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Kategorie: > Telefone 1930 bis 1967
Mix & Genest ähnlich W48
Volkmar K.
(Mailadresse bestätigt)

  25.01.2011

Hallo,

ich habe ein Gerät von Mix & Genest bekommen, der Kondensator ist von 12.48, keinerlei Beschriftung auf dem Boden, kein eingeklebter Schaltplan.
An den Kabelausgängen im Gehäuse ist eine Rille, in der ein Pertinax-Plättchen steckt um die zu große Öffnung um das Kabel herum zu verschließen.
Der Nummernschalter ist von Siemens.
Der Apparat war angeblich bis zum Ersatz durch ein FeTAp 611 in einem alten Haus angeschlossen und stand seitdem im Keller.
Die Sprechkapsel ist mit M&G gestempelt und mit 1953. Der Handapparat ist der typische M&G jedoch mit zweiteiliger Einsprache, die allerdings nicht identisch ist mit der vom Modell 36 bzw. W38. Die Einsprache hat ebenfalls eine M&G Prägung.
Was hatte Mix & Genest da gebaut? Kein ganz eigenständiges Modell aber zum W38 W48 gibts doch einige Unterschiede. Ist das Gerät in irgendeinem Katalog mit einer Bezeichnung abgebildet?

Gruß,
Volkmar





Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 3
Volkmar K.
(Mailadresse bestätigt)

  22.03.2017

Ich weiß, dass der Beitrag schon uralt ist...Ich habe noch solch ein Mix & Genest Grät bekommen, identischer Hörer, identische Bodenplatte, Pertinax- Gehäusedurchführungen. usw. Nur mit Erdtaste. Innen klebt ein Papieraufkleber: "W-Fernsprecher MG 471".
Jetzt haben wir eine Bezeichnung, zumindest für die Version mit Erdtaste. Also ein eigenständiges Modell, keine Notlösung aus Restbeständen nach dem Krieg.
Interessant ist, da der Nummernschalter fehlt sofort aufgefallen: Zwei offene Halterungen für den Nummernschalter im Gehäuse (wie beim W38 und W48) und oben rechts auf 1 Uhr eine Aussparung für den Fliehkraftregler eines N30. Diese Aussparung kenne ich nur von den Gehäusen des Modell 36, das aber immer drei geschlossene Halterungen für den NS hat. Das Gehäuse ist innen mit MG markiert.

Der Nachfolger dürfte das Modell 501 sein, das dann wirklich zu 100% dem W48 entspricht.

Gruß
Volkmar


Stefan Roth
(Mailadresse bestätigt)

  25.01.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Norbert A. vom 25.01.2011!  Zum Bezugstext

Sehe ich so wie Norbert. Möglicherweise stammt der Apparat aus der Mangelzeit, und vielleicht gab es gerade keine Kabel mit Tüllen (oder kein gutes Gummimaterial), wohl aber Restbestände von Anschlusskabeln ohne Tüllen. Ich habe nämlich schon öfter Modelle 36 mit Anschlusskabel ohne Tüllen gesehen. Solche Kabel waren doch bei W28, ZBSA24 ... gebräuchlich. (Siemens hat dieses Tüllenproblem ja elegant mit einer Bakelit-Tülle gelöst. An diese kann man mit Garn jedes beliebige Kabel anbinden - wurde viele Jahre unverändert von Siemens so gemacht, auch, als es parallel schon die Gummitüllen gab.)

Solche "Leichtmetall-Glocken" habe ich auch mal in einem Post-Reiner-W48 von 53 gesehen. Klangen furchtbar. War aber eine Einzelerscheinung.
Norbert A.
nobby.agmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  25.01.2011

Hallo Volkmar,

ob die Bodenplatte wohl ursprünglich zum Apparat gehörte? Vorne sieht man die drei abgezwickten Adern für die Erdtaste und die zusätzlichen Kontakte links am Gabelumschalter. Die Glocken sehen wie Aluminiumschalen aus. Das Pertinax-Füllstück an der HA-Schnureinführung im Gehäuse ist wirklich recht seltsam, auch die ganzen Zugentlastungen.

Eine Nachkriegs-Notlösung aus Restbeständen? Ich habe keine Ahnung.

Gruß, Norbert



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