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Kategorie: > Zubehör + Zusatzgeräte
GbAnz 55 K verstärken?
Markus L.
(gute Seele des Forums)

  22.05.2010

Liebe Freunde,

Ich habe ein ähnliches Problem/ Vorhaben wie unter http://www.wasser.de/telefon-alt/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000005931&seite=1&begriff=GbAnz_55_68_Verstaerker_Pegel_senk&tin=&kategorie=
Es geht darum, einen GbAnz 55 K vor einem W48 an einer Auerswald COMpact 4410 zu betreiben. Die Problemlage ist die gleiche: GbAnz 68 geht, der 55er rührt sich kein Stück.

Unter http://www.wasser.de/telefon-alt/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000005931&seite=1&begriff=GbAnz_55_68_Verstaerker_Pegel_senk&tin=&kategorie=#01 heißt es dazu:

> Was du machen könntest: Die Verstärkerplatine aus einem GbAnz68
> (respektive FeTAp 611 GbAnz-2) vom Rollenzählwerk trennen, ausbauen
> und in dem GbAnz55 montieren. Das Nadelzählwerk dann dort anschließen,
> wo früher der Rollenzähler war.

In weiser Voraussicht hatte kürzlich schon mal einen schrottigen GbAnz68 für lau organisiert.

Doch was genau soll hier in den GbAnz 55 eingebaut werden? Die Platine ist viel zu groß (siehe Fotos). Habe ich was übersehen? Ist die Aufrüstung so überhaupt möglich?

Vielen Dank und Größe, Markus





Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 29
Stefan219
(Mailadresse bestätigt)

  22.11.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus L. vom 22.11.2012!  Zum Bezugstext

Gratulation! Jetzt hast Du also einen "waschechten" T 55 - viel Spaß damit.

Wer es nachmachen möchte: Ich habe immer noch genügend Germanium-Transistoren zum Abgeben, da ich 20 Stück nehmen musste.

Grüße

Stefan
Markus L.
(gute Seele des Forums)

  22.11.2012

Um das Thema auch inhaltlich abzuschließen, hier eine Erfolgsmeldung:

Mit Stefans Hilfe ist es mir heute gelungen, einen GbAnz 55K mit Rückstellung von Merk (07.1956) an meiner Auerswald 4410 zum Laufen zu bringen.

Ich habe den Zähler nach der in diesem Thread am 11.9.2011 beschriebenen Methode umgebaut. Zunächst ging es trotzdem nicht. Eine Gleichstrommessung am Zählmagneten ergab aber, dass Impulse ankamen. Der „Übeltäter“ war die kleine Blattfeder, welche den Gegendruck erzeugt (war hier zu stark). Nach Justieren der Stellschraube (2 Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn) ging es dann und es wurde eine Einheit gezählt.

Der Effekt ist auf dem Bild zu sehen.

Ich habe noch mehrmals die Prüfnummer 00999040 angerufen und jedes Mal wurden die 25 Impulse korrekt angezeigt.

Vielen Dank nochmals an Stefan!


Markus L.
(gute Seele des Forums)

  04.03.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus L. vom 23.02.2012!  Zum Bezugstext

Hallo zusammen,

ich möchte das Thema noch einmal "nach oben" holen. Hat niemand einen Schaltplan für einen T55 von Siemens ? Oder eine Idee wie man einen T55 von Siemens mit einem Transistor verstärken könnte?

Vielen Dank und Grüße, Markus
Markus L.
(gute Seele des Forums)

  23.02.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus L. vom 21.02.2012!  Zum Bezugstext

Hat ggf. jemand einen Schaltplan für einen T55 von Siemens ?

Vielen Dank im Voraus!
Markus L.
(gute Seele des Forums)

  21.02.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Malte Cornelius vom 20.02.2012!  Zum Bezugstext

Hallo Malte,

vielen Dank für die Info, schadeschade, dann muss ich den Lötkolben wohl erstmal wieder wegräumen.

Viele Grüße,

Markus
Malte Cornelius
malte.corneliusgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  20.02.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus L. vom 19.02.2012!  Zum Bezugstext

Hallo Markus,

Dein Siemens GbAnz 55K hat in der Tat einen anderen Schaltplan als der von Stefan. Stefan bezieht sich im verlinkten Dokument auf die Pläne J210 und J211 (Seite 2/3), Dein Siemens-Gerät dürfte zu dem Plan auf Seite 5 passen (J212 - Ausführung S+H) sowie zu dem Plan uas dem Kabatt (Bild 307). Wesentlicher Unterschied: Bei den Schaltungen J210, J211 und Bild 308 aus dem Kabatt wird das 16 kHz-Signal über einen Übertrager abgenommen und nur mit einer Diode annähernd gleichgerichtet. Erst danach unterscheiden sich die Varianten mit und ohne Transistor (hier wird halt der Verstärker eingefügt).

