Arbeitskontakt gibt er Erd- Impulse auf der a-Ader zum Amt. Nummernschalter mit Arbeitskontakt sind in Fernämtern selbst, sowie in Prüfschränken und Prüfgeräten üblich.
Damit wurden die Wähler im Fernamt überprüft, das dann
z. T. wohl auch die "Transformation" in andere Impulsverhältnisse bewerkstelligte. Deshalb auch die unterschiedlichen Nocken - um diese für Prüfzwecke belegen zu können.
 
nsi- Impulskontakt ist ja als Ruhekontakt ausgebildet und unterbricht (rhytmisch) die Schleife zum Amt.

"Wirklicher Arbeitskontakt" deshalb, der
nsa- Kontakt wird sowohl in Fachkreisen, als auch in der Fachliteratur, fälschlicherweise als Arbeitskontakt bezeichnet.

Die richtige Bezeichnung für den "nsa" wäre aber
Aufzugs- bzw. Anschaltekontakt - er hat ja die Aufgabe die gesamten Widerstände und Dämpfungsglieder innerhalb
des Fernsprechers währen der Wahl kurzzuschliessen.

Dadurch werden Impulsverzerrungen weitgehend vermieden;
außerdem wird eine größere wirksame Reichweite erzielt.

Viele Grüsse Stefan
Gast (wolfgang z)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Karl-Heinz Mayer vom 27.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Karl-Heinz
hab jetzt Post von Siemens(Archiv) bekommen, es gibt eine englische Beschreibung der Meßmöglichkeiten, kann dir die kopien schicken
wz
Karl-Heinz Mayer
karl.heinz.mayerweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  01.05.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolfgang z vom 29.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo,

so ich habe noch ein paar Bilder gemacht ich hoffe das hilft weiter :-)



Gast (wolfgang z)
(Gast - Daten unbestätigt)

  29.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolfgang z vom 28.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Karl-Heinz,
ich nochmal, guck doch mal in den linken Kasten, sind da noch alles Relais drin , oder auch schon Elektronik, also IC's? ein paar Relais werden es sicher noch sein, könnte aber schon teilelektronisiert sein, + guck mal nach Bezeichnungen, aus den 48 Volt auf der Frontplatte, entnehme ich das es vermutlich eine Siemens Koordinaten-schalter-anlage war, meines Wissens nach liefen die mit 48 V, weiß das nicht ganz genau, aber hab mal sowas gelesen. Wenn du da Bezeichnungen von Siemens entdeckst, werde ich mal im Archiv anfragen, ob die noch was darüber haben.
Es gibt hier auch mind. einen Siemensianer, aber ich weiß auch nicht, ob er mitliest, vermutlich nicht, sonst hätte er sich wohl schonmal gemeldet. Ich versuche mal ihn ausfindig zu machen + direkt anzuschreiben. Inzwischen könntest du ja mal nach bezeichnungen + Elektronik gucken.
gruß wolfgang
Gast (wolfgang z)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Karl-Heinz Mayer vom 27.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Karl-Heinz,
im Prinzip sind das alles die gleichen Typen, der linke ist wohl etwas neueren Datums, kann möglicherweise schon DTMF/also Tonwahl, weil der TWB schon  * + # hat. Messen tun sie im großen + ganzen alle dasgleiche,
AE -- a gegen Erde
BE -- b gegen Erde
AB -- a gegen b
sie müssen eben alle angeschlossen sein , die richtigen Spannungen führen usw.
Ob der linke in das Nummernschema der Post/FTZ passt, weiß ich nicht solche Typen stehen in meinen Büchern nicht drin + andere Unterlagen habe ich nicht.
Der rechte Kasten scheint mir ein Zusammenbau einer Vermittlugsstelle mit entstörfunktion zu sein, möglich von den Ortskräften selbst so zusammengebaut zu sein, da ist ein GOSSEN Nummernschalter-Prüfgerät drin, womit die Beamten sowohl defekte Apparate instandsetzen konnten, als auch in die Leitungen messen konnten, evtl defekte Nummernschalter feststellen konnten + dann je nach Fall auswechseln + intern instandsetzen, oder gleich beim 'Kunden'
Da steht glaub ich auf einem Aufkleber so ...97 drauf, soweit gehen meine Bücher auch nicht, die sind 1972 + 1981 geschrieben + zeigen dann wohl den damaligen Stand an. Da steht solcher Kasten auch nicht drin, aber vorstellen kann ich mir das schon, denn die Entstörer haben sich ja nach ihren Möglichkeiten 'eingerichtet' + auch versucht die Arbeit zu erleichtern. Vielleicht kann da ein Postler noch mehr zu sagen, es könnte sich bei dem linken auch um einen Prüf-Kasten einer großen , priv Nebenstellenanlage handeln, bei dem rechten ist ja ein Posthorn drauf, der war wohl in einer Verm-stelle.
Guck mal rein ob da so Nummern angegeben sind.... z.B. PgtNr xxx / 2-oder 3-stellig.
Solche App hab ich noch nicht gesehen, aber aus dem Hörer bzw Tastwahlblock/TWB sieht man, das es neueren Datum's ist. Wenn du die LI-leitung mal anschließen kannst, kannst du ja mal testen , ob es auch in MFV-Wahl geht, evtl an der Anschlußleitung mit einem anderen Hörer mithören, mit Kondensator zwischen (in Reihe), die dyn. Hörkapseln haben so ca 200 bis 500 Ohm + würden so den Anschluß evtl zusehr belasten.
Der Zähler ist hier vielleicht doch für gebühren-anzeige, oder auch umschaltbar/
Gebührenimpulse -- Wählscheibenimpulse, guck mal ob es solchen Schalter da gibt, dann müßte drinnen auch eine Geb-weiche sein.
gruß wolfgang
Karl-Heinz Mayer
karl.heinz.mayerweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  27.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Endamt51 vom 23.04.2008!  Zum Bezugstext

