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Kategorie: > Technische Fragen - Anschlußprobleme, TK-alagen etc.
Anschlußdose für 2 Leitungs- Masterset 113
Leo63
(Mailadresse bestätigt)

  10.07.2017

Hallo,

ich habe ein pfuschneues (in OVP mit BDA und Schaltplan) Masterset 113 für 2 Leitungen, mit TWB 71 und Flashtaste aus der Bucht gezogen.

Die Anschlußschnur hat am Ende 2 AS7 Stecker und erfordert zum Anschluß eine VDo 7/7.

Ich möchte das Telefon an meine Connex C hängen, nicht weil es irgend etwas könnte, was die Systel nicht besser könnten, sondern einfach es Cool aussieht. :-)

Jetzt suche ich mir schon eine Weile die Finger wund nach einer solchen Anschlußdose - ohne Erfolg. Ich möchte das Kabel aber auch nicht auseinanderpflücken um dann TAE dran zu machen, das spricht der Originalität entgegen.

Weiß jemand, wo man eine VDo 7/7 bekommen kann, oder hat vielleicht eine solche Dose übrig?

Gruß Leo



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 19
Teletom
(Mailadresse bestätigt)

  04.10.2017

Nachdem ich nun endlich wieder Zeit hatte, mich der Bastelei zu widmen, möchte ich noch einige Rückmeldungen zu diesem Thread nachtragen:

@Günter
Zunächst noch einmal ein herzliches Dankeschön an Günter für die Beschaffung der TAE 16. So konnte ich meinen 752er im Originalzustand testen.

@Thies
Ja, mir war klar, dass du vom A3-System gesprochen hattest. Was ich nicht wusste war, ob sich die TAE 16 Dosen für Zweileiter, Zweileiter mit A2 oder Telefon-Bequem-System A3 unterscheiden würden, wo ich dort was anklemmen muss und wie viele Kontakte frei wären.

Anhand der Dose von Günter (ursprünglich A3) zeigt sich, dass diese wunderbar für den 752er Zweileiter passt. Eine Skizze für die Beschaltung habe ich auch gefunden.

Inzwischen habe ich auch einen 7X6er zur Verfügung, dessen eines Kabel am Ende mit 2 AS7 ausgerüstet ist (14 Adern). Da also auch die A2-Variante mit 14 ggf. 12 Adern auskommt, hätte theoretisch auch hier ein TAE 16 verwendet werden können. Da ich keine AS 7/7-Dose besitze, habe ich mir beholfen, in dem ich 2 AS7 erst verkabelt habe und dann mit den Anschlüssen Kopf an Kopf gesetzt habe. Für Testzwecke super, für die Praxistauglichkeit würde man eine separate Zugentlastung benötigen.

TAE 16 scheint da auf den ersten Blick viel praktischer, aber der Rast- und Entriegelungsmechanismus ist nicht ganz ohne. Gut, in der Praxis wurde das wohl auch nur einmal eingesteckt und verblieb dann bis zur Demontage so.

Interessant bleibt die Frage, warum man für 7X2 TAE 16 und für 7X6 AS7/7 gewählt hatte. Vielleicht weil die AS 4/4 für 2 separate und nicht für einen Zweileiter konstruiert war? Jedenfalls ist meine AS 4/4-Dose für 2 Zugentlastungen vorgesehen, während das AS 7/7 Kabel des 7X6 Zweileiters nur 1 Zugentlastung besitzt.

Die AS7 Dose besitzt nicht nur 7 Steckkontakte für das Telefon sondern sogar 8 Kabelklemmen. 6 davon sind die, die wir aus der TAE 6 kennen, die 2 weiteren sind mit G und Z bezeichnet. Somit kommen wir bei der äußeren Verkabelung im Falle eines Zweileiters auf bis zu 2 x 8. Selbst dafür würde die TAE 16 noch herhalten können.

Gemessen habe ich, dass G mit Klemme 7 aus dem Telefon korrespondiert, während Z gar nicht verbunden ist.

