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Kategorie: > Technische Fragen - Anschlußprobleme, TK-alagen etc.
DTMF-Modul gesucht!
Radiosammler
(Mailadresse bestätigt)

  20.02.2017

Hallo Experten,

vielleicht kann mir jemand bei der Lösung eines kleinen Problemchens helfen...

Zur Ausgangslage: Nutze VoIP mit einer FB 7270. Die stellt mir den Telefonanschluss für's Büro mit eigener Nummer zur Verfügung. Telefon ist ein FeTAp 611. An der FB 7270 hängt über ISDN eine 7050 als reine Telefonanlage für die Privatanschlüsse mit drei FeTAps 611 und der Privatnummer.
Dieses Setup läuft sein Jahren einwandfrei und voll zufriedenstellend, bis auf:

Wenn ich im Büro sitze und einen Anruf auf meiner Privatnummer entgegen nehmen möchte, brauche ich die Tastenkombination *09
Diese mache ich augenblichlick mit einem Fernabfragesender eines Anrufbeantworters, was etwas nervig ist.

Meine Frage nun: Wie kann ich mit relativ überschaubaren Mitteln ein "Zusatzgerät" basteln, welches mir auf Knopfdruck ein *09 ausgibt und sich ins Telefon integrieren lässt? Möchte den einen FeTAp 611 gegen einen 612er tauschen und die Erdtaste dazu nutzen. Speisung des Zusatzteils entweder über Batterie, besser noch über den Schleifenstrom der Fritzbox.

Hat jemand so etwas schon realisiert oder kann mir Tipps geben?
Vielen Dank für Infos,

Jörg



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 23
ggrutz79
(Mailadresse bestätigt)

  08.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von telefonmann3401 vom 08.08.2017!  Zum Bezugstext

> "Aber fortwährende  Postings nach dem Motto "man muss halt schon wissen, wie es geht" werden aufgrund ihres geringen verwertbaren Informationsgehalts nur wenige Leser von deiner Lösung überzeugen können."
Entschuldige war nicht meine Absicht.

grob beschrieben habe ich das bereits hier:
http://www.wasser.de/telefon-alt/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000008611&seite=2&begriff=Router&tin=&kategorie=
Allerdings ist das ganze schon wieder teilweise überhohlt.
Ausserdem führen viele wege nach Rom.
Sobald ich erneut eine O2Box-6431 in die Finger bekomme werde ich mal eine detailierte Anleitung Schreiben.

> "Das bedeutet jedoch nicht, dass ich nicht Spaß an so einem Gerät hätte. Wo du schon so viel herausgefunden hast, wie wäre es denn, wenn du das Routermodell für nen Appel und en Ei aus der Bucht holst und von dir in Serienproduktion entsprechend aufbereitet wieder zum Verkauf anbietest?"
Meinst du das könnte ein Geschäftsmodell sein ?
Ich bin mir da halt nicht so sicher da Leute die so eine Bastellösung bevorzugen dann lieber auch gleich die Firmware selber raufspielen (schon aus sicherheitsgründen).
und für Leute die nicht so gerne Basteln ist das Gerät eventuell gar nichts, da es für die Telefonanlage kein Webinteface gibt und man Asterisk per texdatei/console
konfigurieren muss.

> "wenn du nicht jedesmal unterschlagen würdest, dass bei deiner Lösung ohne Lötkolben und serieller Konsole gar nichts geht."
serieller Konsole: Ja / Lötkolben: Nein nicht wenn man alles richtig macht und wenn dann würde ich vermutlich lieber neukaufen da ich Löten hasse.
> "Genauso wie die Tatsache, dass die Software alles andere als fertig entwickelt ist."
Genaugenommen hast du recht da Openwrt/LEDE eigendlich niemals zu Ende entwickelt sein wird.
Bei ähnlichem Routern hat man gerade herausgefunden das ADSL Annex A nicht funktioniert und dass trifft möglicherweise auch auf die O2Box-6431 zu.
Ausserdem geht nur ein Hauptprozessor-Kern + Telefon oder beide Hauptprozessor-Kerne ohne Telefon.
Daher kann ich den Router eigendlich nur guten gewissens bis zu einer VDSL Geschwindigkeit von 75Mbit/s empfehlen.
Ich bin mir aber nicht sicher ob dies ein Bug oder Feature ist, da der andere Kern dann vom Voice process genutzt wird.
Ansonsten wird der Router zu 100% unterstützt.
> "also mitnichten nur eine "aufwändige Konfiguration""
Zum normalen Image muss man noch diverse Packete hinzuinstallieren u.a. asterisk13-chan-lantiq und dann ist die Hauptarbeit tatsächlich Konfiguration.
telefonmann3401
(Mailadresse bestätigt)

