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Kategorie: > Tipps und Tricks > Reinigen , Restaurieren, Konservieren
Trafo TN Universalzentrale IA Type 250 031
telefonix
(Mailadresse bestätigt)

  21.01.2015

Hallo,

habe eine Relaisanlage von Telenorma Type 250 03/1.

Leider hat es beim Transport (DHL) der Anlage den Trafo aus seinen Gummifüßchen gerissen.

Dieser ist dann wohl ziemlich stark im Gehäuse rumgewürfelt, wobei eine Halterung noch ganz ist.

Bei diesen vielen Bewegungen hat es eine Ecke des Spulen"plastik" abgebochen, die Kabel zu den weiteren Trafo's sind eingerissen bzw. abgewetzt (alte Stoffisolierung mit Lacküberzug). Außerdem hat der rote Rippen"apparat" (weiß leider nicht was das für ein Bauteil ist) einen Schlag abbekommen und die vordere Rippe ist eingedellt. Macht das was oder sollten die Rippen sich nicht berühren?

Ich habe jetzt schon länger die Befestigung des Trafo's untersucht und komme immer noch nicht dahinter wie dieser befestigt war. Es scheint so als wäre keine durchgehende Schraube drin sondern eher alles auf die Gummifüße geklebt?

Leider plustert sich der Trafoblechkern auch schon auf und macht keinen so tollen Eindruck mehr. Beim Betrieb "säuselt" der Trafo auch leicht (kein Netzbrummen, das hört sich anderst an) ich denke durch die "Schleuderkur" hat dieser wohl einen weg.


Nun meine Fragen, was soll ich mit dem Trafo machen?
Reparieren lassen, nur wieder befestigen oder neu wickeln?

Die Kabel sind mir auch nicht mehr so geheuer da sie ja doch recht stark verformt und bewegt wurden (Kabelisolation bricht weg) -> auch neu machen?


Für Info's und Tipps (Firma für Traforeparatur) wäre ich sehr sehr dankbar.

Grüße Timo






Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 12
telefonix
(Mailadresse bestätigt)

  24.01.2015
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Johann Hartl vom 24.01.2015!  Zum Bezugstext

Hallo Johann,

vielen vielen Dank für die fundierte Antwort.

Ich tue mir immer etwas schwer beim lesen solcher Schaltpläne, ich habe es lieber etwas dreidimensionaler um die Thematik zu verstehen.

Also mache ich jetzt als erstes den Trafo wieder an der Rückwand fest. Die Sicherungen wechsele ich alle aus. Dann lasse ich die Anlage einfach mal (unter Beobachtung) einen Mittag lang laufen. Dann sollte sich ja herausstellen ob weiteres Eingreifen erforderlich ist oder nicht.

Werde dann wieder berichten was sich getan hat.

Grüße Timo
Johann Hartl
jhjh9.de
(Mailadresse bestätigt)

  24.01.2015

Hallo und eine guten Abend

Ich habe mir den Schaltplan von der Anlage angesehen, danke an telefonix für den Scan.

Solange die Anlage funktioniert und nicht übermäßig warm wird, dann ist ein Auswechseln von Bauteilen überflüssig.

Bei dem Transformator handelt es sich um ein Modell mit einer Primärwicklung 230 V und zwei Sekundärwicklungen, eine für die Betriebsspannung der Anlage und eine für den Ruf Strom.


Die Betriebsspannung ist für die Relais vor den Siebdrosseln abgegriffen.


Die Spannung für die Telefone (Sprechstrom)  wird durch die beiden Drosseln geleitet um die Spannung zusätzlich zu glätten um die Brummgeräusche zu unterdrücken.


Falls der Transformator einen  Fehler hat, so kann dieser durch zwei kleine Transformatoren ersetzt werden. Diese sind bei den gängigen Elektronik Lieferanten jederzeit erhältlich.
Einen passenden Trafo mit den zwei passenden Sekundärspannungen ist schwer zu bekommen.
Deshalb ist es mit zwei Trafos einfacher.


Trafo 1: 230V auf 18 V  Leistung ca. 18 VA für die Betriebsspannung


Trafo 2: 230V auf 48V  Leistung ca. 2 bis 5 VA für die Rufspannung


Die Bauform des Transformators spielt eigentlich keine Rolle. Die beiden Transformatoren müssen auf dem Blech befestigt werden.


Der rote Selengleichrichter kann jederzeit durch einen modernen Brückengleichrichter ersetzt werden.  Am besten ein Modell das sich anschrauben lässt.