Nachdem ja nun das Prüfgerät voll Funktioniert (besten Dank an ALLE) habe ich doch gleich nocheins.
Vorweg ich habe garkeine Ahnung davon ;-).
Ich hoffe mal wieder ihr könnt dort helfen.
Der Typ wäre auch nicht schlecht dann könnte ich es gleich in der Datenbank unterbringen.
Dann noch ein Bild von einem etwas seltsamen Prüfgerät vieleicht kann da auch jemand was zu sagen :-)


Endamt51
endamt51my-funhome.de
(Mailadresse bestätigt)

  23.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Karl-Heinz Mayer vom 23.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Karl-Heinz,

das freut mich, dass das klappt. Wenn der an Außenltg. a und b angeschlossene Apparat auch klingeln soll, dann brauchst Du eine RSM oder 60V Wechselspannung. Dazu gehört der Kipper R. Lässt Du am angeschlossenen Apparat den Nummerschalter ablaufen, dann impulsen A und B-Relais. Ein Kontakt dieser Relais ist mit der Klemme Impulsschreiber verbunden.

Gruß Klaus
Karl-Heinz Mayer
karl.heinz.mayerweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  23.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Endamt51 vom 22.04.2008!  Zum Bezugstext

Das scheint nun geklappt zu haben :-)
Habe alles wie beschrieben gemacht und es hat alles Funktioniert *freu
Nun fehlt nur noch die RSM und der Impulsschreiber...
Wofür ist die RSM in dem fall gut? bzw. was kann ich damit prüfen?
Endamt51
endamt51my-funhome.de
(Mailadresse bestätigt)

  22.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Karl-Heinz Mayer vom 22.04.2008!  Zum Bezugstext

So...nun habe ich bei meinem Prüfschrank nachgesehen und festgestellt,
dass er eine andere Anschlussbelegung hat.
Ich würde so vorgehen(im "Kochbuchstil"):
Verbinde die Anschlüsse Si1-Si3 und verbinde mit -60V.
Verbinde Anschluß E (am dicken roten Draht zu erkennen) mit +60V.
Wenn Du jetzt Relais A oder B andrückst, sollte Lampe AL und BL leuchten.
Schließe an Außenltg. a und b einen Telefonapparat an.
Lege am Prüfgerät den Kipper Li/La nach La um.
Wenn Du nun beim angeschlossenen Telefonapparat den Hörer abnimmst,
müssen wieder die Lampen AL und BL leuchten.
Lege Kipper R/E nach E und betätige Kipper M1 oder M2 und jetzt sollte
ein Wert angezeigt werden.
Wenn die Lampe AL oder BL leuchtet, sollte auch der Zähler schalten.

Sollte es nicht klappen, dann schicke mir eine Mail, wir können uns auch
über 600 Ohm kurzschließen.

Gruß Klaus
Karl-Heinz Mayer
karl.heinz.mayerweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  22.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Endamt51 vom 21.04.2008!  Zum Bezugstext

So...ich habe das nun mal ausprobiert.
Wenn ich 60 Volt Gleichspannung auf Si1 (in der Obersten Reihe der 2. von Links) und an den Wechselstrom/Gleichstrom Anschluss (Das zeichen Rechts in der Obersten Reihe) gebe gehen die beiden Lampen an wenn ich LA und A Runter drücke.
Wie bekomme ich den nun den Zähler ans laufen und wann müsste das Messinstroment etwas anzeigen?
Zu der RSM welchen Anschluss der RSM nehme ich den um in am Prüfschrank anzuschliessen?
Zuletzt noch zum Impulsschreiber was kommt an diesen Anschluss? So ein Impulsschreiber? http://www.wasser.de/telefon-alt/datenbank/index.pl?kategorie=1000330
Zur Info ich möchte den Prüfschrank an meine Merkur Anlage anschliessen
http://www.wasser.de/telefon-alt/datenbank/index.pl?kategorie=1000317
Endamt51
endamt51my-funhome.de
(Mailadresse bestätigt)

  21.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Karl-Heinz Mayer vom 21.04.2008!  Zum Bezugstext

In der normalen Vermittlungstechnik liegt die Rufspannung auch gegen Erde. Ich kenne aber auch Schaltungen, in denen für die Rufstromversorgung zwei Leitungen benützt wurden. Es kann ja sein, dass ein Prüfschrank eine eigene Stromversorgung hat. Das Zeichen oben rechts bedeutet Gleichstrom mit überlagertem Wechselstrom.

Gruß Klaus
Gast (Karl-Heinz Mayer)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Endamt51 vom 21.04.2008!  Zum Bezugstext

Kommt die Spannung nun auch zwischen dem Wechselspannungszeichen der Unteren Reihe gegen Erde oder kommt sie an die beiden Wechselspannungszeichen (das in der Oberen und das in der Unteren reihe)?
und wieso hat das in der oberen Reihe noch einen Strich drunter?
Endamt51
endamt51my-funhome.de
(Mailadresse bestätigt)

  21.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Karl-Heinz Mayer vom 21.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Karl-Heinz,
Du hast doch eine gemeinsame Erde, darauf bezieht sich das alles. Der Anschluss E ist die Erde. RSM ist die Anlassung der RSM, wenn Du Rufstrom aus dem Netz hast, brauchst den Anschluss nicht. Die restlichen Anschlüsse dürften klar sein.