Bei dem Siemens-Gerät hingegen werden die Impulse wie im Kabatt beschrieben mit einem Bandpass herausgesiebt und dann mit einem "richtigen" Gleichrichter, bestehend aus vier Dioden (auf den Bildern sehr schön zu erkennen: Die vier schlanken gelben Bauteile) gleichgerichtet und anschließend auf den Antriebsmagneten gegeben.

Der Umbau ist hier also nicht ganz so einfach. Ich weiß nicht, ob es einen T55 von Siemens mit ähnlicher Schaltung gibt, anderenfalls müsste man sich eine neue Schaltung ausdenken. Es muss sich ja nicht um die originalen, alten Bauteile handeln, hier kann man ja auch gerne neuere Transistoren nehmen, da der Umbau ja eher der Praxistauglichkeit denn der Originalität dient.
Markus L.
(gute Seele des Forums)

  19.02.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus L. vom 12.09.2011!  Zum Bezugstext

Ich greife das Thema wieder auf. Ich habe endlich einen optisch einigermaßen akzeptablen Zähler erwerben können. Die von Stefan beschriebenen Bauteile sind inzwischen auch vorhanden. Mithilfe von Stefans Anleitung und den verlinkten Schaltplänen habe ich mich daran gemacht, zunächst zu lokalisieren, wo die zu ändernden Stellen liegen.

Leider will mir dies nicht recht gelingen. Es fängt schon damit an, dass mein Zähler die Drahtfarben, die Stefan genannt hat, nicht hat. Mein Zähler sieht innen irgendwie etwas anders aus. Der ist auch von Siemens, der bei Stefan ist wohl ein Merk?

Im Lesen von Schaltplänen bin ich nicht besonders gut, ich habe aber zumindest versucht, den Plan http://www.ogf.to/fm/Gebuehrenanzeiger.pdf mit dem vorliegenden Zähler zu vergleichen. Irgendwie erkenne ich da aber wenig wieder. Kann es sein, dass der Zähler nicht zum Plan passt, d.h. hier ein anderer Plan her muss?

Auch wenn die Ferndiagnose schwer fallen wird, würde ich mich über ein paar Tipps freuen. Anbei ein paar Fotos:



Markus L.
(gute Seele des Forums)

  12.09.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefan219 vom 11.09.2011!  Zum Bezugstext

Das sieht gut aus, vielen Dank! Ich werde mich bei Gelegenheit mal mit der Sache wieder befassen.

Viele Grüße, Markus
Stefan219
(Mailadresse bestätigt)

  11.09.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus L. vom 02.08.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Markus und Mitleser,

es ist vollbracht! Den gestrigen Abend habe ich damit verbracht, meinen GbAnz 55K zum T 55 umzurüsten. Funktioniert sogar einwandfrei :-)

Nachfolgend nenne ich die einzelnen Arbeitsschritte; die Bezeichnungen beziehen sich alle auf die weiter unten in diesem Thread verlinkten Schaltungen J 210 und J 211. Der Anzeiger steht beim Umbau auf dem Kopf (Unterseite abgenommen und auf der Anzeigeseite abgelegt)!

1. gnrt trennen von C5/AM "1" (unten links) und verbinden mit Trs Basis
2. Gr Sperrseite trennen von C5/AM "2" (unten rechts) und verbinden mit R1 und dessen Gegenseite mit der Klemme "Trs" (ich habe die unbenutzte E-Klemme verwendet)
3. Gr Durchlassseite trennen von C4/ws und verbinden mit C5/AM "1" (unten links) und von dort aus an "-" von C6 (Elko)
4. C5/AM "2" (unten rechts) verbinden mit Trs Collector
5. "+" von C6 (Elko) verbinden mit b2-Klemme und von dort aus eine Verbindung schalten zum Punkt C4/ws/Trs Emitter.