  08.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ggrutz79 vom 07.08.2017!  Zum Bezugstext

In der Tat, du wiederholst dich. Das allein wäre nicht weiter schlimm, wenn du nicht jedesmal unterschlagen würdest, dass bei deiner Lösung ohne Lötkolben und serieller Konsole gar nichts geht. Genauso wie die Tatsache, dass die Software alles andere als fertig entwickelt ist. Es ist also mitnichten nur eine "aufwändige Konfiguration". Sei mir nicht böse, jeder Tipp ist wert besprochen zu werden und das hier ist ja auch ein Bastelforum. Aber diese Lösung ist für meine Begriffe mit einem unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden.

Das bedeutet jedoch nicht, dass ich nicht Spaß an so einem Gerät hätte. Wo du schon so viel herausgefunden hast, wie wäre es denn, wenn du das Routermodell für nen Appel und en Ei aus der Bucht holst und von dir in Serienproduktion entsprechend aufbereitet wieder zum Verkauf anbietest? Ich wäre durchaus interessiert an so einem Gerät, wenn der Preis stimmt. Wahlweise wäre auch eine bebilderte ausführliche Anleitung hilfreich, damit Selbermacher im Vorfeld einschätzen können, auf was sie sich einlassen.

Aber fortwährende  Postings nach dem Motto "man muss halt schon wissen, wie es geht" werden aufgrund ihres geringen verwertbaren Informationsgehalts nur wenige Leser von deiner Lösung überzeugen können. Im übrigen leben solche Foren von der freiwilligen Informationsweitergabe und gegenseitiger Hilfe. Und eben nicht davon, zu rufen, Herr Lehrer, ich weiß was und dann doch nicht zu verraten wie es geht.
ggrutz79
(Mailadresse bestätigt)

  07.08.2017

Moin,
Ich weiss ich wiederhole mich hier in diesem Forum,
aber ich empfehle einen kleinen Linuxrechner mit 2 FXS-ports auf dem eine Asterisk Telefonanlage läuft.

So ein kleiner Rechner wäre die O2-Box 6431 mit Openwrt/LEDE als Betriebsystem.
Und es gibt auch noch ein paar andere mit FXS-ports.
Auch wenn die O2-Box 6431 um einiges lahmer als die FB-7490 ist so hat sie den gleichen Hauptprocessor/Modem Chipsatz.

Die 2 FXS ports zeichnen sich dadurch aus das sie besonders IWV freundlich sind,
da sie zum einem recht tollerante timings haben
(und ich glaube ich habe im opensource treiber auch die stelle gefunden an dem man daran was ändern könnte)
und weil man die Zeit in der noch auf die nächste Nummer gewartet wird frei einstellen kann.

Die Konfiguration ist natürlich etwas aufwendiger.

Ach ja und man kann das WLAN interfaces auch als Client nutzen (auch als client + AP nicht jedoch als bridge aus beiden)
Zur not kann man dann auch sein W48 via WLAN anschliessen.
mozarella
(Mailadresse bestätigt)

  07.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von telefonmann3401 vom 07.08.2017!  Zum Bezugstext