Interessant war auch, dass ich den 7X6er erst durch Umstecken von 2 Brücken auf A2-Betrieb umstellen musste. Im Verbund mit einem alten Gerät, das W2 herausführte, lief es dann. Beim Ausstecken des Gerätes hat der 7X6er nicht mehr signalisiert. Daraufhin habe ich in der Dose (TAE 6) des A2-Anschlußes eine Brücke von 6 auf 3 gelegt. Dann signalisierte der 7X6er auch ohne eingesteckten Zweitapparat.

Habe ich aber einen modernen Zweitapparat gesteckt, der nur noch a und b herausführt, signalisierte der 7X6er wieder nicht, weil der moderne Apparat in der TAE die Verbindung zwischen 1 und 6 unterbricht. Der alte Apparat hat die Verbindung zwischen 1 und 6 zwar auch aufgetrennt, hat dafür aber direkt auf 3 = W2 herausgeführt. Man müsste im Fall des modernen Apparates wohl eine Brücke zwischen 1 und 3 setzen. Dann ist aber wieder fraglich, ob sich das gut mit den alten Apparaten verträgt.

Also sollte man wohl im Praxiseinsatz die Verkabelung ganz nach Sachlage vornehmen. Oder weiß dazu jemand mehr?

@telefonmann3401
Trotzdem der 7X6er tatsächlich 14 Adern im Kabel hat, wirkt dieses erstaunlich kompakt, flexibel, trotzdem robust und sehr praxistauglich. Eben gute, alte Wertarbeit.
günter jörgen
guenter.joergent-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  02.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Teletom vom 13.07.2017!  Zum Bezugstext

Hallo teletom, bitte melde Dich noch einmal bei mir. Ich habe Deine Daten gelöscht.

Günter
Andreas Panskus
kontaktandreas-panskus.de
(Mailadresse bestätigt)

  25.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thies Joachim Hoffmann vom 24.07.2017!  Zum Bezugstext

> Ein 2L-7x2 muß in seiner Steckerbelegung ja nicht
> alles aufführen, was er als A2-Version 2L-7x6 bräuchte.

Naja, aber ein Kabatt darf von mir aus sehr gern alles aufführen, was er für eine A2-Version des 2L-7x6 bräuchte ;-)

Mir ist jedenfalls nicht klar, welche Anschluss-Varianten es dort gab (ein oder zwei Kabel). Der Hinweis von JOSA hat mir aber schon mal weitergeholfen.

Bei der A2-Schaltung selbst (siehe Kahlhans) wird die Anschlussleitung steckerseitig auf den "Eingängen" a/b durch den Apparat (in aufgelegtem Zustand) auf die "Ausgänge" a2/b2 durchgeleitet. Genau das also, was eine korrekt funktionierende TAE-Dose in Reihenschaltung in ihrem Inneren auch tun sollte. Das ist ja kein Hexenwerk.

Viele Grüße
Andreas
Thies Joachim Hoffmann
parlaweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  24.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Andreas Panskus vom 22.07.2017!  Zum Bezugstext

Ein 2L-7x2 muß in seiner Steckerbelegung ja nicht alles aufführen, was er als A2-Version 2L-7x6 bräuchte. Zur A2-Schaltung an sich fand ich gerade nur bei kahlhans eine Darstellung für As7 und As4 bzw. übersetzt auf TAE6: https://www.kahlhans.de/telefonseite/verbindung/anschluss/#a2
JOSA
joergsannwaldt-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  22.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Andreas Panskus vom 22.07.2017!  Zum Bezugstext

Moin
Mein 796 2L hat ein 14 Adriges Anschluß Kabel das in 2 AS7 Stecker Mündet.
Der Apparat ist NOS ich gehe also davon aus das der Anschluß so original ist.
Gruß Jörg.
Andreas Panskus
kontaktandreas-panskus.de
(Mailadresse bestätigt)

  22.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Leo63 vom 19.07.2017!  Zum Bezugstext

Hallo allerseits,

die Bibel (5. Auflage, S. 217 f.) schreibt hierzu:

"Die FeAP-756 sind mit einer speziellen Schnur ausgestattet, die wandseitig in zwei 7poligen Steckverbindern (für jede Leitung ein getrennter Stecker) endet. Als zugehöriges Anschlußelement kommt eine Verbinderdose 2x7 zum Einsatz. Neuere FeAp 2L-752 sind mit einer Schnur mit TAE 16-Stecker ausgestattet. Die Belegung dieser Steckverbindung zeigt Bild 10.17."

http://www.waehlscheibentelefon.info/index.php/technik/anschliessen/stecker-und-dosen/tae-16

Nach dieser Abbildung sind also nur 8 Adern in der Anschlussleitung.