Materialaufwand EUR 2,--; Zeitbedarf 1 Stunde. So lassen sich die inzwischen unbrauchbaren GbAnz 55 ohne Transistor auch heute noch verwenden. Von den passenden alten GE Transistoren musste ich 20 Stück nehmen. Kann also bei Bedarf gerne helfen.
Die angehängten Fotos zeigen den "Patienten" jeweils vor (1-3) und nach (4-8) der Operation. Achtung beim Testen: Die Schaltung funktioniert nur polrichtig!

Viel Erfolg!

Stefan



Markus L.
(gute Seele des Forums)

  02.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefan219 vom 01.08.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Stefan,

so schauts aus... Ich bin immer wieder sehr interessiert, stamme aber eben beruflich leider nicht aus dem technischen Bereich und habe bei solchen Plänen immer "zwei linke Augen". Wenn mir jemand Hinweise geben kann "schraub x an y" bin ich sehr erfreut. Das Ausführen krieg ich dann schon hin.

Hat aber keine Eile!

Vielen Dank und Grüße, Markus
Stefan219
(Mailadresse bestätigt)

  01.08.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus L. vom 26.07.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Markus,

wenn ich Deine Frage richtig verstehe, weißt Du nicht, wie Du nun Deinen 55K abändern musst. Die drei zusätzlichen Bauelemente sind gemäß der auch im "Kabatt" abgedruckten Schaltung des T 55 in den 55K zu integrieren, wobei natürlich auch dessen Originalschaltung entsprechend abzuändern ist.
Wie ich schon schrieb, ist dafür etwas Bastelgeschick und/oder Erfahrung mit Elektronik sowie Grundverständnis von Schaltplänen vonnöten. Ich schlage vor, dass ich den Umbau an meinem 55K bei Gelegenheit einmal teste und dann hier wieder darüber berichte. Einverstanden?

Grüße

Stefan
Markus L.
(gute Seele des Forums)

  26.07.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefan219 vom 24.07.2011!  Zum Bezugstext

Vielen Dank für die Informationen! Wo wären die genannten Bauteile dann im 55 K einzusetzen?

Viele Grüße, Markus
Stefan219
(Mailadresse bestätigt)

  24.07.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus L. vom 24.03.2011!  Zum Bezugstext

Soooo,

nachdem ich jetzt die nötige Muße hatte, mich weiter mit meinem Projekt "GbAnz 55" zu beschäftigen, kann ich Markus und den Mitlesenden folgendes dazu mitteilen:

Das Öffnen meines T 55 hat viel Interessantes zu Tage gebracht: Zunächst muss man sagen: Echte "deutsche Wertarbeit" - massiv und unverwüstlich! Die Dinger sind wie der W48 für die Ewigkeit gemacht...
Außerdem sind die Bauteile (Kondensatoren, Widerstand und Transistor) zu einem Block in Kunstharz vergossen (siehe Bild), wahrscheinlich, um die Schaltung unempfindlicher gegen Umwelteinflüsse wie Temperatur und Feuchtigkeit zu machen.

Die unten gesuchten Werte bzw. Bezeichnungen der für die Transistorschaltung zusätzlichen Bauteile konnte ich trotzdem ablesen und sie lauten nun wie folgt:

- C6 Elko 50µF/40V=
- R1 4kOhm
- Trs 2N527 von Cosem (frz.); ein PNP Schalter. Bin gerade dabei, eine Ersatztype zu organisieren - wer Interesse hat...

Damit sollte es jetzt einfach möglich sein, die Schaltung eines 55K aufzurüsten. Wichtig ist wie gesagt die Ladespannung für den Elko. Entweder an der Klemme Trs aus dem Apparat (G beim 61 oder M beim W48; übrigens ohne Einfluss auf das Mikrofon) oder über ein separates Netzteil mit einer Spannung 4,5-6V, dann als T 55 N. Der gezeigte Varistor könnte so entfallen.

Fragen gerne!

Stefan


Markus L.
(gute Seele des Forums)

  24.03.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefan vom 24.03.2011!  Zum Bezugstext

Ach so, verstehe - dann ist es so wie Du sagst! Den "aufgerüsteten" Zähler würde ich gern mit einem W48 an einer Nebenstelle betreiben.
Gast (Stefan)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.03.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus L. vom 24.03.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Markus,

der GbAnz T 55 N ist für die Fälle gedacht, in denen die Einheitenzählung für den gesamten Hauptanschluss und nicht einzeln pro Nebenstelle erfolgen soll.
Da in diesem Fall nicht die definierte Speisespannung aus dem Telefon zur Verfügung steht, wird sie aus der Anlage abgegriffen und der Hauptanschluss (La/Lb) durch den Zähler geschleift.