Ich versuch mich mal, meine Telefon-Anlage zu erklären.
Am Anfang gab es einen T-Net-Anschluß Analog + DSL. Dann eine Fritzbox 7390 und als Nebenstellen 1 x Wohnzimmer und 1 x Küche, beides analoge Telefone. Elektronische Telefone, Nachbildung klassischer Telefone.
Durch Umzug gab es dann einen IP-Anschluß, am Rest hat sich erstmal nix geändert, außer daß es nur ein analoges Telefon im Wohzimmer gibt, das 2. ist außerhalb der Wohnung im Technikraum bei der Fritzbox (gibt nur eine analoge Leitung in die Wohnung).
In mir kam der Wunsch nach einer klassischen Telefon-Klingel. Weil ein W48 so super klingelt, besonders an einer Fritzbox, hab ich mir bei einem Fachmann (der hier auch im Forum aktiv ist) eine W48 Grundplatte bestellt, speziell als Zweitwecker.
Angeschlossen wurde es so: Fritzbox im Technikraum, analoge Leitung zur Dose --> Hausverkabelung zum Wohnzimmer auf eine TAE-Dose NFN. Dort wurde gleichzeitig der "Wecker" und das Telefon angeschlossen.

Ich hab mir dann etwas später ein W48 bestellt und auf meinen Schreibtisch gestellt. (das andere Telefon ist ein Wand-Telefon). Da mußte ich feststellen, daß die Impulswahl an meiner Fritzbox nicht funktionierte. Also den Terminaladapter angeschlossen (an der FB2 im Wohnzimmer). Dort kam dann noch ein zweites W48 dazu, für die Küche (Durchgang vom Wohnzimmer zur Küche).

Weil drei Wecker jetzt etwas viel sind, hab ich die Wecker in den beiden W48 kurzerhand still gelegt. Sie klingelten am TA auch nicht so schön wie der direkt an der Fritzbox (FB1).

Weil ich im Fernseh-Schrank noch Platz hatte, hab ich die W48 Grundplatte (Wecker) umgesiedelt und direkt via Fon1 an der FB2 angeschlossen. Jetzt kam Nachwuchs und das Wohnzimmer wurde kurzerhand zum 2. Schlafzimmer deklariert, auch tagsüber. Also ist der Wecker zu laut. Jetzt suchte ich eine optische Alternative. Ich bekam eine Drehscheibe angeboten. Also ein Zweitwecker mit Glocke und rotierender Scheibe. Der Wecker wurde ausgebaut, jetzt gibt es nur die drehende Scheibe gepaart mit dem Rattern ist das "Wecker" genug. Diese Klingel hab ich parallel zur W48 Grundplatte (Wecker) angeschlossen, weil ich eine alte Bakelit-Dose als Anschlußdose.

Jetzt hängen also an FB1 (Technikraum außerhalb der Wohnung):
1 x analoges Telefon im Technikraum
1 x analoges Telefon im Wohnzimmer, Hausverkabelung zur FB1

2 x W48 an ISDN-TA, der wiederum an der FB2 hängt, via VoIP an FB1
1 x W48 Grundplatte (Wecker) und 1 x Drehscheibe(n-Wecker) parallel geschaltet an Fon1 der FB2

Da in FB1 das Amt via VoIP konfiguriert ist und auf dieses Amt alle Nebenstellen gerufen werden, werden also auch 624 und 625 (beide W48) gerufen. 624 und 625 klingeln auch an Fon1 bzw. Fon2 der FB2 (an der ja der ISDN-TA hängt).

Amtsruf läßt also auch sämtliche Nebenstellen der FB2 klingeln, so auch die Wecker.

Gedacht ist jetzt, ich würde gerne den ISDN-TA abschaffen. Er verbraucht zusätzlich Strom und ist technisch eine weitere Stufe, wie ich schon ausgeführt hab. Durch Impulswahl-Tonwahl-Adapter kann ich die beiden W48 (Wohnzimmer und Küche) also direkt an einer Fritzbox betreiben, jetzt fehlen mir nur die Anschlüsse für die Wecker.

Leider ist es Leitungstechnisch problematisch, eine weitere Verbindung von der FB1 (Technikraum) zum Wohnzimmer zu legen.

