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Kategorie: > Tipps und Tricks
Gummiteile nachbauen reproduzieren
Erico
(Mailadresse bestätigt)

  28.06.2017

Hallo! Hat jemand Erfahrung mit dem Nachbau von Gummiteilen? Z.B. Gummifüße, Tüllen usw. Mein Gedanke ist: eine Gussform von einem originalen Teil herzustellen und diese dann mit einer gummiartigen Masse auszugießen. Aber welche??? Danke!



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 15
Erico
(Mailadresse bestätigt)

  16.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Papapaul vom 15.07.2017!  Zum Bezugstext

Hallo! Hört sich schon gut an. Hast Du die genaue Bezeichnung von dem Kleber? "Etwas härter als Gummi" - ist es noch etwas flexibel/weich? Danke!
Papapaul
(Mailadresse bestätigt)

  15.07.2017

Ich habe schon gute Erfahrung mit einem 2-Komponenten Kleber (Teroson) gemacht.Wird zwar härter als Gummi, sieht aber täuschend echt aus.Allerdings nur in schwarz.
Ich mache die seltenen Füßchen dann aus 2 Teilen und klebe sie bei der Montage mit dem gleichen Material zusammen.Viele Füßchen kann man ja heute noch kaufen (W48), schwarz oder elfenbein, - kosten ca. 1,- €/Stück.
telefonmann3401
(Mailadresse bestätigt)

  13.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Erico vom 12.07.2017!  Zum Bezugstext

Hm, das mit der flüssigen Gummimasse hört sich nach übelster Chemie (vgl. Shoe Goo) oder großer Hitze (Vulkanisation) an, das muss ja irgendwie aushärten und eine Gussform braucht man auch, möglichst eine wiederverwendbare. Ich weiß nicht, ob man sich damit, Heimwerker-Bedingungen vorausgesetzt, einen Gefallen tut oder ob das letztlich nicht doch besser und billiger ist, es mal mit einem 3D-Druck zu versuchen. Und die Trabbi-Gummifüße sind auch keine schlechte Idee, vielleicht gibt es bei den bekannten Komponentenhändlern schon etwas halbwegs Passendes, worauf noch keiner gekommen ist?

Joachim
(Mailadresse bestätigt)

  13.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Erico vom 12.07.2017!  Zum Bezugstext

Guten Morgen,
ja so ist das mit dem "original". Fast jeder muß zu Zahnarzt und läßt sich Brücken bauen; viele gehen zur Kosmetik und lassen sich sonst was für Massen aufspachteln, und wir wollen alte Telefone wieder schön aussehen lassen. Immer muß man Kompromisse machen.
Nee mal ehrlich: Eigentlich habe ich gehofft, dass mir jemand ein Foto der Bodenplatte eines Siemens SA 11 zur Ansicht bringt (möglichst von beiden Seiten). Vielleicht liest jemand mein bitten und sendet wenigstens einen "Link".
DANKE
Beste Sammlergrüße
Joachim  
Erico
(Mailadresse bestätigt)

  12.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Joachim vom 08.07.2017!  Zum Bezugstext

Hallo! Eine sehr interessante Idee! (Wenn man nicht brutal auf Originalität wert legt; nicht böse gemeint!). MIR fehlt aber immer noch die Idee/Erfahrung eines "Heimwerkers" der Gummiteile mit flüssiger Gummimasse angefertigt hat. 3D Drucker kommt für mich nicht in Frage. DANKE!
Joachim
(Mailadresse bestätigt)

  08.07.2017

Hallo,
- Zum Beispiel Gummifüße - Da hatte ich vor Wochen mal eine Idee:
Beim nachbauen einer Bodenplatte eines ganz speziellen Telefons (SA 11), wo mir nicht einmal ein Gummifuß bildmäßig bekannt ist, habe ich Gummipuffer einer Motorhaube eines PKW benutzt. Die sind optisch gut geeignet und lassen sich sehr gut einarbeiten. Verschiedene Autotypen haben sicher auch verschiedene Größen von Gummipuffern. Diese sind Neuware für einen Trabant. Siehe da, wozu die alles gut sind.
Nicht original aber aus einen 3D Drucker ist auch nicht original und ist optisch bestimmt nicht besser aber wesentlich teurer. (Der Gummipuffer kostete 0,50 € hat einen Durchmesser von 15 mm und 9-10 mm der Stöppel je nachdem wie fest er sitzen soll.)
Bodenplatte ist noch nicht fertig . Ein paar Feinheiten und Lack muß noch drauf.
Ein Foto von den Gummipuffern eines PKW hier als Idee.
Gruß
Joachim  


Turbine
(Mailadresse bestätigt)

  02.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Detlef Genthe vom 30.06.2017!  Zum Bezugstext

Hallo,
also 3D-Drucker hab ich und flexibles Filament habe ich auch hier.
Wenn du noch deinen Messschieber zur Hand nimmst, das Teil misst und dann die Zeichnung auf nen Zettel hinschmierst, Bild schicken, kann ich dir das ins CAD schnell eingeben und das Teil drucken...
Detlef Genthe
posttelegenthe.de
(Mailadresse bestätigt)