Allerdings besitze ich einen FeTAp 2L-796 (ohne Anschlussleitung), der zwei Schauzeichen hat, der also für jede der beiden Leitungen einen nachrangigen Apparat in A2-Schaltung zulässt. Hier würde mich interessieren, wie der Apparat angeschlossen wurde. Da Kabatt hierzu nichts in Bezug auf TAE-16 schreibt, ist es ja möglich, dass das nur nur mit zwei Anschlusskabeln ging? Die Gehäusekappe hat allerdings keine vorgestanzten Löcher für Kabeldurchführungen, sondern nur zwei solcher Sollbruchstellen. Das wiederum deutet darauf hin, dass es unterschiedliche Verkabelungsoptionen gab...

Grüße
Andreas
Leo63
(Mailadresse bestätigt)

  19.07.2017

Ha, es gibt nix, was es in der Bucht nicht gibt: Ich habe eine VDo 7/7 bekommen, jetzt brauche ich an dem Originalanschlußkabel nicht rumtricksen.

Der Verkäufer hieß Günter (aber nicht Günter´s Dosen) und ich hatte sogar die Wahl zwischen UP und AP. Ich habe die AP-Dose genommen, die ist universeller einsetzbar.

Gruß Leo
Thies Joachim Hoffmann
parlaweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  15.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Teletom vom 13.07.2017!  Zum Bezugstext

Ich schrub vorgestern allerdings nicht von A2, sondern von A3 (Telefon-Bequem-System). Ja, beim 752er Zweileiter reichen wohl 2x 4 Adern - ich habe auch schon auf zwei klassische TAE6 umgebaute Exemplare gesehen.
Teletom
(Mailadresse bestätigt)

  13.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thies Joachim Hoffmann vom 13.07.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Thies, ich werde versuchen, dies herauszufinden und meinen Zweileiter damit in Betrieb zu setzen. Am Stecker sind 8 Kontakte herausgeführt. Es handelt sich um die 752 und nicht um die 756 Ausführung. Eine A2-mäßige Weiterleitung ist also von der Dose nicht erforderlich.
Leo63
(Mailadresse bestätigt)

  13.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Leo63 vom 13.07.2017!  Zum Bezugstext

Neues Spiel, neues Glück.....


Thies Joachim Hoffmann
parlaweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  13.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von günter jörgen vom 12.07.2017!  Zum Bezugstext

> Ich habe noch eine TAE 16 (mit Steckernetzgerät) übrig.
Ja, ich meine auch mit TAE16 schon Zweileiter gesehen zu haben (und daß sogar einer der meinigen so ausgestattet ist, leider ohne Schaltplan).

Mit Steckernetzteil gehört die TAE jedoch zum Telefon-Bequem-System (A3) mit den Hauptapparaten 85/89 / 96/97/97a. Darin sind meines Erinnerns fünf der Kontakte der Spannungsversorgung des Hauptapparates über die TAE zugeordnet. Aus den restlichen Elf entnehme ich da keine zweimal Sieben mehr (?) - aber meines Erinnerns gibt es dennoch auch eine Verwendung der TAE16 für Zweileiter.
Leo63
(Mailadresse bestätigt)

  13.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Leo63 vom 11.07.2017!  Zum Bezugstext

So, ich habe das mal versucht mit dem Bildbearbeitungsprogramm, ich hoffe es funktioniert....
telefonmann3401
(Mailadresse bestätigt)

  12.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Leo63 vom 11.07.2017!  Zum Bezugstext

So geht es natürlich auch. Und das ist tatsächlich ein 14-adriges Kabel? Ziemlich störrisch, das dicke Ding, oder?
günter jörgen
guenter.joergent-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  12.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Teletom vom 11.07.2017!  Zum Bezugstext

Ich habe noch eine TAE 16 (mit Steckernetzgerät) übrig. Für 5 € plus 2 € Porto kannst Du sie haben.