Vorteile sehe ich zudem noch, wenn das W48 Tonwahl kann. Durch den Wandler ist es möglich, + und # zu wählen, ebenso Wahlwiederholung. Dann kann man auch in Telefon-Menüs (drücken Sie 1 für xxx) navigieren. Ggf. kann man auch direkt den TA mit programmieren oder Ähnliches. Es ist also eine Bereicherung, wenn ein W48 Tonwahl kann.
mozarella
(Mailadresse bestätigt)

  07.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von telefonmann3401 vom 07.08.2017!  Zum Bezugstext

@telefonmann3401: schreib mich mal unter jan_gagel@ok.de an
telefonmann3401
(Mailadresse bestätigt)

  07.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von mozarella vom 07.08.2017!  Zum Bezugstext

Was mich noch etwas irritiert, wie hast du dir das denn mit dem "zentralen Wecker" vorgestellt, wenn die die Telefone an getrennten Nebenstellen (also nicht an derselben Leitung) betreibst? Dann müsstest du die beiden Leitungen ja zusammenschalten (was nicht gehen wird). Oder hast du vor, die beiden Telefone parallel an eine Nebenstelle anzuschließen bzw. ist das vielleicht aktuell schon so? Und hast du vielleicht versucht, diese Konstruktion direkt an die FritzBox anzuschließen? Ist der Wecker über die W-Adern angeklemmt oder auch parallel mit drauf, welche Dosen verwendest du dafür aktuell (der TA hat doch keine Klemmenschschlüsse)? Und was meinst du konkret mit "Drehscheibe"? Eventuell könnte das alles auch negative Auswirkung auf die korrekte Impulserkennung in der FritzBox haben, denn parallel geschaltete Apparate (gerade wenn's W48 sind) können beim Wählen durchaus Impulsverzerrungen erzeugen.
telefonmann3401
(Mailadresse bestätigt)

  07.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von mozarella vom 07.08.2017!  Zum Bezugstext

Also Impulkswahl funktioniert an allen FritzBoxen, außer an einigen wenigen Kabelboxen, wo der Netzbetreiber die Funktion aus der Original-Firmware ausgebaut hat. Die Hardware der 7390 ist nicht der Weisheit letzter Schluss, vieloeicht kommtz sich da was in die Quere, die Platzverhältnisse auf der Platine sind extrem beengt. Ich bin zum Glück damals von der 7270 direkt zur 7490 gewechselt. Ich habe auch den Eindruck, dass IWV an älteren Boxen stabiler funktioniert. IWV-Tastwahl kann bei den zickigen Boxen schlecht sein, weil da ja die Ablaufgeschwindigkeit nicht beeinflusst werden kann, und die genormten 1,2 Sekunden halt zu langsam sind.

Wenn du noch eine günstige Alternative suchst, könnte eventuell auch ein GrandStream ATA etwas für dich sein. Guck mal hier:
http://www.grandstream.com/products/gateways-and-atas/analog-telephone-adaptors

Ich hab einen HandyTone 502, das Ding haut 60 Volt Rufwechselspannung raus, ein elektronisches Tonrufzweitgerät Wk 958 klingelt doppelt so laut wie an der FritzBox. Man kann auch die Frequenz der Wähltöne im Hörer frei definieren oder die Länge des Rufes (wie in Amerika 2 Sekunden an, 4 Sekunden aus, auch abhängig von der Nummer die anruft, ähnlich dem Coderuf in der Auerswald) und noch jede Menge andere Sachen mehr. Die analogen Schnittstellen sind so kräftig, da kannste paar hundert Meter Installationskabel dranhängen. Impulswahl geht auch tadellos.

Einziger Nachteil: SIP-Nebenstellen lassen sich an der FritzBox nicht auf manuelle Amtsholung einstellen, ohne die Möglichkeit ** zu wählen, wirst du nicht auf die Telefonbucheinträge zugreifen können (Das ist zugegeben auch der Grund, warum ich das Ding noch nicht bei mir verbaut hab, obwohl die Hardware wirklich um Längen besser ist als die der FritzBox).
mozarella
(Mailadresse bestätigt)

  07.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von telefonmann3401 vom 07.08.2017!  Zum Bezugstext

