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Kategorie: > Sonstiges > Literatur & Anleitungen
TAE Systeme
Münzersammler
mathias77gmx.net
(Mailadresse bestätigt)

  14.11.2018

Hallo,

ich suche Belege über die Verwendung von Farben der Steckerkörper von TAE 6-Steckern. Gelbe Steckerkörper beispielsweise waren verriegelnd, graue für N-Kodierte und schwarze für F-Kodierte. Wie war es bei Z-Kodierten?
Bis wann wurden denn TAE 8 und TAE 8+4 verbaut? Wurden die drei TAE-Systeme zeitgleich eingeführt bzw. umbenannt?  Gab es noch andere Systeme?
In allen meinen Büchern finde ich dazu nix. Vielleicht bin ich auch nur zu blöd. :(



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 16
Matthias
telefonmann1gmx.net
(Mailadresse bestätigt)

  15.01.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Münzersammler vom 12.01.2019!  Zum Bezugstext

Die TAE wurde aufgrund der Postreform entwickelt, die die Liberalisierung des Endgerätemarktes zum Inhalt hatte. Die Spezifikationen für die (damals) neue, einheitliche Schnittstelle wurden in der DIN 41715 beschrieben. Auf diese DIN wird auch heute noch in diversen Datenblättern Bezug genommen. - Vielleicht beantwortet die DIN 41715 Deine Fragen. Leider weiß ich keine kostenlose Quelle dafür...
Münzersammler
mathias77gmx.net
(Mailadresse bestätigt)

  12.01.2019

Ich suche die Regularien hinter der TAE. Also Schriftliches der Bundespost und Telekom dazu.
Ich möchte unter Zuhilfenahme von Informationen dazu den Wikipedia-Artikel zur TAE korrigieren.
Matthias
telefonmann1gmx.net
(Mailadresse bestätigt)

  10.01.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Münzersammler vom 09.01.2019!  Zum Bezugstext

Hi,

schriftliche Infos zur TAE gibt es schon im Netz, z.B. hier

https://telefonanleitungen.de/php/page.php?78

http://www.dickhardtstrasse.org/Hardwarehandbook/index.html?modem.html#modtel

Weiß halt nicht, worauf es Dir so ankommt...

Hier noch ein paar Bilder zum Thema. Sie zeigen  
- AMS 1/4 (automatischer Mehrfachschalter für 4 Telefone an einer Leitung)
- TAE-ÜsS (Überspannungsschutz)
- AWADo 1/2
- TAE mit zusätzlicher Anrufsignalisierung.





Münzersammler
mathias77gmx.net
(Mailadresse bestätigt)

  09.01.2019

Sorry, das war ein doppelter Beitrag durch meine Dummheit. :(
Münzersammler
mathias77gmx.net
(Mailadresse bestätigt)

  09.01.2019

Vielen Dank für die vielen Beiträge.
Sonderformen würde ich die allerdings nicht nennen. Das sind ganz normale TAE (bis auf die EAD, die ist tatsächlich wohl keine, sieht nur so aus).

Leider habe ich immer noch keine schriftlichen Informationen dazu finden können. :(
Matthias
telefonmann1gmx.net
(Mailadresse bestätigt)

  09.01.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas Toelle vom 04.01.2019!  Zum Bezugstext

Hallo,

hier noch ein paar weitere Bilder von Sonderformen der TAE: Die TAE 16 (für Telefonanlagen verwendet), die TAE 8+4 (nationales ISDN) und die EAD.



Thomas Toelle
toellekomweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  04.01.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Dosensammler vom 31.12.2018!  Zum Bezugstext

Hier noch eine Variante vom roten TAE-Schleifen,- bzw. Prüfstecker...
(eben beim aufräumen darüber gestolpert;-)


Dosensammler
(Mailadresse bestätigt)

  31.12.2018

Hallo,

die orangenen/roten Prüfstecker wurden zur Einmessung der Leitung in die Abschlussdose gesteckt. (ADo8, TAE und CAG8M). Diese Stecker hatten zwischen La und Lb einen Widerstand von 1000 Ohm.

Bei der Telekom finden diese Prüfstecker heute keine Anwendung mehr. Bei Versatel jedoch, werden die TAE Prüfstecker bis zum heutigen Tag eingebaut und benutzt (Ebenfalls 1000 Ohm).

Auf in Betrieb befindlichen Leitungen hingegen existiert bei der Telekom ein TAE Prüfstecker bis heute, dieser besitzt jedoch 47 kOhm.

Die angesprochenen Schleifenstecker auf RJ45 Basis werden bis heute
als Schleife, ohne Widerstand, verwendet. Hierbei existieren drei Typen:
RJ45 blau, als Ethernet Schleife.
RJ45 rot, als S2M Schleife,
RJ45 grün, als G.703 Schleife.