Die Spannung vom Trafo 1 mit 18 V wird durch die Gleichrichtung  auf 25 V erhöht.  
18 * 1,41 = 25,3 V


Es wäre jedoch angebracht die Spannung des Originalen Transformators zu messen ob dort ca. 18 V oder 24V Wechselspannung anliegen. Falls es 24 V Wechselspannung sind. Dann sollte der Trafo 1 auch wieder 24 V Wechselspannung haben.


24 * 1,41 = 33,84 V


Die Betriebsspannung beträgt dann 33,8 V.


Die Betriebsspannung ist bei so einer Anlage unkritisch, eine Stabilisierung ist nicht erforderlich.


Die beiden Elektrolyt Kondensatoren im Netzteil sollten gemessen werden ob diese noch die volle Kapazität haben. Am einfachsten ist es bei einem Umbau diese Kondensatoren einfach auszuwechseln. Ich würde die Kapazität von 1000 uF auf 3300 oder 4700 uF erhöhen.


Der 800 Ohm Widerstand kann bei größeren Kondensatoren ausgebaut werden. Wenn der Widerstand ausgebaut ist erhöht sich in der Originalschaltung der Brummanteil geringfügig. Durch die vorgeschlagenen 4700 uF Kondensatoren ist dieses dann unkritisch.
Er war auch eingebaut um das Gehäuse leicht aufzuheizen um einer Kondenswasser Bildung vorzubeugen.

Eine fertiges Netzteil wie auch schon vorgeschlagen bringt nichts, weil die Rufspannung fehlt.

JH

telefonix
(Mailadresse bestätigt)

  24.01.2015
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefan Roth vom 24.01.2015!  Zum Bezugstext

Hallo miteinander,

habe jetzt noch die Pläne auf den Scanner gelegt.

Dabei habe ich festgestellt das es sogar 1 Haupt- und 4 Nebenstellen gibt :-)

Grüße Timo


Stefan Roth
(Mailadresse bestätigt)

  24.01.2015

Es gibt noch eine "Nerd-Lösung" (aber ohne Gewähr und ohne Haftung):

Du verwendest ein ausgedientes Gleichspannungs-Netzteil aus dem Computer-/Peripheriebereich, möglichst ein "dickes" mit konventionellem Trafo (also kein "flaches" Schaltnetzteil). Vorher müsstest Du nur durch Messen mit dem Multimeter die Polarität und das Vorhandensein der richtigen Gleichspannung im Leerlauf am neuen Netzteilausgang messen (sollte im Leerlauf nicht zu hoch sein! Du weißt nicht, wie die Anlagentechnik darauf reagiert!). Ist dies richtig vorhanden, und stimmt die Strombelastbarkeit auf dem Typenschild (1 A oder gern höher bei richtiger Gleichspannung), kannst Du am alten Gleichrichterausgang Plus- und Minusdrähte ablöten, die in die Anlage gehen, und diese Drähte mit dem neuen Netzteil verbinden. Dann schraubst Du einfach das alte Stromkabel ab und lässt die alten Komponenten drin; damit ist das alte Netzteil stillgelegt; Du nutzt aber sicherheitshalber die alten Siebelkos mit. - Warnung: Polarität, Spannung und Strombelastbarkeit müssen um jeden Preis stimmen, und es muss ein GLEICHspannungsnetzteil sein (nicht bloß ein Wechselspannungstrafo), also VORHER messen! Die Strombelastbarkeit darf - wie gesagt - höher sein, nur nicht niedriger. Bei falscher Polarität oder bei Wechselspannung würde die Anlage bei dieser Anschlussart sofort kaputt gehen! - Bei Verwendung von Schaltnetzteilen können hochfrequente Störimpulse im Telefonhörer hörbar sein.
Felix52
(Mailadresse bestätigt)

  23.01.2015

Ich glaube du machst dir zu viele Sorgen.
Der Selengleichrichter ist erst kaputt wenn sich der rote Lack kreuselt und es nach Porree stinkt.
Ersetzen kannst du ihn leicht durch eine Brücke mit 4 Dioden und einen Festspannungsregler 2A (z.Bsp. 78S24CV isoliert auf die Rückwand schrauben).
Ein anderer Trafo ist auch nur ein rein mechanisches Problem. Sekundär 24V 2A gibt es in allen möglichen Ausführungen bei vielen Händlern. Evtl. aber nicht in der orginalen 2 Kammer Ausführung. Das war eine Sicherheisforderung vieler Fernmeldeverwaltungen (und Spielzeughersteller) die für deinen Zweck nicht relevant ist.

mfg
telefonix
(Mailadresse bestätigt)

  23.01.2015
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefan Roth vom 23.01.2015!  Zum Bezugstext

Hallo Stefan,

vielen Dank für deine hilfreiche Antwort.
Das habe ich mir fast gedacht das der Gleichrichter nicht mehr so ganz taufrisch ist.

