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Kategorie: > Telefone 1967 bis heute (Fax, Handys)
Merk NrS beschleunigen
Markus L.
(gute Seele des Forums)

  25.10.2017

Liebe Telefonfreunde,

ich bräuchte mal einen Tipp. Ich habe hier einen sehr guten FeTAp 611 von Merk Telefonbau, Bauj. 05/79. Alles läuft hervorragend – jedenfalls an meiner Auerwald 4410.

Der Apparat soll am Freitag an eine Bekannte verschenkt werden, die sich schon darauf freut und ihn direkt an einer Fritz!Box 7490 betreiben will.

Kein Problem, so dachte ich und testete ihn an meiner eigenen 7490. Ergebnis: geht im Prinzip, aber erzeugt häufige Falschwahl. Schon ein Ortgespräch zu wählen ist praktisch unmöglich.
Beschleunige ich die Wählscheibe mit dem Finger, geht es. Also ist der Schalter wohl zu langsam. Was ich vom optischen Eindruck her nicht vermutet hätte.

Meine Frage betrifft nun den vorliegenden NrS speziell - und dazu habe ich in unserem schönen Forum leider nichts gefunden. Scheint ein „wartungsfreies“ Modell zu sein (ggf. NrS79??). Ist auch von Merk und ist bezeichnet mit „0 191“, Stempelzusatz „.3“, Baujahr wie das Telefon selbst 05/79. Wie könnte man dieses Modell „auf Touren bringen“? Die einzige Einstellmöglichkeit scheint mir die kleine Spiralfeder am Fliehkraftregler zu sein - hier habe ich sie bereits auf die äußeren Löcher versetzt (Bild). Das hat aber keinen nennenswerten Effekt gebracht. Was könnte man noch tun?

Bereits vielen Dank!





Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 7
JOSA
joergsannwaldt-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  27.10.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefan163 vom 26.10.2017!  Zum Bezugstext

Moin
Ich habe in der Vergangenheit viel mit Rhein Benzin gearbeitet, habe das aber wieder eingestellt weil mir mal ein Zahnrad förmlich zerfiel. Ich verwende Isopropanol und Öle höchst vorsichtig mit dem dünnsten Öler Stick und Uhrmacher Öl oder Balistol wenn viele Kunsstoffteile im Spiel sind.
Mechanische Veränderungen ziehe ich erst in Betracht wenn Nix mehr geht, ausser beim N30 da geht s ja nicht anders.
Stefan163
(Mailadresse bestätigt)

  26.10.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JOSA vom 26.10.2017!  Zum Bezugstext

Ganz falsch, Jörg, ist das m.E. nicht mit dem sehr feinen Schmiermittelüberzug. Ich hab mal gelernt, Reinigen in Hexan (Rein-Benzin/ Leuna Gasolin), dem einige Tropfen Oel zugesetzt werden. Da verbleibt nach Abdunsten des Gasolins ein ganz feiner, unmerklicher Schmiermittelbelag auf der Oberfläche nach.
Massiv geölt werden darf auf keinen Fall.
ggrutz79
(Mailadresse bestätigt)

  26.10.2017

Ich weiss dass es in diesem Forum ein bebilderten Thread gibt der genau dieses Problem behandelt ich habe bestimmt 30Min gesucht leider finde ich ihn nicht wieder.
Ich meine mich zu erinnern dass die Kernaussage war:
Trommel polieren
und oder
die Feder welche die beiden Bremsbacken zusammenzieht um 1-2 Windungen einzukürzen.
Dass mit dem Einkürzen ist natürlich irreversible, und du solltest dabei sehr vorsichtig sein.
Bzw. würde ich an deiner Stelle erstmal genau Messen: http://www.wasser.de/telefon-alt/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000009020&seite=2&begriff=&tin=&kategorie=

Ein ähnliches Problem hatte ich bei meinem FeTAp 791 erst habe ich das Problem dadurch gelöst dass ich die Aufzugsfeder sehr stark angezogen habe.
Was aber dem Prinzip Fliehkraftregler eigendlich zu wieder läuft und dazu geführt hat dass man das Telefon mit einer Hand festhalten musste.
Andererseits behaupte ich mal dass eine festere Aufzugsfeder den Nummernschalter unanfälliger gegen Störungen macht.