Ich vermute, die Impulswahl funktioniert an meinen beiden 7390 generell nicht. Bei der 7490 sollte es wieder gehen, ältere Boxen funktionieren auch. Was bringt mich zu dieser Vermutung? Ein elektronisches Telefon, was ich von Tonwahl auf Impulswahl umstellen kann, produziert auch eine Falschwahl an der 7390. Alle drei W48 funktionieren zuverlässig, ohne Falschwahl an einer 7170. Der AVM-Support ist der Meinung, daß die Impulswahl keine zugesicherte Eigenschaft sei und sie deshalb nicht offiziell unterstützt würde. Deshalb bin ich nicht bereit, nochmal über 200 Euro zu investieren, um dann zu sehen, daß es wieder nix wird. Oder vielleicht doch?
Am ISDN-TA funktioniert die Impulswahl zuverlässig. Ist zwar etwas kurios, denn ich komme vom analogen Telefon, gehe über den ISDN-TA auf den internen S0-Bus, von dort zur Box (FB2), via internem VoIP zur FB1 um dann dort via externem VoIP zum Amt zu gehen.

Ich erhoffe mir, wenn ich zwei Tonwahl-Impulswahl-Wandler verwende (die von HD-FXSTS beschrieben), daß ich dann den Teil mit TA und ISDN umgehe und die Verschaltung einfacher wird.

Dazu müßte ich allerdings neben den beiden W48 und den beiden Wandlern dann noch eine W48 Grundplatte (genutzt als zentraler Wecker, weil ich bei den beiden W48 den Wecker still gelegt hab) und eine Drehscheibe zusammen an zwei analogen Ausgängen der FB2 anschließen.
telefonmann3401
(Mailadresse bestätigt)

  07.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von mozarella vom 07.08.2017!  Zum Bezugstext

Noch eine Anmerkung zum FB-Telefonbuch zusammen mit alten Telefonen: Einen direkten Zugriff auf das Telefonbuch hast du eh nicht. Also entweder musst du dir die Kurzwahlen merken, was dir nur für eine Handvoll gelingen wird, oder du führst ein Kurzwahlverzeichnis auf Papier. Ein Ausdruck des Telefonbuchs ist leider nicht so einfach. "Das Örtliche" hat ein paar Notizseiten, die man vollschreiben kann (so ein klassisches Telefonbuch macht sich an einem alten Telefon immer gut) oder man hat ein Notizbuch. Die ganz Schlauen loggen sich auf der FritzBox-Oberfläche ein und benutzen die Wählhilfe, nur da kommste dann auch nicht weiter, wenn die Einträge nur so **701@Hauptbox-Verweise sind. Will sagen: Man kann sich auch zu Tode optimieren. Da finde ich die DTMF-Dialer-App aus dem anderen Thread, die das Smartphone (mit allen Nummern darin) zum Codesender macht, am Ende praktischer...
telefonmann3401
(Mailadresse bestätigt)

  07.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von mozarella vom 07.08.2017!  Zum Bezugstext

Einen Trick gibt es noch: Mann kann im ISDN-Gerät abgehend die Pseudo-MSN 99999 eintragen, dann fällt die die ISDN-Schnittstelle der FritzBox in einen Sondermodus ohne automatische Amtsholung (das wurde glaub ich mal für Türsprechstellen nachgerüstet). Wenn du dann die 0 wählst, kannst du dir aber nicht die abgehende Rufnummer aussuchen, es wird immer die erste Nummer genommen. Das kannst du dir aber über Wahlregeln entsprechend zurechtbiegen.
telefonmann3401
(Mailadresse bestätigt)

  07.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von mozarella vom 07.08.2017!  Zum Bezugstext

ISDN ist nochmal ne andere Baustelle. Am internen ISDN-Bus der FritzBox lässt sich die automatische Amtsholung nicht deaktivieren. Ob das Gabelschlagen den TA dazu veranlasst, einen R-Tastendruck am S0-Bus auszugeben? Mag sein, musst du ausprobieren. Das mit der Falschwahl/mangelhaften IWV-Erkennung der FritzBox lässt sich durch minimal schneller eingestellte Nummernschalter ganz gut beheben (ein kompletter Ablauf der 0 sollte ca 1,0 statt 1,2 Sekunden dauern, dann geht es recht zuverlässig).