Ich habe nach längerer Recherche (auch in Röhrenradioforen) eine Firma entdeckt, die noch solche Gleichrichter herstellt. http://www.herrmann-gleichrichter.de/selen/gleichrichtersaeulen.html

Schätzungsweise wird dies doch die beste Variante sein, wenn wieder ein solcher Gleichrichter eingebaut wird.

Das mit der Schaltung und Vorwiderstand habe ich auch schon desöfteren gelesen, ist aber wahrscheinlich eine ziemliche Frickelei bis es mit der Ausgangsspannung passt?

Das mit der Bezeichnung B40/30 1 stimmt, sollte also 1 Ampere sein. Die Anlage ist ja auch mit 24= 0,9 A angegeben.

Auf was ich leider noch keinen Rat habe, ist die Sache mit den Trafo's? Was tun wenn diese kaputt gehen, bzw. auseinanderrosten? Gibt's da Firmen die solche Teile reparieren oder was ist in solch einem Fall zu tun?

Ich komme aus dem Raum Ulm/Neu-Ulm.

Grüße Timo
Stefan Roth
(Mailadresse bestätigt)

  23.01.2015

Das rote "Rippenteil" ist ein Selengleichrichter. Im verbeulten Zustand ist der meines Erachtens schon kritisch. Bitte aber keinesfalls geradebiegen, da sonst die Lackierung absplittert - auch zwischen den Platten (Gefahr eines Plattenschlusses).

So wie das Teil ist, kann man die Anlage allerdings auch nicht mehr gefahrlos betreiben, d. h., man sollte sie nur kurz und unter Aufsicht (!!!) einschalten. Es kann sein, dass der Gleichrichter heiß wird und anfängt zu stinken.

Längeres oder gar unbeaufsichtigtes Einschalten kann zu Überhitzungserscheinungen bis hin zu einem Brand führen!

"B40/30" heißt, dass man maximal 40 Volt Wechselspannung anlegen darf und dafür 30 Volt Gleichspannung am Ausgang bekommt. (Dieses alte Teil ist sehr hochohmig.) Wenn das am Ende eine schlecht gedruckte "1" ist, heißt das, dass der maximale Belastungsstrom 1 Ampère beträgt.

Heute gibt es Silizium-Brückengleichrichter oder einzelne Siliziumdioden (vier Stück werden benötigt), die dieses alte Teil ersetzen können und nur Pfennigbeträge kosten. ALLERDINGS braucht man dann zwingend (!) einen Vorwiderstand, da die Gleichspannung am Ausgang mit dem neuen Teil viel zu hoch wäre (der Vorwiderstand muss individuell berechnet werden).

Ich habe diese Reparaturen früher bei Röhrenradios durchgeführt. Es ist nicht ganz einfach, mit Vorwiderständen die richtige Ausgangsgleichspannung zu treffen, und man muss auch für eine saubere Anordnung der Bauteile (z. B. auf Lötleisten) sorgen. Aufgrund der enormen Verlustleistung am Vorwiderstand muss dieser auch entsprechend groß und belastbar sein, sonst brutzelt er weg. Eine Chassismontage des Widerstandes (inclusive entsprechender Isolation) könnte zum Zwecke der Wärmeableitung auch notwendig werden. - Daher kann ich Dir leider aus der Ferne keine Tipps geben, welche genauen Bauteile Du nehmen solltest.

Es ist schwierig, aber nicht unmöglich; Du solltest Dir jemanden aus Deiner Nähe suchen, der sich in Rundfunk- und Fernsehtechnik früherer Jahre auskennt und der Dich kostenmäßig nicht "auszieht".
Gast (Unbekannt!)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.01.2015
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von telefonix vom 22.01.2015!  Zum Bezugstext

Hallo,
ja ja , die Bucht-kabel werden wohl passen, musst dann halt den Lack vom Draht kratzen, geht also nicht so einfach mit einer Absolierzange, da gab es früher .. Lackkratzer, aber ob es die heute noch gibt???

