Startseite
Telefonbörse
Telefondatenbank (Betatest)
Telefon Forum
   mehr als 7900 Themen und 49000 Antworten
Zurück zur Übersicht!   Datenschutz FAQ Hilfe Impressum  



 

Kategorie: > Telefone bis 1930
Übersicht Pult Ortsbatterie-Fernsprecher
Volkmar K.
(Mailadresse bestätigt)

  24.10.2018

Guten Morgen, da demnächst ein Pult-Fernsprecher bei mir Einzug erhalten wird und ich derzeit Informationen hierzu suche, möchte ich fragen, ob es irgendwo eine Übersicht und Erklärungen zu den unterschiedlichen Modellen gibt. Zum Beispiel was geändert wurde an einem M1898, als dieser zum M1900 und später zum M1903a umgebaut wurde. Was sind die Unterschiede? Welche Modelle gab es bei der RTV? Wäre für alle Informationen zu dieser doch neuen Materie dankbar und last but not least...lässt sich so ein Gerät heute noch betreiben? Klar, kurbeln darf man nicht. Die Spannung bei den OB Geräten lag bei 3 Volt. Gibt es da Möglichkeiten, heute noch damit zu telefonieren am öffentlichen Netz?
Danke und Gruß
Volkmar



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 7
Volkmar K.
(Mailadresse bestätigt)

  29.10.2018
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Volkmar K. vom 29.10.2018!  Zum Bezugstext

Es ist da. Ich bitte um Einschätzung, auch bezüglich meines Vorhabens, das Gerät heutzutage noch benutzbar zu machen, also wo schließe ich den Kondensator an? Es wird nichts geschraubt oder gelötet und jede Veränderung so vorgenommen, dass sie spurlos rückgängig gemacht werden kann. Und was bedeutet das X auf dem Boden?



Volkmar K.
(Mailadresse bestätigt)

  29.10.2018

Hätte jemand mal bitte einen Schaltplan zu dem Gerät? Oder ist der OB04 identisch? Dazu gibt es einen Stromlaufplan.
Detlef Genthe
posttelegenthe.de
(Mailadresse bestätigt)

  27.10.2018
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von dj7lv Wolfgang z. vom 25.10.2018!  Zum Bezugstext

Kurbelinduktoren haben meistens einen Kontakt, der beim drehen betätigt wird. Den mit Papier isolieren, fertig, dann kann man da dran auch drehen. Kurbeltelefon ohne Kurbel ist doch doof.

Wenn das Ding auf OB-"negatives automatisches Schlußzeichen" gebrückt ist, sind ankommende Gespräche kein Problem. Und sonst kann man das schon mit einem Kondensator machen. Dafür muß das Ding aber einen Hakenumschalter mit zwei Kontakten haben, einen brauche ich ja für den Batteriestrom.

Wählen geht mit amtsanschließer, ist an einem zivilen Telefon aber nicht stilecht.
Es gab so vor 20 Jahren mal eine Telefonanlage  Samsung DCS Compact, zu der gab es eine Sprachwahlkarte. Damit könnte man dann wirklich dem Fräulein vom Amt einen Namen sagen und fertig. oder man verbiegt alexa, Siri und Co,
dj7lv Wolfgang z.
(Mailadresse bestätigt)

  25.10.2018
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolen vom 25.10.2018!  Zum Bezugstext

Hallo Namensvetter + die anderen,

das meinte ich ja, einen amtsanschließer + dann wie ein Anlogtelefon anschließen. Ob die Brücken, +++ so genau das weiß ich so aus dem Kopf auch nicht, + der Kondensator, ja wenn keiner drin ist , muss der Wecker gleichstrommäßig abgekoppelt werden, die Bezeichnungen sind mir nicht so geläufig, ich gucke da immer auf eine Schaltung, die sind sich alle ähnlich, da hat nicht jeder was neues erfunden.
Wie lange gebaut.... schätze mal so bis Ende 1950, musst du mal ne Chronologie lesen, in den -60gern waren schon viele Ämter .... Selbstwähl-ZB-Ämter, oder die meisten, da gab es nur noch Hand-verbindungen bei der Fernwahl. Genau weiss ich das nicht, weil mich as nicht so intressiert, aber da gibt es Literatur, also nicht über die Einzelapparate, aber über die technischen Fortschritte, + wann die letzt Handvermittlungsstelle abgesschaltet wurde. Dann wurden die App. nur noch bei speziellen Anlagen gebraucht, vielleicht noch in den Bunkern, die man im kalten Krieg gebaut hat, aber da könnten auch Bundeswehr-telefone eingebaut gewesen sein, ds weiß ich nicht so genau, hab leider keinen besucht.
Da musst du (Volkmar) mal mit Sammlern reden.

gruß wolfgang

Ach so, die typen kenne ich überhaupt nicht, bin ja kein Sammler, mich intressiert nur die Technik.

Mikrofonbatterie ... , ja das Kohlemikrofon braucht eine Stromquelle, die kam in den ZB-Apparaten aus der Amtsspeisung/Teilnehmerschaltung, aber in den OB-App. muß man eine sep. Batterie anschließen.
wolen
lensehbeben.de
(Mailadresse bestätigt)

  25.10.2018

Könnte man nicht einfach einen Amtsanschließer von einem Feldtelefon nehmen? Die Dinger sind recht günstig zu kriegen, oft von Händlern, die alte Bundeswehr-Bestände verkaufen.

Viele Grüße
Wolfgang
Volkmar K.
(Mailadresse bestätigt)

  24.10.2018
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von dj7lv Wolfgang z. vom 24.10.2018!  Zum Bezugstext

Danke dir Wolfgang. Hier hatte ich inzwischen gelesen, man müsse einen 2 Mikro Farrad Kondensator zwischen W1 und W2 schalten, also Brücke raus. Dann eine 1,5 bis 3 Volt Stromquelle an MK und MZ schließen, La und Lb mit der Telefonleitung verbinden und am besten Kurbel ab, dann würde es gehen. Klingt das erfolgversprechend? Es ist wohl ein Stf.M.1900, was meine Suche ergeben hat. Bin gespannt. Wie lange wurden die OB Apparate eigentlich benutzt, also wann wurden sie gegen ZB getauscht und wohl verschrottet?
dj7lv Wolfgang z.
(Mailadresse bestätigt)

  24.10.2018

Hallo Volkmar,

also ich kann davor nur warnen solche Kurbeltelefone an einen router so anzuschließen, da kannst du schneller mehr kaputt machen als der Nutzen dafür ist, ich würde auf jeden Fall erstmal den Induktor (Kurbel) elektrisch trennen. Anschliessen kannst du über einen sog. Amtsanschließer, musst mal gurgeln + dich dann durchhangeln, hi hi, alles genau beschreiben, kann ich nicht.

Aber auf jeden Fall Induktor weg!!!!

viel Spass   wolfgang



Werbung (2/-2)


Zurück zu Wasser.de
© 2001 - 2018 by Fa. A.Klaas