Günter (aber nicht "Günters Dosen) :-)
Leo63
(Mailadresse bestätigt)

  11.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thies Joachim Hoffmann vom 11.07.2017!  Zum Bezugstext

>Von Siemens (identisch glaube ich auch von hagenuk) gab es noch einen Zweileiter (72x ?) etwa im Gehäuseformat des set311 (allerdings quer), da sind die Zweileiter m.E. etwas weniger eindeutig.

Das Telefon hieß Masterset 122, bei der Post FeTAp 2L-72.
Es kam 1974 im "Zigarrenkiste-Design" auf den Markt und war wahlweise mit Nummernschalter oder Tastwahl (IWV, MFV, DEV) erhältlich.

>Das ist natürlich gefummelt, weil nun die Wecker- und Erdkontakte in der TAE für die zweite Leitung missbraucht werden und man da tunlichst nix anderes anschließen sollte!

Das Problem mit dem "Missbrauch" der TAE Kontakte 3 und 4 ist mir nur zu bekannt: Die Systemtelefone der Connex C werden 4-adrig angeschlossen - die Sprechadern liegen auf a und b, der analoge Datenbus auf W und E.

Ich habe vorhin eine VDo 4/4 EK in der Bucht gefunden und gekauft (Das Porto ist teurer wie die Dose). jetzt suche ich noch ein AS4/AS4-Kabel als Spender für die Steckverbinderkörper.
Da die Dose eine UP-Version ist, zudem nur mit Zentralplatte, werde ich das Ganze in ein Gehäuse setzen und mit 2 TAE Kabeln auf der andern Seite wieder raus.

Ich mache mal Bilder vom Telefon und vom Schaltplan und stelle sie hier ein.

Gruß Leo
telefonmann3401
(Mailadresse bestätigt)

  11.07.2017

Oha, für was werden denn die ganzen Konkakte benötigt? Mit TWB71 und Flash brauchst du schon mal keine Erde. Und eine Weckerleitung wird auch nicht gebraucht. Die weiterführenden A2-Adern aus dem Apparat brauchst du auch nicht. Im Grunde reichen 4 Adern, um zwei analoge Anschlüsse zum Telefon zu bekommen.

Wenn ich das dem Entstörerhandbuch richtig entnehme, sollte dazu ein beliebiges AS4-TAE-Kabel ausreichen. Den Steckverbinderkörper des AS7-Kabels musst du abbauen und ans AS4-Kabel anbauen (Die Kontaktbelegung  ist apparateseitig: 1 = La2, 2 = Lb2, 3 = La1, 4 = Lb1). Die Kontakte 1 und 2 des TAE-Steckers müssen also auf die Kontakte 3 und 4 des Steckverbinderkörpers zeigen und für die zweite Leitung nimmst du die Kontakte 3 und 4 des TAE-Steckers und legst sie auf 1 und 2. Das ist natürlich gefummelt, weil nun die Wecker- und Erdkontakte in der TAE für die zweite Leitung missbraucht werden und man da tunlichst nix anderes anschließen sollte!

Schöner fände ich eine UAE mit einem AS4-RJ11-Kabel (kann man für ein par Cent selber crimpen, RJ45 geht natürlich auch). Bei dieser Variante klemmst du in der Dose die erste Leitung an 4/5 und die zweite Leitung an 3/6 (Strukturierte Verkabelung). Bei einem Flachkabel die Adern wie sie nebeneinander im Kabel liegen in den Stecker einlegen und crimpen. Die Anpassung der Kontakte erfolgt über Umsortierung der Federkabelschuhe im Steckverbinderkörper wie oben beschrieben.

Ohne Gewähr! Das Entstörerhandbuch ist etwas unvollständig, was die ganzen anderen Kontakte im Apparat angeht. Kann sein, dass man noch Brücken setzen muss, damit es funktioniert.