Die Gleichrichterplatten könntest du vorsichtig auseinander biegen, die Platten sind ja lackiert, von daher ist die Gefahr eines Kurzschlusses nicht so gross. Blanke Teile sollten sich nicht berühren!!!!

3/1, ja das passt schon .. heisst 3 Nebenstellen, ein Innenverbindugssatz, damit man bei einer Rückfrage in der Fa/Behörde innen verbunden wurde, wurde durch Druck auf die Erdtaste gemacht.
Das wird wohl in den Unterlagen stehen, musst du nur mal durchlesen.
Ruf ruhig mal an, hast doch bestimmt auch Flat???

Ich bin doch nicht der grosse Schreiber, ... Bilder.. sind für mich nicht so wichtig, ich weiß, wie sowas aussieht, + wie es prinzipiell funktioniert, die Anlagen funktionierten in der Zeit / so 50-er bis anfang 70-er Jahre alle nach gleichen Prinzipien, waren nur schaltungstechnisch unterschiedlich, die Prinzipien wurden vom FTZ (Fernmeldetechnischen Zentralamt)in der Fernmeldeordnung, oder in Richtlinien beschrieben + danach musste (+hat) die Industrie gebaut.
War eben damals noch eine Behörde, aber ... mündlich/telf geht es besser.

wolfgang

ja, netzseitig sollte schon soviel, wie möglich gegen unabsichtliche Berührung geschützt sein, aber ich hab auf den Bildern gar nix 'blankes' gesehen.
telefonix
(Mailadresse bestätigt)

  22.01.2015
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Unbekannt! vom 21.01.2015!  Zum Bezugstext

Hallo Wolfgang,

ok dann werde ich mal nach Sicherungen suchen. Den Trafo lasse ich dann drin, befestige diesen wieder das er hält. Den Selengleichrichter soll ich so lassen oder macht das was das sich die Platten berühren? Ist ja eigentlich nicht so gedacht? Da muss der Trafo ziemlich draufgefetzt sein das es den so nach hinten gebogen hat.

Nur die Verkabelung von Netz auf Trafo und vom Trafo zum Gleichrichter usw. werde ich neu machen da mir bei 230 Volt nicht die Isolierung in die Hände fallen soll :-).

Ich würde dann doch gern wieder ein solches LSL Kabel nehmen, um nicht den Charme der Anlage durch PVC Kabel zu trüben.

Habe hier bei ebay ein solches gefunden: http://www.ebay.de/itm/Nostalgie-Schaltdraht-Kupferlackdraht-mit-Seide-umsponnen-Drahtdurchm-0-8-mm-/170989660418?pt=DE_Technik_Computerzubehör_Kabel_Adapter&var=&hash=item27cfc72902

Sollte eigentlich passen?

Zu den Anschlüssen: Ich habe mal vier Kabel an den Lötösen dran, sollte also 1 Haupt und 3 Nebenstellen sein.

Laut beiliegenden Plänen war diese Anlage mal in einer Ortsvermittlung eingebaut, war also lange Jahre in Postbesitz. Das Jahr ist mit 1952 angegeben aber das sind ja nur die Datumsangaben der Schaltzeichnungen, ich denke eher so um 1955??

Kann morgen aber noch Bilder der Pläne machen, falls noch Interesse besteht.

Gast (Unbekannt!)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.01.2015
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von telefonix vom 21.01.2015!  Zum Bezugstext

Hallo Timo,
der Trafo ist schon ok, auch wenn die Feinsicherungen mal durchbrennen, das kann verschiedene Ursachen haben, die Trafos waren früher für 220V ausgelegt, heute fährt man mit etwas höherer Spannung, da kann es bei einem Stromstoss im Netz, passiert heute durch die Windanlagen ++, häufiger als früher, leichter passieren, das eine Sicherung mal durchbrennt. Das bißchen Rost stört nicht, die ganze Kiste ist doch gut erhalten, wieviel App. kann man denn da anschliessen?

Der Draht wird mit LSL bezeichnet, L.ack/S.eide/Lack, aber das besser mündlich, soviel Schreiberei ist mir einfach zuviel, nimms mir nicht übel.

Sicherungen + andere Elektronikteile bekommst du am preiswertesten bei Pollin-Elektronik oder Reichelt.
Sicherunge musst du 5x20 nehmen, z.b.  0,1A oder wenn die wieder öfter durchgeht, o,1mtr/mtr=mittelträge, eigentlich flink.
Die 220V-Sicherungen sollten auf jeden Fall tr/träge sein, weil beim einschalten ein kleiner Überstrom auftreten kann, der aber von einer trägen Sicherung abgefangen wird.