Gruß Klaus
Karl-Heinz Mayer
karl.heinz.mayerweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  21.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von www.erel.de vom 20.04.2008!  Zum Bezugstext

Das hört sich ja sehr gut an :-)

Nur wo schliesse ich was genau an?
Es gibt ja z.B. für RSM und Impulsschreiber nur einen Anschluss??
Wie ist das mit der Steuerspannung kommen da 60 Volt wechsel drauf? Dort ist ja ein Zeichen für Wechselspannung.


www.erel.de
erelerel.de
(gute Seele des Forums)

  20.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Karl-Heinz Mayer vom 20.04.2008!  Zum Bezugstext

kurz gesagt: JA!

Der Prüfschrank wird technisch sozusagen nur zwischen Vermittlungsstelle/Nebenstellenanlage und Teilnehmer eingeschleift. Dies erfolgt üblicherweise am Hauptverteiler mittels Trennstecker, d.h. die jeweilige Leitung wird aufgetrennt und beide Tiele ("Innen-" und "Außenleitung") auf den Schrank gelegt.

Du kannst also den Prüfschrank einfach zwischen die NSt.-Anl. und eine Nebenstelle schalten; beim Anlieger der Versorgungs- und Rufwechselspannung am Schrank lassen sich so (fast) alle Prüfungen simulieren.

Einige Prüfschränke (so auch der 50iger von RFT) gestatten auch die Prüfung der Sicherungen am Hauptverteiler, dies wäre natürlich bei Deiner Konfiguration nicht möglich.

Die Anrufleitung des Schrankes (er ist unabhängig vom Prüfzustand üblicherweise auch direkt unter einer eigenen Nummer erreichbar) kannst Du auf einen weitere Nebenstellenanschluß legen.

Ich baue gerade für meine Sammlung eine Art Steckverteiler, mit dem die Apparate wahlweise auf NStAnl, Zwischenumschalter oder meine TK-Anlage gelegt werden können, dort ist mein Prüfschrank auch steckbar (Außen, Innen- und Meldeleitung).

MfG Ralf
Karl-Heinz Mayer
karl.heinz.mayerweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  20.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Karl-Heinz Mayer vom 20.04.2008!  Zum Bezugstext

Kann ich sollche Prüfgeräte eigendlich an eine meiner Telefonanlagen anschliessen das sie so richtig Funktionieren mit allen Messungen?
z.B. an
Neha Relaiszentrale I/5/1
Merkur W II B/C
Heimtelefonanlage 124
Karl-Heinz Mayer
karl.heinz.mayerweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  20.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Paulchen-Weimar vom 17.04.2008!  Zum Bezugstext

@P-W
ich habe einmal ein Bild gemacht zur stellung des Stifts

@PDF
Ich nutze die Umwandlung vom Adobe Acrobat 8 Professional da ist die Qualität etwas besser. Falls jemand ein Bild exportiert haben möchte kann er sich gerne an mich wenden :-)


Endamt51
endamt51my-funhome.de
(Mailadresse bestätigt)

  19.04.2008

Hallo allerseits,
da ich auch solch einen Siemens-Prüfschrank besitze, habe ich mir den NrS einmal genau angesehen. Die beiden Anschlüsse des nsi als Arbeitskontakt sind am Klemmbrett des NrS zusammengeklemmt und nicht weiter verdrahtet. Damit hat der Kontakt in dem Prüfschrank keinerlei Funktion. Ausserdem lässt sich der NrS nicht weiter als für 10 Impulse aufziehen, d.h. er kann ohne 'Nachschlagen' keine 12 Impulse abgeben. Die richtigen 12er NrS sind von der gleichen Bauart.

Gruß Klaus
Gast (Detlef Genthe)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolfgang z vom 19.04.2008!  Zum Bezugstext

noch kurz eine Theorie zu dem nsi als Arbeitskontakt.

Sowas brauchte man manchmal, wenn man in die Anlage oder auf durchlaufenden Leitungen wählen will. Da, konkret ab 1.GW ging die Wahl meist als Erdimpulse/Arbeitskontakt weiter.
Aussedem findet man bei Prüftechnik manchmal Anpassungen an damals noch vorhandene ältere Technik. Vielleicht konnte man damit Apparate für die Erdsysteme von vor 1922 nachbilden.
Ich vermute mal, daß man deshalb auch auf die Zwangspause verzichtet hat, die bei kundigem Bedienpersonal ohnehin entbehrlich ist. Ansonnsten hätte man für die "positive Impulswahl" noch einen zusätzlichen Arbeitskontakt mit zum nsr umgekehrten Zeitverhalten benötigt, um die letztne 2 Impulse zu unterdrücken.
Gast (wolfgang z)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas Göbel vom 19.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Thomas,
nach Siemens Auskunft existieren keine weiteren Unterlagen, wir müßten also auf einen ehemaligen Simensianer???, oder so kommen, der vielleicht noch unterlagen hat
gruß wolfgangz
Gast (wolfgang z)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas Göbel vom 19.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Thomas,
nach Siemens Auskunft existieren keine weiteren Unterlagen, wir müßten also auf einen ehemaligen Simensianer???, oder so kommen, der vielleicht noch unterlagen hat
gruß wolfgangz
Thomas Göbel
thomas.goebelpriteg.de
(Mailadresse bestätigt)

  19.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von fetap.de vom 18.04.2008!  Zum Bezugstext

IMHO bestand NICHT die Absicht, einen 12er NrS in den großen Prüfschrank einzubauen - dann hätte man eine Fingerlochscheibe mit 12 Löchern und einen entsprechend beschrifteten Zahlenkranz vorgesehen.