Hab so ein Ding noch nie von innen gesehen. Apparateseitig gab es wohl auch unterschiedliche Steckerbelegungen je nach Entwicklungsstand. Kann sein, dass die Kontakte im Apparat für so eine Einkabellösung zu weit auseinander liegen und man im Notfall die Einzeladern verlängern muss. Oder man guckt mal, ob man nicht vielleicht zwei getrennte Kabel anschließen kann. Das Originalkabel würde ich auf keinen Fall modifizieren. Das ist wahrscheinlich deutlich seltener als der Apparat.
Thies Joachim Hoffmann
parlaweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  11.07.2017

*neidischwerd*
Es gibt Spezialisten für Dosen und Schnüre in der Bucht, ich glaube "Günter´s Dosen" oder so ähnlich hieß einer, wo ich mal gekauft habe. Manchmal stehen die nicht in der Analogtelefonrubrik, sondern bei Büromaschinen oder Sammelkram.

> Gab mal eins (glaube ich) vor etwa einem Monat in der
> Bucht, aber ich war mir nicht sicher, ob das wirklich
> für zwei Leitungen ist, weil es nicht beschrieben war
> und nur die beiden Knöpfe darauf hindeuteten.
Die Zweileiter im Gehäuse der 7er Serie sind eindeutig: rechts neben dem Wählorgan sind Tasten L1 und L2 mit Lämpchen darunter. Was man häufiger mal in der Bucht (typischerweise mit ungenauer Beschreibung) findet, sind die Datenapparate (meist der 756D). Die haben links und rechts Knöpfchen in Erdtastengestalt. Eine davon ist eine Datentaste. Damit haben früher die Apotheker ihren Bestellrechner angewählt und mit der Datentaste dann ans Modem übergeben. Das war quasi die Schmalhans-Version für die Aufgabe des 832 (ohne eigenes Modem).
Von Siemens (identisch glaube ich auch von hagenuk) gab es noch einen Zweileiter (72x ?) etwa im Gehäuseformat des set311 (allerdings quer), da sind die Zweileiter m.E. etwas weniger eindeutig.
Und natürlich den RüAp 612, den man aber gut erkennt.
Teletom
(Mailadresse bestätigt)

  11.07.2017

Ja, nach so einer Dose suche ich auch schon länger oder auch nach einer TAE 16 für einen "Zweileiter". Gibt es dafür noch Quellen?
besra
(Mailadresse bestätigt)

  10.07.2017

Hallo Leo,

vorweg, zeigst Du mal ein Foto, bitte. Anleitung dazu: http://www.wasser.de/telefon-alt/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000005726&seite=1&begriff=&tin=10002268-1499720870&kategorie=
So ein Gerät würde mich auch interessieren. Gab mal eins (glaube ich) vor etwa einem Monat in der Bucht, aber ich war mir nicht sicher, ob das wirklich für zwei Leitungen ist, weil es nicht beschrieben war und nur die beiden Knöpfe darauf hindeuteten.

Ich habe also kein solches Masterset, aber einen anderen Apparat für zwei Leitungen und habe mir folgendermaßen beholfen, da VDo 7/7 nicht so leicht zu beschaffen sind: Ein(ige) AS7/AS7-Anschlussschnüre aus der Bucht besorgt, einer davon - nicht ohne gewisse Bauchschmerzen - auf einer Seite den Stecker abgeschnitten und die Käbelchen an einer Aufputz-NFF-TAE fest verdrahtet. Die Dosen kann man so bearbeiten, dass die Zugentlastung des Kabels einwandfrei eingesetzt werden kann. Die TAE dient damit nur als Verbindungsdose. Die Anschlüsse a und b (vom Telefon) kommen auf die Klemmen 6 und 5, die Anschlüsse der Leitungen selbst auf 1 und 2. Somit kann ich unter Ausnutzung der internen Beschaltung die TAE noch für Testzwecke nutzen (anderes Telefon anschließen, dann ist die entsprechende Leitung am 2-Leitungsapp. tot).
Hoffe ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt. Original ist das natürlich auch nicht. Und leider habe ich keine VDo 7/7 herumliegen...

Grüße
Bernd



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