Woher der GbAnz den Zählimpuls bekommt (ob aus dem "Amt" oder einer privaten Anlage), spielt für die Funktion keine Rolle. Da Du den Anzeiger scheinbar an einem einzelnen Apparat betreiben möchtest, ist also die Bauweise "T 55" richtig.

Gruß

Stefan
Markus L.
(gute Seele des Forums)

  24.03.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefan vom 24.03.2011!  Zum Bezugstext

Sehr gut, an so eine „Aufrüstung“ hatte ich gedacht. Der T 55 ist doch auch nichts anderes als ein aufgerüsteter 55K, oder hab ich da was falsch verstanden? Wie Norbert schon sagte, wäre da natürlich gut, wenn jemand mit T55 da wäre und mal reinschauen könnte, was da so verbaut ist.

Dass eine Stromversorgung erforderlich ist, geht ja schon aus dem Kabatt hervor (Anschluss an Klemme M bei W48). Das wäre bei mir auch möglich (wenngleich dann zu testen wäre, wie sich das auf die Transistorsprechkapsel auswirkt, aber dass soll erstmal kein Hindernis sein).

Interessant wäre dann auch gleich, auf die beschriebene Variante mit Varistor für Nebenstellenanlagen (T 55 N) zu gehen, da ich den Zähler nicht am Telekom-Amt, sondern natürlich an meiner Telefonanlage betreiben will.

Die Telefonanlage tauschen werde ich deswegen sicher nicht.

GbAnz mit Rollenzähler (GbAnz 68, 77)laufen – ich wiederhole mich – an meiner Anlage problemlos.

Für etwaige Test-Erfahrungen bedanke ich mich im Voraus! Wäre doch sehr schön, die alten Zeiger-Zähler für heutige Bedingungen "fit" zu machen.

Gast (Stefan)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.03.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Norbert A. vom 22.03.2011!  Zum Bezugstext

Hallo,

ein GbAnz 55K kann recht einfach zum T 55 (bewusste Schreibweise!) "hochgerüstet" werden. Dazu sind erforderlich:

- 1 Widerstand
- 1 Elko
- 1 Transistor
- Stromversorgung aus dem Telefon (Mikrofon-Speisespannung; sog. G-Ader)
- etwas Bastelgeschick

Nach meiner Erfahrung spricht die Transistorschaltung des T 55 auch auf sehr niedrige Spannungen des 16kHz Impulses an. Hier reichen ja - wie beim Nachfolger 68v - bereits 0,1 Volt aus (gegenüber einem Bedarf von 1,3 Volt beim 55K).

Ich habe ebenfalls vor, einen 55K auf einen T 55 umzurüsten. Die Schaltungen ohne Transistor sind aus bekannten Gründen (Pegelsenkung im analogen Netz) heute nicht mehr verwendbar. Meine Erfahrungen werde ich dann hier mitteilen (wird sicher noch etwas Zeit brauchen).

Grüße

Stefan
Gast (Telefonsammler)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.03.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von www.erel.de vom 22.03.2011!  Zum Bezugstext

>das ist ja schon an sich unlogisch, eine Empfänger-Sender-Kombination bauen zu müssen!

Mit der Kombination  16 kHz Empfänger vor der 16 kHz Sperre und dem 16 kHz Sender nach der Sperre. Hat man ein sehr hochohmiges System im Eingang un durch die Sperre gibt keine Rückkopplung. Und Übersparrung ist auch sehr gut bei diesem Aufbau zu beherrschen.

Theoretisch hat man der 16 kHz Empfänger und die Sperr schon in der moderner Gebührenzahler. Statt dem Rollenzähler schalte man über ein kleines Relais ein leistungsstarkes 16 kHz Signal, was den altern Zähler ansteuern kann.

Zu meiner Stunderzeit haber wir lauter so lustige Sachen gebaut um jemanden einen Schreck zu unterbreiten, wenn der Gebührenzähler wie "verrückt" anfängt zu zählen. Jeder "Klick" bedeuteten 23 Pf. :-)

Natürlich kann man auch ein Verstärker mit einem 16 kHz Eingangsfilter bauer. Aber der benötigt auch ein Fremdspannung. Das Problem mit dem zu kleinen Speisestrom bleib bei den kleine TK Anlagen, so dass ich immer einer Hilfsspannung benötige. Ohne ausreichende Leistung können die alter Zähler nicht arbeite.