Das mit dem zentralen Telefonbuch über mehrere Boxen hinweg ist nicht so einfach möglich. Maßgeblich für die Kurzwahlen ist immer das Telefonbuch, an dem das Telefon direkt angeschlossen ist. Man kann natürlich das Telefonbuch der zweiten Box mit Pseudoeinträgen befüllen, die auf den Teklefonbucheintrag in der Hauptbox verweisen. Du würdest dann also einen Telefonucheintrag anlegen und als Nummer **701@192.168.178.1 eintragen, hundert Mal bis **799@192.168.178.1. Dann brauchst du die eigentlichen Rufnummern nur noch in der Hauptbox zu pflegen. Das ist natürlich eine ganz miese Fleißarbeit. Man könnte auf die Idee kommen, das direkt in der Exportdatei auf Textebene einzutragen, leider ist das Exportdateiformat nicht wirklich übersichtlich, so dass man am Ende nicht viel Zeit spart.

Irgend einen Tod musst du sterben, die FritzBox ist halt keine Profi-Telefonanlage... Aber: Welcher Privathaushalt hat im Festnetztelefonbuch heutzutage schon mehr als hundert Rufnummern drin? So viele Verwandte, Schulen, Arztpraxen, Frisöre und Pizzaservices gibts ja normal nicht...

Wer trotzdem alle Einträge aus dem Handy-Telefonbuch auch in der FritzBox drin haben will, für den gibt es ja mittlerweile die Möglichkeit die Einträge über einen externen Dienst zu synchronisieren (Google, GMX etc.), mit älteren FritzBoxen (7170 & Co.) geht das noch nicht. Je nachdem wie alt deine Boxen sind, kannst du mal gucken, ob sich nicht mehere Boxen synchron halten lassen. Ich hab das nie benutzt, ich mag Cloud-Dienste generell nicht. Und ich lege wie gesagt auch keinen Wert darauf, dass alle meine Handykontakte im FB-Telefonbuch drin sind. Ist viel zu unpraktisch, die ganzen Leute haben meine Festnetznummer eh nicht und ich will die auch nicht unbedingt vom Festnetz auf dieser Nummer anrufen. Isofern müllen einem diese ganzen wenig sinnvollen Einträge das ganze Telefonbuch voll. Kann man aber nicht pauschal sagen, sowas hängt natürlich immer auch von den eigenen Kommunikationsgewohnheiten ab.
mozarella
(Mailadresse bestätigt)

  07.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von telefonmann3401 vom 07.08.2017!  Zum Bezugstext

Hört sich interessant an. Gabelschlag funktioniert auch an einem ISDN-TA, der an der Box hängt? Meine beiden W48 hängen nämlich aktuell an einem TA, weil die 7390 (zumindest meine) keine oder fast keine Impulswahl versteht. 99 % Falschwahl hatte ich. Am TA funktioniert die Impulswahl super.

Ich muß die Telefonbuch-Einträge immer im Telefonbuch der Box machen, an dem die Geräte direkt angeschlossen sind, richtig?
Kann man die Telefonbücher eigentlich von der FB1 zur FB2 irgendwie synchronisieren (direkt, bitte nicht über Google oder sowas)? Hatte das Telefonbuch der FB1 händisch exportiert und in FB2 importiert. Aber leider ist das eine Einmal-Aktion gewesen. Ich hätte gerne ein zentrales Telefonbuch, was ich aktiv pflegen kann.
telefonmann3401
(Mailadresse bestätigt)

  07.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von mozarella vom 07.08.2017!  Zum Bezugstext

Wenn du ein Telefon mit Impulswahl betreibst, solltest du an der analogen Nebenstelle mit einem Tonwahltelefon die automatische Amtsholung ausschalten, dann kannst du dir das Gabelschlagen sparen! Telefonbuch und Vanitynummern erreichst du dann direkt über 7xx oder 8x. Und zum Raustelefonieren musst du die 0 vorwählen.

http://www.wehavemorefun.de/fritzbox/Tastencodes

Die Null kann noch mehr: Im Gespräch eine Rückfrage einleiten, um z.B. eine angekündigte oder unangekündigte Übergabe vorzunehmen (weiterverbinden), oder zwischen zwei Verbindungen hin und herwechseln (makeln) oder einen Anklopfer annehmen. Super, nicht?