Die o,1A Sicherung ist vermutlich für den Rufstrom (wird wohl eine sep. Trafowicklung sein) ca. 50V~.

Die andere wird die 24V für die Telefone + Relais-schaltung absichern.

Hast du denn Unterlagen dafür?

Grundsätzlich kannst du die Stromversorgumg austauschen, würde ich aber nicht machen, wozu ... es funzt doch.

Wenn du willst kannst du jetzt noch anrufen, bin immer spät auf, dafür morgends nicht.

wolfgang

achso, kaputte Drähte ... sehe ich gar nicht?!?

telefonix
(Mailadresse bestätigt)

  21.01.2015
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Unbekannt! vom 21.01.2015!  Zum Bezugstext

Hallo Wolfgang,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Etwas warm werden die "Apparillos", wobei ich im kühlen Bastelkeller war und die Anlage auch noch recht kalt gewesen ist. Wirklich heiß war jetzt nix. Die Anlage lief aber auch nur geschätzte 10 Minuten.
Sobald der Hörer abgenommen wird fängt der Trafo zum säuseln an, etwas rauscht es im Hörer, kann aber auch an der Hörkapsel liegen. Allerdings würde ich eher darauf tippen das die Wicklung durch die Stöße/Schläge irgendwo aufgerieben ist und vielleicht einen Wicklungsschluss erzeugt?!?!

Der Vorbesitzer meinte sobald er die Anlage einsteckt, fliegt die Sicherung (welche hat er nicht gesagt). Fakt war/ist das die ganz rechte Sicherung (also nicht die 230 Volt Feinsicherungen, sondern die anderen beiden) im Eimer war. Aus Mangel an solchen Sicherungen und auch nur zum testen ob mir der Kasten gleich um die Ohren fliegt habe ich die Sicherung mit einem Stück Draht überbrückt (ICH WEIß das Sicherungen zu überbrücken blöd ist, aber zum testen musste das halt reichen)

Der Wählvorgang funktioniert, der Drehwähler tut auch was er soll, wenn man eine Nebenstelle anruft erzeugt das P-relais den Rufstrom/impuls.

Was mich wirklich etwas stört sind diese "tollen" Kabelisolierungen aus Stoff und Lack. Habe noch ein paar andere Anlagen bei denen sich dieses Zeug auch schon aufgelöst hat und nachher nur noch blanke Drähte in der Gegend rumhängen.

Allerdings finde ich die Kabelverlegung mit diesen Schnüren absolut phänomenal und möchte ungern teilweise ganze Kabelstränge austauschen.

Zum Trafo:
Geht der noch oder ist der schon zu stark auseinandergerostet? Macht die abgebrochene Ecke etwas?

Könnte man eigentlich in solchen Geräten aktuelle Trafo's / Schaltnetzteile einbauen oder heißt es "Trafo kaputt -> Anlage kaputt"?

Sorry für die vielen Fragen aber das lässt mir einfach keine Ruhe :-)

Grüße Timo
Gast (Unbekannt!)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.01.2015

Hallo Timo,

funktioniert denn die Kiste noch? +wird was warm????, also so handwarm kann es ruhig werden, nur nicht heiss. Wenn du ein Telefon anschliesst + reinhörst (ohne Wählton, also nur die Speisung, brummt es dann im Hörer?

Wenn nicht, ist alles ok, würde ich alles befestigen, kannst die Gummipuffer auch weglassen + direkt festschrauben, ich glaube nicht, das dich das stören wird, evtl brummt der Trafo im Gehäuse etwas.

Das 'rote Ding' ist ein Selengleichrichter, wahrscheinlich von AEG, die hatten früher solche Farbe, aber ist egal, wird der warm???
wird überhaupt was übermässig warm????

Am besten du rufst mich mal an, dann lässt sich sowas leichter besprechen, ich bin hier nicht der grosse schreiber, hi hi.
Meine nummer siehst du, wenn du meinen Namen anclickst.
Der Netztrafo ist der mit dem Pfeil-aufkleber, die anderen Blechträger sind Drosseln, so waren früher die 'klassischen' Netzteile.
Trafo / Gleichrichter / Ladeelko /Drossel/ Siebelko .. Ausgang.

gruss wolfgang



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