Aber wozu die 2 versetzten nsi dienten? Habe so einen NrS gerade vor mir liegen: Interessant ist, daß der "normale" nsi im Ruhezustand des NrS geschlossen (Ruhekontakt) ist, der zusätzliche jedoch ein Arbeitskontakt ist. Man bräuchte halt das Schaltbild des Prüfschranks, um das erklären zu können...

Jedenfalls ist (mir) klar, warum dieser seltsame NrS keine nsr-Funktion hat (und man 12 Impulse durch "Überdrehen" erzeugen kann): Um die nsr-Funktion bei BEIDEN nsi zu realisieren, hätte es ZWEIER nsr (mit zeitlich gestaffeltem Schaltspiel) bedurft! Bei dem zu erwartenden Aufwand hat man wohl lieber dem Prüfschrank-Nutzer (der ja vom Fach war) erklärt, eine kleine Pause zwisschen den Wahlziffern einzulegen.
Gast (fetap.de)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Paulchen-Weimar vom 17.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo allerseits,

> Mir ist nämlich bei den Bildern, die Steffi eingestellt hat, aufgefallen,
> daß nur die 60-V-Versionen (für „große Wählanlagen“) diesen eigenartigen
> NrS haben, die 24-V-Version hat anscheinend den Standard-NrS.

das hat mich auch überzeugt, dass der Nummernschalter original und nicht verbastelt ist. Aber ich kann mir immer noch nicht erklären, warum man nicht einfach einen 12er-Nummernschalter oder eine T12-Taste vorgesehen hat, sondern eben genau diesen Nummernschalter.

Herzliche Grüße
fetap.de
Gast (wolfgang z)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Paulchen-Weimar vom 18.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo P-W,
jetzt , wo du das schreibst hab ich's auch gelesen, danke, ja lesen müßte man können, na ja die klinke wird an die 'Außen'leitung des Schalters angeschlossen sein, damit man eine Telefonwählscheibe testen kann, sonst würde das, meiner Meinung nach, keinen Sinn ergeben. Kann mich nicht mehr erinnern, ob der SEL-Schrank, den ich kannte, auch solche Klinke hatte, aber ich glaube eher nicht, aber das ding ist längst im Schrott gelandet.
Oli hat sich wenigstens gefreut
gruß wolfgang
Paulchen-Weimar
paulchen-weimarweb.de
(gute Seele des Forums)

  18.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolfgang z vom 17.04.2008!  Zum Bezugstext

Moin!

@ Wolfgang:

Ob die Klinke ein Schreiberanschluß ist, *weiß* ich leider nicht, ich vermute es nur: Ich habe es den Blättern unten entnommen, insbesondere dem dritten, unter „Ausrüstung der Prüfschränke“ steht es.


@ Klaus/Endamt51:

Impulsschreiberklinke:

Stimmt, ein nsi des NrS für die Impulsschreiberklinke  ergibt eigentlich keinen Sinn, es sei denn, man muß ständig den NrS des Prüfschrankes selbst prüfen (wozu dann ein *zweiter* nsi?) oder mit dem Prüfschrank die Funktion des Streifenschreibers feststellen...
Wie gesagt: sinnlos.

nsi nach 10 Impulsen durch nsr kurzschließen:

Trifft hier wohl nicht zu, da es keinen nsr gibt,
strenggenommen ist es ja ein „12er“-NrS mit einer „10er“-Lochscheibe.


@ alle, bzgl. PDF-Umwandlung:

Grundsätzlich kann man mit dem Schnappschuß-Werkzeug einen gewünschten Bereich eines PDFs in die Zwischenablage kopieren (s. u.).
Von dort kann man es dann mit Bild-Be- oder Text-Verarbeitungsprogrammen weiterverarbeiten.
Nun hat ja nicht jeder ein Bild-Bearbeitungsprogramm:

Folgende Links habe ich in meiner Sammlung gefunden, vielleicht helfen die weiter:
http://media-convert.com/konvertieren/
http://www.youconvertit.com/

Ich habe sie nicht gestestet, einfach mal ausprobieren!


Grüße - Paulchen-Weimar


Gast (wolfgang z)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Paulchen-Weimar vom 17.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo,
...@ P-W
weist du ob die Klinke ein Schreiberanschluß ist?, ich hab das nicht rausgefunedn, aber das ist die Idee!!!
oft ja Sprechzeug, aber der Hörer hängt ja an der Seite, konnte also nicht sein. Hab das von Siemens, mehr haben die darüber nicht.

...@  Steffi, vielen vielen Dank, schicke dir noch ne Mail, das sit aber kompliziert, das hätte ich ja nie gekonnt, diese Wandelprogramme kenne ich garnicht

an alle, geht das nicht einfacher???????????????????
gruß wolfgang
Endamt51
endamt51my-funhome.de
(Mailadresse bestätigt)

  17.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Paulchen-Weimar vom 17.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo,

für die Impulsschreiberklinke einen eigenen nsi kann ich mir eig. nicht vorstellen, denn die Impulsschreiberklinke dient bestimmt zum messen des Impulsverhältnisses des zu prüfenden Apparates. Es könnte ja sein, dass der eine nsi vom nsr nach 10Imp. kurzgechlossen wird, der ander nicht. Mein PrGt.51 hat einen 10er Nrs, gibt jedoch nach drücken der T12-Taste 12 Impulse ab.

