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Kategorie: > Tipps und Tricks > Reinigen , Restaurieren, Konservieren
Gehäusereparaturen
countryman
(Mailadresse bestätigt)

  23.02.2020

Ich möchte zwei Reparaturen vorstellen die ich in letzter Zeit durchgeführt habe.
Zur Verwendung kam "Milliput" Epoxy-Modelliermasse, erhältlich in Modellbaugeschäften oder im Versand. Vorteilhaft ist die einfache Verarbeitung durch Kneten, die lange offene Zeit und dass die Masse auch in Schwarz erhältlich ist, mit bereits recht guter Anpassung an Bakelit. Das Schwarz wurde mit einem Filzstift noch besser angepasst, der Elfenbeinton wurde beilackiert.

Es ist klar dass aus einem zerbrochenen Gehäuse kein 1a Sammelobjekt mit Wertpotential wird. Ich habe vielmehr die Möglichkeit genutzt, mich interessierende Geräte sehr preiswert zu erwerben.
Zum Einen ein britisches GPO 312, sehr gut erhalten abgesehen vom Bruch, zum Anderen ein österreichisches Kapsch 48er welches ich mit vorhandenen Teilen leidlich komplettieren konnte.






Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 4
countryman
(Mailadresse bestätigt)

  17.05.2020
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolen vom 17.05.2020!  Zum Bezugstext

So eine einfache Gipsform ist schnell und billig hergestellt. Vielleicht würde ein besseres Trennmittel helfen.
Wie man an der Abdeckkappe sehen kann, kommt die Detailtreue aber mit dem simplen Verfahren an Grenzen. Bei der Muschel konnte durch Schleifen eine glatte Oberfläche erzeugt werden.
Sicher könnte man die Formen aus speziellem Abform-Silikon herstellen, das würde auch die Probleme mit Hinterschneidungen mindern oder beseitigen. Das Epoxid haftet an Silikon vermutlich auch weniger an. Im nächsten Schritt müsste man dann Gieß-Epoxy nehmen...


wolen
lensehbeben.de
(Mailadresse bestätigt)

  17.05.2020
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von countryman vom 16.05.2020!  Zum Bezugstext

Die Hörmuschel gefällt mir total gut. Schade, dass die Gipsform nur einmal verwendbar ist. Ich frage mich, ob man da mit elastischer Abformmasse arbeiten könnte.

Viele Grüße
Wolfgang
countryman
(Mailadresse bestätigt)

  16.05.2020
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefan Roth vom 23.02.2020!  Zum Bezugstext

Mit der schwarzen Knetmasse habe ich jetzt eine Hörmuschel für einen OB 05 Handapparat repliziert. Die Metallringe und Schräubchen waren vorhanden, lediglich die Ebonit- oder Bakelitmuschel fehlte.
Ich habe von einem vorhandenen Exemplar eine Gipsform hergestellt. Der überstehende Teil wurde frei modelliert, um das Problem mit Hinterschneidungen zu umgehen. Die Gipsform wurde gefettet um ein zu starkes Anhaften zu verhindern. Dann wurde die Epoxidmasse eingeknetet. Trotzdem musste die Form zum Entnehmen nach der Aushärtung zerbrochen werden.
Die neue Muschel wurde anschließend fein geschliffen und poliert. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.

Nach der gleichen Methode habe ich dann auch noch die Abdeckung der Kabelverschraubung hergestellt, die fast immer fehlt.

Zwar findet man gelegentlich Trümmer solcher Handapparate, aber diese Teile sind eher Mangelware...

P.S. auf dem bayrischen EB 08 ist der preußische Handapparat natürlich nur zu Gast ;-)


Stefan Roth
(Mailadresse bestätigt)

  23.02.2020

Sehr gute Arbeit! Für einen Gebrauchsapparat ist das doch eine gute Lösung! Außerdem gibt es Gehäuse, die man so schnell nicht ein zweites Mal beschaffen kann.



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