Er gibt 16 kHz Pegelmessgeräte (von TeKaDe) ab und zu günstig zu kaufen. Dann kann man den Pegel messen und auch mit einem Testsignal die Gebührenzähler testen.
Gast (www.erel.de)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.03.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Telefonsammler vom 22.03.2011!  Zum Bezugstext

@Telefonsammler:

das ist ja schon an sich unlogisch, eine Empfänger-Sender-Kombination bauen zu müssen!

Natürlich würde ein NF-(Leistungs-)Verstärker, der nicht einmal 16-kHz-selektiv zu sein brauchte, ausreichen, dafür gibt es Bausätze und Schaltungen ohne Ende.
Allerdings bedürfte dieser einer eigenen Stromversorgung und Schutzmaßnahmen gegen die hohe Leerlauf- und Rufspannung (bis 90 V) am Eingang; dies wäre allerdings mit einem Vorwiderstand (einige Kiloohm) und antiparallel vor den Eingang geschaltete Schutzdioden einfach zu realisieren.

Dieser Verstärker wäre eingangsseitig parallel zur Teilnehmerleitung, ausgangsseitig mit dem Gebührenzählereingang zu verbinden.

Ralf
Norbert A.
nobby.agmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  22.03.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus L. vom 13.03.2011!  Zum Bezugstext

> Neue Idee: kann man diesen Transistorverstärker
> evtl. nachbauen/ nachrüsten und so aus dem 55 K
> einen T 55 machen?

Hallo Markus,

ich meine, das wäre ohne Weiteres möglich, es ist nur eine einfache NF-Verstärkerstufe mit einem PNP-Transistor, noch ein Germanium-Typ. Schön wäre es natürlich, wenn man die genauen Bauteile-Werte aus dem 55 T wüßte, die ja leider im Kabatt nicht mit aufgeführt sind.

Sollte jemand einen 55 T haben, könnte man die Werte von dort entnehmen. Das wäre m.E. die beste Lösung überhaupt, ohne groß zu basteln.

Wenn aber der 16 kHz-Impulspegel an der TK-Anlage nicht ausreicht, wird die Verstärkung dieser Stufe zu schwach sein.

Gruß, Norbert
Gast (www.erel.de)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.03.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Telefonsammler vom 22.03.2011!  Zum Bezugstext

@Telefonsammler:

das ist ja schon an sich unlogisch, eine Empfänger-Sender-Kombination bauen zu müssen!

Natürlich würde ein NF-(Leistungs-)Verstärker, der nicht einmal 16-kHz-selektiv zu sein brauchte, ausreichen, dafür gibt es Bausätze und Schaltungen ohne Ende.
Allerdings bedürfte dieser einer eigenen Stromversorgung und Schutzmaßnahmen gegen die hohe Leerlauf- und Rufspannung (bis 90 V) am Eingang; dies wäre allerdings mit einem Vorwiderstand (einige Kiloohm) und antiparallel vor den Eingang geschaltete Schutzdioden einfach zu realisieren.

Dieser Verstärker wäre eingangsseitig parallel zur Teilnehmerleitung, ausgangsseitig mit dem Gebührenzählereingang zu verbinden.

Ralf
Gast (Telefonsammler)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.03.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus L. vom 22.03.2011!  Zum Bezugstext

Die "privaten" TK Anlage haben eventuell einen zu geringen Speisestrom und der Pegel vom 16 kHz ist nur für die elektronischen Zähler ausgelegt.

Du müssten einen 16 kHz Empfänger, eine 16 kHz Sperrfilter und einen 16 kHz Sender bauen.

Das ist alles mit normale Bauteile möglich. Aber das Ganze ist schon ein aufwendiges Projekt.

Eine paar Abende vor Facht / Schaltungsbücher und am Lötkolben muss man schon investieren oder eine ander TK Anlage mit 16 kHz Signal ausprobieren, mit der Hoffnung, dass das Signal stärker ist. Dann wird das wo auf eine HICOM oder ähnlich professionelle Anlage hinaus gehen. Wobei auch hier das 16 kHz nur sehr selten verwendet wurden und daher die Baugruppen in den meisten Anlagen nicht vorhanden sind.
Markus L.
(gute Seele des Forums)

  22.03.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus L. vom 13.03.2011!  Zum Bezugstext

Also ich hab von diesen Dingen ja keine Ahnung, aber bin doch etwas überrascht, dass hier keiner dazu eine Meinung hat?