Gruß Klaus
Paulchen-Weimar
paulchen-weimarweb.de
(gute Seele des Forums)

  17.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefanie vom 17.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Allerseits!


@ Karl-Heinz Mayer:

Das ist interessant, daß man den NrS über die Null hinaus aufziehen kann, „rumspielen“ verschafft einem doch oft neue Erkenntnisse... (^_^)
Das heißt ja, daß man mit Geschick auch die Ziffern „11“ und „12“ wählen kann.
Schön auch, zu sehen, daß beide nsi im Prinzip das gleiche Impuls-Pause-Verhältnis haben. Weshalb nur gibt es zwei nsi? Für verschiedene Stromkreise mit verschiedenen Voltzahlen? Oder für die Impulsschreiber-Klinke?
Mir ist nämlich bei den Bildern, die Steffi eingestellt hat, aufgefallen, daß nur die 60-V-Versionen (für „große Wählanlagen“) diesen eigenartigen NrS haben, die 24-V-Version hat anscheinend den Standard-NrS.
Und eine Anschlußklinke für Impulsschreiber haben nur die 60-V-Versionen (?).

Ach ja - wenn eine Standard-Fingerlochscheibe paßt, dann muß ja der Stift des Schalters, der die Scheibe aufnimmt, schräg statt senkrecht sein, also / statt | - oder?



@ Steffi:

Eine Erklärung hab ich auch nicht, ich habe PDFs noch nie mit Gimp geöffnet, es aber gerade versucht, und es ging nicht, weil Gimp ein Plug-in nicht gefunden hat.
Du hättest es auch so machen können:
- PDF öffnen
- auf eine hohe Auflösung einstellen, z. B. 200%
- mit der Schnappschuß-Werzeug (Kamerasymbol) die jeweilige Seite sauber auswählen (Auswahlrahmen)
- die Auswahl ist nun in der Zwischenablage
- mit Gimp die Seite holen über „Datei > Holen > Aus der Zwischenablage“
- speichern

Die Auflösung des PDF (siehe Punkt 2) bestimmt die Auflösung des späteren JPG.


Grüße!
Stefanie
kleineraabeweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  17.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefanie vom 17.04.2008!  Zum Bezugstext

Nächster Versuch:

Wow, das war wirklich nicht einfach. Weder IrfanView noch GIMP2 konnten die pdf-Datei öffnen (warum das nicht geht, versteh ich allerdings nicht). Ich habe jetzt eine Testversion eines kostenpflichtigen Programms runtergeladen. Daher der "Demo mode" Schriftzug ;-) LG, Steffi

P.S.: Hat jemand evtl. eine Erklärung, warum sich manche pdf-Dateien nicht konvertieren lassen? Normalerweise geht das nämlich mit den beiden obigen Programmen sehr schön.


Stefanie
kleineraabeweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  17.04.2008

Hallo! Wolfgang hat mir grad eine Mail mit Bildern & Informationen geschickt ;-) Ich hoffe, man kann alles lesen! LG, Steffi

EDIT: Hmmm, ich muss erstmal pdf in jpg umwandeln. Ich hoffe es klappt ;-)
Karl-Heinz Mayer
karl.heinz.mayerweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  06.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Paulchen-Weimar vom 06.04.2008!  Zum Bezugstext

Nun habe ich mit dem Nummernschalter ein bisschen gespielt wenn ich ihn voll aufziehe (Bild1) und ablaufen lasse habe ich 12 Impulse.
Ich habe mal noch ein paar Bilder des Nummernschalter geamcht und auch die beiden Teststreifen eingescannt diese haben aber nur 10 Impulse.
Auf die Wählscheibe passt im übrigen jede belibige Fingerlochscheibe.



Karl-Heinz Mayer
karl.heinz.mayerweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  06.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von karlheinz weber vom 06.04.2008!  Zum Bezugstext

Es war wohl nur ein Kontaktproblem ich habe einfach wieder den Orginalen Nummernschalter eingesetzt und nun kann ich endlich wählen.
Ich muss aber immernoch A und LA Schalten wobei ich bei LA nur das Mikro abschalte was auch ein nettes Feature ist ;-)
Endamt51
endamt51my-funhome.de
(Mailadresse bestätigt)

  06.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Paulchen-Weimar vom 06.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo

ich habe auch zwei solcher Prüfschränke. Einen Fg10/3001V und einen Fg10/3001VIII. Der Fg10/3001V hat auch einen NrS mit 8 Anschlüssen. Benutzt wird nur ein nsi-kontakt, der innere breite. Meiner macht auch nur 10 Impulse, umschalten lässt sich nichts. Auf dem roten Prüfstreifen ist auch nur eine Impulsreihe mit 10 Impulsen zu sehen. Geprüft 1951. Ich gehe davon aus, dass der ganze Schrank aus dieser Zeit stammt. Der Fg10/3001VIII hat einen normalen NrS und stammt aus den 60ern.

Gruß Klaus
Paulchen-Weimar
paulchen-weimarweb.de
(gute Seele des Forums)

  06.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Karl-Heinz Mayer vom 06.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo allerseits!

Zum Nummernschalter von Karl-Heinz Mayer:

Es ist garnicht der versetzte Fingeranschlag, was diesen Nummernschalter besonders macht, sondern die Ziffern sind anders angeordnet. Sie sind um zwei Schritte im Uhrzeigersinn versetzt, oben ist nicht die "2", sonderm die "4" usw.
Die Zwangspause scheint es also bei diesem Schalter nicht zu geben, beim Wählen der "eins" wird der Schalter tatsächlich nur um eine Ziffer aufgezogen.
(Ob es demzufolge auch keinen nsr-Kontakt gibt?)