Im Telefonbuch lassen sich auch (ab FritzBox 7270) Rufgruppen anlegen, um per Kurzwahl einen frei definierbaren Gruppenruf einzuleiten. Die Vorgängermodelle können nur etweder alle (Rundruf) oder alle ISDN/DECT-Teilnehmer anwählen.

Wenn du die zweite FritzBox am internen SIP-Registrar der ersten FritzBox angemeldet hat, kannst du im Telefonbuch der zweiten Box auch sowas hier speichern: **1@192.168.178.1 - dann geht der Verbindungsaufbau wesentlich schneller als mit der Nummer mit *# davor. Im Telefonbuch lassen sich übrigens generell auch SIP-Adressen abspeichern, so dass alle angeschlossenen Telefone über Kurzwahlen/Vanity auch damit umgehen können.
mozarella
(Mailadresse bestätigt)

  07.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von telefonmann3401 vom 20.02.2017!  Zum Bezugstext

Ich betreibe auch mehrere Fritzboxen samt drei W48. Wie war das nochmal mit Gabelschlag und Telefonbuch? Geht das auch bei der 7390?
Hintergedanke ist, FB1 ist außerhalb der Wohnung (und via VoIP am Amt angeschlossen) und FB2 ist in der Wohnung und ist VoIP-Client für zwei der drei W48. Wenn ich jetzt von einem W48 an ein Telefon der FB1 anrufen möchte, müßte ich *#**Nebenstelle wählen. Dank der Info in diesem Thread hab ich das so raus gefunden. Ich hab z. b. *#**9 für Rundruf FB1 im Telefonbuch der FB2 gespeichert. Müßte dann aber **701 (erste Kurzwahl, deshalb 01) am Nummernschalter wählen, was zur Zeit noch nicht geht (hab mir ein DTMF-Modul aus China bestellt).
Könnte ich die **701 auch mittels Gabelschlag ansprechen?

Und wie kann die Fritzbox das Leben mit Impulswahltelefonen noch erleichtern?
Radiosammler
(Mailadresse bestätigt)

  22.02.2017

Jajaja!

Vanity 81 nach Gabelschlagen funktioniert!

Vielen Dank für den Tipp!

Grüße

Jörg
telefonmann3401
(Mailadresse bestätigt)

  20.02.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Radiosammler vom 20.02.2017!  Zum Bezugstext

Bei Impulwahltelefonen ist das Telefonbuch dein Freund, damit kann man die dollsten Sachen machen. Die Fritz!Box ist flexibler, als man denkt! :-)
Radiosammler
(Mailadresse bestätigt)

  20.02.2017

Da habe wir wohl zeitgleich getippt!

Ich richte mir mal 'ne Vanity ein und probiere. Allerdings kann ich dies erst morgen machen.

Viele Grüße,

Jörg
Radiosammler
(Mailadresse bestätigt)

  20.02.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Andreas Panskus vom 20.02.2017!  Zum Bezugstext

Hallo und erstmal ganz herzlichen Dank für die vielen Tipps!

Die Geschichte mit den Vanities werde ich probieren (falls es klappt wäre mein Ego ziemlich angeknackst, denn da hätte ich selbt d'raufkommen können...)
Ich habe die automatische Amtsholung aktiviert und gelange durch's "Gabelschlagen" in den Telefonbuch-Modus.
Werde berichten!

VoIP an der 7050 möchte ich nicht nutzen, da sie keine Sicherheits-Updates mehr bekommt. Ich finde es generell nicht übel, Telefonanlage und Router getrennt zu halten. Da ist man für Neuerungen der Netzbetreiber flexibler.
Eine zweite Amtsleitung klappt leider bei meiner 50er-Jahre Verkabelung nicht. Alle Adern schon ausgenutzt.

Danke auch für den Tipp des HT9200!

Sobald ich eine Lösung habe, poste ich!