Ich versuche einen weiteren Anlauf – kann evtl. doch jemand helfen und mir sagen
- ob sich dieser Transistorverstärker mit handelsüblichen Bauteilen nachbauen lässt (besonders auch die im Kabatt beschriebene Nebenstellen-Variante "T 55 N")
- ob und wie dieser nachgebaute Verstärker in der 55K einzubauen wäre?

Besten Dank!
Markus L.
(gute Seele des Forums)

  13.03.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus L. vom 23.05.2010!  Zum Bezugstext

Neue Idee: kann man diesen Transistorverstärker evtl. nachbauen/ nachrüsten und so aus dem 55 K einen T 55 machen? Ich frage das bewusst ganz naiv und unbedarft, weil ich davon keine Ahnung habe. Was Schaltungen anbetrifft habe ich "zwei linke Augen". Vielleicht hat jemand eine Idee, hier im Forum kommen ja immer wieder zündende Ideen zu Tage.

Anbei habe ich 2 Seiten aus Kabatt Hilfsbuch von 1977 abgescannt.
Vielen Dank im Voraus!


Markus L.
(gute Seele des Forums)

  23.05.2010

Vielen Dank für Eure Antworten. Platine selber machen kommt wohl nicht in Betracht, da ich dafür völlig ungeeignet bin; dafür fehlt mit die Feinmotorik und die berühmte „ruhige Hand“. Auch Schaltpläne überfordern mich häufig.
Schade, aufgrund des von mir verlinkten Threads wähnte ich die Aktion ganz einfach. Ich werde mich wohl abermals auf die Suche begeben müssen, diesmal nach einem GbAnz T 55 mit Transistorverstärker. Von diesem ist in Kabatt II-IV die Rede. Leider sind GbAnz 55 generell nicht mehr so häufig anzutreffen.

Viele Grüße, Markus

P.S.: Wenn natürlich hier jemand so einen Zähler zu fairem Preis abgeben möchte, kann er/sie sich gerne bei mir melden. Würde gerne meinem W48 einen stilechten Zähler zur Seite stellen, bislang ist an dieser Stelle ein 90er-Jahre-Kombigerät im Einsatz, bestehend aus Rufnummernanzeige und GbAnz in einem. Auch ganz nett, aber natürlich nichts gegen einen 55er Zähler…
Gast (Gerhard Füsk)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.05.2010

http://www.wasser.de/telefon-alt/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000005931&seite=1&begriff=gebuehrenanzeiger&tin=&kategorie=


Im jüngsten Posting gibt es einen Link zu Schaltungen verschiedener Gebührenanzeiger.
Gast (Gast)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.05.2010

Es gab für schwierige Verhältnisse
einen GbAnzXY"T" . Das T stand für
Transistor, die Jahreszahl XY
fällt mir nicht mehr ein.
Bei deinem GbAnz55K könnte man
die Abstimmung der Filterspulen
prüfen/nachjustieren, dazu braucht
man aber ein entsprechendes Prüfgerät,
das Gebührenimpulse absendet und
man muß ein wenig von Filterabgleich
verstehen.
Gast
Endamt51
endamt51my-funhome.de
(Mailadresse bestätigt)

  22.05.2010

Hallo Markus,

ob das Vorhaben klappt bezweifle ich. Der GbAnz55 hat ein einfaches Zählwerk,
das pro Impuls einen Schritt macht. Das Rollenzählwerk im 611 GbAnz und das
ähnlich aussehende im GbAnz 68 wird von einem Schrittmotor weitergeschaltet.
Der Schrittmotor macht zwei Schritte, bis das Rollenzählwerk um eine
Zahl weiterschaltet. Beim genauen Hinsehen auch leicht zu erkennen.

Gruß Klaus
Stefan Roth
(Mailadresse bestätigt)

  22.05.2010

Die Schaltung scheint nicht übermäßig komplex zu sein, aber auf der Platine wird irrsinnig viel Platz verschenkt. Wenn man sich vor nichts fürchtet, kann man sich den Schaltplan beschaffen und die ganze Sache auf einer kleineren Pertinaxplatine unter Verwendung von Silberdraht neu aufbauen. Schwierig, langwierig und nicht ohne Fehlerrisiko. Aber es ginge.

Oder Du tauschst zunächst mal die Rollenzählwerke zwischen 55er und 68er aus (einfach provisorisch anschließen), um zu schauen, wie die Geräte mit jeweils dem anderen Rollenzählwerk reagieren. Sonst müsste man am 55er eine andere Mechanik einbauen.



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