Schön ist hier auch, daß es für diese Bauart von NrS sogar eine eigene Ziffernscheibe gegeben hat.

Aber eines finde ich ein wenig merkwürdig:
Diese Gestaltung mit den "aufgerückten" Ziffern ist ja so ausgelegt, daß theoretisch auch noch die Ziffern "11" und "12" gewählt werden könnten - warum nur gehen die Lochscheibe und der Ziffernring nicht bis "12"?

Kann  man den NrS wirklich nur bis "0" aufziehen, oder kann man die Scheibe noch weiter drehen,
z.  B. um doch noch elf oder zwölf Impulse zu erzeugen?
Und was sagt der rote Meßstreifen, sind da zehn oder zwölf Impulse drauf?

Noch etwas zu den Kontakten/Anschlüssen:
Am Stromstoßrad liegen ja *zweimal* nsi-Kontakte an, kann es sein, daß dadurch verschiedenlange Impulse erzeugt werden können?
Würde sich ja durch die Abstufungen im Stromstoßrad oder aber durch die unterschiedlich breiten "Gleiter" (?) oder durch beides anbieten.
Gibt es dafür vielleicht einen Umschalter am Schrank?
Und sagt der Meßstreifen etwas darüber aus, hat er zwei Impulsketten?


Grüßchen - Paulchen

P.S. Auf dem Bild scheint das Stromstoßrad, was ja in Ruhestellung ist, mit einem Flügel den schmaleren der beiden nsi-Kontakte zu öffnen.
Ist vielleicht nicht so gut...
Ich kann mir vorstellen, daß der Flügel *zwischen* den beiden nsi-Kontaktsätzen liegen sollte.


karlheinz weber
kwr163t-online.de
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  06.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Karl-Heinz Mayer vom 06.04.2008!  Zum Bezugstext

hallo karl-heinz!

ich schliesse daraus, das du ihn zum laufen gebracht hast? was hast du denn jetzt für eine wählscheibe verbaut? eine ganz normale? und wie hast du sie angeschlossen? wie bei meinem zu sehen, oder die farben wie bei deinem gerät? erzähl doch mal.

gruss, karlheinz
Karl-Heinz Mayer
karl.heinz.mayerweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  06.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von karlheinz weber vom 05.04.2008!  Zum Bezugstext

So ich habs endlich es war die Wählscheibe...
Mir ist übrigens aufgefallen das es keine normale Wählscheibe ist.
Der Anschlag ist etwas versetzt und sie hat 8 Anschlüsse


karlheinz weber
kwr163t-online.de
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  05.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Karl-Heinz Mayer vom 05.04.2008!  Zum Bezugstext

hallo karl-heinz!

ich habe mal ein paar fotos mehr gemacht. da kann man jetzt den unteren rahmen mit den relais erkennen, den oberen ausgeschwenkten rahmen mit den kelloggschaltern und die anschlüsse des nummernschalters. es ist bei meinem ein ganz banaler W48-nummernschalter verbaut ohne irgendwelchen schnickschnack. ich habe auch die nummernschalteranschlüsse aus der nähe mal fotografiert um die farben erkennen zu können. rechts ist gelb, links daneben braun, links daneben grün und ganz links der weisse.

gruss, karlheinz


Karl-Heinz Mayer
karl.heinz.mayerweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  05.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolfgang vom 05.04.2008!  Zum Bezugstext

Hab noch ein bisschen rumprobiert doch leider keinen erfolg gehabt bei anderen Kombinationen.
Dann dachte ich vieleicht stimmt was mit der Wählscheibe nicht und habe diese dann mal getauscht.
Aber bei der nun eingebauten Wählscheibe geht garnichts mehr.
Ist hier eine besondere Wählscheibe verbaut?
Wie ist eure Wählscheibe Angeschlossen vieleicht liegt hier der Fehler...
Gast (wolfgang)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Karl-Heinz Mayer vom 05.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Karl-Heinz
hast du denn beschriftete Klemmen? wenn nicht mußt du wirklich probieren, na ja er braucht schon eine Stromversorgung wenn man die Messerei machen will , + die Lampen leuchten sollen, die werden meist über Relais gesteuert/geschaltet. Sind da denn Relais drin?
Sonst mail mal direkt, oder telefoniere 05355/91660
wolfgang
karlheinz weber
kwr163t-online.de
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  05.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Karl-Heinz Mayer vom 05.04.2008!  Zum Bezugstext

hallo karl-heinz!

dann musst du mal ein bisschen rumprobieren. ich habe auch den halben tag und zwei grosse kannen tee gebraucht, bis ich die kiste am laufen hatte, schliesslich bin ich auch nur interessierter laie mit ein bisschen bundeswehr-praxis in sachen telefon. zu unserem hobby sollte eine grosse portion neugier und experimentiervergnügen gehören. und da nicht mit starkströmen gearbeitet wird, und der telekom-anschluss weitgehend fehlertolerant ist, kann auch nicht allzu viel passieren. das gerät brauch übrigens keinen extra-speisestrom, denn es kommt mit dem aus, was aus der telekomleitung kommt.

gruss, karlheinz
Karl-Heinz Mayer
karl.heinz.mayerweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  05.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von karlheinz weber vom 03.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo,
habe es nun mal ausprobiert.
Nun Schalte ich LA aber es tut sich nichts.
Wenn ich nun A Schalte höre ich das Freizeichen.
Schalte ich zusätzlich noch LA kann ich auch sprechen aber Wählen Funktioniert leider nicht.
Von den Bildern her sieht er aber Identisch aus.
Ein Typenschild habe ich leider nicht.
Gast (www.erel.de)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolfgang vom 04.04.2008!  Zum Bezugstext

...warum denn so kompliziert?
Prüfschränke gibt es bereits seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts und die Funktionen und deren Bezeichnungen sind ähnlich - ein Blick auf die Seite meines Prüfschrankes 50 (ein Standard-DDR-Gerät), siehe
http://erel.de/INH/15/1578050/inh_ueb.htm
sollte einiges klären helfen!