  30.06.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von telefonmann3401 vom 30.06.2017!  Zum Bezugstext

Kommerziell lässt sich so was ja nicht immer vermeiden, aber für´s Hobby würde ich eher versuchen das selbst zu erstellen. Ich habe bei solchen Hungerlöhnen einfach kein gutes Gefühl. Oder jemand hat Zugang zu einem 3D-Scanner, dann könnte man Teile einfach da hin schicken.
telefonmann3401
(Mailadresse bestätigt)

  30.06.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Detlef Genthe vom 30.06.2017!  Zum Bezugstext

Ich denke, da tut sich zur Zeit technologisch auch sehr viel. Für Kleinteile gibt es mittlerweile brauchbare 3D-Scanner, die so ein Gittermodell nahezu automatisch erzeugen können. Auch für Kunststoffteile gibt es einen Bedarf. Ich denke da z.B. an die Einsätze, um den 61er-Hörer von Flächenkontakten auf Stecktechnik umzurüsten. Davon hat man immer zuwenig. Preislich ist das beim Inder nicht allzu teuer, kommt mit Sicherheit auf die Komplexität an. Für ein Modell einer PET-Wasserflasche haben wir ca. 50 US-Dollar bezahlt. Da waren aber auch einige Änderungsrunden drin.
Detlef Genthe
posttelegenthe.de
(Mailadresse bestätigt)

  30.06.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ggrutz79 vom 30.06.2017!  Zum Bezugstext

https://www.amazon.de/NuNus-Filament-MakerBot-MakerGear-Ultimaker/dp/B00QTWUQSO/ref=pd_lpo_vtph_193_lp_img_4?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=S02HC24M2JCC7BGBAT2R

das kilo Gummi 15€. der Materialpreis ist bei so ein paar Gramm also unwichtig.

Natürlich muß erst mal ein 3D modell gemacht werden, Versand, Herstellung usw. Aber wenn zu einem Teil erst mal eine entsprechende Datei existiert, ist das Nachproduzieren sehr einfach.

war eher als grundsätzliche Überlegung gedacht. Daß man mal überlegt welche Plattform und welcher Dienstleister passt. Gibt es Erfahrungen bei Radiobastlern oder Modelleisenbahnern? Das Nachproduzieren von Kleinteilen taucht ja immer wieder auf.
ggrutz79
(Mailadresse bestätigt)

  30.06.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Detlef Genthe vom 29.06.2017!  Zum Bezugstext

> Es gibt in Indien Heerscharen von Computerfuzzis, die für nen Appel und nen Ei 3D-Modelle erstellen. Dennen schickt man per Post so ne Tülle und 14 Tage später kommt ein astreines 3D-Modell per Mail. Kann man gucken, ob ich in der Firma einen Kontakt auftreiben kann...
Was kostet sowas ?
Momentan habe ich das Problem dass an meinem Tesla ein Fuß fehlt.
Allerdings weiss ich halt nicht ob sich dass lohnt, da ich mir auch für wenig Geld ein Zweites kaufen und hiervon ein Fuß nehmen könnte.
Aus diversen Gründen würde ich dass allerdings nur sehr sehr ungern tun.

Ansonsten hatte ich mir überlegt erst mal ein Fuß aus Heiskleber zu schnitzen, bis ich mal Zugang zu einem 3D-Drucker bekomme.
Detlef Genthe
posttelegenthe.de
(Mailadresse bestätigt)

  29.06.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Erico vom 29.06.2017!  Zum Bezugstext

Würde handelsübliches Silikon oder Tec7 probieren.

Trotzdem halte ich den 3D Druck für interessanter, die meisten Gummiteile brauchen auch andere mal.
Erico
(Mailadresse bestätigt)

  29.06.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von telefonmann3401 vom 29.06.2017!  Zum Bezugstext

Die Sache mit 3D Druckern lasse ich erst mal außen vor! Kann man so was nicht in "normaler Heimarbeit" machen? Wie geschrieben: mich würde eine geeignete "Gießmasse" interessieren. Danke!
telefonmann3401
(Mailadresse bestätigt)

  29.06.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Detlef Genthe vom 28.06.2017!  Zum Bezugstext

Es gibt in Indien Heerscharen von Computerfuzzis, die für nen Appel und nen Ei 3D-Modelle erstellen. Dennen schickt man per Post so ne Tülle und 14 Tage später kommt ein astreines 3D-Modell per Mail. Kann man gucken, ob ich in der Firma einen Kontakt auftreiben kann...
Detlef Genthe
posttelegenthe.de
(Mailadresse bestätigt)

  28.06.2017

es gibt mittlerweile auch gummiartige Materialien für 3D-Drucker. Bei wirklich beanspruchten Sachen ist es schwierig, aber Füße und Tüllen, das ehe ich kein Problem .
Das schöne ist, wenn man die Daten erst mal hat, kann man die Sachen jederzeit nachproduzieren.



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