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Kategorie: > Telefone 1930 bis 1967
Vermeintliches W24 bei ebay
Andreas Panskus
kontaktandreas-panskus.de
(Mailadresse bestätigt)

  10.02.2019

Hallo allerseits,

bei ebay endete vorhin die Auktion für ein angebliches "W24" (Artikelnummer 292944399112) für sage und schreibe 175 Euro.

Ich gehe davon aus, dass es sich lediglich um eine Bastelei handelt. Stimmt das? Ich frage mich dabei allerdings,  von welchem Apparat der Gabelträger samt Sockel stammt, zu welchem Apparat das Typenschild W24 normalerweise gehört, welcher Hersteller das ist (hab ich im Logobuch nicht gefunden und beim Nummernschalter meine ich, dein d (Merk) zu erkennen).

Viele Grüße
Andreas



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 5
Andreas Panskus
kontaktandreas-panskus.de
(Mailadresse bestätigt)

  11.02.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Boegershausen vom 11.02.2019!  Zum Bezugstext

Hallo

zunächtst einmal danke für den Hinweis auf die Seite im Logobuch. Dort hatte ich es glatt übersehen.

Ich will der Hypothese des aufgearbeiteten ZBSA 24 nicht widersprechen, bin aber überrascht. Der Nummernschalter gehört doch zur farbigen 61er-Serie, oder nicht? Ich wundere mich, dass zu dieser Zeit noch ein derartiges Recycling stattgefunden haben soll...

Viele Grüße
Andreas
Thomas Göbel
thomas.goebelpriteg.de
(Mailadresse bestätigt)

  11.02.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von countryman vom 11.02.2019!  Zum Bezugstext

Das ist mit Sicherheit ein vom Fernmeldezeugamt aufgearbeiteter ZB/SA 24. Schade, daß kein Datumsstempel vorhanden ist - dann könnte auch die Originalität des NrS nachgewiesen werden...

M.E. wäre jeglicher Rückbau "Geschichtsklitterung" - es sollte weitaus mehr ZB/SA 24 im Originalzustand geben, als solche Kleinserien des FZA. Daher finde ich den Preis durchaus in Ordnung!
countryman
(Mailadresse bestätigt)

  11.02.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Boegershausen vom 11.02.2019!  Zum Bezugstext

mit diesem Hintergrund ist es natürlich vorstellbar dass es sich doch weitgehend um ein "Original" handelt, welches in der Nachkriegszeit aus Restmaterialien zusammengebaut oder instandgesetzt wurde.
Dann bliebe nur die transparente Fingerlochscheibe bzw. der neuzeitliche Nummernschalter als unpassendes, aber rückbaubares Detail.
Boegershausen
(Mailadresse bestätigt)

  11.02.2019

Hallo Andreas,
im Logo-Buch wird auf Seite 116  (Nachtrag S. 33) dieses Zeichen erklärt:
ZENTRALZEUGAMT der DP, Göttingen (ZZA).
Bisher bekannte Bezeichnungen dieses Amtes:
1) Zentralzeugamt                         ZZA              01.01.1946
2) Reichspostzentralzeugamt   RPZZA             April 1946
3) Postzentralzeugamt                 PZZA            04.7.1947
4) Fernmeldezentralzeugamt       FZZA            01.4.1950
5) Fernmeldezeugamt der DBP      FZA            1960
Weitere Details zu diesem Amt finden sich im SIG-Heft 11 (Dez. 1996 / S. 6 + 7).
Viele Grüße
Michael Boegershausen
Detlef Genthe
posttelegenthe.de
(Mailadresse bestätigt)

  11.02.2019

vielleicht vom OB 33? gab es sehr ähnliche Gabelträger.
http://deerbe.com/unt/65994-kurbeltelefon_ob_33_deutsche_post_1_56_mit_wandanschluss.html

Sieht aber wirklich nicht gebastelt aus, vielleicht eine 80er Jahre Nostalgieproduktion aus Altteilen?



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