Auf der Unterseite
http://erel.de/INH/15/1578050/inh_text.htm
sind die Schalterfunktionen aufgelistet (ich sehe gerade, daß ich ausgrechnet MW fälschlicherweise als MM bezeichnet habe, das ändert aber nichts an der Erklärung).

AL/BL sind nicht Anruf- bzw. Besetztlampe, sondern zeigen den Speisestrom - und zwar jeweils für den a- und b-Zweig - an, bei einem normalen Fernsprechapparat leuchten beide Lampen, sofern abgehoben.
Bei richtiger Schaltung verlischt BL, wenn die Erdtaste gedrückt wird, AL muß weiterleuchten. Ist eine Nebenstellenanlage mit Speisebrücke angeschlossen, leuchtet nur AL auf, da die Teilnehmerschleife hier nur über den a-Zweig und Erde verläuft.

Die meisten - so auch Siemens- - Schränke sind allerdings einfacher aufgebaut; so haben sie zur Nummernschalterprüfung nur ein Zählwerk...

Beste Grüße
Ralf
www.erel.de

Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
Gast (wolfgang)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Endamt51 vom 04.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Klaus + die anderen,
MW=Meß...wender hab ich hier nicht gefunden, aber das wird's wohl sein, denn wenn die Polarität FALSCH WAR, mußte man es ja umdrehen, + früher hatte man noch keine Gleichrichter davor geschaltet. Ja Prüfgerät 57 ist für Innen + Außenleitungen, kann sein das es in Einzelfällen noch genommen wird, aber sonst ist doch heute die SEPT-Technik im Einsatz + da hat Vierling die Anpassung per Computer an die Leitungen gemacht.
gruß wolfgang
Endamt51
endamt51my-funhome.de
(Mailadresse bestätigt)

  04.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolfgang vom 04.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Wolfgang,
die Bezeichnung MW könnte 'Messwender' bedeuten. Ich müsste in meinen Unterlagen eine Beschreibung des 'kleinen Prüfschranks 29' haben, der aus meiner Sicht der Urvater aller dieser Prüfschränke ist. Das Prüfgerät 57 ist der Nachfolger aller dieser Prüfschränke und sicher heute noch im Einsatz.

Gruß Klaus
Gast (wolfgang)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.04.2008

Hallo,
jetzt habe ich die Kellogschalter-reihe ausgedruckt
Von links nach rechts, geht jetzt von oben nach unten:

Voraussetzung im Schrank ist Stromversorgung (60V+/-)
(irgendwo Wechselspannung?) angeschlossen,


S1 M1/M2 ist eine Umschaltung des Meßinstrumentes

S2 MW/S   S könnte sprechen bedeuten

S3 Ma    vielleicht Messen Außenleitung

S4 La/Li  Leitung aussen/Leitung innen
..........Anschluß als 'Endgerät'

S5 W/     Wecker evtl bimmelt der Wecker
.......... solange Schalter auf W steht, oder .......... Rufspannung ist freigegeben

S6 A/      ?

S7 E/R     hängt wohl auch mit Meßinstrument zusammen

S8 Vt/     vertauscht a- und b-Zweig der Leitung
.......... stammt vom Schrank 50 aus Entstörerhandbuch
.......... Kabatt 3

AL ....... Anruflampe , wird bei Anruf im Rhythmus .......... leuchten

BL .......  Besetztlampe, leuchtet wenn 'Hörer      
  .......  abgehoben'

wie gesagt das wird so, oder so ähnlich funktionieren, vorrausgesetzt der Schrank ist an die Spannungen/Erde + Anlagenanschlüsse angeschlossen
Der Zähler zeigt die Impulse einer Wählscheibe an, wie Klaus schon bemerkte.
Dann gibt es noch eine Klinke, aber ohne Bezeichnung
(links neben Schalterreihe)
wolfgang

Gast (wolfgang)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Endamt51 vom 03.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Klaus + die anderen,
ja da hast du wohl recht, das habe ich auch nicht gewußt, aber ich denke auch das  der Zähler an der einen Ltg angeschlossen ist, La= Leitung außen, war die Leitung , die zum Teilnehmer ging.
Li= Leitung innen, war die, die zur Teilnehmerschsltung 'innen' , also im Amt oder der NST-Anlage ging
Man konnte durch umlegen des Schalters in beide Richtungen messen, vorausgesetzt die Anschlüsse waren alle verkabelt, mit dem Rangierverteiler/Hauptverteiler kam man dann an alle Leitungen dran.
Diese Schränke waren auch in großen NST-Anlagen vertreten, bei kleineren lohnte sich das wohl nicht, denn die haben früher auch einige Märkerchen gekostet.
Werde noch eine anfrage bei Siemens starten, die anderen Bezeichnungen kann ich im Moment auch nicht deuten (so auf die schnelle)
'E' heißt wohl Erde, da wird der Erd-pol vermutlich an das Instrument geschaltet und man kann dann vielleicht? Li /La gegen Erde messen, aber am besten wäre natürlich eine Bedienanleitung oder Schaltbild, dann sieht man es genau + braucht nicht mehr zu 'glauben/denken/vielleicht'  ... usw
Naja Oli, als einfaches Telefon-endgerät kannst du es wohl anschalten + wird dann auch funktionieren, solche ähnlichen Schränke gibt es in jedem Fernmeldemuseum mehr oder weniger angeschlossen + wenn du sowas mal besuchst kannst du das ja vorführen lassen.
Bei erel ist wohl auch einer zu sehen
Werde nachher mal die Schalterreihe ausdrucken + versuchen die Abkürzungen rauszukriegen.
wolfgang
Oliver Petersen
oliver_petersent-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  03.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von karlheinz weber vom 03.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Karlheinz!

