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Kategorie: > Technische Fragen - Anschlußprobleme, TK-alagen etc.
Mithören andere Gespräche
Gast (Stefan Müller)
(Gast - Daten unbestätigt)

  29.06.2009

Hi
Ich hab da mal eine Frage.
Bei den älteren TelefonAnlagen die ja eine RSM haben wurde ja zb das Freizeichensignal direckt per Relai auf dem Teilnehmer geschickt.
Wie wurde da verhindert wenn zb 2 oder mehr Teilnehmer das Freizeichen haben sich nicht gegenseitig hören.
Bzw wenn 2 Leute die Telefonspannung hatten von der Anlage und mit anderen Telefonieren das nicht jemand anders Mithören konnte bzw die andere Gespräche hören konnten?
Im Grunde wurde ja die Spannung paralel zu jeden Teilnehmer geschickt und daher müßte ja jeder jeden gehört haben oder nicht?
mfg
Stefan



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 5
Markus L.
(gute Seele des Forums)

  29.06.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Holger O. vom 29.06.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Holger,

ich bin gerade nicht sicher, wen Du mit "Gast-Teilnehmer" meinst, aber im Anlagen-Raum war

3-195 der Prüfschrank (ein Etikett müsste auch aufgeklebt sein)
3-198 der SEL-Vermittlungsapparat (siehe den NrS)
3-210 war ehemals das Zettler Tel-Inform-Ansagegerät (ohne zusätzl. App.)

3-110 bis 3-194 (Vorderhaus) sowie 3-211 bis 3-298 (299?) (Hinterhaus) waren die Appartments bzw. Gemeinschaftsräume.

Viel Erfolg und Grüße, Markus
Holger O.
(Mailadresse bestätigt)

  29.06.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus L. vom 29.06.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Markus,

Wenn die Anlage mal wieder läuft, kann ich ja mal die
Übersprechdämpfung messen. Zur Einkopplung der
RSM-Töne muss ich mal die Schaltungsunterlagen
durchschauen. Kann aber noch eine Weile dauern.
Jetzt muss erstmal ein Tisch gebaut werden, damit das
"Systemtelephon" einziehen kann und ein Arbeitsplatz
zur Reparatur des Netzteils da ist. (Um es in den
Keller zu tragen, ist es ein wenig zu schwer.)

Auf welche Nummer muss ich den Gast-Teilnehme klemmen?
Jetzt ist noch freie Wahl.
Für externe Teilnehmer stehen ja auch noch einer von
10 Ports zur Verfügung.

MfG
Holger
Markus L.
(gute Seele des Forums)

  29.06.2009

Guten Abend,

als langjähriger (Ex-)Teilnehmer dieser alten SEL-Großcitomat-Anlage (die auch über (zwei) RSMen verfügt)

http://www.wasser.de/telefon-alt/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000005979&seite=1&begriff=&tin=&kategorie=

kann ich hier evtl. eine (ebenfalls langjährige) "Beobachtung" beisteuern:

Es ist immer so gewesen, dass, wenn man den Hörer abhob, und dem "Freizeichen" lauschte, gaaanz entfernt das Murmeln menschlicher Stimmen, d.h. anderer Gesprächspartner hören konnte. Dieser Effekt war allerdings minimal und meilenweit davon entfernt, dass man hätte einzelne Worte verstehen können.

Viele Grüße, Markus
www.erel.de
erelerel.de
(gute Seele des Forums)

  29.06.2009

Hm, das "Freizeichen" (wie vor kurzem hier diskutiert, neu: "Freiton") ist ein im Rythmus des Rufes des angewählten Teilnehmers (1/5 bzw. 1/10s [lies eine von ... Sekunden]) übertragenes Tonsignal.
Dieses wird, wie alle Hörzeichen, niederohmig über einen Übertrager bzw. eine Wicklung eines Relais eingespeist.

Das Freizeichen wird übrigens im Leitungswähler direkt aus einem 450-Hz-Dauerton gebildet, d.h. während des Tones würde ohnehin nichts zu hören sein, in den Tonpausen ist die Leitung nicht mit anderen Teilnehmern verbunden!

Die anderen Hörzeichen (Wähl- bzw. Amtszeichen, Besetztzeichen) werden so niederohmig eingespeist, daß evtl. Sprechwechselspannungen anderer wartendender Teilnehmer praktisch kurzgeschlossen und damit nicht mehr warnehmbar wären.

Im Verbindungszustand wird jeder Sprechweg über Speiserelais bzw. -drosseln aus der Zentralbatterie mit Spannung versorgt. Diese sind hochinduktiv und lassen nur den Speise-Gleichstrom, nicht aber die Sprechwechselspannungen passieren.
Außerdem bildet die Zentralbatterie aufgrund ihres sehr geringen inneren Widerstandes für Wechselspannungen praktisch einen Kurzschluß (bei netzgespeisten NSt.Anl. gilt dies sinngemäß für die Siebkondensatoren des Netzteiles).

Siehe: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/1/1b/ZB-Sprechstellenschaltung.png

Somit ist auch bei gemeinsamer Zentralbatterie ein Neben- oder Mitsprechen zwischen verschiedenen Verbindungswegen praktisch ausgeschlossen.

MfG Ralf
Endamt51
endamt51my-funhome.de
(Mailadresse bestätigt)

  29.06.2009

Hallo Stefan,

die einzelnen Teilnehmer waren eben nicht parallel geschaltet.
Jeder Teilnehmer der das 'Freizeichen' gehört hat, hing an einem eigenen Speiserelais.
Die Jnduktivität des Speiserelais ist eine Sperre für den Sprechwechselstrom.
Deswegen konnten sich die Teilnhmer nicht hören.

Gruß Klaus



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