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Kategorie: > Öffentliche Fernsp., Münztel., Kartentel., ...
NAG85 vom MünzFW21 bzw. Ersatznetzteil
Norbert
(Mailadresse bestätigt)

  07.12.2019

Moin Zusammen,

Ich habe in meinem Sammlungs-Fundus mittlerweile zwei MünzFW21. Bei meinem ersten MünzFW21 sind mir beim ersten einschalten die RIFA-Filter-Kondensatoren in die Luft gegangen...

(mist... Ja, ich wusste es, habe aber nicht mehr daran gedacht das Netzteil vorher zu prüfen - wenn man das Problem bis dahin nicht mal selbst erlebt hat... ;-) ...)

Also habe ich das Netzteil "so gut es geht" gereinigt, und die Kondensatoren getauscht. Es funktionierte danach auch eine weile. Aber der MünzFW21 neigte nach einiger zeit dazu, sporadisch das Display kurz ein zu schalten, und direkt wieder aus zu schalten. Die Relais in den Münz-Prüfern hörte man noch kurz klacken, das wars...

Ich habe dann das Netzteil nochmals geprüft, und die Ausgangsspannungen waren ausserhalb ihrer Toleranzen. Also habe ich provisorisch ein Netzteil mit "Mini-Netzteilen" von Mean Well gebaut. Das Netzteil funktionierte zwar, aber die Restwelligkeit mit bis zu 100mVpp hat man nur zu deutlich gehört. Das zweite Problem mit diesem Netzteil: Es hat (vermutlich wegen der Restwelligkeit) einen Filter-Elko nach dem anderen gefressen... Fazit: "Satz mit X...", Die
Mean Well Mini-Netzteile sind für diese Aufgabe ungeeignet.

Danach habe ich noch einen weiteren MünzFW21 gekauft, um meine Platinen in dem "neueren" Fernsprecher zu testen. Als erstes habe ich das Netzteil mit neuen Filter-Kondensatoren bestückt, um dann festzustellen, das dieser MünzFW21 "scheinbar" gar nicht funktionierte - aber das Netzteil funktionierte sofort in meinem ersten MünzFW21. Nach einiger zeit dann wieder das Verhalten: Display an, Display aus, Klack-Klack... nichts - mit dem unterschied: der Dezimal-Punkt im Display blieb an. Doch wieder ein Netzteil-Problem? Ja... mist, die 5,1V waren auf 4,9V abgesackt. Also doch den Plan mit dem Ersatznetzteil wieder ausgegraben.

Ich habe dann weitergesucht, und bin über einen Vielversprechenden isolierten DC/DC-Wandler von Murata gestolpert. Mit 4 DC/DC-Wandlern (1* UEI15-050-Q48P*, 1* UEI15-150-Q48N-C, 2*UEI15-120-Q48N-C - für die -24V) habe ich ein Netzteil-Prototypen gebaut, der jetzt seit ca. 3 Monaten funktioniert. Die Wandler können sogar mit einem Trimmpoti noch Fein-Justiert werden - für die 5,1V nicht zu verachten. Als Versorgungs-Netzteil verwende ich ein Notebook-Netzteil mit 19,6V und 80W Leistung (Eingangs-Bereich der DC/DC Wandler: 18V-72V).
Dabei stellte sich auch herraus, das die Display-Platine auch noch was abbekommen hat. Aber die zu repariren war nicht wirklich ein problem - selbst ohne Schaltplan. Ich habe prophylaktisch alle TTL's auf der Platine erneuert. Jetzt funktioniert sie wieder. Das Display ist mit einem SPI-Ähnlichen Bus angebunden, die übrigen Logik-Bausteine überwachen, soweit ich das sehe, "Schlüssel-LED's", um festzustellen, ob das Display funktoiniert.

Nun habe ich mich dazu entschlossen, eine Platine zu entwerfen, die in das Original-Gehäuse des NAG85 ohne Änderungen an demselben passt. Die Prototypen-Platinen sind bestellt, und werden nächste Woche da sein. Dann wird auch der zweite MünzFW21 wider funktionieren... :D

Jetzt habe ich zwei Fragen:
1. Frage: gibt es irgendwo eine Quelle für die Anschluss-Terminals,
  auf dem der AS7-Stecker für die Stromversorgung steckt?