Servus, Pele


Christof Handke
christof.handkearcor.de
(Mailadresse bestätigt)

  29.12.2018
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Dosensammler vom 24.12.2018!  Zum Bezugstext

Dosensammlers Bilder vom roten TAE-Stecker, aus dem eine Textil- aber keine Anschlussschnur rauslugt, passen für mich zur Annahme, dass sie für Meßzwecke vorgesehen sind.

Ich vermute stark, dass es sich um Schleifenstecker/Kurzschlussstecker handelt.
Auch noch heute sind Schleifenstecker auf RJ45-Basis (z.B. für E1) i.d.R. rot.  
Dosensammler
(Mailadresse bestätigt)

  24.12.2018

Hallo,
Zwei TAE wurden noch vergessen. Zum einen, die TAE mit Codierung Y.
Des Weiteren eine TAE mit BNC Anschluß, die EAD-TAE. Diese hatten
jedoch mit der Telefonie nichts zu tun, vielmehr war sie in 10Base2
Datennetzen zu finden.
Von beiden Dosen besitze ich jedoch keine Bilder.
Servus, Pele



Münzersammler
mathias77gmx.net
(Mailadresse bestätigt)

  22.12.2018
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Dosensammler vom 22.12.2018!  Zum Bezugstext

Hallo Pele,
Vielen Dank! :)

Hast Du eine Abbildungen der TAE 6 D, CAG 8M, roten TAE oder Schaltbilder und wie sie Kodiert waren?

Die gelben Steckerkörper wurden bei der Bundespost ebenso wie bei andern Firmen eingesetzt. Sie sind nicht rastend sondern immer verriegelnd, man kann sie nicht ohne Werkzeug ziehen, damit man bestimmte Apparate nicht einfach ziehen konnte. Abfragestellen beispielsweise.

Ich weiß vieles nur finde ich immer kaum was schriftliches dazu.:(
Dosensammler
(Mailadresse bestätigt)

  22.12.2018

Hallo,

die TAE 8 und 8+4 Einführung fand sich mit dem Pilotbetrieb ab 1986 des 1TR6-ISDN
"nationalen ISDN". Diese Dosen wurden für den S0-Bus des ISDN verbaut.
Ein Ende fand sich mit der Einführung des EDSS1-ISDN um 1993/1994.
Beim Euro-ISDN wurden dann RJ45 Dosen eingesetzt. Diese wurden bei der
Deutschen Bundespost als IAE-Dosen "ISDN-Anschluß-Einheit" bezeichnet.

TAE 6 findet sich im Bereich des "normalen" Telefonanschlusses.
Die Einführung fand 1987/1988 statt.
Neben den Codierungen F, N, Z und HS existierte auch noch eine D.
Letztere wurde beim Datenapparat 756D verbaut.

TAE 16 hieß bei ihrer Einführung Anfang der 1980er noch ADo 16.
Verwendung ausschließlich bei Systemtelefonen. An der Dose wurde
z.B. auch ein Netzteil angeschlossen.

CAG 8M fand sich als TAE-Sonderbauform im Datenübertragungssektor.
Sie wurde nur für Modems DAG 2048 von ca. 1998 bis 2000 verwendet.
Auch dann wurde hier auf die RJ45 Dose umgestellt.

Es existierten für die TAE 6 und für die CAG 8M noch ein roter,
später orangener Teststecker, dieser diente zu Messzwecken.

Belege für die Verwendung von Farben für die TAE-Steckerkörper sind
mir keine bekannt. Klar, Grau für N und schwarz für F und wurden ohne
weitere Beachtung gesteckt. Gelb habe ich noch nie gesehen. Und mir sind auch
nie irgenwelche Unterlagen darüber bekannt geworden.
Fanden gelbe TAE-Steckerkörper vielleicht nur außerhalb der DBP verwendung?

Hoffe ein wenig geholfen zu haben, Pele
Münzersammler
mathias77gmx.net
(Mailadresse bestätigt)

  18.11.2018
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Felix52 vom 18.11.2018!  Zum Bezugstext

Und wo kann man sowas heute nachlesen?
Felix52
(Mailadresse bestätigt)

  18.11.2018
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Münzersammler vom 17.11.2018!  Zum Bezugstext

Sowas stand/steht in der Fernmeldebauordnung (FBO) der DBP.
Allerdings war das ein Regal mit ca. 15 Bänden und ein Regal mit Anlagen und Änderungen. Das hat sicher keiner privat mit nach hause genommen.

mfg
Münzersammler
mathias77gmx.net
(Mailadresse bestätigt)

  17.11.2018
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Detlef Genthe vom 17.11.2018!  Zum Bezugstext

Aber irgendwo müssen die Hohen Herren das doch mal aufgeschrieben haben :(
Detlef Genthe
posttelegenthe.de
(Mailadresse bestätigt)

  17.11.2018

Nicht zu blöd. Über TAE gibt es wenig Informationen, ist mir auch schon aufgefallen. gerade grundsätzliches, wie war das System angedacht, Bezug zur ISDN-Definition (S;X;Y Schnittstelle) welche Stecker wurden definiert/realisiert etc.




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