Nachdem ich den besagten Thread gelesen habe, habe ich es mit Einkürzen gut hinbekommen und der Nummernschalter lässt sich jetzt sehr leicht Aufziehen.
Möglichweise weiss hier jemand ob es eigendlich Vorschriften für diesen Nummernschalter gibt, bezüglich Aufzugsfederspannung ?
JOSA
joergsannwaldt-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  26.10.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus L. vom 26.10.2017!  Zum Bezugstext

Ich hatte ja geschrieben auf die Gefahr hin das ich Gesteinigt werde.
Nur muss man bedenken das die Bremsbacken alt und oft ausgehärtet sind, dadurch legen Sie ein anderes Bremsverhalten an den Tag.
Ich habe hier im Forum schon schlimmere Methoden gelesen .
Was man auf gar keinen Fall nehmen darf ist PTFE Spray (Teflon Spray) das gibt mit anderen Schmiermitteln eine dicke Pampe und es dreht sich alles noch langsamer.
Markus L.
(gute Seele des Forums)

  26.10.2017

Vielen Dank für die Antworten. Ich bin den Hinweisen nachgegangen:

Den Abrieb habe auch feststellen können und im Rahmen der Möglichkeiten entfernt.

Die Feder ist eigentlich nicht sonderlich „aufgebogen“, das macht die Fotoperspektive. Ich habe die Feder dennoch noch einmal abgenommen und etwas zurechtgebogen. Ein großer Effekt ist allerdings nicht spürbar.

Da weitere Einstellmöglichkeiten anscheinend nicht bestehen, habe ich dann sachte etwas „Kontakt60“ in die Trommel gesprüht und verflüchtigen lassen. Wer das Zeug kennt und mal an die Finger bekommen hat, weiß, dass es einen recht hartnäckigen Gleitfilm hinterlässt.

Ergebnis: es läuft. Beim parallelen Vergleich mit anderen Telefonen läuft die Scheibe nun etwas schneller ab. Ich habe mal ein paar lange Nummern zur Probe gewählt und es scheint zu klappen.

Als schnelle Lösung langt mir das erst einmal. Ich denke der Apparat geht jetzt erstmal morgen pünktlich in die „Auslieferung“ und der Rest wird sich in der Praxis zeigen. Ich bin selbst gespannt. Für alle Fälle habe ich einen Codesender beigelegt. Und bei der Fritzbox kann man ja auch die internen Nummern 700-799 mit Kurzwahlen belegen, was ich immer empfehle.

Wenn aber noch jemand eine andere Idee hat, nehme ich natürlich auch die noch gerne.

Viele Grüße,
Markus


Felix52
(Mailadresse bestätigt)

  26.10.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JOSA vom 26.10.2017!  Zum Bezugstext

Reinigen der Bremstrommel ist immer richtig, aber ölen ?
Irgendwie sehe ich doch das die Feder vom Fliehkraftregler an einem Ende deutlich aufgebogen ist! Das würde ich erst mal wieder richten.

mfg
JOSA
joergsannwaldt-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  26.10.2017

Moin
Ich habe in letzter Zeit ne Menge Nummernschalter auf dem Tisch gehabt, bei diesen "späten" Modellen hab ich festgestellt das sich in der Bremstrommel Abrieb sammelt. Den entferne ich vorsichtig mit bem Glaspinsel . Dann auch auf die Gefahr hin das ich Gesteinigt werde, träufele ich einen Tropfen alistol auf die Trommel. Hierfür nehme ich einen Uhrenöler . Ein Zahnstocher ist meines Erachtens ungeeignet da er zu dick ist und der Tropfen zu gross wird . Eine mittlere Stecknadel tut s auch . Die Automatic Öler produzieren auch zu Grösse Tropfen.
Gruss Jörg



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