  Ich würde nur extrem ungern die Original-Platinen zerpflücken, zumal ich
  galube, das sie sich noch reparieren lassen.


2. Frage: würde euch meine Lösung für ein Ersatz-Netzteil interessiern und in frage kommen?
  Ich denke darüber nach, ggf. den Schaltplan hier zu veröffentlichen...


Ein schönes Wochenende wünsche ich...
Norbert



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 5
RagnarB
texas.rangergmx.net
(Mailadresse bestätigt)

  21.12.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Norbert vom 17.12.2019!  Zum Bezugstext

Der bestechende Vorteil an einer Lösung mit externem Netzteil ist, dass man sich mit <120 V DC einiges an rechtlichem Klimbim sparen dürfte.
Norbert
(Mailadresse bestätigt)

  17.12.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Claus vom 16.12.2019!  Zum Bezugstext

Moin Claus,

das hatte ich mit meinem ersten Netzteil-Prototypen auch so gemacht. Allerdings waren die Mini-Schaltnetzteile für diesen Zweck ungeeignet. Sie haben trotz Filter-Spulen die Filter-Elko's gefressen...

Da ich noch einige Notebook-Netzteile in meiner "Grabbel-Kiste" hatte, war eine Platine für DC/DC-Wandler eine Idee, bei der das Netzteil-Gehäuse auch nicht verändert werden muss...

Ich denke, da in dem Gehäuse immer noch eine menge platz ist, könnte dort noch ein schlankes Netzteil mit 20-30V DC und ca. 1A mit rein,als eine Option sozusagen...

Da ich noch ein paar Design-Fehler an meinem Prototypen gefunden habe, die ich  noch gerne raus haben möchte, könnte man ein paar Punkte mit einplanen, an denen man eine optionale Netzteil-Platine befestigen könnte... mal sehen, was sich da machen lässt...
Claus
bachmannoeffentlichetelefone.de
(Mailadresse bestätigt)

  16.12.2019
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Norbert vom 12.12.2019!  Zum Bezugstext

Hallo Norbert,
interessantes Thema! Danke, dass du dich damit beschäftigt hast.

Als Quelle für die Stecker fallen mir ad hoc nur alte FeTAp mit Gehäuseschäden etc. ein, die als Spender dienen könnten.

Generelles Interesse bestünde durchaus an solchen Ersatzplatinen. Allerdings wenn dann wohl eher gleich mit noch unbestückter Platine.

Was spricht dagegen, gleich die Spannungsversorgung AC auf DC mit auf der Platine zu integrieren, um das Ganze dann zumindest rein äußerlich unverändert betreiben zu können?
Norbert
(Mailadresse bestätigt)

  12.12.2019

Moin Zusammen,

ich habe heute die Prototypen-Platine bestückt und getestet. Sieht gut aus. Ein paar Bilder habe ich mal zur Ansicht angehängt.

Das erste Bild ist die Original-NAG85-Platine, die zweite, mit der ich getestet habe, das die Idee mit dem Ersatz-Netzteil überhaupt funktioniert. Last but not least: eine erste bestückte Prototypen-Platine, die ich gestern bekommen habe...

Das Ersatz-Netzteil akzeptiert eine Gleichspannung zwischen 18 und 72 Volt. Damit sind Notebook-Netzteile als "Spannungs-Quelle" geradezu ideal...


:-)...
Norbert


MCMLXXV
(Mailadresse bestätigt)

  08.12.2019

Hallo Norbert,

Ja, das Problem mit den in Rauch aufgegangenen Netzteilen des FW21 kenne ich leider auch - hab drei Stück hier rumliegen.

Leider bin ich selbst noch nicht dazu gekommen die zu öffnen - bis auf eines - wo auch ein größerer Kondensator geplatzt ist. Denke mal, dass es immer das gleiche Problem ist.

Ja, auch ich war schon am überlegen, ein neues Netzteil zu bauen. Habe aber aus Zeitgründen das noch nicht weiter verfolgt.

Wenn du daher eine funktionierende, leicht zu bauende Lösung hast - würde ich mich auch darüber freuen.

Gruß, Tom



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