Gute Idee ;-) Ich werde das Teil am Wochenende mal aufmachen und mir die Sache ansehen.

Gruß

Oliver
karlheinz weber
kwr163t-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  03.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Oliver Petersen vom 03.04.2008!  Zum Bezugstext

hallo oli!

sieht der denn drinnen wenigstens so aus wie meiner? dann kannst du ja wenigstens versuchen, ihn zum leben zu erwecken. was meinst du was die leute kucken, wenn jemand anruft und es klingelt dieses riesenteil und du gehst ganz souverän hin, drückst "La" und nimmst den anruf an. das bringts in jeder beziehung.

gruss, karlheinz
Oliver Petersen
oliver_petersent-online.de
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  03.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von karlheinz weber vom 03.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo

Vielen Dank für das Interesse und die Antworten- Ich habe nochmal 2 Detailfotos vom Typschild und der Tasterreihe gemacht, die bei meinem Gerät noch ein wenig anders ist.

Viele Grüße

Oliver


karlheinz weber
kwr163t-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  03.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Karl-Heinz Mayer vom 03.04.2008!  Zum Bezugstext

hallo karl-heinz!

hier sind die versprochenen bilder vom anschluss im prüfschrank. es ist die aussenleitung. man muss zum telefonieren den schalter "Li/La" nach unten umlegen, quasi als gabelumschalter, und zum auflegen wieder zurück. bei dieser schaltung klingelt auch der wecker. die TAE-kabelfarben und die klemmen sind gut zu erkennen, so das eigentlich keine fragen mehr offen sein sollten. wenn doch, dann e-mail.

gruss, karlheinz


Endamt51
endamt51my-funhome.de
(Mailadresse bestätigt)

  03.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolfgang vom 03.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Wolfgang,

bei diesen älteren Prüfschränken konnte man mit dem Zähler keine Gebührenimpulse anzeigen, sondern man prüfte damit den richtigen Ablauf des an der Außenleitung angeschlossenen Telefonapparates. Wurde mit dem Nrs. eine "0" gewählt, zählte der Zähler um 10 hoch.

Gruß Klaus
Karl-Heinz Mayer
karl.heinz.mayerweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  03.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von karlheinz weber vom 03.04.2008!  Zum Bezugstext

Hallo,

an den beiden Anschlussklemmen bzw. dem Bild bin ich auch Interessiert :-).
Wäre nett wenn du das hier einstellen könntest.
karlheinz weber
kwr163t-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  03.04.2008

hallo oli!

das ist ein stationärer kleiner siemens-prüfschrank zum an die wand hängen, und zwar ein FgSchr 320, den ich auch habe. ich habe die schalterleiste einmal fotografiert, damit der wolfgang vielleicht was dazu sagen kann. ich habe das teil als ganz normales telefon über die aussenleitung laufen und es funktioniert völlig problemlos, da er einen eingebauten wecker hat, der bei anrufen von aussen (ich denke auch von der innenleitung) schön laut klingelt. man muss zum telefonieren den schalter LA umlegen, nachdem man innen die richtige leitung gefunden hat. ich könnte mal in meinem gerät nachsehen, welche das ist und dir bescheid geben oder ein foto machen, wenn du das möchtest. die beiden fotos stelle ich hier mal ein.

gruss, karlheinz


Gast (wolfgang)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.04.2008

Hallo Oli,
die Beschriftung der Schalter? oder Taster ist nicht zu erkennen, da kann man draus entnehmen was da gemessen werden kann, die Kiste sieht aus wie ein sog. Prüfschrank da müssen dann aber auch alle Kabel angeschlossen sein, sonst kann man (fast?) gar nix messen. Kann man das ding an die Wand hängen, oder ist das ein transportables gerät?
Auch Beschriftungen inwendig (an den Anschlußleisten) sind von Intresse, also so aus der Hand, es gibt ein Ohmmeter, erstmal mußt du eine gewisse Spannung anschließen, nehme mal an 60V, wie das in den Ämtern üblich war, dann die Anschlußleitungen + Erde, dann kannst du den Widerstand der Leitungen messen, a gegen Erde, b gegen Erde, a gegen b, mit der Wählscheibe kannst du andere Teilnehmer/Prüfstellen des Amtes anwählen, na ja.
Mit dem Gebührenzähler kannst du Zählimpulse anzeigen, wenn dein Anschluß an der Telekom hängt, + du den Gebührenimpuls geschaltet hast (kostet 50 cent/Monat), egal welchen Provider, müssen aber Telekom als letzte Meile haben, dann zeigt der dir die Telekom-einheiten/Gespräch an. Tja mehr weiß ich im moment auch nicht.
wolfgang
Oliver Petersen
oliver_petersent-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  02.04.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Christof Handke vom 02.04.2008!  Zum Bezugstext

Sorry- Bild fehlte noch ;-)
Christof Handke
christof.handkearcor.de
(Mailadresse bestätigt)

  02.04.2008

welches denn????



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