Viele Grüße und nochmals Danke,

Jörg
telefonmann3401
(Mailadresse bestätigt)

  20.02.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von telefonmann3401 vom 20.02.2017!  Zum Bezugstext

Ich habs jetzt mal daheim ausprobiert und muss mich korrigieren, die korrekte Tastenkombination ist wirklich *09 - Hab sie jetzt einfach ohne weiteres im Telefonbuch angelegt und eine Kurzwahlnummer zugeordnet. Ich kann jetzt über die Kurzwahl externe wie interne Gespräche erfolgreich  heranholen. Funktioniert ohne jede Verzögerung. Alle anderen Sachen, die ich vorher geschrieben hab, brauchst du nicht zu beachten, außer vielleicht die Sache mit der Vanity, wenn man die zusätzlich definiert, kommt man minimal auf zwei Ziffern (8X), die man wählen muss, die normalen Kurzwahlen sind ja alle dreistellig (7XX).
Andreas Panskus
kontaktandreas-panskus.de
(Mailadresse bestätigt)

  20.02.2017

Hallo Jörg,

wenn Du ein "Zusatzgerät" bauen willst, hilft vielleicht dies weiter:

http://www.box73.de/product_info.php?products_id=2115

Viele Grüße
Andreas

telefonmann3401
(Mailadresse bestätigt)

  20.02.2017

Ich hab es kurz ausprobiert, die **09 lässt sich im Telefonbuch abspeichern. Was mir noch einfällt: Hast du mal probiert, einfach nur die automatische Amtsholung zu deaktivieren und dann einfach mit 09 den Anruf heranzuholen? Von allen ISDN-Geräten sollte man den Anruf auch mit 050 heranholen können. Klappt das?

http://www.wehavemorefun.de/fritzbox/Amtsholung
http://www.wehavemorefun.de/fritzbox/Heranholen
http://www.wehavemorefun.de/fritzbox/Interne_Nummern
telefonmann3401
(Mailadresse bestätigt)

  20.02.2017

Laut folgender Liste ist die korrekte Tastenkobination **09.
http://www.wehavemorefun.de/fritzbox/Tastencodes

Versuch mal, die Tastenkombination im Telefonbuch der 7270 abzuspeichern und vergib eine Kurzwahl z.B. 711 und am besten zusätzlich eine Vanity-Nummer z.B. 1 (die ist frei, Vanity-A geht erst bei 2 los).

Dann muss du an dem Telefon noch die automatische Amtsholung deaktivieren (siehe Link oben). Wenn jetzt die anderen Telefone klingeln, kannst du durch Wahl der 81 (wenn man bei obigem Beispiel bleibt) den Anruf heranholen.

Ab der 7270 aufwärts kann man sogar Rufgruppen anlegen:
http://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7270/wissensdatenbank/publication/show/1148_Interne-Rufgruppe-in-FRITZ-Box-einrichten-Gruppenruf/

Und es ist ein Gedanke wert, die 7050 über IP an die 7270 anzubinden. Denn bei der Anbindung über ISDN ist keine interne Telefonie möglich, weil sich die automatische Amtsholung am ISDN nicht deaktivieren lasst (außer über einen Trick, der hier nicht passt) und die 611er weder *# (Keypad-Modus) noch ** (interne Wahl) wählen können. Bei der Anbindung über IP kann man das ganz einfach über angepasste Telefonbucheinträge lösen, man müsste in der 7050 nur einen Telefonbucheintrag nach folgendem Muster anlegen: **1@192.168.178.1 würde die Nebenstelle 1 der 7270 anrufen, falls die 7270 auf die IP-Adresse 192.168.178.1 hört. Wenn man für diesen Eintrag auch wieder Kurzwahlen bzw. Vanityrufnummern vergibt, kann man sich das ganz prima zurechtzimmern. Ich hab mir die Kurwahlnummern noch ein Inlay für die Abdeckung der Fingerlochscheibe gebastelt, da ist in der Regel genug Platz, damit man sich keine Zahlen merken muss. Nachteil: Die Sprachqualität bei internen Telefonaten ist etwas schlecher als über ISDN.
http://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7270/wissensdatenbank/publication/show/172_FRITZ-Box-zum-Telefonieren-ueber-andere-FRITZ-Box-einrichten/
Zwockl
(Mailadresse bestätigt)

  20.02.2017

Hallo Jörg,

Vielleicht ist das was für dich:

http://www.wasser.de/telefon-alt/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000007860&seite=10&begriff=&tin=&kategorie=3-

Gruß Johann




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